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Bibra, Adelsfamilie

Wappen der Herren von Bibra, um 1600. (aus: Sammlung von Wappen aus verschiedenen, besonders deutschen Ländern, Deutschland, um 1600; Bayerische Staatsbibliothek Cod.icon. 307, 72)
Darstellung von Ort und Burg Bibra (nach 1580), Ausschnitt aus einer Karte zu Jagdstreitigkeiten zwischen der Grafschaft Henneberg und den von Bibra. (Umschlagbild, aus: Werner Wagenhöfer, Die Bibra. Studien und Materialien zur Genealogie und zur Besitzgeschichte einer fränkischen Niederadelsfamilie im Spätmittelalter [Veröffentlichungen der Gesellschaft für fränkische Geschichte 9/45], Neustadt an der Aisch 1998; Original: Staatsarchiv Meiningen, GHA, Hennebergica aus Altenburg, Nr. 6)
Grabdenkmal für Bischof Lorenz von Bibra, um 1515-1522, Tilman Riemenschneider (gest. 1531) und Werkstatt, Würzburg, Dom. (aus: Claudia Lichte [Hg.], Tilman Riemenschneider. Werke seiner Blütezeit. Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Mainfränkischen Museum Würzburg, Regensburg 2004, 108, Abb. 72, Foto: Ulrich Kneise)

von Werner Wagenhöfer

Seit Mitte des 12. Jahrhunderts auftretende Ministerialien, die sich nach dem südlich von Meiningen gelegenen Ort Bibra (Lkr. Schmalkalden-Meiningen, Thüringen) nannten. Zusätzlich zu ihrem Dienstverhältnis zu den Grafen von Henneberg gingen sie im 14. Jahrhundert verstärkt Lehensbeziehungen zum Hochstift Würzburg ein und wurden schließlich zu einem der erfolgreichsten Niederadelsgeschlechtern im spätmittelalterlichen Hochstift. Im 15. Jahrhundert standen sie in Diensten mehrerer bedeutender politischer Kräfte, auch des Reichs. Auf dem Höhepunkt ihrer Macht war die Familie unter anderem in allen fränkischen Domstiften vertreten und stellte zwei Würzburger Fürstbischöfe.

Herkunft, Abstammung und früheste Erwähnung

Die Ministerialen "de Bib(e)ra", die in den Zeugenreihen einiger Urkunden des 12. und 13. Jahrhunderts angeführt sind, gehörten unstrittig der Dienstmannschaft der Grafen von Henneberg an. Der namengebende Ort Bibra (Lkr. Schmalkalden-Meiningen, Thüringen) ist nur wenige Kilometer vom gräflichen Stammsitz entfernt. Die früheste sichere Erwähnung - ein Pertholdus de Bibera und seine Söhne Portoldus und Tagino - findet sich in einer Urkunde von 1151 über einen zwischen dem Hochstift Bamberg und den Grafen von Henneberg erfolgten Gütertausch. Erst ab etwa 1300 sind aufgrund der breiter werdenden Quellenlage genealogische Zusammenhänge erkennbar.

Beziehungen zu den Landesherren, Funktionen und Ämter

Angesichts der bereits im 13. Jahrhundert einsetzenden Expansion des Hochstifts Würzburg nach Norden und der gleichzeitigen Schwächung des hennebergischen Grafenhauses durch eine Reihe von Teilungen gerieten auch die Bibra unter den Einfluss der Würzburger Bischöfe. Schon im ältesten Würzburger Lehenbuch aus dem frühen 14. Jahrhundert erscheinen sie als bischöfliche Vasallen. Stellte die Familie Bibra vor 1350 noch einen gräflichen Hofmeister und Hofrichter, so führte die Lehenaufgabe von Anteilen an der 1342 erstmals erwähnten Burg Bibra an das Hochstift Würzburg zu schweren Differenzen mit den Hennebergern. In ihrer Folge mussten weitere Teile der Veste den Grafen geöffnet werden.

Ein weiterer Streitpunkt war das Untermarschallamt des Hochstifts Würzburg. Die Grafen von Henneberg hatten als hochstiftische Erbmarschälle die Anwartschaft auf dieses Amt 1357 zunächst Mitgliedern der Familie Bibra übertragen, dann aber wieder entzogen und an die von der Kere ausgegeben. In zwei Verträgen von 1405 und 1486 einigten sich beide Familien schließlich auf die alternierende Ausübung des Amts. Als die Henneberger 1533 aus politischen Gründen auf die Obermarschallwürde des Hochstifts Würzburg verzichteten, fanden bis zum Erlöschen des Grafenhauses im Jahre 1584 auch keine Belehnungen mit dem Untermarschallamt mehr statt. Das von den Bibra nach dem Aussterben der Familie von der Kere (1572) beanspruchte alleinige Sukzessionsrecht wurde von Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn (reg. 1573-1617) angefochten und der bisherige Anteil der von der Kere an die eigene Familie übertragen. Bis zum Erlöschen der Echter von Mespelbrunn (1665) übten Mitglieder beider Familien das Amt wechselweise aus. Erst danach stand es unangefochten den Bibra zu. 1723 erlangten die Bibra außerdem im Hochstift Bamberg die Erbuntertruchsessenwürde, welche 1710 mit dem Aussterben der Truchsesse von Pommersfelden vakant geworden war.

