Displaced Persons (DPs)

Landsberger Lager Cajtung, Erstausgabe Montag, 8. Oktober 1945
Flossenbürg Camp für polnische DPs, undatiert (Foto: Danuta Mykytiuk)
D.P.-Express, Samstag, 4. Mai 1946
Alltagsleben in dem jüdischen Displaced-Persons-Lager (DP-Lager) Föhrenwald bei Wolfratshausen, Fotografie: 1946. (Haus der bayerischen Geschichte)
Oster-Ausgabe des D.P.-Express, Samstag, 20. April 1946
Die Lagerpolizei im jüdischen DP-Lager (Displaced Persons-L.) in München-Freimann, Fotografie, 1946. (Haus der bayerischen Geschichte)
Ibergang, Nummer 1, München, 17. November 1946
Oberrabbiner Dr. Hertzog beim Besuch des Jüdischen Zentralkomitees in München, Fotografie, Mai/Juni 1946. (Haus der bayerischen Geschichte)
Schild DP-Lager Föhrenwald (Foto: Stadtarchiv Wolfratshausen)

von Juliane Wetzel

Unter den Sammelbegriff der Displaced Persons (kurz: DPs) wurden Ende des Zweiten Weltkriegs all jene ausländischen Zivilpersonen zusammengefasst, die sich durch Kriegseinwirkung an Orten außerhalb ihrer Heimat aufhielten. Hierzu zählten vornehmlich ehemalige Zwangsarbeiter, KZ-Häftlinge, Kriegsgefangene und andere Arbeitskräfte, die teils freiwillig, teils unfreiwillig während der Kriegsjahre nach Deutschland gekommen waren. Diese Personengruppe der DPs war für die Besatzungsmächte zusätzlich zur Versorgung der reichsdeutschen Bevölkerung eine große Herausforderung. Ziel dabei war, möglichst vielen DPs die Rückkehr in ihre Heimat zu ermöglichen, was aufgrund der Spannungen mit der UdSSR und den von ihr besetzten europäischen Staaten nicht immer möglich war. In den Auffanglagern entwickelte sich eine von den DPs getragene Selbstverwaltung mit kulturellen Veranstaltungen und einer bunten Presselandschaft.

Einführung

Als die alliierten Armeen 1945 Deutschland besetzten, fanden sie im späteren Gebiet der drei westlichen Besatzungszonen 6,5 bis 7 Mio. "Displaced Persons" (DPs) vor. Unter den Status "DP" fielen all jene Personen, die infolge des Zweiten Weltkriegs aus ihrer Heimat durch Kriegseinwirkung und deren Folgen geflohen, vertrieben oder verschleppt worden waren. In der Praxis galten als DPs ehemalige Zwangsarbeiter, KZ-Häftlinge, Kriegsgefangene und zivile osteuropäische Arbeiter, die entweder freiwillig nach Kriegsbeginn die deutsche Wirtschaft unterstützt hatten oder 1944 vor der sowjetischen Armee geflüchtet waren. Eine vergleichsweise kleine Gruppe unter den DPs bildeten in den westlichen Besatzungszonen die 50.000 bis 75.000 jüdischen Überlebenden. Deutsche Flüchtlinge fielen nicht unter diesen Status. In Bayern lebten im Oktober 1946 etwa 278.000 Zivilisten, die unter den Status DP fielen.

DP-Status und Unterbringung

Mit dem DP-Status verbunden waren Betreuung, zusätzliche Verpflegung, Kleiderzuteilungen und Unterkunft in eigens dafür eingerichteten Lagern, den DP-Lagern oder "Assembly Centers". Sie entstanden in Krankenhäusern, Sanatorien, Schulen, Industriearbeitersiedlungen, ehemaligen Kasernen, Kriegsgefangenen- und Zwangsarbeitslagern, aber auch vereinzelt auf dem Gelände ehemaliger Konzentrationslager. In Buchenwald (Thüringen), das nach der Befreiung bis zur Übernahme durch die Sowjetische Armee im Juli 1945 als DP-Lager fungierte, entstand mit dem "Kibbuz Buchenwald" die erste zionistische Ausbildungsfarm im Nachkriegsdeutschland. Von April 1946 bis Ende 1947 bestand in Teilen des ehemaligen Konzentrationslagers Flossenbürg (Lkr. Neustadt an der Waldnaab), das zunächst nach der Befreiung in ein Kriegsgefangenenlager umfunktioniert worden war, eines der größten Lager für polnische Displaced Persons in Bayern. Wurden der örtlichen Bevölkerung etwa 1.200 Kalorien täglich zugestanden, hatten die DPs in der Regel Anspruch auf mindestens 2.000 Kalorien. Die praktische Umsetzung allerdings hing stark von der allgemeinen Lebensmittellage bzw. den alliierten Nachschubwegen ab. Erst als die United Nations Relief and Rehabilitation Administration (UNRRA) den internationalen Hilfsorganisationen ab Herbst 1945 gestattete, in den DP-Lagern tätig zu werden, begann sich die Situation der DPs zu verbessern. Sie erhielten nicht nur Extrarationen, sondern psychologische Unterstützung, diverse Freizeitangebote und vor allem konnten sie sich frei innerhalb und außerhalb der Lager bewegen.

