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Gillamoos

Aus Historisches Lexikon Bayerns

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von Beatrice Wichmann

Wernhardt, Herr von Abensberg, verzichtet zugunsten des Klosters Weltenburg auf die Eigenschaft des  Gutes Puch, behält sich jedoch ein Heurecht auf einer Wiese vor, "die man haisset die pucherinn, die gelegen ist bei sand Gilgen in dem mos", Urkundenabschrift aus dem Jahr 1313, überliefert im Kopialbuch des Klosters Weltenburg aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. (BayHStA, Kloster Weltenburg Amtsbücher und Akten 2)

Der Gillamoos ist ein Jahrmarkt, der rund um den ersten Sonntag im September in Abensberg abgehalten wird; er zählt zu den größten Volksfesten in Bayern. Seine Ursprünge liegen in der Wallfahrt zu einer dem Heiligen Ägidius geweihten Kirche. Überregionale Bekanntheit erlangte der Gillamoos ab den 1980er Jahren wegen des am letzten Festtag (Montag) stattfindenden politischen Frühschoppens, bei dem Politiker verschiedener Parteien Reden halten.

Entwicklung seit dem Mittelalter

Der Begriff "Gillamoos" findet sich erstmals in einer auf das Jahr 1313 datierten Schenkungsurkunde an das Kloster Weltenburg. Er geht zurück auf eine dem Heiligen Ägidius (frz. Gilles) geweihten Kirche. Aus der an dessen Gedenktag am 1. September abgehaltenen Wallfahrt in Abensberg entwickelte sich ein Jahrmarkt, der aber erst 1583 in einer Kammerrechnung schriftlich belegt ist.

Zu diesem Zeitpunkt hatte sich die Verbindung des Marktes, der nicht mehr bei der Ägidiuskirche abgehalten wurde, sondern auf der Kälberötz südlich von Abensberg, zur Wallfahrt bereits gelöst. Während des 17. und 18. Jahrhunderts fungierte der Gillamoos-Jahrmarkt vor allem als Warenmarkt, im 19. Jahrhundert erreichte dann der Viehmarkt eine größere Bedeutung, auf dem Händler aus ganz Bayern mit Pferden, Rindern und Schweinen handelten. Dieser verlor im 20. Jahrhundert zunehmend an Gewicht, bedingt durch die Motorisierung der Landwirtschaft, den Infrastrukturwandel sowie wirtschaftliche Veränderungen im Schlachtwesen.

Bereits Ende des 19. Jahrhunderts erlebte der Gillamoos eine deutliche Ausweitung und entwickelte sich zu einem überregional bedeutsamen Publikumsmagneten. Gründe hierfür waren unter anderem die Inbetriebnahme der Unteren Donautalbahn im Jahr 1874, durch die nicht nur Festbesucher, Händler und Schausteller anreisten, sondern auch eine Vielzahl an Saisonarbeiter in der Hopfenernte, die um den Ägidi-Tag Anfang September endet.


Vermehrt fanden sich zu dieser Zeit Menagieren, Fahrgeschäfte und Kinematographen auf dem Gillamoos. Bier-, Wein- und Kaffeestände von den Speiseverkäufen waren bis zur Jahrhundertwende getrennt und entlang der Münchner Straße aufgestellt. Das ausgeschenkte Bier stammte aus Kelheim, München und Ingolstadt. Große Festzelte, die auch Abensberger Bier ausschenkten, etablierten sich erst nach dem Ersten Weltkrieg.

Filmaufnahmen des Gillamoos' 1971 (Quelle:Youtube / Stadtmuseum Abensberg)

1971 übernahm der im selben Jahr gegründete Abensberger Stadtverband die Vorbereitung und Organisation des Gillamoos. Seitdem dauert der Gillamoos einen Tag länger und beginnt bereits am Donnerstag vor dem offiziellen Bieranstich.

Politischer Frühschoppen am Gillamoos-Montag

Überregionale Beachtung erfährt der Gillamoos durch den politischen Frühschoppen am Gillamoos-Montag, bei dem neben Lokalpolitikern, Redner aus der Landes-, Bundes- und Europapolitik in den Bierzelten sprechen, oft in unmittelbarer zeitlicher Nähe zu im Herbst abgehaltenen Bundes- und Landtagswahlen.