Durch ihre Hinwendung zum Protestantismus blieb der Familie der Zutritt zu den Kapiteln der fränkischen Hochstifte, in welchen die Bibra in den Jahrzehnten um 1500 verhältnismäßig stark vertreten waren, über Generationen hinweg verwehrt. Erst nach dem Dreißigjährigen Krieg, verstärkt ab der Mitte des 18. Jahrhunderts, ist es zu Aufschwörungen von Mitgliedern der wieder zum Katholizismus konvertierten Linien gekommen. Dabei lässt sich eine gewisse Konzentration auf das Fürstbistum Fulda beobachten. Hier stellten die Bibra mit Fürstbischof Heinrich VIII. (reg. 1759-1788) einen nicht unbedeutenden Kirchenfürsten. Am Ende des Alten Reichs bestand die Familie aus vier evangelischen und vier katholischen Linien.

Die Lehen- und Dienstbeziehungen der Bibra blieben im 14. Jahrhundert im Wesentlichen auf die verschiedenen Linien des hennebergischen Grafenhauses und auf das Hochstift Würzburg begrenzt. Im 15. Jahrhundert dagegen weiteten sie sich in großem Umfang aus. Nun standen sie unter anderem in Verbindung zu den Landgrafen von Hessen, den Herzögen von Sachsen und den Bischöfen von Bamberg. Reichsdienste und Kontakte zur Kurie führten zu Vergünstigungen und Privilegierungen, von denen insbesondere das kaiserliche Markt- und Befestigungsrecht für den Ort Bibra (1486) und die Blutbannverleihung für Burgwallbach (Gde. Schönau a. d. Brend, Lkr. Rhön-Grabfeld) (1490) zu erwähnen sind.

Die Entscheidung für das neue Bekenntnis machte für die Familie von Bibra bezüglich ihrer Dienstbeziehungen eine grundlegende Umorientierung notwendig. Hatten ihre Mitglieder bisher Verwaltungs- und Militärdienste überwiegend in den geistlichen Territorien Frankens geleistet und am Hofe des Würzburger Fürstbischofs Lorenz von Bibra (reg. 1495-1519) eine eindrucksvolle Machtstellung erlangt, so wandte sich das Interesse vor allem nach dem Dreißigjährigen Krieg verstärkt den ernestinischen Fürstentümern zu. Allerdings gelang es der Familie weder in Sachsen-Meiningen noch in Sachsen-Hildburghausen, an die früheren Erfolge anzuknüpfen.

Besitzschwerpunkte und Linienbildung

Lehenbesitz der Bibra lässt sich im 14. Jahrhundert in rund 70 Orten nachweisen. Er konzentrierte sich vor allem im Raum zwischen den Flüssen Werra, Streu und Fränkische Saale. Bereits um 1350 setzte der pfandweise Erwerb territorialer Ämter ein. Die Familie verstand es wie kaum eine andere im Hochstift Würzburg, sich in den Besitz wichtiger Amtsburgen und der dazugehörigen Amtsbezirke zu setzen. Einige davon, wie beispielsweise die Würzburger Ämter Mellrichstadt (Lkr. Rhön-Grabfeld) und Bramberg (St. Ebern, Lkr. Hassberge), aber auch die hennebergische Osterburg (bei Henfstädt, Lkr. Hildburghausen, Thüringen) konnten über Generationen hinweg im Besitz gehalten werden. Die Verschreibung der Ämter Senftenberg (Gde. Buttenheim, Lkr. Bamberg) und Wernsdorf (Gde. Strullendorf, Lkr. Bamberg) ließ eine Linie der Bibra zeitweilig im Bereich des Hochstifts Bamberg ansässig werden.

