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Neueste Artikel

Capitulare Baiwaricum

Eine der ältesten Überlieferungen des Capitulare Baiwaricum, vermutlich aus dem Beginn des 9. Jahrhunderts, enthält die Handschrift Clm 19415 in der Bayerischen Staatsbibliothek, pag. 126-128. Obwohl die Rand-Nummern V-XIII das Capitulare Baiwaricum als Bestandteil eines kaiserzeitlichen Kapitulars Karls des Großen erscheinen lassen, dürfte es ein um 790 entstandener Normtext für Bayern gewesen sein. (Bayerische Staatsbibliothek, Clm 19415)
von Felix Grollmann

Das Capitulare Baiwaricum ist ein Erlass Karls des Großen (reg. 768-814, Kaiser ab 800), der nach der Entmachtung Herzog Tassilos III. (reg. 757-788) der (Wieder-)Errichtung der fränkischen Herrschaft in Bayern diente. Im Rechtstext werden einheimische Anliegen mit fränkischen Interessen verknüpft. Das ...
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Alliierte Deutschlandpolitik

Titelblatt der Bayerischen Landeszeitung vom 1. Juni 1945. Der ehemalige Vorsitzende der Bayerischen Volkspartei (BVP), Fritz Schäffer (CSU, 1888-1967, Ministerpräsident 1945) wurde am 28. Mai 1945 von der amerikanischen Militärregierung zum "Temporary Minister-Präsident for Bavaria" ernannt. Bereits wenige Monate später wurde er von der Militärregierung am 28. September 1945 seines Amtes enthoben. (Bayerische Staatsbibliothek, Fotoarchiv Hoffmann, hoff-64500)

von Wolfgang Benz

Die drei Siegermächte USA, Großbritannien und Sowjetunion vereinbarten auf der Potsdamer Konferenz im Sommer 1945 eine gemeinsame Deutschlandpolitik. Sie sollte über den Alliierten Kontrollrat sichergestellt werden. Tatsächlich agierten die Alliierten in ihren Besatzungszonen aber jeweils unterschiedlich. ...
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Adelsgesellschaften und -einungen

Adelsgesellschaften auf dem Gebiet des heutigen Bayern. (Gestaltung: Stefan Schnupp, Angaben nach: Kruse/Paravincini/ Ranft 1991)

von Klaus Rupprecht

Adelsgesellschaften waren weltliche Einungen und entstanden zwischen 1330 und 1517. Ihre Mitglieder gaben sich durch gemeinsame Abzeichen oder Tracht zu erkennen. Sie verpflichteten sich zu gegenseitigem Beistand und traten öffentlich bei Messen, Totenfeiern oder Turnieren auf. Zu unterscheiden ist zwischen ...
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Beziehungen zum Bund

Die Vertretung des Freistaats Bayern beim Bund befindet sich in der Berliner Behrendstr. 21/22. Bereits 1992 erwarb der Freistaat das Gebäude. Nach Sanierung und Umbau konnte das Gebäude am 10. Dezember 1998 seiner Bestimmung übergeben werden. Das Gebäude wurde Anfang des 20. Jahrhunderts für den A. Schaaffhausen'schen Bankverein errichtet und im Lauf der folgenden Jahrzehnte unterschiedlich genutzt. Besondere Merkmale des Gebäudes im Innern sind die fränkische Weinstube und der altbayerische Bierkeller, die sich im ehemaligen Tresorraum befinden. (Bild: Bayerische Staatskanzlei)

von Alexander Wegmaier

Die Beziehungen des Freistaats Bayerns zur Bundesrepublik Deutschland haben eine staatsrechtliche und eine politische Dimension. Während es in staatsrechtlicher Hinsicht den wechselnden bayerischen Staatsregierungen in großer Kontinuität vor allem um die Bewahrung der föderalistischen Grundordnung ...
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Agilolfinger

Seite aus der Ingolstädter Handschrift der Lex Baioariorum von ca. 800-825 mit der Bestimmung, der Herzog müsse immer aus dem Geschlecht der Agilolfinger stammen. Hier Zeile 8/9: "de genere Agiloluingarum". (Universitätsbibliothek München, Cim. 7, fol. 63r)

von Roman Deutinger

Die bayerischen Herzöge bis zum Sturz Herzog Tassilos III. 788 werden als Agilolfinger bezeichnet. Grundlage dafür ist die Bestimmung der Lex Baioariorum, die Herzöge müssten immer diesem Geschlecht angehören. Bestätigende Quellen fehlen jedoch. Auch sind aufgrund der Lückenhaftigkeit der Überlieferung ...
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