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Elektrizitätsversorgung und Elektrifizierung

Aus Historisches Lexikon Bayerns

von Walter Gaube

Die Elektrifizierung Bayerns begann in den 1880er Jahren und kam Anfang der 1960er Jahre zu einem ersten Abschluss, als der Großteil der Haushalte über einen Stromanschluss verfügte. Ausbau und Sicherstellung einer flächendeckenden Stromversorgung gerieten Anfang des 20. Jahrhunderts in den Fokus des Staates, der zu diesem Zweck mit privaten Unternehmen die Einrichtung von Überlandwerken in die Wege leitete. Mit der Gründung verschiedener Großkraftwerke in der Weimarer Republik wurde dem stetig anwachsenden Strombedarf Rechnung getragen. Wichtigste Energiequelle für die Stromerzeugung war in Bayern lange Zeit Wasserkraft.

Anfänge der Elektrifizierung

Wechselstromkraftwerk Bad Reichenhall, 1890. (Stadtarchiv Bad Reichenhall)
Porträtfotografie von Oskar von Miller (1855-1934), 1907. Miller gelangen wichtige Meilensteine der flächendeckenden Elektrizitätsversorgung wie die verlustarme Übertragung elektrischer Energie von Miesbach nach München 1882. (Digitales Porträtarchiv)

Die Entdeckung des elektrodynamischen Prinzips im Jahr 1867 ermöglichte es, mithilfe von Generatoren ortsunabhängig und kontinuierlich Strom zu erzeugen. In Bayern nahm die Elektrifizierung ab den 1880er Jahren Fahrt auf. Die zahlreichen Flüsse und Seen in Bayern machten die Wasserkraft zu einem natürlichen und kostengünstigen Mittel der Wahl für die Stromerzeugung. Zu den frühen Akteuren der Elektrifizierung zählten daher Wassermühlen. Es handelte sich zunächst um verstreut an Wasserläufen liegende Anlagen zur Elektrizitätserzeugung, die vielfach von privaten Akteuren betrieben wurden. Das erste öffentliche Elektrizitätswerk ging 1890 in Bad Reichenhall in Betrieb. Weitere Gemeinden gründeten eigene Elektrizitätswerke und nahmen dafür unter anderem die Hilfe von Pionieren wie Oskar von Miller (1855-1934) in Anspruch.

Werbebild der Geschäftsstelle für Elektrizitätsverwertung "Bügeln Sie Ihre Spitzen und Blusen nur noch selbst, und zwar elektrisch" aus: E. Vollhardt, Die Wahl der Betriebskraft für Handwerk und Industrie, hg. v. d. Geschäftsstelle für Elektrizitätsverwertung e.V. Berlin 1913. (Bayerisches Wirtschaftsarchiv, F 78 / 1172)

Der Fortschritt der Elektrifizierung Bayerns war von einigen Hindernissen begleitet: Neben der wachsenden Konkurrenz zwischen dem zuvor vorherrschenden Gas und der aufkommenden Elektrizität behinderten technisches Unverständnis, unklare Zuständigkeiten staatlicher Stellen und mangelnde Investitionsbereitschaft in die Elektrizitätsversorgung den Ausbau. Außerdem gab es Vorbehalte in der Bevölkerung gegenüber der unbekannten Energieform. Diese konnten erst nach und nach behoben werden, etwa durch massive Werbemaßnahmen. Die Geschäftsstelle für Elektrizitätsverwertung in Berlin erstellte dafür eigens Werbematerial, konzipierte Ausstellungen und stieß weitere Maßnahmen an. Wichtig waren in diesem Zusammenhang die Internationalen Elektrizitätsausstellungen, beispielsweise 1882 in München, 1891 in Frankfurt am Main oder 1912 in Nürnberg.

Ein wichtiger Faktor für die breitere Akzeptanz von Elektrizität war die Installation von elektrischem Licht im öffentlichen und später im privaten Raum um die Jahrhundertwende. Daneben installierten Unternehmen und Kommunen wie München 1895 oder Bamberg 1897 elektrische Straßenbahnen - primär als Fortbewegungsmittel - zu Werbezwecken für Elektrizität als neue Energieform und zur Sicherung eines dauerhaften Stromabsatzes für neu errichtete Kraftwerke.

