Beziehungen zu Israel

von Stefan Rappenglück

Die Beziehungen zwischen dem Freistaat Bayern und dem Staat Israel können weder abgeschottet von den Beziehungen der Bundesrepublik Deutschland zu Israel noch zum jüdischen Leben in Bayern betrachtet werden. Die diplomatischen Beziehungen liegen in der Zuständigkeit der Bundesregierung. Dennoch gibt es viele politische, wirtschaftliche und zivilgesellschaftlichen Beziehungen zwischen Bayern und Israel.

Jüdisches Leben vor dem Holocaust

Die ersten Spuren jüdischen Lebens nördlich der Alpen verbinden sich mit einem Dekret des römischen Kaisers Konstantin (reg. 306-337) für Colonia Agrippina (= Köln) aus dem Jahr 321 n. Chr., das die Berufung von Juden in Ämter der Stadtverwaltung erlaubte. Aus dem Jahr 981 stammt die früheste urkundliche Erwähnung eines Juden in Regensburg. Die Stadt war die erste jüdische Gemeinde in Bayern und im Mittelalter eine der bedeutendsten in Europa. Die Geschichte jüdischen Lebens in Bayern ist insgesamt sehr wechselhaft.

Erst im deutschen Kaiserreich wurde Juden die rechtliche und politische Gleichstellung zugebilligt. Juden waren in Bayern im Kaiserreich und in der Weimarer Republik aus dem wirtschaftlichen, öffentlichen und kulturell-wissenschaftlichen Leben nicht wegzudenken. Obwohl rechtlich gleichgestellt, waren sie wachsendem Antisemitismus ausgesetzt. Am Vorabend der NS-Diktatur lebten in Bayern ca. 35.000 Juden. Bei der großen Auswanderung von 60.0000 deutschen Juden (den sog. "Jeckes") im Zeitraum 1933 bis 1939 emigrierten auch Juden aus Bayern, so z. B. Shalom Ben Chorin (1913–1999, Religionswissenschaftler, Journalist). Diese beteiligten sich aktiv am Aufbau des "Jischuw" in Palästina (jüdisches Gemeinwesen in Palästina vor Gründung des Staates Israel 1948), z. B. im Bildungsbereich oder im Justizwesen.

Anbahnung von Beziehungen zum Staat Israel

Nach dem Holocaust und der fast vollständigen Auslöschung jüdischen Lebens in Bayern kam es zu Neugründungen jüdischer Gemeinden durch die wenigen Überlebenden (z. B. Juli 1945: Neugründung der jüdischen Gemeinde in München). Der Freistaat wurde zum Mittelpunkt des sog. Rest der Geretteten (hebräisch: Sche’erit Hapleta). Es entstanden die größten Lager für Displaced Persons (DPs) in Deutschland, u. a. in Deggendorf, Feldafing (Lkr. Starnberg), Föhrenwald (Lkr. Bad Tölz-Wolfratshausen), Landsberg a. L., Pocking (Lkr. Passau) und in der Erzabtei Sankt Ottilien (Lkr. Landsberg a.L.), wo ein großes Krankenhaus für DPs entstand. Hier fand am 25. Juli 1945 die erste Konferenz jüdischer DPs aus der britischen und amerikanischen Besatzungszone statt.

Erste Tagung des Verbandes der befreiten Juden im Münchner Rathaussaal am 27. Januar 1946, unter anderem mit David Ben Gurion (vierter von rechts). (Foto: Haus der Bayerischen Geschichte)

Bayern wurde zum Ausgangspunkt der Auswanderung nach Palästina. Vom 27. bis 28. Januar 1946 fand im Münchner Rathaus der 1. Kongress des Zentralkomitees der befreiten Juden in der amerikanischen Besatzungszone statt. Unter den Anwesenden war auch der spätere erste Ministerpräsident des neuen jüdischen Staates Israel, David Ben-Gurion (1886–1973, Ministerpräsident 1948–1953, 1955–1963), der hier für die Gründung eines jüdischen Staates in Palästina warb. In München wurde das Fundament für ein neues jüdisches Gemeindeleben in Bayern gelegt. Bald nach Kriegsende wurden hier das Zentralkomitee der befreiten Juden, mehrere Schulen, ein hebräisches Gymnasium und jüdische Zeitungen sowie eine eigene Universität für DPs im Deutschen Museum gegründet.