Vereinzelt traten Politiker von Bayernpartei (BP) und Christlich-Sozialer Union (CSU) bereits in den 1950er Jahren im Rahmen von Wahlkämpfen am Gillamoos-Montag auf, unter ihnen als erster überregional bekannte Politiker 1957 der damalige Bundesverteidigungsminister Franz-Josef Strauß (CSU, 1915-1988). In den 1960er Jahren stellte sich eine gewisse Regelmäßigkeit von Auftritten von Politikern verschiedener Parteien ein (1966, 1969, 1973). Als fester Bestandteil etablierten sich Reden von Politikern auf dem Gillamoos allerdings erst seit 1976: Ab diesem Jahr traten mit Ausnahme von 1979 jedes Jahr Politiker der CSU in Abensberg auf, ab 1981 dann auch solche der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD). Ab 1981 fanden die Reden von Politikern verschiedener Parteien gleichzeitig in den Festzelten statt. Seit 1986 verbreiterte sich das Spektrum der am Gillamoos-Montag beteiligten Parteien dann immer weiter: bis 1989 sprachen vor allem Politiker von CSU, SPD und Grünen, 1990-1997 zusätzlich Republikaner bzw. Freie Demokraten (FDP), ab 1998 bzw. 2005 ferner Politiker der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) bzw. der Freien Wähler; seit 2010 sprachen dann zuweilen sechs und mehr Parteien (u. a. BP, ÖDP, Linke, Alternative für Deutschland) am Gillamoos-Montag. Diese konnten nicht mehr alle gleichzeitig in den Bierzelten des Festplatzes auftreten, so dass die politischen Reden auch in den Gaststätten der Innenstadt und seit 2017 zusätzlich auch im Schlossgarten stattfanden. Eine Ausnahme bildet das Ottenbräu-Festzelt, in dem seit 2007 kein Politiker mehr spricht, sondern der Kabarettist Wolfgang Krebs (geb. 1966).

Die Redner setzten sich bei ihren Auftritten mit den politischen Gegnern auseinander und befassten sich ansonsten mit gängigen Themen der Zeit (z. B. Ost-West-Konflikt, Arbeitslosigkeit, Wiedervereinigung, Atomenergie), teilweise mit starker populistischer Note (z. B. Asylpolitik, Sozialleistungen). Seit der Verstetigung des politischen Gillamoos‘ 1976 war darüber hinaus die Agrarpolitik ein zentraler Gegenstand, der ab den 1990er Jahren allerdings zunehmend zurückging.

Entsprechend hatten die Redner auf dem Gillamoos vielfach einen landwirtschaftlichen Hintergrund, seien es Spitzenpolitiker des Bayerischen oder des Bundeslandwirtschaftsministeriums aus den Reihen von CSU und FDP oder grüne Bio-Bauern. Für die SPD traten in der Regel die Vorsitzenden der Landespartei oder die Spitzenkandidaten auf, darunter viel beachtet 1991 mit Renate Schmidt (geb. 1943) erstmals eine Frau als Hauptrednerin auf dem Gillamoos; mit Gerhard Schröder (geb. 1944) (1987), Oskar Lafontaine (geb. 1943) (1992) und Rudolf Scharping (geb. 1947) (1993) kamen ferner sozialdemokratische Spitzenpolitiker aus anderen Teilen Deutschlands nach Abensberg. Bei den Rednern der CSU handelte es sich vor allem um Spitzenpolitiker aus der Bundes- und Landespolitik, 1994 sprach mit Edmund Stoiber (geb. 1941) erstmals ein amtierender Bayerischer Ministerpräsident, 2012 mit Angela Merkel (geb. 1954) erstmals eine Bundeskanzlerin; Redner der Schwesterpartei Christlich-Demokratische Union (CDU) wurden seit der Jahrtausendwende vermehrt nach Abensberg eingeladen, z. B. der Saarländische Ministerpräsident Peter Müller (geb. 1955) (2000) oder der Niedersächisische Ministerpräsident David McAllister (geb. 1971) (2011).

Für volle Festzelte sorgten besonders die Auftritte von prominenten und Spitzenpolitikern wie Franz Josef Strauß (1957), Hans-Jochen Vogel (SPD, 1926-2020) (1969, 1984), Franz Schönhuber (Republikaner, 1923-2005) (1990-1992), Monika Hohlmeier (CSU, geb. 1962) (1992, 2004), Edmund Stoiber (1994, 1998, 2003), Joschka Fischer (Grüne, geb. 1948) (1998) oder Jürgen Möllemann (FDP, 1945-2003) (2001), aber auch der unabhängige Agrarjournalist Erich Geiersberger (1926-2012) (1981-1985).