Ergänzend dazu wirkten neugegründete Genossenschaften als Bindeglied zwischen neuer Energietechnik und breiter Bevölkerung: Sie brachten den Strom in bislang unerschlossene Gebiete und ermöglichten durch ihre basisdemokratische Struktur vielen Menschen erstmals, aktiv an der Energieversorgung teilzuhaben, die sonst allein im Verantwortungsbereich von Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen lag.

Die frühe Stromversorgung war von Gleichstromwerken geprägt, doch setzte sich Wechselstrom dank seiner günstigeren Übertragungseigenschaften langfristig als vorherrschende Stromart durch. Gleichstrom behielt seine Bedeutung in spezifischen Anwendungsfeldern – etwa im Bahnbetrieb, der Galvanotechnik und der Energiespeicherung.

1901 verzeichnete die offizielle Statistik insgesamt 257.443 Erzeugungsanlagen mit einer Leistung von etwa 200 MW. Diese Anlagen versorgten insgesamt 13 % aller bayerischen Gemeinden mit einem Anteil von 49,1 % an der Gesamtbevölkerung. Der Großteil der Gesamtleistung mit insgesamt 56,6 % entfiel auf die Versorgung mit Kraftstrom beispielsweise für Handwerks-, Landwirtschafts- und Industriebetriebe. Lichtstrom schlug mit insgesamt 38,7 % zu Buche. Die verbliebenen 4,7 % entfielen auf Koch- und Heizapparate, Schmelzöfen und andere Verwendungsarten. Der Großteil der Anlagen befand sich mit insgesamt 70 % in Privatbesitz.

Gründung von Überlandwerken und Beginn der politischen Steuerung

Der steigende Strombedarf seit der Jahrhundertwende und die Lücken in der Elektrizitätsversorgung erhöhten den Handlungsdruck auf die bayerische Regierung für eine klare Regelung und Steuerung des weiteren Ausbaus der Elektrizitätsnetze. Oskar von Miller hatte bereits 1903 zusammen mit Arthur Schönberg (1874–1943) erste Pläne für eine allgemeine Stromversorgung in ganz Bayern erarbeitet, die zunächst vom Landtag abgelehnt worden waren. Strittig war vor allem die zukünftige Organisation der Elektrizitätswirtschaft. Die verschiedenen Lager vertraten rein staatliche, hybride oder ausschließlich privat organisierte Modelle. Bis zu diesem Zeitpunkt nahm man vor allem auf Basis des geltenden Wasser- und Wegerechts Einfluss auf die dezentrale Elektrifizierung, da Leitungen über öffentliche Straßen und Grundstücke geführt werden mussten.

1908 wurde im Innenministerium die Abteilung für Wasserkraftausnutzung und Elektrizitätsversorgung (ab 1911) als Teil der Obersten Baubehörde gegründet. Sie erfasste systematisch alle für Wasserkraftwerke geeigneten Wasserkräfte und schuf damit eine erste greifbare Grundlage für die weitere Planung der allgemeinen Stromversorgung Bayerns. Auf Basis ihres im Jahr 1910 veröffentlichten Berichts erarbeitete Oskar von Miller einen weiteren Generalplan für den Ausbau der bayerischen Wasserkräfte, den er am 20. Juni 1911 vorlegte.

Staatlicherseits wurden zusätzliche rechtliche Steuerungsmaßnahmen ergriffen. Mit den teilweise neu gegründeten regionalen Elektrizitätsunternehmen in privater Trägerschaft, den sogenannten Überlandwerken, wurden Staatsverträge geschlossen. Diese sicherten ihnen innerhalb eines abgegrenzten Gebiets das alleinige Recht zu, Starkstromleitungen und die dazu notwendigen technischen Anlagen auf Staatsgrund zu errichten. In den Verträgen wurden konkrete Ausbauziele vereinbart, um eine flächendeckende Versorgung sicherzustellen und nicht nur die wirtschaftlich rentablen Gebiete zu versorgen. Zudem versprach man sich von dieser angestrebten Verbundwirtschaft eine stabilere Stromversorgung. Kleinere Werke gerieten in diesem Zusammenhang durch die Überlandwerke unter erheblichen wirtschaftlichen Druck und mussten verkauft oder geschlossen werden.