David Ben-Gurion (1886–1973, israelischer Ministerpräsident 1948–1953, 1955–1963). Foto: 1959. (Gemeinfrei via Wikimedia Commons)

Aufgrund eines zunehmenden Antisemitismus in der Sowjetunion und in den osteuropäischen Ländern strömten immer mehr Juden aus Osteuropa in die amerikanische Besatzungszone. Bayern – und hier vor allem München – wurde zum Anziehungspunkt für weitere DPs und jüdische Organisationen (z. B. Joint Jewish Agency, Zentralkomitee), die die Emigration nach Palästina vorbereiten wollten. Neben den ca. 15.000 deutsch-jüdischen Überlebenden und Rückkehrern aus dem Exil hielten sich dadurch in Bayern auch ca. 250.000 DPs auf. Rund 91 % aller jüdischen DPs hielten sich 1947 in der US-Zone auf. Zur Vorbereitung dieser Emigration nach Palästina wurden in Bayern sog. Kibbuzim (ländliche Kollektivsiedlungen) errichtet, so u. a. der Kibbuz Kunni bu Nili auf dem Landgut des ehemaligen Herausgebers der NS-Hetzzeitung Der Stürmer, Julius Streicher (NSDAP, 1885–1946), bei Nürnberg oder der Kibbuz Chowschei Hajam (Eroberer der Meere) bei Deggendorf für die Ausbildung von Matrosen für die zukünftige israelische Marine.

Der UN-Teilungsbeschuss vom 27. November 1947 beschleunigte den Prozess der jüdischen Migration. Durch die Beschlüsse des 3. Kongresses der befreiten Juden in der US-Zone in Bad Reichenhall (Lkr. Berchtesgadener Land) am Vorabend der Staatsgründung Israels wurde die Emigration nun Teil der offiziellen Politik des Zentralkomitees der befreiten Juden. Vollends in Gang kam der Exodus nach Palästina bzw. in den neuen jüdischen Staat Israel nach der Staatsgründung Israels am 14. Mai 1948. Damit sowie mit der liberaleren Einwanderungspolitik der USA und der Gründung der (halbsouveränen) Bundesrepublik Deutschland war die Schlussphase der DPs in Bayern eingeläutet worden. Das Zentralkomitee der befreiten Juden löste sich auf seiner Sitzung im Deutschen Museum am 17. Dezember 1950 in München auf. Von den schätzungsweise 230.000 DPs emigrierten zwischen 110.000 und 140.000 Menschen nach Israel. 1950 betrug die Zahl der DPs und deutscher Juden noch rund 30.000 Personen. Zwar reduzierte sich die Zahl der DPs in der Folge der Staatsgründung Israels enorm, doch wurde erst im Februar 1957 das letzte DP-Lager in Föhrenwald aufgelöst.

Allerdings emigrierten auch Juden aus Israel wieder nach Bayern. Prominente Beispiele sind der Historiker Prof. Michael Wolffsohn (geb. 1947), der 1954 nach Westberlin auswanderte und später an der Universität der Bundeswehr in Neubiberg (Lkr. München) Neuere Geschichte lehrte sowie der Politikwissenschaftler und Publizist Rafael Seligmann (geb. 1947), der 1947 aus Israel nach Westdeutschland einwanderte, u. a. in München an der Ludwig-Maximilians-Universität lehrte.

Das Wiedergutmachungsabkommen (Luxemburger Abkommen)

Nach der Gründung der Staaten Israel 1948 und Bundesrepublik Deutschland 1949 bestanden zwischen ihnen zunächst keine diplomatischen Beziehungen. Jedoch gab es auf persönlicher und informeller Ebene durchaus einen Austausch. 1949 wurden Stimmen laut, die Wiedergutmachung für den Holocaust forderten. In der Folge traf ab 1951 Bundekanzler Konrad Adenauer (CDU, 1876–1967, Bundeskanzler 1949–1963) – von 1951 bis 1955 gleichzeitig deutscher Außenminister – unter strengster Geheimhaltung israelische Abgesandte zur Vorbereitung entsprechender Verhandlungen. Am 27. September 1951 bekannte er sich vor dem Bundestag zur Schuld und Verantwortung des deutschen Volkes an den NS-Verbrechen sowie zu einer prinzipiellen Verpflichtung gegenüber dem Staate Israel und dem jüdischen Volk.

Am 10. September 1952 unterzeichneten Bundeskanzler Adenauer in seiner Eigenschaft als deutscher Außenminister und der israelische Außenminister Moshe Sharet (1894–1965, israelischer Ministerpräsident 1954–1995, Außenminister 1955–1956) sowie Nachum Goldmann (1895–1982, Gründer und Präsident des Jüdischen Weltkongresses 1949–1977) für die Conference on Jewish Material Claims against Germany in Luxemburg ein sog. Wiedergutmachungsabkommen. Es sah deutsche Leistungen in einem Gesamtumfang von 3,45 Mrd. DM binnen zwölf Jahren vor (v. a. Warenlieferungen). Diese sollten einen gewissen Ausgleich für die materiellen Verluste darstellen, die dem jüdischen Volk durch die Verbrechen des NS-Regimes zugefügt worden waren. Dabei ging es auch um die Kosten, die durch die Ansiedlung bedrohter jüdischer Menschen in Palästina bzw. in Israel entstanden waren. Allerdings gab es sowohl in Israel als auch in Deutschland Vorbehalte gegen das Abkommen.

