Bayerische Vereinsbank AG

Nach Entwürfen des Berliner Architekten Wilhelm Martens wurde 1885-1886 im Stil der Neorenaissance die Hauptverwaltung der Bayerischen Vereinsbank in der Münchner Promenadegasse errichtet (2017: Kardinal-Faulhaber-Str. 14). Bereits wenige Jahre später wurde das Gebäude 1891-1893 erweitert. 1894 nahm es der Große Brockhaus in den Kanon seiner mustergültigen Bankgebäude auf (Bankgebäude, Tafel II). (Fotografie um 1927 aus: Bayerische Vereinsbank München und Nürnberg, in: Das Land Bayern. Seine kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung für das Reich, München 1927, 204)
Der Bankier Christoph Robert von Froelich (1831-1887) war die zentrale Person bei der Gründung der Bayerischen Vereinsbank. Er war von 1869-1871 deren Vizepräsident und von 1871-1877 deren Präsident. Datierung unbekannt. (Veröffentlicht mit Genehmigung der Familie von Hammerstein, Schloss Aufhausen)
Blick in den ehem. Kassenhof der Bankabteilung der Bayerischen Vereinsbank in der Hauptverwaltung. Foto um 1925. (Bayerisches Wirtschaftsarchiv, S 12 / 571)
Blick in den ehem. Kassenhof der Depotabteilung der Bayerischen Vereinsbank in der Münchner Hauptverwaltung. Foto um 1925. (Bayerisches Wirtschaftsarchiv, S 12 / 571)
Reglement für das Hypothekenbankgeschäft, 1900. (Bayerisches Wirtschaftsarchiv S 12, 571)
4,5%ige Kommunalobligation über 100 RM, 1931. (Druckmuster, Bayerisches Wirtschaftsarchiv V5, 3480)
Titelblatt eines Depositenscheins des Pensionsfonds der Industrie- und Handelskammer München vom 22.9.1941. Im Depositenschein wurden alle Wertgegenstände verzeichnet, die der Inhaber des Depots - in diesem Fall der Pensionsfonds der Industrie- und Handelskammer München - in dem Depot hinterlegt hat. (Bayerisches Wirtschaftsarchiv S 12, 571)
Fünfprozentiger, sog. mündelsicherer Hypothekenpfandbrief über 50 DM, 1948. Als mündelsicher werden Vermögensanlagen - es handelt sich zumeist um festverzinsliche Anleihen - bezeichnet, bei denen ein Wertverlust vom Emittenten ausgeschlossen wurde. (Druckmuster, Bayerisches Wirtschaftsarchiv V5, 3482)
Aktie der Bayerischen Vereinsbank mit einem Nennwert von 1.000 DM, 1954. (Druckmuster, Bayerisches Wirtschaftsarchiv V5, 3064)

von Richard Winkler

Die 1869 in München gegründete Bayerische Vereinsbank zählte zu den bedeutendsten Banken in Bayern. Sie geht auf eine Initiative des Bankiers Christoph Robert von Froelich (1831-1887) zurück. Im Laufe ihres Bestehens dehnte sie ihr Geschäft über die Grenzen Bayerns hinaus aus, schloss etwa 1922 mit dem Berliner "Bankhaus Mendelssohn & Co." ein Kooperationsabkommen ab, war nach dem Zweiten Weltkrieg in der Bundesrepublik Deutschland flächendeckend vertreten und eröffnete weltweit Filialen, v. a. an den wichtigsten Finanzplätzen. Mit zunehmender Entflechtung der sog. Deutschland AG - einer Verflechtung großer deutscher Unternehmen untereinander - befürchteten die Verantwortlichen der Bayerischen Vereinsbank eine feindliche Übernahme durch die Deutsche Bank. 1998 erfolgte u. a. aus diesem Grund die Fusion mit der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank AG zur HypoVereinsbank AG.