Zunächst wurden die DPs entsprechend ihrer nationalen Zugehörigkeit in den Lagern untergebracht. So mussten sich etwa jüdische Überlebende damit abfinden, dass sie mit ihren polnischen, lettischen und ukrainischen Landsleuten, die sich nicht selten als Helfer der Nationalsozialisten erwiesen hatten, einquartiert waren. Zu Spannungen kam es auch, weil weder das Armeepersonal noch die hastig eingerichteten DP-Lager die besondere Hilfe boten, die die jüdischen Überlebenden aufgrund ihres Verfolgungsschicksals erwarten durften. Erst allmählich verbesserten sich die Lebensbedingungen vor allem in der amerikanischen Zone, als ab Herbst 1945 dort genuin jüdische DP-Lager entstanden. Die britischen Militärbehörden verweigerten in ihrer Zone einen solchen Status generell all jenen, die nach dem 30. Juni 1946 ihre Zonengrenze überschritten hatten. In der französischen Besatzungszone befand sich 1945 nur eine verhältnismäßig kleine Zahl von DPs, darunter wenige 1.000 jüdische DPs. In der sowjetischen Besatzungszone erhielten die Flüchtlinge keinen DP-Status.

Rückführungsabkommen

Ein sowjetisch-amerikanisches Rückführungsabkommen vom 11. Februar 1945 hatte festgelegt, dass alle DPs, die in den zu besetzenden Gebieten vorgefunden wurden, in ihre Heimat zurückgeführt werden sollten. Auch mit Frankreich wurde ein solches Übereinkommen getroffen. Anfangs duldeten die Westalliierten die zwangsweise Rückführung der sowjetischen DPs mit allen Konsequenzen für die Betroffenen, erkannten aber bald die Brisanz der Vereinbarungen und nahmen davon Abstand. Die sowjetische Seite hingegen bestand auf dem Abkommen. Schließlich legte eine UN-Resolution vom Februar 1946 die Freiwilligkeit der Repatriierung fest.

Die nichtjüdischen DPs aus den westlichen Staaten konnten bereits Ende Juni 1945 in ihre Heimatländer zurückkehren. Schwierigkeiten ergaben sich dagegen bei der Rückführung der ehemaligen Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge aus den Ostblockstaaten. Für die jüdischen DPs kam eine Repatriierung nur in westliche Herkunftsländer in Frage. Eine Rückführung der vor allem aus Mittel- und Osteuropa stammenden jüdischen Überlebenden in ihre Heimatländer wäre aufgrund der Vernichtung der jüdischen Gemeinden, des politischen Umbruchs und des dort herrschenden Antisemitismus unzumutbar gewesen.

Betreuung

Die Betreuung der DPs übernahmen in den Westzonen die Armeen der jeweiligen Besatzungszonen und ab Herbst 1945 bzw. Frühjahr 1946 - unter Obhut der Militäradministration - die Hilfsorganisation der Vereinten Nationen, die UNRRA bzw. ab Juli 1947 die International Refugee Organization (IRO). Ende 1945 betreute die UNRRA auf dem Gebiet der späteren Bundesrepublik 227 DP-Lager; im Juni 1947 belief sich die Zahl auf 416 in der amerikanischen und 272 in der britischen Zone Deutschlands. Am 1. Juli 1947 befanden sich immer noch 611.469 DPs in Deutschland, davon in der amerikanischen Zone 336.700, in der britischen 230.660 und in der französischen 44.109, darunter 196.780 Polen, 168.440 Juden (in Bayern etwa 70.000) und 157.859 Balten.