Ein im Rahmen des Luxemburger Abkommens an Israel ausgelieferter Triebwagen der Maschinenfabrik Esslingen (ME AG) im alten Bahnhof Jerusalem. Foto: 17.7.1956. (Gemeinfrei via Wikimedia Commons)
Der israelische Politiker Menachem Begin (1913-1992) war einer der entschiedensten Gegner des Abkommens. Hier auf einer Kundgebung in Jerusalem am 25.2.1952. (Gemeinfrei via Wikimedia Commins)

Mit dem Wiedergutmachungsabkommen erfolgte in Deutschland eine proisraelische Grundeinstellung, zunächst vor allem in sozialdemokratischen und links-christlichen Kreisen. Es dauerte jedoch bis Mitte der 1950er Jahre bis erste vorsichtige Schritte der Annäherung zwischen Deutschland und Israel erfolgten. Hierzu gehören v. a. deutsche Studierendengruppen, die in Israel in Kibbuzim den Aufbau der dortigen Landwirtschaft unterstützen. Ab 1957 bildeten sich deutsch-israelische Studiengruppen an der Freien Universität Berlin und der Kirchlichen Hochschule in West-Berlin sowie an acht weiteren deutschen Universitäten. Zusammen mit Gleichgesinnten versuchten sie, Bundestagsabgeordnete von der Notwendigkeit einer Aufnahme gegenseitiger diplomatischer Beziehungen zu überzeugen.

Die besondere Rolle von Franz Josef Strauß

Auf seiner Israel-Reise vom 26. Feb. bis 1. März 1985 traf Ministerpräsident Franz Josef Strauß (CSU, 1915–1988, Bundesminister der Verteidigung 1956–1962, Ministerpräsident 1978–1988) u. a. auch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Shimon Peres (1923–2016, israelischer Ministerpräsident 1984–1986, 1995–1996, Staatspräsident 2007–2014) zusammen. Foto: Winfried Rabanus. (Archiv für Christlich-Soziale Politik, Hanns-Seidel-Stiftung, Rabanus Winfried 48-10-19)

Eine besondere Rolle in den deutsch-israelischen und aufgrund seiner Herkunft auch bayerisch-israelischen Beziehungen spielte noch vor der Aufnahme diplomatischer Beziehungen der damalige Bundesverteidigungsminister Franz Josef Strauß (CSU, 1915–1988, Bundesminister der Verteidigung 1956–1962, Ministerpräsident 1978–1988). In streng geheimen Begegnungen mit Shimon Peres (1923–2016, israelischer Ministerpräsident 1984–1986, 1995–1996, Staatspräsident 2007–2014), damals Generaldirektor im israelischen Verteidigungsministerium, in der zweiten Jahreshälfte 1957 in Bonn und in Strauß‘ privatem Wohnsitz in Rott am Inn (Lkr. Rosenheim) wurde eine bis heute (Stand: 2021) bestehende deutsch-israelische Zusammenarbeit im Rüstungsbereich vereinbart. In der Folge wurden israelische Soldaten und Offiziere in Deutschland militärisch ausgebildet und deutsche militärische Delegationen besuchten unter größter Geheimhaltung Israel. Strauß bekannte sich aufgrund des Holocausts zur Verantwortung Deutschlands für das Überleben des von feindlichen Nachbarn in seiner Existenz bedrohten jüdischen Staates. Er sicherte Peres die Lieferung von Waffen und Technologien samt Finanzierung zu, um Israel in die Lage zu versetzen, zum Schutz seiner Existenz eine eigene Verteidigungsindustrie aufzubauen.

Aufnahme diplomatischer Beziehungen

Erstmals kamen am 14. März 1960 im Hotel Waldorf Astoria in New York (USA) Israels Premierminister Ben-Gurion und Bundeskanzler Adenauer zu einem Treffen auf höchster politischer Ebene zusammen. Erst am 12. Mai 1965 wurden offizielle diplomatische Beziehungen zwischen beiden Staaten aufgenommen. In Folge des sog. Sechs-Tage-Krieges im Juni 1967 erfolgte eine beispielslose Solidarisierung mit dem jungen Staat Israel, u. a. durch junge Deutsche, die an der Seite Israels kämpfen wollten. Erstmals rückte aber auch die Lage der palästinensischen Flüchtlinge in den Fokus öffentlicher Wahrnehmung. Seit dieser Zeit wechseln sich Pro-Israelische Demonstrationen ab mit Demonstrationen, die das Recht der Palästinenser auf einen eigenständigen palästinensischen Staat einfordern. Nach der Aufnahme diplomatischer Beziehungen dauerte es dennoch mehr als fünf Jahre bis ein erster offizieller Staatsbesuch erfolgte. Der israelische Außenminister Abba Eban (1915–2002, israelischer Außenminister 1966–1974) besuchte 1970 als erster israelischer Minister dabei das frühere Konzentrationslager Dachau und anschließend die Bundeshauptstadt Bonn (Nordrhein-Westfalen).