Erhöhter Kreditbedarf zum Zeitpunkt der Gründung der Bayerischen Vereinsbank 1869

Ein stark erhöhter Kreditbedarf der Wirtschaft auf dem ersten Höhepunkt der Industrialisierung in Bayern sowie die vollständige Einführung der Gewerbe- und Niederlassungsfreiheit im Königreich 1868 waren die Triebfeder für die Gründung der "Bayerischen Vereinsbank". Mit einem Grundkapital von 5,25 Mio. Gulden (9 Mio. Mark) nahm sie in der Rechtsform der Aktiengesellschaft am 1.7.1869 den Geschäftsbetrieb auf. Treibende Kraft neben anderen bayerischen Bankiers war Christoph Robert von Froelich (1831-1887). Er brachte sein Münchner Bankhaus "Froelich & Cie.", das aus der Übernahme der Bankhäuser "A. E. Eichthal" in München (1858) sowie "J. L. Schaezler" in Augsburg (1861) hervorgegangen war, als Sacheinlage in die neue Bank ein.

Gemischte Hypothekenbank

Die Tätigkeit der Bank war zunächst auf das Kredit-, Einlagen-, Depot- und Emissionsgeschäft beschränkt. 1871 erhielt sie darüber hinaus die Erlaubnis zum Boden- und Kommunalkredit und wurde zum "gemischten Institut". Fortan konnte sie zur Refinanzierung von Krediten an Gemeinden und Gebietskörperschaften festverzinsliche Kommunalschuldverschreibungen emittieren (Kommunalkreditgeschäft) sowie Hypothekendarlehen an Grundbesitzer durch die Ausgabe von festverzinslichen Bodenkreditobligationen (Pfandbriefen) refinanzieren (Hypothekarkreditgeschäft).

Schwerpunkt Hypothekarkredit

Das Schwergewicht der Geschäftstätigkeit lag bis zum Ersten Weltkrieg auf dem Gebiet des Hypothekarkredits. Die Ausgabe von Kommunalobligationen spielte ebenso wie das Bankgeschäft eine nur untergeordnete Rolle. Auf letzteres entfielen 1913 15 %, auf hypothekarische Beleihungen dagegen über 70 % der Bilanzsumme von 680 Mio. Mark. Im Bodenkreditgeschäft war die Bank auch außerhalb Bayerns (insbesondere in Österreich) engagiert. Unter den bayerischen Hypothekenbanken stand das Institut 1913 mit einem Hypothekendarlehensbestand von 488 Mio. Mark an dritter Stelle nach der Bayerischen Hypotheken- und Wechsel-Bank und der "Süddeutschen Bodencreditbank". Unter den 37 Hypothekenbanken im Gebiet des Deutschen Reiches belegte sie – gemessen am Beleihungsvolumen – Rang acht.

Expansion und Konzentration (1898-1918)

Dem zunehmenden Druck der expandierenden Berliner Großbanken und ihrer Niederlassungen in Bayern begegnete die Bayerische Vereinsbank mit dem Aufbau eines eigenen Filialnetzes. Von 1898 bis 1914 entstanden im rechtsrheinischen Bayern 15 Niederlassungen in größeren Städten. Die Basis dafür bildete die Übernahme von 13 Privatbankfirmen und zwei Aktienbanken – darunter die Bankhäuser Hirsch (1885) und Guggenheimer (1892) in München, das Bankhaus Adolf Böhm in Landshut (1898) sowie die Nürnberger Bank AG, die Würzburger Volksbank AG und das Bayreuther Bankhaus Feustel (alle 1908).

Das erweiterte Filialnetz im rechtsrheinischen Bayern erschloss der Bank eine breit gestreute Kundschaft im Kredit-, Einlagen-, Effekten- und Depotgeschäft. Die Filialen fungierten als Kapitalsammelstellen und als Stützpunkte für den Absatz von Pfandbriefen. Bis 1914 verfünffachte sich das Grundkapital der Bank, die 600 Mitarbeiter beschäftigte, auf 51 Mio. Mark.

Fusionen mit der Bayerischen Handelsbank AG und der Vereinsbank in Nürnberg AG

Die Folgen des Ersten Weltkriegs verschärften die Konzentration im Bankgewerbe. Zwischen 1918 und 1924 übernahm die Bayerische Vereinsbank 35 kleinere Kreditinstitute. Um sich gegen die Konkurrenz der großen nationalen Depositenbanken (u. a. Deutsche Bank, Darmstädter und Nationalbank) zu behaupten, kam es 1921 zum Abschluss einer Interessengemeinschaft mit den gemischten Hypothekenbanken Bayerische Handelsbank AG in München (gegr. 1869) und der Vereinsbank in Nürnberg AG (gegr. 1870). Ihre Bankabteilungen samt Filialen fusionierten mit der Bayerischen Vereinsbank, wodurch die beiden Partnerinstitute zu reinen Hypothekenbanken wurden. Nach Auflösung der Interessengemeinschaft 1937 erwarb die Vereinsbank Beteiligungen an beiden Instituten und darüber hinaus 1938 eine weitere Beteiligung an der Süddeutsche Bodencreditbank AG (gegr. 1871) in München, der zweitgrößten deutschen Hypothekenbank.