Außerdem erließ die Staatsregierung am 17. Januar 1912 den sogenannten Bremserlass. Dieser sollte eine weitere Zersplitterung der Stromversorgung verhindern, indem er den Bau unrentabler Anlagen untersagte. Zudem richtete man für Gemeinden Beratungsstellen in den technischen Überwachungsvereinen ein. Dadurch konnte der Ausbau der Stromnetze systematischer vorangetrieben werden. Diese Bemühungen zur Zentralisierung der Versorgung wurden jedoch mit Beginn des Ersten Weltkriegs durch den Ressourcenmangel und fehlende Fachkräfte erheblich verlangsamt.

Gründungen der größten bayerischen Überlandwerke

Gründungsjahr Name Sitz Hauptversorgungsgebiet
1894 Isarwerke GmbH München Südwestliches Oberbayern
1903 Lech-Elektrizitätswerke AG Augsburg Schwaben
1908 Amperwerke AG München Nordwestliches Oberbayern
1908 Bayerische Überland-Centrale AG Haidhof Südliche Oberpfalz
1911 Oberbayerische Überland-Centrale AG München Südliches Oberbayern
1912 Pfalzwerke AG Ludwigshafen Pfalz
1913 Fränkisches Überlandwerk AG Nürnberg Mittelfranken und südliches Unterfranken
1913 Bayerische Elektricitäts-Lieferungs-Gesellschaft AG Bayreuth Östliches Oberfranken
1920 Kreis Elektrizitätsversorgung Unterfranken AG, später: Überlandwerke Unterfranken AG Würzburg Unterfranken
1920 Überlandwerk Oberfranken AG Bamberg Westliches Oberfranken und angrenzendes Unterfranken
1923 Ostbayerische Stromversorgung AG München, später Landshut Niederbayern sowie Teile Oberbayerns und der Oberpfalz

Gründung der Bayernwerk AG 1921 und Bau des Walchenseekraftwerks 1924

Bau des Wasserkraftwerks in Hirschaid (Oberfranken), 1921. (Bayerisches Wirtschaftsarchiv, F 25 / 1301)
"Elektrisches Schenken". Weihnachtliche Werbeanzeige für Elektroartikel (u.a. Fön, Wärmestrahler, Teekessel) der Bayerischen Elektricitäts-Lieferungs-Gesellschaft AG in Bayreuth, um 1929. (Bayerisches Wirtschaftsarchiv, F 25)

Nach längeren Diskussionen und dem Beschluss des Landtags vom 18. März 1921 wurde am 5. April 1921 die Bayernwerk AG gegründet. Im selben Jahr folgte die Gründung der Walchenseewerk AG. Das Werk selbst ging 1924 in Betrieb. Durch den Bau weiterer Großkraftwerke wie der Laufwasserkraftwerke der Mittlere Isar AG in Aufkirchen, Finsing und Eitting konnten der Strom günstig produziert und die Strompreise deutlich gesenkt werden. Dadurch wurde Strom zunehmend auch für breitere Bevölkerungskreise erschwinglich.

Weitere bayerische Elektrizitätsversorger (v.a mit staatlicher Beteiligung)

Gründungsjahr Name Sitz
1917 Bayerische Aluminium AG München
1918 Alzwerke GmbH Töging
1921 Rhein-Main-Donau AG München
1921 Mittlere Isar AG München

Um die neu errichteten Werke langfristig wirtschaftlich betreiben zu können, musste eine stetige Grundlast sichergestellt werden. Die Stromversorger unternahmen daher verstärkt Bemühungen, um den Stromverbrauch weiter zu steigern. Zu diesem Zweck begann die verstärkte Elektrifizierung der privaten Haushalte und des öffentlichen Raums. Insbesondere für die privaten Haushalte wurden erhebliche Anstrengungen unternommen. Einerseits wurde die Entwicklung technischer Hilfsmittel vorangetrieben und andererseits angepasste Stromtarife angeboten. Allerdings konnte sich die Elektrifizierung der Haushalte erst ab den 1950er Jahren umfassend durchsetzen.