Die Berichterstattung über den Gillamoos beschränkte sich lange auf Lokalzeitungen, seit den 2010er Jahren finden die dort gehaltenen Reden auch in überregionalen Medien verstärkt Berücksichtigung.

Redner auf dem Politischen Gillamoos
Jahr Hauptredner Partei Wahltermine
1954 Landesvorsitzender Josef Baumgartner BP Bayerische Landtagswahlen 28.11.
1957 Bundesverteidigungsminister Franz Josef Strauß CSU Bundestagswahlen 15.9.
1966 Landesvorsitzender Helmut Kalkbrenner BP Bayerische Landtagswahlen 20.11.
1969 Münchner Oberbürgermeister Hans Jochen Vogel SPD Bundestagswahlen 28.9.
1973 Bundeslandwirtschaftsminister Josef Ertl FDP
1976 Sprecher der Christ-Demokraten im Europaparlament August Lücker CSU Bundestagswahlen 3.10.
1977 Stellvertretender Präsident des Bayerischen Bauernverbands Toni Beck CSU
1978 Abgeordneter im Bundestag Fritz Zimmermann CSU Bayerische Landtagswahlen 15.10.
1980 Abgeordneter im Bundestag Ignaz Kiechle CSU Bundestagswahlen 5.10.
1981 Landesgruppenchef im Bundestag Fritz Zimmermann CSU
Stellvertretender Landesvorsitzender Jürgen Böddrich SPD
Agrarjournalist Erich Geiersberger
1982 Staatssekretär im Bayerischen Landwirtschaftsministerium Simon Nüssel CSU Bayerische Landtagswahlen 10.10.
Landesvorsitzender Helmut Rothemund SPD
Agrarjournalist Erich Geiersberger
1983 Kelheimer Landrat Ludwig Kreitmeyr CSU Kommunalwahlen in Bayern 18.3.1984
Kelheimer Landrat a.D. Rudolf Faltermeier SPD
Agrarjournalist Erich Geiersberger
1984 Präsident des Deutschen Bauernverbandes Constantin Freiherr von Heereman CDU
Bundestagsfraktionsvorsitzender Hans Jochen Vogel SPD
Agrarjournalist Erich Geiersberger
1985 Bundeslandwirtschaftsminister Ignaz Kiechle CSU
Abgeordneter im Bundestag Rudolf Schöfberger SPD
Agrarjournalist Erich Geiersberger
1986 Landesgruppenchef im Bundestag Theo Waigel CSU Bayerische Landtagswahlen 12.10.
Spitzenkandidat für die Wahlen zum Bayerichen Landtag Karl-Heinz Hiersemann SPD
Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium Georg Gallus FDP
1987 Generalsekretär des Bayerischen Bauernverbandes Hartwig Schneider
Fraktionsvorsitzender im Niedersächsischen Landtag Gerhard Schröder SPD
Abgeordneter im Bundestag Hias Kreuzeder Grüne
1988 Bundeslandwirtschaftsminister Ignaz Kiechle CSU
Landesvorsitzender Hans Schuierer SPD
Mitglied des Kreistags Weilheim-Schongau Michael Sendl Grüne
1989 Bayerischer Innenminister Edmund Stoiber CSU
Landesvorsitzender Rudolf Schöfberger SPD
Abgeordneter im Bundestag Hias Kreuzeder Grüne
1990 Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag Alois Glück CSU Bayerische Landtagswahlen 14.10., Bundestagswahlen 2.12.
Spitzenkandidat für die Wahlen zum Bayerischen Landtag Karl-Heinz Hiersemann SPD
Abgeordneter im Europaparlament Wilhelm Graefe zu Baringdorf Grüne
Bundesvorsitztender Franz Schönhuber Republikaner
1991 Landesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Landwirtschaft Reinhold Bocklet CSU
Bayerische Landesvorsitzende Renate Schmidt SPD
Abgeordneter im Bayerischen Landtag Sepp Daxenberger Grüne
Bundesvorsitztender Franz Schönhuber Republikaner
1992 Abgeordnete im Bayerischen Landtag Monika Hohlmeier CSU Wahl des Kelheimer Landrats 20.9.
Saarländischer Ministerpräsident Oskar Lafontaine SPD
Bundesvorsitztender Franz Schönhuber Republikaner
Vorsitzender der Bürgerinitiative Bachl-Rohr Günter Balk
1993 Bundesgesundheitsminister Horst Seehofer CSU
Rheinlandpfälzischer Ministerpräsident Rudolf Scharping SPD
Abgeordneter im Bayerischen Landtag Manfred Fleischer Grüne
Bayerischer Landesvorsitzender Wolfgang Hüttl Republikaner