Das Attentat 1972 in München

Eine tiefgreifende Zäsur im bilateralen Verhältnis und der gegenseitigen Wahrnehmung ergab sich im Jahr 1972. Bei den XX. Olympischen Sommerspielen in München überfielen palästinensische Terroristen die israelische Mannschaft. Sie ermordeten am 5. September 1972 zwei Athleten und nahmen neun weitere Sportler als Geiseln. In der darauffolgenden Nacht scheiterte ein von bayerischen und deutschen Sicherheitsbehörden unternommener Befreiungsversuch auf dem Fliegerhorst Fürstenfeldbruck dramatisch. Alle Israelis und ein bayerischer Polizist wurden von den Terroristen ermordet, fünf der acht Attentäter kamen ums Leben. Die Beziehungen zwischen Israel und der Bundesrepublik, aber auch derjenigen zu Bayern gelangten an einen Tiefpunkt, zumal es zu erheblichen Differenzen zwischen der israelischen Regierung unter Golda Meir (1898–1978, israelische Außenministerin 1956–1965, Ministerpräsidentin 1969–1974) und der deutschen Seite gekommen war. Nach diesem Rückschlag kam es im Juni 1973 mit dem Besuch Willi Brandts (SPD, 1913–1992, Außenminister 1966–1969, Bundeskanzler 1969–1974) erstmals zu einem Staatsbesuch eines deutschen Bundeskanzlers in Israel.

Das tragische Ende der Geiselnahme von München am 5. September 1972: Die palästinensische Terrorgruppe "Schwarzer September" nahm im Olympischen Dorf elf Mitglieder der israelischen Mannschaft als Geiseln. Bei der Geiselnahme und dem späteren Befreiungsversuch auf dem Fliegerhorst Fürstenfeldbruck kamen alle Geiseln und ein deutscher Polizeibeamter ums Leben. Fünf der acht Terroristen wurden in Fürstenfeldbruck getötet. Zu sehen sind die zerstörten Hubschrauber des Bundesgrenzschutzes auf dem Fliegerhorst, mit denen die Entführer und ihre Geiseln nach Fürstenfeldbruck ausgeflogen wurden. (Archiv Redaktion Bayerns Polizei)

Die folgenden Jahre sind von einer Intensivierung der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Israel, der Bundesrepublik Deutschland und Bayern und dem klaren Bekenntnis der deutschen/bayerischen Seite zum Existenzrecht Israels sowie regelmäßigen gegenseitigen Staatsbesuchen geprägt. Ein besonderes Zeichen setzte der aus Bayern stammende Bundespräsident Roman Herzog (CDU, 1934–2017, Bundespräsident 1994–1999), als er 1994 bei seinem ersten offiziellen Staatsbesuch außerhalb Europas Israel besuchte. Der israelische Ministerpräsident Ehud Barak (geb. 1942, Ministerpräsident 1999–2001) war wiederum der erste ausländische Regierungschef, der nach dem Regierungsumzug von Bonn nach Berlin 1999 in die deutsche Bundeshauptstadt eingeladen wurde. Bundespräsident Horst Köhler (CDU, geb.1943, Bundespräsident 2004–2010) und der israelische Präsident Moshe Katsav (geb. 1945, Staatspräsident 2000–2007) besuchten sich 2005 aufgrund der 40-Jahr-Feier zum Bestehen der diplomatischen Beziehungen gegenseitig. Bundeskanzlerin Angela Merkel (geb.1954, Bundeskanzlerin 2005–2021) war 2008 zum 60. Jahrestag der Staatsgründung Israels zu einem dreitägigen Staatsbesuch in Israel, bei dem sie nicht nur vor der Knesset, dem israelischen Parlament, sprach, sondern bei dem es auch zu einem ersten Treffen zwischen dem Bundeskabinett und einem Kabinett außerhalb Europas kam. Trotz klarem Bekenntnisses zum Staat Israel haben die Bundesregierungen im letzten Jahrzehnt immer stärker den Akzent auf die Zwei-Staaten-Lösung – d. h. die Gründung eines palästinensischen Staates gelegt – und den Ausbau von weiteren israelischen Siedlungen in den palästinensischen Gebieten regelmäßig verurteilt.