Im Hinblick auf die Errichtung neuer Elektrizitätswerke sowie der Entwicklung neuer Anwendungsmöglichkeiten etablierte sich in Nürnberg etwa ab 1885 zunächst die Schuckert & Co. Hier wurden ab 1887 elektrische Straßenbahnen sowie technisches Ausrüstung für Elektrizitätswerke und Verteilernetze produziert. Im Rahmen eines Konzentrationsprozesses der Elektroindustrie etwa ab 1901 fusionierte das Berliner Unternehmen Siemens & Halske 1903 mit der angeschlagenen Schuckert & Co. zur Siemens-Schuckertwerke GmbH. Bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts waren die Siemens-Schuckertwerke im süddeutschen Raum führend bei der Herstellung elektrischer Bauteile, etwa für den Bahnbetrieb, die Kraftwerkstechnik und die Elektroinstallation.

Der allergrößte Teil der insgesamt 5.285 bayerischen Anlagen blieb 1921 trotz Zentralisierungsbemühungen mit einem Anteil von 87 % in privater Hand. Für die Versorgung der größeren Gemeinden waren jedoch Werke in öffentlicher Hand ausschlaggebend. Mit einem Anteil von 64 % aller Anlagen war die Wasserkraft neben den vorhandenen fossilen Energieträgern weiter die wichtigste Kraftquelle für bayerische Anlagen. Dieser Anteil änderte sich in den kommenden Jahren nur wenig. Die erzeugte Strommenge stieg weiter an, mit einem kleinen Einbruch in den Jahren 1930 bis 1932 aufgrund der Weltwirtschaftskrise.

Energiewirtschaftsgesetz 1935 und Zweiter Weltkrieg

Am 13. Dezember 1935 verabschiedete die Reichsregierung das Gesetz zur Förderung der Energiewirtschaft, das die Elektrizitäts- und Gasversorgung einer umfassenden staatlichen Aufsicht unterstellte. Diese Kontrolle wurde schrittweise auch auf private Anlagen und Unternehmen ausgeweitet. Die Energieversorgung im Reich sollte mithilfe einer weitgehend dezentralisierten Verbundwirtschaft so sicher und billig wie möglich gestaltet werden.

Der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wirkte sich in Bayern negativ auf die Stromversorgung aus. Wie im Ersten Weltkrieg wurden etwa ab 1943 kriegswichtige Materialien wie Kupferleitungen beschlagnahmt und Facharbeiter zum Kriegsdienst eingezogen. Zunächst konnte in Bayern der Betrieb nicht zuletzt durch den Einsatz von Zwangsarbeitern aufrechterhalten und die produzierte Strommenge bis 1944 unter anderem zugunsten der energieintensiven Rüstungsindustrie auf insgesamt 4.500 Millionen kWh gesteigert werden. Der Stromabsatz erfuhr infolge von Stromsparmaßnahmen, Betriebseinschränkungen und infolge von kriegsbedingten Schäden an der Energieinfrastruktur einen erheblichen Einbruch. Aufgrund der sich verschlechternden wirtschaftlichen Lage wurden Versorgungsgebiete weiter konsolidiert, indem größere Mitbewerber kleinere und wirtschaftlich angeschlagene Stromversorger bis Kriegsende 1945 kostengünstig aufkauften.

