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Pappenheim, Reichsmarschälle von

Das Familienwappen der von Pappenheim aus dem "Scheiblerschen Wappenbuch", um 1450/80. (Bayerische Staatsbibliothek Cod.icon. 312 c, fol. 160r)
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von Daniel Burger

Dem fränkisch-schwäbischen Uradel entstammendes, seit der Reformationszeit evangelisches Adelsgeschlecht, das 1628 in den Grafenstand erhoben wurde. Die Familie ist seit dem frühen 12. Jahrhundert urkundlich fassbar. Namengebender Stammsitz war Pappenheim an der Altmühl (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen). ...
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Hofämter (Herzogtum/Kurfürstentum Bayern)

Herzog Albrecht V. (1550-1579) hält vor versammelten Hof eine Audienz im St. Georgssaal der Münchner Neuveste, Miniatur aus den Bußpsalmen Orlando di Lassos, um 1565 (Bayerische Staatsbibliothek, Mus.ms. A I(1, fol. 2v)

von Anja Lochbrunner

Im 12. Jahrhundert bildeten sich am Hof des Königs wie auch an den Höfen der meisten Fürsten im deutschsprachigen Raum vier Haupthofämter heraus: Truchsess, Mundschenk, Marschall und Kämmerer. Am bayerischen Herzogshof waren diese Ämter seit Heinrich dem Löwen (reg. 1142-1180 als Herzog von Sachsen, ...
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Werdenfels, Grafschaft

Grafschaft Werdenfels, Ausschnitt aus der Karte "Accurata Delineatio Episcopatus Frisingensis" von Matthäus Seutter (1678-1757), Augsburg um 1750. (Bayerische Staatsbibliothek, 2 Mapp. 8-3,1#52)

von Johannes Haslauer

Die Grafschaft Werdenfels bildete sich im Kern auf der Grundlage des frühmittelalterlichen Klosters Scharnitz-Schlehdorf, einem bischöflichen Eigenkloster, aus. Ausgehend von Urbarsbesitzungen konnten die Freisinger Bischöfe im 13. Jahrhundert durch Erwerb adeliger Herrschaftsrechte ein geschlossenes ...
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Kurpfalz: Politische Geschichte

Der Stich von Matthias Merian von 1645 zeigt die kurpfälzische Residenzstadt Heidelberg mit dem kurfürstlichen Schloss. (Stich aus: Martin Zeiller u. Matthäus Merian, Topographia Palatinatus Rheni et vicinarum Regionum [Frankfurt a. M.], 1645 Universitätsbibliothek Heidelberg lizensiert durch CC-BY-SA 3.0 DE.

von Benjamin Müsegades

Auf dem Pfalzgrafenamt beruhendes Territorium, das sich v. a. auf den Raum zwischen Mosel und Kraichgau erstreckte. Inhaber waren ab Ende des 10. Jahrhunderts die Ezzonen, ab 1125 die Ballenstedter, ab 1140 Verwandte der Stauferkönige und ab 1214 die Wittelsbacher. Von einer Verbindung des Pfalzgrafenamts ...
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Fulda, Fürstabtei: Politische Geschichte (Spätmittelalter)

von Thomas Heiler

Das 744 gegründete Kloster Fulda wurde 1220 zur Fürstabtei erhoben. Die Fürstabtei Fulda zählte im Spätmittelalter zu den kleineren geistlichen Territorien, traditionell unterhielten die Fuldaer Äbte enge Verbindungen zum Königtum. Ein Hauptkonfliktfeld der Fürstabtei war seit dem Hochmittelalter das ...
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