Jüdische DPs

In Bayern, wo die meisten jüdischen DPs der amerikanischen Besatzungszone lebten, litten die Überlebenden mehr als in anderen Regionen unter einer Armeepolitik, die nur auf Recht und Ordnung ausgerichtet war und ihren physischen und psychischen Bedürfnissen nicht gerecht wurde. Dort hatte General George S. Patton (1885-1945, Kommandant der 3. US-Armee und Militärkommandeur in Bayern) das Kommando. Patton, dessen antisemitische Haltung und Verharmlosung der NSDAP im Herbst 1945 zu seiner Versetzung nach Bad Nauheim (Hessen) führte, ließ die DP-Lager mit Stacheldraht umzäunen und von bewaffnetem Personal bewachen. Er glaubte, die jüdischen DPs, die er für "Untermenschen" (Abraham Hyman, The Undefeated, 1993) hielt, würden ansonsten das Land wie Heuschrecken überziehen und Deutsche ausrauben oder gar ermorden. Erst nach Pattons Versetzung und Berichten an die US-Regierung über die unzumutbaren Bedingungen in den DP-Lagern, aber vor allem nach der Einführung eines genuin jüdischen DP-Status, der zur Einrichtung eigener Lager für jüdische DPs führte, verbesserten sich die Lebensbedingungen in der amerikanischen Zone.

Inzwischen waren auch jüdisch-amerikanische Hilfsorganisationen wie das American Jewish Joint Distribution Committee (kurz: Joint) aktiv. In den DP-Lagern wurden Synagogen eingerichtet, Schulen, Bibliotheken und Theatergruppen gegründet, Fußballligen und Sportfeste abgehalten. Die DPs wählten Lager-, Zonen und zonenübergreifende Selbstvertretungs-Komitees (u. a. Zentralkomitee für die Befreiten Juden), setzten eine eigene Polizei in den Lagern ein und entwickelten ein beeindruckendes kulturelles Leben, das ganz der osteuropäischen jiddischen Tradition verhaftet war. Polnische, baltische und ukrainische DPs wurden u. a. von Hilfsorganisationen wie den Quäkern (American Friends Service Committee), dem YMCA/YWCA bzw. der American Polish Relief sowie von Vertretern katholisch- und protestantischer Organisationen aus den USA betreut.

Presse

Die erste größere DP-Zeitung, der "DP-Express", wurde im Juli 1945 in München, einem der wichtigsten Standorte der DP-Presse, erstmals herausgegeben. Um die DPs verschiedenster Staatsangehörigkeit zu erreichen, wurden in der Redaktion im Deutschen Museum Beiträge in Deutsch, Englisch, Slowakisch, Polnisch, aber auch in Jiddisch verfasst. Am 18. Dezember 1947 wurde der "DP-Express" in "Displaced Person's Newspaper-EXPRESS polish edition" umbenannt und erschien bis zu seiner Einstellung 1950/51 nur noch in polnischer Sprache. Damit trugen die Herausgeber der inzwischen stark veränderten DP-Struktur Rechnung. Die polnischen DPs waren nun neben den jüdischen Überlebenden die stärkste noch verbliebene DP-Gruppe.

Beeindruckend war vor allem die jüdische Presselandschaft. Mehr als 40 Zeitungen – Lagerorgane, regionale und überregionale Blätter - erschienen überwiegend in jiddischer Sprache, anfangs noch – aus Mangel an hebräischen Lettern - in lateinischen Druckbuchstaben, darunter die "Landsberger Lager-Cajtung" (später "Jidisze Cajtung"), "Unzer Weg", "Ibergang. Organ fun Pojliszn Jidntum in Dajzland", "Dos Fraje Wort", "Bamidbar. Wochncajtung fun di bafraijten Idn" und die "Neue Welt. Eine Wochenschrift der befreiten Juden".

Massenzustrom

Als nach erneuten Pogromen in Polen und anderen mittel- und osteuropäischen Staaten im Sommer 1946 ein Massenstrom von jüdischen Flüchtlingen in die westlichen Besatzungszonen Deutschlands einsetzte und die Zahl der jüdischen DPs um das Dreifache auf etwa 150.000 bis 200.000 Personen wuchs, standen Hilfsorganisationen und Militärregierung erneut vor einem schier unlösbaren Problem. Aufgrund der restriktiven Politik in der britischen Zone konzentrierten sich die meisten Flüchtlinge in der US-Zone. Neue DP-Lager wurden eingerichtet, andere bereits bestehende erweitert. Die größten jüdischen DP-Lager mit zwischen 3.000 und 6.000 Bewohnern entstanden in Bayern, u. a. in Bad Reichenhall (Lkr. Berchtesgadener Land), Feldafing (Lkr. Starnberg), Föhrenwald/Wolfratshausen (Lkr. Bad Tölz-Wolfratshausen), Landsberg am Lech, Leipheim (Lkr. Günzburg) und Pocking (Lkr. Passau).