CSU-Bundes- und Landespolitiker besuchen Israel, 2005. (Hanns-Seidel-Stiftung, Ph S HSS 2005-3)

Auch bayerische Politiker und Regierungsmitglieder waren in den letzten Jahren regelmäßig bei offiziellen Besuchen in Israel, so etwa Horst Seehofer (CSU, geb. 1949, Ministerpräsident 2008–2018), Markus Söder (CSU, geb. 1967, Ministerpräsident seit 2018), Ilse Aigner (CSU, geb. 1964, Präsidentin des Bayerischen Landtags seit 2018). Die Positionen der bayerischen Regierung unterscheiden sich nicht grundsätzlich von der außenpolitischen Linie der Bundesregierung. Allerdings setzt Bayern nach seinen verfassungsrechtlichen Möglichkeiten Schwerpunkte, wie z. B. in der Förderung der Bildungskooperation zwischen Bayern und Israel.

Der Fall des Eisernen Vorhangs

Die größte Veränderung in den Beziehungen beider Staaten erfolgte durch den Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 und dem Ende des "Eisernen Vorhangs". In der Folge kam es zwischen 1990 und Ende 2004 zur Immigration von ca. 85.000 sog. jüdischer Kontingentflüchtlinge aus der (ehem.) Sowjetunion in die Bundesrepublik Deutschland. 2004 emigrierten mehr Juden aus der ehemaligen UdSSR nach Deutschland als nach Israel: 19.000 gingen nach Deutschland und 11.000 nach Israel. Sie retteten damit jüdisches Gemeindeleben in Deutschland und Bayern. Ende der 1980er Jahre – also vor der Einwanderung – gab es knapp 30.000 Gemeindemitglieder in Deutschland. Die Zuwanderung war v. a. deshalb auch bedeutsam, da die jüdische Gemeinde zu diesem Zeitpunkt stark überaltert war und nun eine große Verjüngung erfuhrt. Gegenwärtig (2021) zählt die jüdische Gemeinde in Deutschland zwischen 100.000 und 105.000 Mitglieder. Mindestens 90 % davon sind Migranten aus der ehemaligen Sowjetunion.

Auch Bayern wurde zur neuen Heimat zahlreicher Juden aus der ehemaligen Sowjetunion. So haben die beiden Münchner jüdischen Gemeinden – die Israelitische Kultusgemeinde und die liberale Gemeinde Beth Shalom – nun insgesamt wieder etwa 10.000 Mitglieder (2021). Nach Berlin beherbergt München damit die größte jüdische Gemeinde in Deutschland. Bayernweit profitierten die jüdischen Gemeinden von dieser Entwicklung: Etwa 90 % der heutigen Gemeindemitglieder der israelitischen Kultusgemeinde Augsburg mit rund 1.500 Gemeindemitgliedern (2021) stammen aus der ehemaligen Sowjetunion. Ihr Anteil war entscheidend für das Fortbestehen der Gemeinde. Auch in Regensburg war die jüdische Gemeinde Ende der 1980er Jahre auf wenige Familien zusammengeschrumpft und stand ebenfalls vor dem Aus. Erst der Zuzug aus Osteuropa führte auch hier zu einer neuerlichen Blüte. Heute (2021) umfasst die jüdische Gemeinde in Regensburg über 1.000 Mitglieder. In Bayern existieren heute (2021) wieder 14 jüdische Gemeinden: Würzburg, Hof, Bayreuth, Bamberg, Erlangen, Fürth, Nürnberg, Weiden, Amberg, Regensburg, Straubing, Augsburg und München (zwei Gemeinden). Die Bedeutung (wieder erwachten) jüdischen Lebens in Bayern wurde 2006 mit der Einweihung der neuen Synagoge in München deutlich, dem größten jüdische Gemeindebau in Europa nach 1945. Die damalige Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch (geb. 1932, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern seit 1985, Vize-Präsidentin des World Jewish Congress 2005–2013, Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland 2006–2010) formulierte es bei der Eröffnung so: "die Koffer sind nun ausgepackt".