1994 Bayerischer Ministerpräsident Edmund Stoiber CSU Bayerische Landtagswahlen 25.9., Bundestagswahlen 16.10
Bayerische Landesvorsitzende Renate Schmidt SPD
Bundeswirtschaftsminister a.D. Otto Graf von Lambsdorff FDP
Abgeordneter im Bayerischen Landtag Sepp Daxenberger Grüne
Bayerischer Landesvorsitzender Wolfgang Hüttl Republikaner
1995 Bayerischer Wirtschaftsminister Otto Wiesheu CSU
Fraktionsgeschäftsführer im Bayerischen Landtag Albert Schmid SPD
Bundeswirtschaftsminister Günter Rexrodt FDP
Bayerischer Landesvorsitzender Kurt Haymann Grüne
1996 Bayerischer Umweltminister Thomas Goppel CSU
Bayerischer Generalsekretär Wolfgang Hoderlein SPD
Bayerischer Landesvorsitzender Max Stadler FDP
Abgeordneter im Bayerischen Landtag Wolfgang Kreissl-Dörfler Grüne
1997 Bayerische Sozialministerin Barbara Stamm CSU
Bayerischer Landesvorsitzender Ludwig Stiegler SPD
Abgeordnete im Bundestag Horst Friedrich und Ulrich Heinrich FDP
Abgeordneter im Bundestag Rezzo Schlauch Grüne
Franz Schönhuber
1998 Bayerischer Ministerpräsident Edmund Stoiber CSU Bayerische Landtagswahlen 13.9., Bundestagswahlen 27.9.
Bayerische Landesvorsitzende Renate Schmidt SPD
Bundeswirtschaftsminister a.D. Otto Graf von Lambsdorff FDP
Sprecher der Bundesttagsfraktion Joschka Fischer Grüne
1999 Leiter der Bayerischen Staatskanzlei Erwin Huber CSU
Landesgruppenchef im Bundestag Ludwig Stiegler SPD
Bundesumweltminister Jürgen Trittin Grüne
Bayerischer Landesvorsitzender Bernhard G. Suttner ÖDP
2000 Saarländischer Ministerpräsident Peter Müller CDU
Designierter Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag Franz Maget SPD
Abgeordneter im Bundestag Albert Schmidt Grüne
Bayerischer Landesvorsitzender Bernhard G. Suttner ÖDP
2001 Bayerischer Innenminister Günther Beckstein CSU
Stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Bundestag Ludwig Stiegler SPD
Stellvertretender Bundesvorsitzender Jürgen Möllemann FDP
Bundesverbraucherschutzministerin Renate Künast Grüne
Bayerischer Landesvorsitzender Bernhard G. Suttner ÖDP
2002 Bundesvorsitzende Angela Merkel CDU Bundestagswahlen 22.9.
Bundesinnenminister Otto Schily SPD
Stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Bundestag Klaus Kinkel FDP
Bundesaußenminister Joschka Fischer Grüne
2003 Bayerischer Ministerpräsident Edmund Stoiber CSU Bayerische Landtagswahlen 21.9.
Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag Franz Maget SPD
Bundesvorsitzender Guido Westerwelle FDP
Abgeordneter im Bayerischen Landtag Sepp Daxenberger Grüne
Bayerischer Landesvorsitzender Bernhard G. Suttner ÖDP
2004 Bayerische Kultusministerin Monika Hohlmeier CSU
Fraktionssprecher im Bayerischen Landtag Franz Maget SPD
Abgeordneter im Europaparlament Jorgo Chatzimarkakis FDP
Abgeordnete im Bundestag Claudia Roth Grüne
Bayerischer Landesvorsitzender Bernhard G. Suttner ÖDP
2005 Bayerischer Innenminister Günther Beckstein CSU Bundestagswahlen 18.9.
Bundesvorsitzender Franz Müntefering SPD
Bundesvorsitzender Guido Westerwelle FDP
Bundesumweltminister Jürgen Trittin Grüne
Niederbayerischer Bezirksvorsitzender Hubert Aiwanger Freie Wähler
2006 Hessischer Ministerpräsident Roland Koch CDU
Vorsitzender der Landesgruppe Bayern im Bundestag Florian Pronold SPD
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Bundestag Bärbel Höhn Grüne
Stellvertretender Bundesvorsitzender Rainer Brüderle FDP
Niederbayerischer Bezirksvorsitzender Hubert Aiwanger Freie Wähler
2007 Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer CSU
Stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Bundestag Walter Kolbow SPD
Generalsekretär Martin Zeil FDP
Bayerischer Landesvorsitzender Sepp Daxenberger Grüne
2008 Bayerischer Ministerpräsident Günther Beckstein CSU Bayerische Landtagswahlen 28.9.
Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag Franz Maget SPD
Bundesvorsitzender Guido Westerwelle FDP
Bayerischer Landesvorsitzender Sepp Daxenberger Grüne
Bayerischer Landesvorsitzender Hubert Aiwanger Freie Wähler
Bayerischer Landesvorsitzender Bernhard G. Suttner ÖDP
2009 Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg CSU Bundestagswahlen 27.9.
Bundesfinanzminister Peer Steinbrück SPD
Bayerischer Wirtschaftsminister Martin Zeil FDP
Fraktionsvorsitzender im Bundestag Fritz Kuhn Grüne
Bayerischer Landesvorsitzender Hubert Aiwanger Freie Wähler
Bayerischer Landesvorsitzender Bernhard G. Suttner ÖDP
2010 Bayerischer Umwelt- und Gesundheitsminister Markus Söder CSU
Bundesvorsitzender Sigmar Gabriel SPD
Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler FDP
Abgeordneter im Europaparlament Sven Giegold Grüne
Bundesvorsitzender Hubert Aiwanger Freie Wähler
Bayerischer Landesvorsitzender Bernhard G. Suttner ÖDP
2011 Niedersächsischer Ministerpräsident David Mc Allister CDU
Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag Markus Rinderspacher SPD
Generalsekretär Christian Lindner FDP
Bundesvorsitzender Cem Özdemir Grüne
Bundesvorsitzender Hubert Aiwanger Freie Wähler
Landesbeauftragter für Grundsatzfragen Bernhard Suttner ÖDP
2012 Bundeskanzlerin Angela Merkel CDU
Münchner Oberbürgermeister Christian Ude SPD
Fraktionsvorsitzender im schleswig-holsteinischen Landtag Wolfgang Kubicki FDP
Fraktionsvorsitzender im Bundestag Jürgen Trittin Grüne
Bundesvorsitzender Hubert Aiwanger Freie Wähler
Bundesvorsitzender Sebastian Frankenberger ÖDP
Genereralsekretär Hubert Dorn Bayernpartei
2013 Bayerischer Ministerpräsident Horst Seehofer CSU Bayerische Landtagswahlen 15.9., Bundestagswahlen 22.9.
Münchner Oberbürgermeister Christian Ude SPD
Bayerischer Wirtschaftsminister Martin Zeil FDP
Fraktionsvorsitzende im Bayerischen Landtag Margarete Bause Grüne
Bundesvorsitzender Hubert Aiwanger Freie Wähler
Landesvorsitzender Florian Weber Bayernpartei
2014 Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt CSU
Stellvertretender Bundesvorsitzender Thorsten Schäfer-Gümbel SPD
Fraktionsvorsitzender im Bundestag Anton Hofreiter Grüne
Generalsekretärin Nicola Beer FDP
Bundesvorsitzender Hubert Aiwanger Freie Wähler
Landesvorsitzender Florian Weber Bayernpartei
2015 Bayerischer Finanzminister Markus Söder CSU
Stellvertretender Bundesvorsitzender Ralf Stegner SPD
Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth Grüne
Fraktionsvorsitzender im schleswig-holsteinischen Landtag Wolfgang Kubicki FDP
Bundesvorsitzender Hubert Aiwanger Freie Wähler
Generalsekretär Hubert Dorn Bayernpartei
Landesvorsitzender Klaus Mrasek ÖDP
2016 Chef des Bundeskanzleramts Peter Altmaier CDU
Hamburger Oberbürgermeister Olaf Scholz SPD
Bundesvorsitzende Simone Peter Grüne
Generalsekretär in Bayern Daniel Föst FDP
Bundesvorsitzender Hubert Aiwanger Freie Wähler
Generalsekretär Hubert Dorn Bayernpartei
Mitglied des Europaparlaments Klaus Buchner ÖDP
2017 Karl-Theodor zu Guttenberg CSU Bundestagswahlen 24.9.
Kanzlerkandidat Martin Schulz SPD
Bundesvorsitzender Cem Özdemir Grüne
Bundesvorsitzender Christian Lindner FDP
Bundesvorsitzender Hubert Aiwanger Freie Wähler
Generalsekretär Hubert Dorn Bayernpartei
Mitglied des Europaparlaments Klaus Buchner ÖDP
Fraktionsvorsitzender im baden-württembergischen Landtag Jörg Meuthen AfD
2018 Bayerischer Ministerpräsident Markus Söder CSU Bayerische Landtagswahlen 14.10.
Bundesvorsitzende Andrea Nahles SPD
Spitzenkandidatin für die Bayerischen Landtagswahlen Katharina Schulze Grüne
Spitzenkandidat für die Bayerischen Landtagswahlen Martin Hagen FDP
Bundesvorsitzender Hubert Aiwanger Freie Wähler
Generalsekretär Hubert Dorn Bayernpartei
Spitzenkandidatin für die Bayerischen Landtagswahlen Agnes Becker ÖDP
Bundesvorsitzender Jörg Meuthen AfD
2019 Bayerischer Ministerpräsident Markus Söder CSU
Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD (Jusos) Kevin Kühnert SPD
Fraktionsvorsitzender im Bundestag Anton Hofreiter Grüne
Landesvorsitzender Daniel Föst FDP
Bayerischer Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger Freie Wähler
Generalsekretär Hubert Dorn Bayernpartei
Stellvertretende Landesvorsitzende Agnes Becker ÖDP
Landesvorsitzende Katrin Ebner-Steiner AfD
Thüringischer Ministerpräsident Bodo Ramelow Die Linke
2022 Bayerischer Ministerpräsident Markus Söder CSU
Generalsekretär Kevin Kühnert SPD
Abgeordneter im Bundestag Anton Hofreiter Grüne
Landesvorsitzender Martin Hagen FDP
Bayerischer Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger Freie Wähler
Landesvorsitzende Agnes Becker ÖDP
Landesvorsitzender Stephan Protschka AfD
2023 Bayerischer Ministerpräsident Markus Söder CSU Bayerische Landtagswahlen 8.10.
Bundesvorsitzender Lars Klingbeil SPD
Baden-Württembergischer Ministerpräsident Winfried Kretschmann Grüne
Landesvorsitzender Martin Hagen FDP
Bayerischer Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger Freie Wähler
Landesvorsitzende Agnes Becker ÖDP
Bundesvorsitzende Alice Weidel AfD
2024 Bayerischer Ministerpräsident Markus Söder CSU
Rheinland-Pfälzischer Ministerpräsident Alexander Schweitzer SPD
Abgeordneter im Bundestag Anton Hofreiter Grüne
Fraktionsvorsitzender im Bundestag Christian Dürr FDP
Bayerischer Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger Freie Wähler
Landesvorsitzende Agnes Becker ÖDP
Landesvorsitzende Katrin Ebner-Steiner AfD
2025 Bayerischer Ministerpräsident Markus Söder CSU
Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte SPD
Bundesvorsitzender Felix Banaszak Grüne
Bundesvorsitzender Christian Dürr FDP
Bayerischer Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger Freie Wähler
Generalsekretär Robert Böhnlein Bayernpartei
Landesvorsitzende Agnes Becker ÖDP
Bundesvorsitzender Tino Chrupalla AfD

Literatur

  • Fritz Angrüner, Die Geschichte vom Gillamoos in Abensberg, Abensberg 1993.
  • 700 Jahre Gillamoos. 40 Jahre wiederbelebte Gillamooswallfahrt, Abensberg 2013.
  • Stadt Abensberg (Hg.), Gillamoos Abensberg. Seit 1313, Abensberg 2013.
  • Hermann Wellner, Menagierie, Karussell und Kinematograph. Öffentliche Festkultur im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert am Beispiel des Gillamoosmarktes in der Stadt Abensberg (Abensberger Beiträge zur bayerischen Kulturgeschichte 1), Regensburg 2013.

Quellen

  • Berichterstattung in der Lokalpresse: Abensberger Tagblatt, Abensberger Zeitung, Mittelbayerische Zeitung.
  • Stadtarchiv Abensberg, XI. [= Altbestände zu Handel, Marktwesen und Wirtschaft]

Weiterführende Recherche

Externe Links

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Empfohlene Zitierweise

Beatrice Wichmann, Gillamoos, publiziert am 03.08.2026; in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: <https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Gillamoos> (3.08.2026)