Kooperation mit der Berliner Bankhaus Mendelssohn & Co.

1922 schloss die Bayerische Vereinsbank einen Freundschaftsvertrag mit dem international tätigen Berliner "Bankhaus Mendelssohn & Co." (gegr. 1795), um neue Geschäftsverbindungen in Norddeutschland und im Ausland zu erschließen. Die Berliner Partnerbank beteiligte sich zugleich am Stammkapital und wurde – neben der Gutehoffnungshütte (GHH) in Oberhausen (ab 1930) – zum größten Einzelaktionär der Vereinsbank. Die Inflation und die nachfolgende Liquiditätskrise führten Ende 1923 zu einer erheblichen Reduzierung der Niederlassungen von 143 auf 53. Die Mitarbeiterzahl sank von 5.500 auf 1.500. Dieser radikale Einschnitt machte sich gegenüber der Konkurrenz nachteilig bemerkbar. Er bremste insbesondere das Bankgeschäft, das seit 1926 auch Spareinlagen umfasste und 1938 ein Drittel der Bilanzsumme von knapp 800 Mio. RM erreichte.

NS-Zeit (1933-1945)

Nach 1933 gelang es der Bank, die fast 1.600 Mitarbeiter beschäftigte, bemerkenswert lange, sich personalpolitischen Eingriffen des NS-Regimes zu entziehen. 1938 musste dem allgemeinen politischen Druck nach Entlassung jüdischer Mitarbeiter und nach Aufnahme von Parteigenossen in Vorstand und Aufsichtsrat nachgegeben werden. Parallel zu dieser personalpolitischen Gleichschaltung gab es Bestrebungen des Reichsschatzamtes der NSDAP, die Vereinsbank durch Beteiligungserwerb zu kontrollieren und das Institut in eine Hausbank der Partei umzuwandeln. Zu diesem Zweck wurden die beiden Großaktionäre - die GHH und das als "nichtarisch" geltende Bankhaus "Mendelssohn & Co.", die jeweils über 10 % am Grundkapital von 31,5 Mio. RM verfügten – 1938 gezwungen, ihre Anteile zu veräußern. Die Mendelssohn-Anteile erwarb jedoch das Münchner Bankhaus "Merck, Finck & Co." und veräußerte sie anschließend überwiegend an die Allianz Versicherungs AG und die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG. Der Anteil der GHH ging schließlich ebenfalls nicht an die NSDAP, sondern durch Kauf an die Bayerische Gemeindebank.

Anschließende Bestrebungen von NSDAP-Reichsschatzmeister Franz Xaver Schwarz (NSDAP, 1875-1947, Reichsschatzmeister der NSDAP 1925-1945), die darauf zielten, das Aktienpaket der Gemeindebank an die zur Deutschen Arbeitsfront (DAF) gehörige "Bank der Deutschen Arbeit" zu veräußern, um auf diese Weise die Vereinsbank unter unmittelbaren Einfluss der NSDAP zu bringen und sie schließlich durch eine anschließende Fusion mit der Bayerischen Hypotheken- und Wechsel-Bank zu einem von der Partei beherrschten Bankkonzern zu machen, scheiterten am gemeinsamen Widerstand des Reichswirtschaftsministeriums, der bayerischen Regierung und der Stadt München, die kein Interesse daran hatten, eine "Partei-Bank" zu errichten, die den Finanzplatz München dominierte.

Mit Abstand größter Kreditkunde war bis Kriegsende die rüstungswirtschaftlich wichtige Messerschmitt AG in Augsburg. An "Arisierungen" jüdischer Vermögenswerte war die Vereinsbank, die ab 1939 zwei Filialen im Sudetenland betrieb, offenbar nicht beteiligt, ebenso wenig an Bankgeschäften in den vom Reich besetzten Gebieten und an Kriegsgeschäften im Ausland.