Erst mit der Entpfändungspolitik des Würzburger Fürstbischofs Rudolf von Scherenberg (reg. 1466-1495) trat um 1480 ein durchgreifender Wandel ein, der für nicht wenige Familienmitglieder den Verlust wichtiger Wohnsitze bedeutete. Die Folge war der Aufbau neuer Besitzschwerpunkte. Die meisten von ihnen, so etwa die Schlösser Burgwallbach (Gde. Schönau a. d. Brend, Lkr. Rhön-Grabfeld) und Kleinbardorf (Gde. Sulzfeld, Lkr. Rhön-Grabfeld), gingen bedingt durch eine immer niedriger werdende Geburtenrate innerhalb der verschiedenen Familienzweige, welche das Hochstift Würzburg unter Bischof Julius Echter 1602 zum Einzug der ausgegebenen Lehen nutzte, nach kurzer Frist wieder verloren. Lediglich in Irmelshausen (Gde. Höchheim, Lkr. Rhön-Grabfeld), Schwebheim (Lkr. Schweinfurt) und Obereuerheim (Gde. Grettstadt, Lkr. Schweinfurt) - letzteres wurde 1696 gegen Adelsdorf (Lkr. Erlangen-Höchstadt) getauscht - konnte die Präsenz der Familie zum Teil bis in die Gegenwart bewahrt werden. Ebenfalls heute noch im Besitz eines in den USA lebenden Familienzweigs ist das 1681 erworbene Brennhausen (Gde. Sulzdorf a. d. Lederhecke, Lkr. Rhön-Grabfeld). Die in Schwebheim und Adelsdorf ansässigen Linien sind erst 1955 bzw. 1993 im Mannesstamm erloschen.

Reichsritterschaft und Militärdienste

Mitglieder der Familie Bibra waren bereits in den Einungen des 15. Jahrhunderts in Franken stark vertreten und förderten die ritterschaftliche Bewegung von Anfang an. So lassen sich auf dem für die Geschichte der Reichsritterschaft wichtigen Wormser Reichstag von 1495 zwei Bibra unter den ritterschaftlichen Beobachtern nachweisen. Seit dem frühen 17. Jahrhundert stellte die Familie insbesondere in den Ritterkantonen Rhön-Werra und Steigerwald, wo die Hauptmasse ihrer Güter lag, ritterschaftliche Funktionsträger, darunter mehrere Hauptleute.

Neben dem fürstlichen Verwaltungsdienst waren - wie in den meisten Adelsfamilien - Militärdienste eine wichtige Erwerbsquellen der Bibra. So fanden in der Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg zahlreiche Familienmitglieder als Offiziere in den Truppen des Fränkischen und Kurrheinischen Kreises und - zahlenmäßig am häufigsten - in der kaiserlichen Armee ihr Einkommen. Auch außerhalb des Reiches wurden Militärdienste angenommen. Glänzende militärische Laufbahnen waren allerdings den Wenigsten vergönnt.

Standeserhöhungen

Die Erhebung in den Reichsfreiherrenstand erfolgte nach Linien getrennt in den Jahren 1698, 1713 und 1772.

Grablegen

Das unweit des Stammsitzes gelegene Benediktinerinnenkloster Rohr (Lkr. Schmalkalden-Meiningen, Thüringen) spielte nicht nur für die Versorgung unverheirateter Bibratöchter eine wichtige Rolle; vielmehr war das Kloster bis in die 1470er Jahre hinein die wichtigste Grablege der Familie. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts sind Bestattungen von Familienmitgliedern auch im Prämonstratenserstift Veßra (Lkr. Hildburghausen, Thüringen) nachweisbar, wobei offensichtlich der Wohnsitz der Verstorbenen ausschlaggebend war. Wie andere niederadelige Familien bevorzugten auch die Herren von Bibra Kirchen der Bettelorden in den Städten als Begräbnisstätten. Der 1492 begonnene Neubau der Pfarrkirche in Bibra diente auch dem Zweck einer zentralen Familiengrablege, deren Nutzung ab 1506 belegt ist. In den um 1500 entstandenen Rittersitzen wurden die dortigen Pfarrkirchen, wie etwa in Irmelshausen, für Bestattungen genutzt.

Wappen

Die Herren von Bibra führen ein redendes Wappen. Es zeigt in Gold einen steigenden schwarzen Biber mit roter Zunge und silbergeschupptem Schwanz. Die Helmzier besteht aus einem gekrönten Helm mit zwei das Schildzeichen wiederholenden Flügeln, wobei der Biber einwärts gekehrt ist. Die Helmdecken sind in Schwarz und Gold ausgeführt.