Nachkriegszeit

Errichtung des letzten Hochspannungsmastes am Kraftwerk Zolling-Anglberg, 1957. (Bayerisches Wirtschaftsarchiv, F 78 / 871)
Ausstellung elektrischer Haushaltsgeräte von verschiedenen Herstellern in der Hauptverwaltung der Isar-Amperwerke AG in München, um 1963. (Bayerisches Wirtschaftsarchiv, F 78 / 924 )

Nach dem Krieg hatte die bayerische Stromwirtschaft noch mit erheblichen Einschränkungen zu kämpfen. Die zerstörte Infrastruktur musste wieder aufgebaut werden, während gleichzeitig der Stromverbrauch durch an Flüchtlinge und Vertriebene aus den ehemals deutschen Ostgebieten ausgegebene Heiz- und Kochgeräte rapide anstieg. Erschwerend hinzu kamen unklare Verhältnisse durch Kompetenzstreitigkeiten zwischen dem bayerischen Wirtschafts- und dem Innenministerium sowie ausbleibende Kohle- und Stromlieferungen aus anderen Teilen Deutschlands. Bis zum Winter 1951/52 kam es daher immer wieder zu systematischen Stromabschaltungen, um flächendeckende Stromausfälle zu vermeiden. Schrittweise gelang es, die Stromversorgung zu stabilisieren, beispielsweise durch die Vernetzung mit dem Wärmekraftverbund in der damaligen britischen Besatzungszone. Seit Anfang der 1960er Jahre verfügte der allergrößte Teil der bayerischen Bevölkerung über einen eigenen Stromanschluss. Damit einher ging die Elektrifizierung der Haushalte mit elektrischen Bügeleisen, Elektroherden, Kühlschränken und Nachtspeicheröfen. Genauso benötigten die bayerischen Wirtschaftsbetriebe ein immer größeres Maß an Elektrizität. Der erhöhte Strombedarf stellte die bis dahin bewährten Energieträger Kohle und Wasser vor größere Herausforderungen, darunter etwa das 1915 von der Bayerischen Elektricitäts-Lieferungs-Gesellschaft AG errichtete Braunkohlekraftwerk in Arzberg.

1952 lockerten die Alliierten zudem die Beschränkungen für die Atomforschung in der Bundesrepublik. Dies führte dazu, dass vonseiten der Bundes- und Landesregierung verstärkte Anstrengungen unternommen wurden, um die Wettbewerbsfähigkeit der Elektroindustrie sicherzustellen und die sich abzeichnende Energielücke zu schließen. In Bayern stellte die Regierung Hoegner ab 1954 weitere Weichen zur friedlichen Nutzung der Atomenergie und einer nach der Bayerischen Verfassung in Artikel 152 garantierten Versorgungssicherheit. Darunter fiel 1955 die Einrichtung einer eigenen Atomkommission, die bis zu ihrer Auflösung 1972 die Landesregierung in Atomfragen beriet. Die Bemühungen gingen dahin, bis 1965 ein erstes Kernkraftwerk zu errichten und zu betreiben. Am 12. November 1966 nahm mit der Inbetriebnahme des Kernkraftwerks Gundremmingen das kommerzielle Atomzeitalter in Bayern seinen Anfang.