Schwerpunkt Bankgeschäft in der Bonner Republik (ab 1945)

Im Zuge des allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwungs nach der Währungsreform 1948 entfaltete das Unternehmen ein starkes Wachstum. Der Schwerpunkt verlagerte sich endgültig vom Hypotheken- auf das Bankgeschäft. Es erreichte 1968 fast 60 % der auf 8 Mrd. DM gestiegenen Bilanzsumme. Entsprechend erhöhte sich die Zahl der Niederlassungen in Bayern auf 175, die Zahl der Mitarbeiter auf 4.300. Im Bodenkreditgeschäft gewann der außerbayerische Markt stark an Bedeutung; nur mehr die Hälfte des Beleihungsvolumens entfiel auf Darlehensnehmer im Freistaat. Auch im Bankgeschäft wurden die bayerischen Grenzen überschritten. Den Einstieg zur Erschließung des norddeutschen Marktes bildete 1955 eine Beteiligung an der Vereinsbank in Hamburg, die 1974 mit der im westlichen Schleswig-Holstein verankerten Westbank AG zur Vereins- und Westbank AG fusionierte, deren Kapitalmehrheit 1990 erworben wurde.

Fusion mit der Bayerischen Staatsbank 1971

Eine wesentliche Verstärkung im Kernmarkt Bayern erfolgte 1971 durch die Fusion mit der Bayerischen Staatsbank in München. Dadurch verdoppelte sich die Zahl der Filialen auf 334, die der Mitarbeiter auf 8.600. Die Bilanzsumme stieg auf 17,3 Mrd. DM. Der Zusammenschluss verschaffte der Bayerischen Vereinsbank zugleich die Aktienmehrheit an den drei Hypothekenbanktöchtern – Bayerische Handelsbank AG, Vereinsbank in Nürnberg AG (ab 1989 Nürnberger Hypothekenbank AG) und Süddeutsche Bodencreditbank AG – und verstärkte deren Einbindung in die Vereinsbank-Gruppe.

Expansion im Inland

Der endgültige Wandel von einer bayerischen Regionalbank vollzog sich über den Aufbau einer flächendeckenden Präsenz im gesamten Bundesgebiet. 1968 eröffnete die erste Filiale außerhalb Bayerns in Offenburg (Baden-Württemberg). In den 1970er Jahren folgten weitere Niederlassungen an wichtigen deutschen Finanzplätzen, unter anderem in Frankfurt am Main (Hessen), Berlin, Stuttgart (Baden-Württemberg), Köln, Düsseldorf (beide Nordrhein-Westfalen), Hamburg und Hannover (Niedersachsen). Spürbare Erweiterungen des Filialnetzes resultierten aus der Fusion der saarländischen Röchling Bank (1977) und der Verschmelzung des Bankhauses Friedrich Simon in Düsseldorf (1991). Bis 1993 stieg die Zahl der Geschäftsstellen (einschließlich Ausland) auf 420, davon lagen 25 in den neuen Ländern der Bundesrepublik.

Internationalisierung

Ende der 1950er Jahre erfolgte die Gründung erster Repräsentanzen im angrenzenden westeuropäischen Ausland und in Großbritannien. Die fortschreitende Liberalisierung des Geld- und Warenverkehrs zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), Nordamerika und Japan erforderte bald eine direkte Präsenz an zentralen internationalen Finanzplätzen, um die sich bietenden Marktchancen zu nutzen. Ab 1970 entstanden Filialen in New York, Chicago, Los Angeles (alle USA), Grand Cayman (Cayman Islands, brit. Überseegebiet), London, Tokyo, Hongkong, Wien, Athen und Mailand (Italien), in den 1990er Jahren in Paris, Prag und Singapur. Über Tochtergesellschaften und Repräsentanzen wurden zuletzt neue Märkte in Osteuropa, China, Indien und Südamerika erschlossen.