Nahezu alle jüdischen DP-Lager wurden in den Jahren 1949 bis 1951 aufgelöst, als nach dem israelischen Unabhängigkeitskrieg und der Lockerung der US-amerikanischen Einwanderungspolitik die meisten jüdischen DPs auswandern konnten. Die verbliebenen sog. hard-core-cases, jene also, die aus gesundheitlichen Gründen nicht auswandern konnten, wurden im letzten verbliebenen jüdischen DP-Lager Föhrenwald untergebracht und harrten dort - nun unter deutscher Verwaltung - als "heimatlose Ausländer" aus, bis sie Anfang 1957 auf verschiedene deutsche Großstädte verteilt und Föhrenwald im Februar 1957 geschlossen wurde.

Das Verhältnis zur deutschen Bevölkerung

Die deutsche Bevölkerung begegnete den DPs mit erheblichen Vorurteilen. Übertriebene Gerüchte über angebliche Plünderungsaktionen der DPs waren immer noch Folge der NS-Propaganda gegen "Untermenschen", als die die Nationalsozialisten neben den Juden vor allem Polen und Sowjetbürger stigmatisiert hatten. Fremdenfeindlichkeit und die Abwehr von Verantwortung gegenüber den Opfern der NS-Herrschaft mischten sich mit alten Vorurteilen und führten dazu, dass vor allem den Juden eine überproportionale Kriminalitätsrate unterstellt wurde, die keineswegs der Realität entsprach. Im März 1947 hatte eine Umfrage des Opinion Surveys Headquarters OMGUS ergeben, dass etwa in München mehr Menschen mit antisemitischen Einstellungen lebten als in anderen Großstädten der US-Zone. Hochkommissar John Jay McCloy (1895-1989) erklärte nicht zuletzt deshalb 1949 den Umgang der deutschen Mehrheitsbevölkerung mit den jüdischen Überlebenden als "Prüfstein ihrer Gesittung und ihres echten demokratischen Aufbauwillens" (Werner Bergmann, 1994). Die Geschichte der jüdischen DPs wirkt bis heute nach: Deutsche Sozialversicherer und Sozialgerichte streiten sich bis heute um die Frage, ob jüdische DPs, die in den DP-Lagern tätig waren, eine Rente vom deutschen Staat erhalten sollen. Damals wurden von den Hilfsorganisationen pauschal Sozialversicherungsabgaben entrichtet. Die überwiegende Mehrheit der DPs betrachtete Deutschland nur als Zwischenstation und wanderte - als sich entsprechende Emigrationsmöglichkeiten ergaben - aus. Geblieben sind jene, die sich bereits in Gemeinden außerhalb der Lager niedergelassen und etwa kleine Läden eröffnet hatten bzw. die aufgrund ihres schlechten Gesundheitszustandes nicht auswandern konnten. Etwa 1.000 jüdische DPs, die 1957 das letzte DP-Lager Föhrenwald (seit 1951 unter deutscher Verwaltung) als "heimatlose Ausländer" verließen, wurden auf mehrere deutsche Städte verteilt untergebracht, darunter auch München und Nürnberg. Sie integrierten sich später in die wiedergegründeten jüdischen Gemeinden. Erst Anfang der 1980er Jahre entstanden erste Studien zur Geschichte der DPs, wobei zunächst die jüdischen Überlebenden im Vordergrund standen und erst viel später auch andere DP-Gruppen von der Forschung berücksichtigt wurden.