Archive

Das am Stammsitz Bibra verwahrte Archiv, welches insbesondere die Privilegien der Gesamtfamilie und Familienverträge beinhaltete, wurde bereits 1525 von den aufständischen Bauern geplündert. Schwere Verluste traten weiterhin bei der Brandschatzung des Orts im Jahre 1646 ein. Dieses Archiv befindet sich heute im Thüringischen Staatsarchiv Meiningen. Weit umfangreicher und in seinem Urkundenbestand bis in das frühe 14. Jahrhundert zurückreichend ist das Irmelshäuser Archiv, seit 1985 Depot im Staatsarchiv Würzburg. Da in Irmelshausen auch Archivgut der im 16. Jahrhundert ausgestorbenen Familienzweige zusammengeflossen ist, kann es - zumindest für die spätmittelalterliche Geschichte - als das eigentlich zentrale Archiv der Bibra betrachtet werden. Auch die in Adelsdorf und Schwebheim ansässigen Linien verfügten über eigene Archive. Das Schwebheimer Archiv wurde 1995 veräußert.

Forschungslage

Die Bibra dürften neben den Guttenberg und den Seckendorff zu den am besten erforschten Familien des Niederadels in Franken zählen. In den Jahren 1994 und 1998 erschienen gleich zwei Dissertationen, in denen die spätmittelalterliche Genealogie und Besitzgeschichte sowie die neuzeitlichen Dienstbeziehungen der Familie wissenschaftlich aufgearbeitet wurden. Außerdem wurde von einem Familienmitglied bereits am Ende des 19. Jahrhunderts eine ausführliche dreibändige Familiengeschichte vorgelegt. Kleinere Aufsätze der letzten Jahrzehnte widmeten sich bedeutenden Familienmitgliedern. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem wohl prominentesten Bibra, dem Würzburger Fürstbischof Lorenz, steht allerdings noch aus.

Bedeutende Familienmitglieder

Den Höhepunkt ihrer Bedeutung erreichte die Familie in den Jahrzehnten vor und nach 1500, als sie innerhalb weniger Generationen zwei Würzburger Fürstbischöfe und Herzöge von Franken sowie zwei Würzburger Dompröpste stellte. Gleichzeitig war die Familie in allen fränkischen Domstiften und darüber hinaus auch in den Domkapiteln zu Mainz, Augsburg und Regensburg vertreten.

  • Johann (gest. 1367), Hofmeister und Hofrichter der Grafen von Henneberg-Schleusingen
  • Dietrich (gest. 1397), Amtmann zu Hiltenburg (Gde. Hausen, Lkr. Rhön-Grabfeld), Trimberg (Gde. Elfershausen, Lkr. Bad Kissingen), Werneck (Lkr. Schweinfurt), Hammelburg (Lkr. Bad Kissingen) und Schweinfurt
  • Kaspar (gest. 1451), hochstiftisch Würzburger Hauptmann im Oberland, Amtmann u. a. zu Rottenstein (Gde. Aidhausen, Lkr. Haßberge), Lichtenburg (St. Ostheim v. d. Rhön, Lkr. Rhön-Grabfeld), Schildeck (Gde. Schondra, Lkr. Bad Kissingen), Mellrichstadt (Lkr. Rhön-Grabfeld), (Bad) Neustadt (Lkr. Rhön-Grabfeld) und Bramberg (St. Ebern, Lkr. Haßberge)
  • Bartholomäus (gest. 1474), Obermarschall und Rat des Herzogs Wilhelm von Sachsen
  • Wilhelm (gest. 1490), "miles auratus", Rat und Gesandter der Landgrafen von Hessen und des Kurfürsten von Köln
  • Kilian (gest. 1494), Dompropst zu Würzburg (1478-1494)
  • Albrecht (gest. 1511), Dompropst zu Würzburg (1502-1511)
  • Lorenz (gest. 1519), Fürstbischof von Würzburg und Herzog von Franken (reg. 1495-1519)
  • Wolfgang (gest. 1538), Komtur des Deutschen Ordens zu Würzburg (1525-1538)
  • Konrad (gest. 1544), Fürstbischof von Würzburg und Herzog von Franken (reg. 1540-1544)

Bedeutende Familienmitglieder in der Neuzeit waren der Fuldaer Fürstbischof Heinrich von Bibra, der katholische Aufklärer Philipp Anton von Bibra (1750-1803) sowie der Naturforscher, Chemiker und Arzt Ernst von Bibra (1806-1878).

Literatur

  • Marina von Bibra, Heinrich VIII. - Fürstbischof von Fulda, in: Gerhard Pfeiffer (Hg.), Fränkische Lebensbilder. Neue Folge der Lebensläufe aus Franken 4 (1971), 213-229.
  • Wilhelm von Bibra, Beiträge zur Familien-Geschichte der Reichsfreiherrn von Bibra. 3 Bände, München 1880-1888.
  • Malte Langenbach, Ernst von Bibra (1806-1878). Naturwissenschaftler, Weltreisender und Schriftsteller, in: Erich Schneider (Hg), Fränkische Lebensbilder. Neue Folge der Lebensläufe aus Franken 22 (2009), 231-248.
  • Friedrich Merzbacher, