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Wertheim, Grafschaft

Das Wertheimer Grafenhaus hatte bereits zu Beginn des 13. Jahrhunderts ein so hohes Prestige erworben, dass es durch Beifügen seines Wappens in einer illustrierten Handschrift von Heinrich von Veldekes (12. Jh.) Eneide in der Antike verankert werden konnte. Das Wappen, das in der oberen Schildhälfte den wachsenden Adler zeigt, in der unteren Schildhälfte drei Rosen, wird dabei Turnus, dem Gegner von Aeneas zugeordnet. (Staatsbliothek Berlin - Preussischer Kulturbesitz, Ms. Germ. 282, fol. 59r)

von Volker Rödel

Im 12. Jahrhundert im Südosten des Mainvierecks und am Unterlauf der Tauber entstandene Herrschaft. Namensgebend war die Marktsiedlung Wertheim (Baden-Württemberg). Herrschaftsgrundlage der Grafen von Wertheim bildeten vor allem umfangreiche Reichskirchenlehen und verschiedene Vogteien. Die günstig gelegene Grafschaft zählte zu einer königsnahen Landschaft. Die Wertheimer standen seit der Herrschaft Konrads III. (reg. 1138-1152) in einem intensiven Verhältnis zum Königtum, was für den Ausbau der Grafschaft zu einer geschlossenen Landesherrschaft förderlich war. Ansprüchen des Hochstifts Würzburg konnten die Grafen entgegenwirken. Reichsweite Bedeutung erlangte die Grafschaft in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts unter Graf Georg II. (reg. 1509–1530). Seit 1524 führte er als erstes Territorium im süddeutschen Raum seine Grafschaft der Reformation zu. Mit der Zersplitterung der Herrschaft in verschiedene Linien seit dem späten 16. Jahrhundert büßte die Grafschaft Wertheim an Bedeutung ein. Ihre Auflösung erfolgte schließlich im Zuge der Mediatisierung 1806.

Die Entstehung

Ein Adelsgeschlecht, dessen Herkunft noch ungeklärt ist, schuf sich um 1100 im Südosten des Mainvierecks und am Unterlauf der Tauber eine Herrschaft und adaptierte als Bezeichnung dafür den Namen der älteren Marktsiedlung Wertheim am rechten Mainufer. Dieser ging bald auf die Siedlung über, die unter der am anderen Ufer auf dem Bergsporn über der Taubermündung errichteten und 1183 erstmals bezeugten Burg als suburbium angelegt wurde. 1103 wurde erstmals ein Angehöriger dieses Geschlechts als Graf von Wertheim tituliert, jedoch wuchs es erst nach und nach in den Grafenrang hinein. An die ältere Gaugrafschaft des Waldsassengaus wurde nicht direkt angeknüpft, so dass für die Entstehung dieses jüngeren Typs einer Patrimonialgrafschaft lediglich die Tüchtigkeit ihrer Inhaber maßgeblich war.

Die Herrschaftsgrundlagen

Burg und Stadt mögen auf Reichsgrund errichtet worden sein; jedenfalls war der allodiale Besitz des Hauses im Raum Wertheim gering. Derjenige in Mittelfranken (Wolframs-Eschenbach) und im Bachgau (westl. Aschaffenburg) wurde meist Ritterorden zugewandt. Konstitutiv für die Herrschaftsbildung wurden umfangreiche Reichskirchenlehen, in erster Linie der Abtei Fulda, dann auch des Hochstifts Würzburg, des Erzstifts Mainz und des Hochstifts Eichstätt. Die Vogtei über die fuldische Propstei Holzkirchen (Lkr. Würzburg) dürfte zur Erweiterung der Grundherrschaft genutzt worden sein; hinzu kamen 1328 bzw. 1354 die Vogteien über die von der Grafentochter Elisabeth (gest. 1335) gegründete Kartause Grünau (Lkr. Main-Spessart) und die nahe Zisterze Bronnbach (Baden-Württemberg). Geleitsrechte auf dem Main, darunter der Wertheimer Wasserzoll, und auf der Spessartstraße verschafften sichere Einkünfte. Verankert wurde die entstehende Territorialherrschaft durch Burg-Stadt-Kombinationen nicht nur am Hauptort, sondern auch in Freudenberg (Baden-Württemberg), Prozelten (Stadtprozelten, Lkr. Miltenberg) und Laudenbach am Main (Gde. Karlstadt, Lkr. Main-Spessert), ferner durch Burgen in Königheim (Lkr. Main-Tauber-Kreis, Baden-Württemberg) sowie Remlingen und Helmstadt (westl. Würzburg).