Der Umstand, dass Bayern eine so große jüdische Gemeinde besitzt, hat auch Auswirkungen auf die politische Ebene. Seit 2011 befindet sich das einzige Generalkonsulat Israels in Deutschland in München. Anlässlich des 50. Jahrestages der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel wurde 2015 ein vielfältiges Jahresprogramm mit Austausch- und Informationsprojekten für junge Menschen und Lehrkräfte, bilaterale Projekte und Veranstaltungen sowie Delegationsreisen durchgeführt. Der Bayerische Landtag ist ein zentraler politischer Akteur in den bayerisch-israelischen Beziehungen. Bisher hat er in Zusammenarbeit mit dem israelischen Generalkonsulat, der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und dem Bayerischen Jugendring zwei Israel- Studientage (2013, 2015) für ein breites Publikum organisiert. Im Mittelpunkt standen das gesellschaftliche Leben, der politische und wirtschaftliche Alltag, aber auch Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern. Im Vorfeld hatte auch der Wissenschaftsausschuss des Landtags in seiner Sitzung Israel zum Thema gemacht und Ausschussmitglieder und Teilnehmer des Studientages über konkrete aktuelle Forschungskooperationen bayerischer Universitäten und Universitätskliniken mit Instituten in Israel informiert. Anstoß für einen Israel-Tag im Landtag gaben die Vereinbarung zwischen der damaligen Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU, geb. 1944, Landtagspräsidentin 2008–2018) und dem früheren israelischen Generalkonsul Tibor Shalev-Schlosser (geb. 1961, israelischer Generalkonsul 2011–2013), die Beziehungen zwischen Bayern und Israel mit konkreten Projekten zu vertiefen und eine Informationsfahrt des Bildungsausschusses des Landtags im Mai 2012 nach Israel. Im Dezember 2017 wurde die bisher bereits in Tel Aviv bestehende bayerische Auslandsrepräsentanz zu einem "Büro für Wirtschaft, Wissenschaft, Technologie, Bildung und Jugendaustausch" aufgewertet. Die Mittlerweile neun Städtepartnerschaften zeigen das sehr enge Band zwischen Bayern und Israel.

Bayerisch-Israelische Städtepartnerschaften
Bayer. Partner Israel. Partner Partnerschaft seit
Ammerthal Modiin 1988
Lkr. Bad Kissingen Tamar R.C. (Totes Meer) 1997
Bad Staffelstein Lod 1987
Lkr. Haßberge Kiryat Motzkin 1992
Memmingen Kiryat Shmona 2009
München Be‘er Sheva 2021
Nürnberg Hadera 1995
Pocking Metulla 1978
Lkr. Würzburg Mateh Yehuda 1997

Felder der Zusammenarbeit

Wirtschaft

Nach Abschluss des sog. Wiedergutmachungsabkommens lieferte die Bundesrepublik Deutschland Produkte an Israel, die entscheidend für den Aufbau des neuen jüdischen Staates wurden. Die deutschen Entschädigungsleistungen stellten zeitweise rund 30 % der Gesamteinfuhren Israels dar. Erst 1973 löste die USA Deutschland als wichtigstes Importland ab. Deutschland ist nach USA und China weiterhin drittwichtigster Handelspartner Israels (2021). Israel wiederum ist für Bayern einer der wichtigste Handelspartner im Nahen Osten, sowohl im Ex- als auch beim Import von Gütern und zählt mit einem Handelsvolumen von einer Mrd. Euro (2020) zu den 50 wichtigsten Handelspartnern des Freistaats.

Israel ist in einigen Bereichen völlig auf Importe angewiesen, v. a. in der Recyclingtechnik. Das Land gehört dennoch zu den weltweit führenden Industrienationen. Treiber der Wirtschaft ist v. a. die High-Tech-Industrie (u. a. IT- und Softwarebranche, Internetanwendungen, Medizintechnik). Israel zählt auch bei der Cybersicherheit zu einem der innovativsten Länder. Diese Branche bildet inzwischen einen Großteil der Geschäftsbeziehungen zwischen Bayern und Israel. In gemeinsamen Veranstaltungen können sich Unternehmen mit der israelischen Cyber-Sicherheitsexpertise vertraut machen und sich mit führenden israelischen Cybersecurity-Unternehmen austauschen. Das Land hat – bezogen auf seine Größe – weltweit eine der höchsten Akademikerdichten, v. a. in den Naturwissenschaften. Viele Großkonzerne, u. a. Google, IBM oder Intel, sind in Israel tätig und das Land verfügt über eine sehr große Start-up-Szene.

Die Wirtschaftsbeziehungen werden von beiden Regierungen unterstützt. Die Partnerschaft hat vermehrt zu Firmengründungen geführt – in Bayern, in Israel oder an beiden Standorten gleichzeitig. München ist Sitz der "Deutsch-israelischen Wirtschaftsvereinigung" (DIW), die 1967 von deutschen Unternehmen gegründet wurde, um den wirtschaftlichen Austausch zwischen Deutschland und Israel zu fördern. Der Freistaat ist damit für viele israelische Firmen das Tor zu Deutschland und zur EU. Seit Juli 2012 arbeitet ebenfalls das "Israel Trade Center" als Teil der Außenhandelsabteilung des israelischen Ministeriums für Wirtschaft und Industrie in München. Die Aufgabe ist es, Unternehmen in Bayern bei der Suche nach israelischen Geschäftspartnern, der Markterschließung und bei Aufbau von Kooperationen zu unterstützen. Große DAX-notierte Unternehmen – u. a. BMW, Audi, Siemens – und auch einige kleinere Firmen haben in Israel Innovationsbüros. Hier suchen sie den Kontakt zu Start-ups, etwa bei der Entwicklung des selbstfahrenden Autos.