Literatur

  • Heike Ander/Michaela Melián, Föhrenwald. Publikation anläßlich der Ausstellung Michaela Melián: Föhrenwald, 10. September-30. Oktober 2005 in München, Frankfurt am Main 2005.
  • Bedrich Burianek, From liberator to guardian. The US Army and displaced persons in Munich 1945, Ann Arbor 1992.
  • Jaqueline Dewell Giere, Wir sind unterwegs, aber nicht in der Wüste. Erziehung und Kultur in den jüdischen Displaced Persons-Lagern der amerikanischen Zone im Nachkriegsdeutschland 1945-1949, Frankfurt 1993.
  • Angelika Eder, Flüchtige Heimat. Displaced Persons in Landsberg am Lech 1945 bis 1950 (Miscellanea Bavarica Monacensia 170), München 1998.
  • Fritz Bauer Institut (Hg.), Überlebt und unterwegs. Jüdische Displaced Persons im Nachkriegsdeutschland (Jahrbuch zur Geschichte und Wirkung des Holocaust 1997), Frankfurt am Main/New York 1997.
  • Walter Fürnrohr/Felix Muschialik, Überleben und Neubeginn. DP-Hospital Gauting ab 1945. Mit Faksimile-Abdruck der Patientenzeitung "Unser Leben" von 1947-1948, München 2005.
  • Gerhard Jochem, Wege slowenischer NS-Opfer in Nürnberg und Bayern, in: Gerhard Jochem/Georg Seiderer (Hg.), Entrechtung, Vertreibung, Mord. NS-Unrecht in Slowenien und seine Spuren in Bayern 1941-1945, Berlin 2005, 237-272.
  • Holger Köhn, Die Lage der Lager. Displaced Persons in der amerikanischen Besatzungszone Deutschlands, Essen 2012.
  • Angelika Königseder/Juliane Wetzel (Hg.), Lebensmut im Wartesaal. Die jüdischen DPs im Nachkriegsdeutschland, Frankfurt am Main 1995.
  • Tamar Lewinsky, "Goles Daytshland/Galut Germanija". Zur Entstehung einer jüdischen Diasporakultur in den DP-Camps, in: Miriam Rürup (Hg.), Praktiken der Differenz. Diasporakulturen in der Zeitgeschichte (Veröffentlichungen des Zeitgeschichtlichen Arbeitskreises Niedersachsen 26), Göttingen 2009, 99-114.
  • Zeev W. Mankowitz, Life between Memory and Hope. The Survivors of the Holocaust in Occupied Germany, Cambridge 2002.
  • Roman Paul Smolorz, Displaced Persons (DPs). Autoritäten und Anführer im angehenden Kalten Krieg im östlichen Bayern (Regensburger Studien 11), Regensburg 2., verbesserte und erweiterte Auflage 2009.
  • Karin Sommer, Vom Vernichtungslager ins Flüchtlingslager. Jüdische Überlebende des Holocaust als "Displaced Persons", in: Peter Fassl (Hg.), Geschichte und Kultur der Juden in Schwaben. 2. Band: Neuere Forschungen und Zeitzeugenberichte (Irseer Schriften 5), Sigmaringen 2000, 401-412.
  • Jim G. Tobias, Vorübergehende Heimat im Land der Täter. Jüdische DP-Camps in Franken 1945-1949, Nürnberg 2002.
  • Jim G. Tobias/Nicola Schlichting, Heimat auf Zeit. Jüdische Kinder in Rosenheim 1946-47. Zur Geschichte des "Transient Children's Center" in Rosenheim und der jüdischen DP-Kinderlager in Aschau, Bayerisch Gmain, Indersdorf, Prien und Pürten, Nürnberg 2006.
  • Ronald Webster, American relief and Jews in Germany 1945-1960. Diverging perspectives, in: Year-book Leo Baeck Institute 38 (1993), 293-321.
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  • Mark Wyman, DPs: Europe's Displaced Persons 1945-1951, Ithaca 1998.

Quellen

  • BayHStA, MArb, UNRRA.
  • BayHStA, OMGBY, Intelligence Division.
  • Institut für Zeitgeschichte, Sammlung Jacobmeyer Fi 0.1.
  • Irving Heymont, Among the Survivors of the Holocaust - 1945. The Landsberg DP Camp Letters of Major Irving Heymont, United States Army (Monographs of the American Jewish Archives 10), Cincinatti 1982.
  • YIVO Institut for Jewish Research, DP-Camps Germany, Mikrofilmkopie Zentrum für Antisemitismusforschung, TU Berlin.
  • YIVO Institute for Jewish Research, Leo W. Schwarz Papers, Mikrofilmkopie Zentrum für Antisemitismusforschung, TU Berlin.

Weiterführende Recherche

Externe Links

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Empfohlene Zitierweise

Juliane Wetzel, Displaced Persons (DPs), publiziert am 26.03.2013; in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: <http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Displaced Persons (DPs)> (18.12.2017)