Enges Verhältnis zur Königsmacht

Die Grafschaft vermittelte geographisch zwischen den staufischen Kraftzentren in Franken und in der Wetterau, so dass ihre Inhaber ohnehin mit dem Herrscherhaus in Beziehung treten mussten. Dies begann unter Konrad III. (reg. 1138-1152) 1144, um sich nach 1190 unter Heinrich VI. (reg. 1169-1197, seit 1191 Kaiser) fortzusetzen, in für ein Grafenhaus beispielloser Intensität der Aufenthalte beim Herrscher, auch auf dem Kreuzzug oder in Italien. Der wachsende Adler oben in dem wohl erst um 1210 angenommenen Wappen versinnbildlicht diese enge Bindung. Damit verbunden war ein unerhörter kultureller Aufschwung: nicht nur, dass der Grafenhof voll ausgebildet war; dort dürfte auch Wolfram von Eschenbach Gehör gefunden haben, der im "Parzival" den Grafen von Wertheim als seinen Herren apostrophiert. Wenngleich der Herrscher fortan seltener aufgesucht wurde, war man während des ganzen Spätmittelalters bei großen Anlässen auf Reichsebene häufig anwesend. Zudem führte den König sein Weg zur Wahl in Frankfurt meist durch Mainfranken. Die Grafschaft gehörte mithin einer "königsnahen Landschaft" an.

Elemente der Landesherrschaft

Reitersiegel des Grafen Rudolf III. von Wertheim an einer Urkunde von 1324. (Staatsarchiv Wertheim)
Ältestes Steuerverzeichnis der Grafschaft Wertheim von 1359, Ausschnitt: Einträge zum Ort Bestenheid mit der Nennung eines Wolframs von Eschenbach. (Staatsarchiv Wertheim, Abt. G Rep. 54 Nr. 94 fol. 24v)

Unterdessen vollzog sich die Bildung der Grafschaft als kleiner Landesherrschaft. Als comitia ist sie erstmals 1292 bezeugt. Wertheim, seit 1244 civitas, wurde vom König 1306 Frankfurter, 1333 erneut wie auch Freudenberg Gelnhäuser Stadtrecht verliehen. Als Zeugnis einer modernen Verwaltungspraxis gilt das in jeder Hinsicht singuläre Verzeichnis von Leibeigenen in 84 Orten aus dem Jahr 1359, angelegt zur Erhebung der Bede, einer Art Vermögenssteuer. Juden sind erstmals 1222 für Wertheim bezeugt. Herrscherliche Regalienbestätigungen von 1408 betrafen Münze, Zoll, Geleit und Judenschutz, von 1417 darüber hinaus noch Hals- und Centgericht, Klosterschirm, Wildbann, Vogelweide und Bergwerke. Die Gerichtsrechtsansprüche des Bischofs von Würzburg als Herzog in Franken beseitigte eine 1422 erteilte Befreiung der Grafen und ihrer Untertanen von fremden Gerichten. 1429 folgte ein Privileg zur Befestigungshoheit. 1505 überantworteten das Hochstift Würzburg und dessen mediate Klöster der Grafschaft alle ihre dort ansässigen Leibeigenen, so dass eine geschlossene Landesherrschaft entstanden war.

Königs- und Fürstendienst

Den Grund für diese Landesherrschaft hatten schon Privilegien Karls IV. (reg. 1346-1378, seit 1355 Kaiser) gelegt, zu dem Graf Eberhard (reg. 1355–1373) in enge Beziehung getreten war. 1362 übergab er dem Kaiser Burg und Stadt Wertheim und erhielt diesen Kern seiner Herrschaft als Lehen der Krone Böhmens zurück; diese Lehensbindung dauerte bis 1806 fort. Denkbare Herrschaftsansprüche des Hochstifts Würzburg wurden somit abgewiesen. Zusammen mit Kreuzwertheim (Lkr. Main-Spessart) auf der anderen Mainseite und einer befestigten Vorstadt war eine Nachahmung der Städtedreifaltigkeit Prags beabsichtigt; jedoch kam es nicht zur Errichtung einer Mainbrücke, die in der Urkunde von 1362 als Bauvorhaben erwähnt ist. Vom König, aber auch von Territorialmächten wie Kurmainz und Kurpfalz wurden Grafen von Wertheim häufig als Richter bzw. Schiedsrichter in Anspruch genommen. Die zunehmende Schwäche der Königsmacht erzwang im 15. Jahrhundert verstärkt eine Anlehnung an die Höfe in Heidelberg und Mainz, sei es durch Wahrnehmung von Ehrenhofämtern oder Gefolgschaft bei Reichsversammlungen.

Geteilte Herrschaft

Grafschaft Wertheim um 1500. (Gestaltung: Stefan Schnupp; Vorlage: Spindler/Diepolder Bayerischer Geschichtsatlas, 25.)

Nach dem Tod Graf Poppos IV. 1278 verlor die Grafschaft Gebietsteile an dessen drei Schwiegersöhne; sein Bruder Rudolf folgte Poppo IV. in der Herrschaft nach. 1323 konnte durch Graf Rudolf III. (gest. 1355) jedoch ein Viertel der Herrschaft Breuberg im Odenwald (Hessen) durch Heirat erworben werden. Als 1407 zwei weitere Viertel hinzugekommen waren, nahm eine 1398 begründete Seitenlinie dort Residenz; zu ihrem Anteil gehörten auch Burg und Ort Schweinberg (Baden-Württemberg), 1317 zusammen mit dem Kammeramt des Hochstifts Würzburg erworben aus dem Erbe der Herren von Boxberg. Sowohl Schweinberg als auch Freudenberg waren zeitweise Nebenresidenzen dieser Linie. Nach dem Aussterben der Wertheimer Hauptlinie 1497 kam der Hofhaltung auf Burg Breuberg sogar eine höhere Bedeutung zu als der auf der Stammburg. Als Graf Michael III. (1529–1556) auf dem Breuberg verstarb, wurde er in der nahen Kirche zu Sandbach beigesetzt. Die Hauptgrablege des Geschlechts in der Wertheimer Stiftskirche veranschaulicht durch eine Ansammlung von bedeutsamen Grabdenkmälern in hervorragender Weise das dynastische Selbstverständnis.

Reichsdienst und Reformation

Reichsweit Bedeutung erlangte die Grafschaft während der 1520er Jahre. Graf Georg II. (reg. 1509–1530) vermittelte im Bauernkrieg zwischen den Aufständischen und dem Hochstift Würzburg. Bis 1526 nahm er sich auf Reichstagen auch der Belange der fränkischen Ritter an. Die fränkischen Grafen vertrat er auf Reichs- und Kreisebene. Für alle Reichsgrafen unterzeichnete er den Abschied des Wormser Reichstags von 1521. In Worms hatte er 1521 als Mitglied der Kommission, die Martin Luther zum Widerruf bewegen sollte, dessen Bekanntschaft gemacht. In der Folge wandte er sich und seine Grafschaft als erstes Territorium in Süddeutschland der Reformation zu. Ab 1524 erfolgte ihre Verwirklichung. Dies geschah gewiss aus Überzeugung der Notwendigkeit einer Reform der Kirche, aber auch zur Intensivierung der Staatlichkeit durch eigenes Kirchenregiment.

Übergang der Grafschaft auf das Haus Löwenstein

Wertheim in der Topographia Franconia. Abb. aus: Matthäus Merian, Topographia Franconiae, Frankfurt 1648, Tafel 29. (Bayerische Staatsbibliothek, Hbks/E 30-8/9)

Nach dem Tod Graf Michaels III. 1556 übernahm zunächst dessen Schwiegervater, Graf Ludwig von Stolberg-Königstein (reg. 1556–1574), die Herrschaft. Nach ihm regierten bis 1593 im problematischen "Wertheimer Interregnum" seine drei Schwiegersöhne die Grafschaft gemeinsam. Nur der mit der jüngsten Tochter Graf Ludwigs von Stolberg, Anna, verheiratete Graf Ludwig III. von Löwenstein (1530–1611) hatte Nachkommen und vermochte, wiewohl evangelisch, dank seines Ansehens am Kaiserhof 1593 die Nachfolge anzutreten. Die Lehen des Hochstifts Würzburg, die vier Ämter Laudenbach, Remlingen, Freudenberg und Schweinberg, gingen jedoch verloren, trotz einer ab 1598 mit dem Hochstift deswegen geführten 20-jährigen Fehde. Da die vier Söhne Ludwigs III. gemeinschaftlich in der Herrschaft nachfolgten, dauerte die Schwächephase an.