Der "Bavaria Israel Partnership Accelerator" (BIPA) unterstützt Innovationsvorhaben in der Digitalisierung und soll zum Aufbau nachhaltiger Wirtschaftsbeziehungen beitragen. Teams aus bayerischen und israelischen Teilnehmern arbeiten an gemeinsamen Fragen, wie z. B. Industrie 4.0, Internet of Things, Gesundheit/MedTech oder IT-Sicherheit. BIPA wird u. a. vom Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE) der Hochschule München und dem Tel Aviv-Yaffo Academic College organisiert.

Wissenschaft und Forschung

Seit 1959 begann auch der Aufbau wissenschaftlicher Kontakte und Projekte. 1962 wurde die Minerva-Stiftung (Minerva Stiftung Gesellschaft für die Forschung) mit Sitz in München als Tochtergesellschaft der Max-Planck-Gesellschaft gegründet, die den Wissenschaftsaustausch zwischen Deutschland und Israel fördern soll. Mittlerweile bestehen 14 Partnerschaften zwischen bayerischen und israelischen Hochschulen (2021). Akteure beider Staaten arbeiten bei zahlreichen europäisch geförderten Projekten zusammen. Daher wurde im Frühjahr 2018 eine wissenschaftliche Koordinierungsstelle Bayern-Israel in der Bayerischen Forschungsallianz eingerichtet, deren Aufgabe es ist, dieses Potenzial weiter zu erschließen und den Austausch zu fördern.

Erstmalig wurde mit dem 1997 gegründeten Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur an der Ludwig-Maximilians-Universität München ein speziell der jüdischen Geschichte gewidmeter Lehrstuhl an einem historischen Institut in Deutschland eingerichtet. 2015 wurde am Lehrstuhl anlässlich des 50. Jahrestags der Aufnahme diplomatischer Beziehungen das Zentrum für Israel-Studien (ZIS) eröffnet, das sich mit der Geschichte, Politik, Gesellschaft, Wissenschaft und Kultur Israels beschäftigt.

Zwischen Bayern und Israel besteht eine erfolgreiche wissenschaftliche Zusammenarbeit in den Bereichen Wasser-, Klima- und Umweltpolitik, u. a. bei der nachhaltigen Wassernutzung in wasserarmen Gebieten. Israel gilt als Weltmarktführer von Bewässerungssystemen.

Zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit

1955 begannen erste Reisen deutscher Jugendgruppen nach Israel, organisiert u. a. vom Bayerischen Jugendring. Sie warben um Vertrauen für die junge Generation in Nachkriegsdeutschland, knüpften persönliche Kontakte und leisteten erste vorsichtige Schritte der Annäherung zwischen beiden Staaten. 1963 hielten sich bereits mehr als 200 Gruppen aus Deutschland in Israel auf. Doch erst 1969 wurde der Jugendaustausch institutionalisiert. Federführend sind der Bayerische Jugendring und das bayerische Kultusministerium. Grundlage der bayerisch-israelischen Bildungskooperation ist die Vereinbarung zur Bildungszusammenarbeit vom 9. November 2011. Ziel ist die Förderung des historischen und politischen Verständnisses für die Geschichte, Kultur und Gesellschaft des jeweils anderen Landes unter Jugendlichen beider Länder sowie die Pflege und Fortentwicklung der bereits erreichten Aussöhnung. Schwerpunkte sind der Ausbau des Schüler- und Lehreraustauschs sowie die Intensivierung der Zusammenarbeit der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem, der Gedenkstätte Auschwitz und der bayerischen Einrichtungen zur Zeitgeschichte wie der KZ-Gedenkstätten Dachau und Flossenbürg.

Die Erinnerungsarbeit ist zentraler Bestandteil. Am 6. September 2017 wurde in München ein Erinnerungsort für die Opfer des Olympia-Attentats 1972 eingeweiht. An der Einweihung nahmen u. a. die Staatspräsidenten Reuven Rivlin (geb. 1939, Präsident Israels seit 2014), Frank-Walter Steinmeier (SPD, geb. 1956, Bundespräsident seit 2017), Ministerpräsident Horst Seehofer und Familienangehörige der ermordeten Sportler teil. Als erster israelischer Ministerpräsident hat im Februar 2018 der damalige Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (geb. 1949, israelischer Ministerpräsident von 1996 bis 1999 und 2009-2021) den Erinnerungsort besucht.