Literatur

  • Fritz Blaich, Die Energiepolitik Bayerns 1900-1921 (Regensburger historische Forschungen 8), Kallmünz 1981.
  • Heinrich Büggeln, Die Entwicklung der öffentlichen Elektrizitätswirtschaft in Deutschland. Unter besonderer Berücksichtigung der süddeutschen Verhältnisse, Stuttgart 1930.
  • Stephan Deutinger, Eine "Lebensfrage für die bayerische Industrie". Energiepolitik und regionale Energieversorgung 1945 bis 1980, in: Hans Woller/Thomas Schlemmer (Hg.), Die Erschließung des Landes 1949 bis 1973, Bd. 1, Oldenbourg 2001, 33-118.
  • Wilfried Feldenkirchen, Siemens. Von der Werkstatt zum Weltunternehmen, München 1997.
  • Erich Konrad, Die kommunale und genossenschaftliche Elektrizitätsversorgung im rechtsrheinischen Bayern, München 1936.
  • Hugo Ott, Zur bayerischen Elektrizitätswirtschaft vor dem Ersten Weltkrieg. Bearbeitung einer Elektrokarte von Bayern, in: Andreas Kraus (Hg.), Land und Reich. Stamm und Nation. Probleme und Perspektiven bayerischer Geschichte (Schriftenreihe zur bayerischen Landesgeschichte 78), München 1984, 367-374.
  • Hugo Ott, History of electricity in Germany, in: Fabienne Cardot (Hg.), 1880-1980, un siècle d'électricité dans le monde. Actes du 1. Colloque Internat. d'Histoire de l'Elecricité, Paris, 15 - 17 avril 1986, 135-149.
  • Manfred Pohl, Das Bayernwerk 1921-1966, München 1996.
  • Karl-Heinz Rothenberger, Strom für alle. Die Elektrifizierung der Pfalz 1882-1928 und die Gründung der "Pfalzwerke AG" 1912, Kaiserslautern 1991.
  • Toni Siegert, Elektrizität in Ostbayern. Die Oberpfalz von den Anfängen bis 1945, Theuern 1986.
  • Toni Siegert, Elektrizität in Ostbayern. Niederbayern von den Anfängen bis 1945. Die dezentrale Stromversorgung, Theuern 1989.
  • Bernhard Stier, Staat und Strom. Die politische Steuerung des Elektrizitätssystems in Deutschland 1890-1950 (Technik + Arbeit 10), Ubstadt-Weiher 1999.
  • Bernhard Stier, Zwischen kodifikatorischer Innovation und materieller Kontinuität. Das Energiewirtschaftsgesetz von 1935 und die Lenkung der Elektrizitätswirtschaft im Nationalsozialismus, in: Johannes Bähr/Ralf Banken (Hg.), Wirtschaftssteuerung durch Recht im Nationalsozialismus. Studien zur Entwicklung des Wirtschaftsrechts im Interventionststaat des Dritten Reichs (Das Europa der Diktatur 9), Frankfurt a. Main 2006, 281-305.
  • Christian Werner, Die Politik der Elektrifizierung in Bayern und ihre unternehmensstrategische Umsetzung am Beispiel der Bayerischen-Elektricitäts-Lieferungs-Gesellschaft AG, Köln 2011.
  • Christian Zumbrägel, Viele Wenige machen ein Viel. Eine Technik- und Umweltgeschichte der Kleinwasserkraft (1880-1930), Paderborn 2018.

Quellen

  • Denkschriften der Abteilung für Wasserkraftausnützung und Elektrizitätsversorgung in der Obersten Baubehörde im Staatsministerium des Innern
    • Die Wasserkraftwirtschaft in Bayern, München 1921.
    • Das Walchensee-Werk, München 1921.
    • Wasserkraftausnützung in Bayern, München 1926.
    • Übersichtskarte über die öffentlichen Elektrizitätswerke und Hochspannungsleitungen im rechtsrheinischen Bayern, München 1928.
    • Die Bedeutung der Atomenergie für die öffentliche Elektrizitätsversorgung in Bayern: Studie der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern und der Bayernwerk AG Bayerische Landeselektrizitätsversorgung, München 1956.
  • Archiv des Deutschen Museums (Nachlass Oskar von Miller, Handschriftensammlung Michail von Dolivo Dobrowolsky)
  • Bayerisches Hauptstaatsarchiv (u.a. Generaldirektion der Posten und Telegraphen, Landesplanungsakten, Denkschriften der Obersten Baubehörde, MHIG, MV I)
  • Staatsarchive in Bayern (Bezirksämter (u.a. Anmeldungen von Starkstromanlagen); Bezirksregierungen (u.a. Elektrotechnische Beratungsstellen))
  • Bayerisches Wirtschaftsarchiv:
    • F 25 (Energieversorgung Oberfranken AG, Bayreuth)
    • F 78 (Isar-Amperwerke AG, München)
    • F 80 (VIAG AG, München)
    • F 91 (Energieversorgung Oberfranken AG, Bayreuth - Braunkohlekraftwerk Arzberg)

Weiterführende Recherche

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Empfohlene Zitierweise

Walter Gaube, Elektrizitätsversorgung und Elektrifizierung, publiziert am 02.10.2026; in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: <http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Elektrizitätsversorgung und Elektrifizierung> (4.10.2026)