Bedeutungsverlust im Kondominat

Die Nachkommen des ältesten Sohnes Christoph Ludwig (1568–1618) und die des zur katholischen Lehre konvertierten jüngsten Johann Dietrich (1585–1644) bildeten zwei konfessionsverschiedene Linien. Die fortan gemeinschaftlich regierte Grafschaft geriet bedeutungsmäßig ins Abseits.

Die von den beiden Linien Löwenstein-Wertheim erlangten Außenbesitzungen Virneburg (Rheinland-Pfalz) und Rochefort (Belgien) wurden namengebend. Die katholische Linie residierte in dem 1731 erworbenen Kleinheubach (Lkr. Miltenberg) standesgemäß; Graf Maximilian Karl (1656–1718), 1705–1715 Administrator Bayerns, war 1711 in den Reichsfürstenstand erhoben worden. Bald erwarb die katholische Linie das Amt Rosenberg (Baden-Württemberg), später namengebend, und fügte umfangreiche Besitzungen in Böhmen hinzu. Auch die 1736 durchgesetzte Primogeniturordnung wirkte positiv.

Die Grafschaft Wertheim war derweil wegen zeitweise fünf gleichberechtigten Grafen der evangelischen Linie, die alle in Wertheim residierten, fast unregierbar geworden. Die Grafschaft hatte 1803 nur 13.300 Einwohner auf einer Fläche von 300 km².

Säkularisation und Mediatisierung

Die Grafschaft Wertheim - hier farblich hervorgehoben, am linken Kartenrand - in: Frederik de Wit, Circulus Franconicus in quo sunt Episcopatus Wurtzburg, Bamberg et Aichstet, Status Equitum Teutonicor, Ducatus Coburgensis, Marchionatus Cullembach, et Onspach, Comitatus Henneberg, Wertheim, Holach, Reinec, Papenheim, Erpach, Schwartzenberg, et Castel, Baronatus Sensheim et Territorium Norinbergense, ca. 1680, fol. 1r. (bavarikon) (Bayerische Staatsbibliothek, Mapp. XI, 283)

Den nicht mehr zukunftsfähigen Status mindermächtiger Reichsstände bestätigen die Entwicklungen in der Endzeit des Alten Reiches. 1803 wurde im Reichsdeputationshauptschluss die evangelische Linie für ihre linksrheinischen Verluste mit dem Augustinerchorherrenstift Triefenstein (Lkr. Main-Spessart) und dem würzburgischen Amt Freudenberg sowie mainzischen Dörfern entschädigt; die katholische Linie erhielt die Abteien Bronnbach (Stadt Wertheim) und Neustadt am Main (Lkr. Main-Spessart), die Propstei Holzkirchen sowie die würzburgischen Ämter Rothenfels und Homburg. 1804 fiel man auch über ritterschaftliche Dörfer her. Jedoch konnte zwei Jahre später trotz verzweifelter Verhandlungen die im Zuge des Rheinbundvertrags beschlossene Mediatisierung nicht abgewendet werden. Als besonders disqualifizierend musste die Unterstellung der Länder beider Linien unter sechs Souveräne gelten: den Fürstprimatischen Staat bzw. das Großherzogtum Würzburg von 1806 bis 1815, danach den König von Bayern, weiterhin die Großherzöge von Hessen und Baden sowie den König von Württemberg. Nun nurmehr Standesherr, verlor man die letzten Verwaltungs- und Justizvorrechte 1849.

Quellenlage

Das aus der alten Grafschaft überkommene – zuvor private – Archivgut bildet in dem 1978 gegründeten Staatsarchiv Wertheim die Abteilung Gemeinschaftliches Archiv (StAwt-G); daneben gibt es die Linienarchive StAWt-R und StAWt-F. Die seither weit fortgeschrittene Erschließung erleichtert die Forschung sehr.