Besuch von HSS-Referatsleiter Reinhold Babel bei Projektleiter Avi Zafrani am 20. Jan. 1992 im Zuge des Projekts Israel-Avuka an der Berufsbildungsprojektschule in Ksseifa. (Hanns-Seidel-Stiftung, Ph S HSS 127-1)

Eine besondere Rolle in der zivilgesellschaftlichen Zusammenarbeit spielt die Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), die knapp ein Jahr nach Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Israel gegründet wurde. Die regionalen Arbeitsgemeinschaften in Bayern engagieren sich z. B. durch Fahrten, Israel-Tage und Veranstaltungen für die bayerisch-israelischen Beziehungen.

Die Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) mit ihrer Vertretung vor Ort in Jerusalem begann ihre Tätigkeit 1979 (und 1994 in den Palästinensischen Autonomiegebieten). Sie nimmt eine Brückenfunktion in den bayerisch-israelischen/palästinensischen Beziehungen wahr, u. a. durch die Stärkung und Förderung der Zivilgesellschaft in Israel und in den palästinensischen Gebieten auf gesellschaftlicher, lokaler und regionaler Ebene sowie die Bereicherung und Förderung der bayerisch-israelischen bilateralen Beziehungen. Sie ermöglicht auch eine grenzüberschreitende Verständigung von Israelis und Palästinensern durch regionale Kooperationen beim Umwelt- und Ressourcenschutz.

Auch die am 9. Juli 1948 in München gegründete Christlich-jüdische Gesellschaft (GCJZ) fördert das friedliche Zusammenleben und das Gespräch zwischen Christen und Juden und setzt sich für die Pflege freundschaftlicher Beziehungen mit dem Staat Israel ein. Sie führt öffentliche Vorträge, Lesungen, Diskussionsrunden, Seminare und Begegnungsreisen in Israel durch. Bekannt ist sie besonders durch die jährliche Durchführung der bundesweiten Woche der Brüderlichkeit (WdB), die erstmals vom 18. bis zum 25. Februar 1951 in München stattfand. Die GCJZ ist bundes- und bayernweit mit eigenen Gesellschaften aktiv.

Literatur

  • Michael Brenner/Julia Treindl (Hg.), Bayern und Israel: Geschichte(n) zwischen Isar und Jordan, München 2021.
  • Michael Brenner (Hg.), Geschichte der Juden in Deutschland. Von 1945 bis zur Gegenwart, München 2012.
  • Angelika Eder, Israel und Deutschland. Voraussetzungen und Anfänge einer komplizierten Partnerschaft (Publikationen der Katholischen Akademie Hamburg 17), Hamburg 2002.
  • Niels Hansen, Aus dem Schatten der Katastrophe. Die deutsch-israelischen Beziehungen in der Ära Konrad Adenauer und David Ben Gurion. Ein dokumentierter Bericht (Forschungen und Quellen zur Zeitgeschichte 38), Düsseldorf 2002.
  • Michael Kloke, Deutsch-Israelische Beziehungen. Info-Aktuell. Informationen zur politischen Bildung, Bonn 2015.
  • Landeszentrale für Politische Bildung Rheinland-Pfalz/Bayerische Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit (Hg.), Verstehen lernen. Die deutsch-israelischen Beziehungen im Spannungsfeld politischer Bildung, Mainz 2005.
  • Peter März, Aspekte des deutsch-israelischen Verhältnisses in der Nachkriegszeit, in: Die Landeszentralen für politische Bildung in Bayern, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen (Hrsg.): Verstehen lernen. Die deutsch-israelischen Beziehungen im Spannungsfeld politischer Bildung, Ingelheim 2005, 19–38.
  • Hannes Pichler, "Freundschaft der mutigen Tat". Franz Josef Strauß und Israel: Eine biographische Studie über die Frühphase der deutsch-israelischen Beziehungen, Masterarbeit masch. München 2015.
  • Stefan Rappenglück, Der israelisch-palästinensische Konflikt im 70. Jahr der israelischen Staatsgründung, in: Forum Politikunterricht 1–2 (2018), 29–31.
  • Robert Sigel, Die internationale Zusammenarbeit mit Israel und Yad Vashem, in: Die Landeszentralen für politische Bildung in Bayern, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen (Hg.): Verstehen lernen. Die deutsch-israelischen Beziehungen im Spannungsfeld politischer Bildung. Ingelheim 2005,39–49.
  • Barbara Staudinger, Von Bayern nach Erez Israel – Auf den Spuren jüdischer Volkskunst, Katalog zur gleichnamigen Ausstellung des Jüdischen Museums München vom 11. Juli bis 18. November 2007 (Sammelbilder 4), Wolfratshausen 2007.
  • Michael Wolffsohn/Tobias Grill, Israel. Geschichte, Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Opladen/Berlin/Toronto 2016.

Quellen


Weiterführende Recherche

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Stefan Rappenglück, Beziehungen zu Israel, publiziert am 24.8.2021; in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: <https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Beziehungen_zu_Israel> (4.12.2021)





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