Vereinsbankgruppe auf Platz 5

Im Zuge der forcierten Internationalisierung erhöhte sich die Bilanzsumme des Unternehmens mit 13.000 Mitarbeitern bis 1997 auf 296 Mrd. DM. Gemessen an der Konzernbilanzsumme von 449 Mrd. DM stand die Vereinsbank-Gruppe an fünfter Stelle der deutschen Bankkonzerne (hinter Deutscher Bank, Dresdner Bank, Westdeutscher Landesbank und Commerzbank). Weltweit beschäftigte die Gruppe, die unter anderem durch das Frankfurter Bankhaus Gebrüder Bethmann (1983), die Schoellerbank AG in Wien (1992), die Bank von Ernst & Cie. AG in Bern (1993) sowie die Noris Verbraucherbank GmbH in Nürnberg (1997) erweitert worden war, in 823 Geschäftsstellen über 22.000 Mitarbeiter.

Fusion mit der Bayerische Hypotheken- und Wechselbank AG 1998

1998 fusionierte die Bayerische Vereinsbank mit der Bayerischen Hypotheken- und Wechsel-Bank AG zur Bayerischen Hypo- und Vereinsbank AG. Durch den Zusammenschluss der beiden größten bayerischen Privatbanken entstand der - nach der Deutschen Bank - damals zweitgrößte deutsche Bankkonzern mit 40.100 Mitarbeitern, 3,5 Millionen Kunden, 1.420 Geschäftsstellen in 25 Ländern und einer Bilanzsumme von 742 Mrd. DM. Mit einem Marktanteil von 11,2 % avancierte er deutschlandweit zum größten Immobilienfinanzierer. Der Zusammenschluss war als Abwehrreaktion gegen eine seit Mitte 1996 befürchtete feindliche Übernahme der Vereinsbank durch die Deutsche Bank in Frankfurt am Main erfolgt.

Die von der bayerischen Staatsregierung zur Stärkung des Finanzplatzes München ebenso wie von den übrigen Großaktionären befürwortete "Fusion unter Gleichen" geriet zum Debakel, als Ende 1998 faule Immobilienkredite der alten Hypo-Bank von über 3,5 Mrd. DM zum Vorschein kamen. 2009 wurde der durch sanierungsbedürftige Immobilienkredite in zweistelliger Milliardenhöhe dauerhaft angeschlagene bayerische Finanzkonzern durch die italienischen Großbank UniCredit übernommen.

Literatur

  • Johannes Bähr/Axel Decroll/Bernhard Gotto, Die Geschichte der Bayern LB, München/Zürich 2008.
  • Fünfundsiebzig Jahre Bayerische Vereinsbank, München 1944.
  • Rüdiger Hachtmann, Das Wirtschaftsimperium der Deutschen Arbeitsfront 1933-1945, Göttingen 2012.
  • Horst Möller, Die Bayerische Vereinsbank zwischen Resistenz und Gleichschaltung 1933-1945, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 63/1 (2015), 1-32.
  • Horst Möller, Regionalbanken im Dritten Reich. Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank, Bayerische Vereinsbank, Vereinsbank in Hamburg, Bayerische Staatsbank 1933-1945, Berlin/Boston 2015.
  • Kurt Müller, Zur Nürnberger Bankengeschichte. Die Anfangsjahre der Geschäftstätigkeit der Bayerischen Vereinsbank in Nürnberg (1908-1928), in: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg 84 (1997), 119-147.
  • Heinrich VII. Reuss, Zur Geschichte der Bayerischen Vereinsbank. 2. Teil: Die Bayerische Vereinsbank im Dritten Reich 1933-1945. Versuch einer Dokumentation (Neufassung), München 1992, unveröffentlichtes Manuskript, in: Historisches Archiv der UniCredit Bank AG München, D-BV-KOM-A-1585.
  • Heinrich VII. Reuss, Vereinsbank - das Entstehen einer Bankengruppe, München 1994.
  • Franz Steffan, Bayerische Vereinsbank 1869-1969, eine Regionalbank im Wandel eines Jahrhunderts, Würzburg 1969.
  • Wilhelm Sturm, 50 Jahre Bayerische Vereinsbank. Werdegang und Tätigkeit, Diss. Würzburg 1921.

Quellen

  • Die Fusionsgeschichten der HVB, in: Münchner Merkur vom 9.4.2009.


Weiterführende Recherche

Externe Links

Empfohlene Zitierweise

Richard Winkler, Bayerische Vereinsbank AG, publiziert am 22.11.2017; in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: <http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Bayerische_Vereinsbank_AG> (18.12.2017)