Literatur

  • Matthias Bachmann, Lehenhöfe von Grafen und Herren im ausgehenden Mittelalter. Das Beispiel Rieneck, Wertheim und Castell, Köln u. a., 2000.
  • Hermann Ehmer, Geschichte der Grafschaft Wertheim, Wertheim 1989.
  • Hermann Ehmer, Löwenstein-Wertheim, in: Meinrad Schaab u. a. (Hg.), Handbuch der baden-württembergischen Geschichte. 2. Band, Stuttgart 1995, 389-394.
  • Helmuth Lauf, Die Entstehung der Stadt Wertheim und der Grafschaft, in: Gerhard Finger (Hg.), Tauberfranken. Lebensformen und Gesellschaftsordnung im Mittelalter, Tauberbischofsheim 1998, 63-70.
  • Volker Rödel, Endzeit eines kleinen Reichsfürstentums. Der letzte Regierungswechsel im Hause Löwenstein-Wertheim-Rochefort im Jahr 1789 und seine Vorgeschichte, in: Wertheimer Jahrbuch 1990 (1991),167–200.
  • Volker Rödel, Immer auch ein Teil des Ganzen? Die wertheimische im Verband der nationalen Geschichte, in: Wertheimer Jahrbuch 2012 (2013), 53–83.
  • Volker Rödel, Wertheim A., B. sowie Breuberg C. und Wertheim C., in: Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich. 4. Band, 2. Teil: Grafen und Herren, hg. von Werner Paravicini, bearb. von Jan Hirschbiegel/Anna Paulina Orlowska/Jörg Wettlaufer (Residenzenforschung 15,4,2), Ostfildern 2012, 1649–1662.
  • Peter Rückert, Adelige Herrschaft und Repräsentation im hohen Mittelalter. Literatur und Architektur im Umfeld der Grafen von Wertheim und der Herren von Gamburg, in: Hans-Peter Baum/Rainer Leng/Joachim Schneider (Hg.), Wirtschaft – Gesellschaft – Mentalitäten im Mittelalter. Festschrift zum 75. Geburtstag von Rolf Sprandel, Stuttgart 2006, 289–306.
  • Harald Stockert, Adel im Übergang. Die Fürsten und Grafen von Löwenstein-Wertheim zwischen Landesherrschaft und Standesherrschaft, Stuttgart 2000.
  • Wilhelm Störmer, Karl IV. und die Grafen von Wertheim, in: Hans Patze (Hg.), Kaiser Karl IV. 1316–1378. Forschungen über Kaiser und Reich, Neustadt an der Aisch 1978, 547–561.
  • Wilhelm Störmer, Mainviereck und unterer Tauberraum in der Stauferzeit. Reichsinteressen und hochadlige Herrschaftsbildung, in: Wertheimer Jahrbuch 2006/2007 (2008), 57–88.
  • Winfried Wackerfuß, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Odenwaldes im 15. Jahrhundert. Die ältesten Rechnungen für die Grafen von Wertheim in der Herrschaft Breuberg (1409-1484), Breuberg-Neustadt 1991.
  • Thomas Wehner, Wertheim, in: Anton Schindling/Walter Ziegler (Hg.), Die Territorien des Reichs im Zeitalter der Reformation und Konfessionalisierung. Land und Konfession 1500–1650. 4. Band: Mittleres Deutschland (Katholisches Leben und Kirchenreform im Zeitalter der Glaubensspaltung 52), Münster 1992, 214–232.

Quellen

  • Wilhelm Engel, Urkundenregesten zur Geschichte der kirchlichen Verwaltung der Grafschaft Wertheim. 1276–1499 (Sonderveröffentlichung des Historischen Vereins Wertheim), Wertheim 1959.
  • Alfred Friese, Der Lehenhof der Grafen von Wertheim im späten Mittelalter (Mainfränkische Hefte 21), Würzburg 1955.
  • Alfred Friese, Die ältesten Steuerverzeichnisse der Grafschaft Wertheim, in: Wertheimer Jahrbuch 1954, 46–66.

Weiterführende Recherche

Externe Links

Löwenstein-Wertheim

Empfohlene Zitierweise

Volker Rödel, Wertheim, Grafschaft, publiziert am 01.12.2015; in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: <http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Wertheim,_Grafschaft> (15.11.2018)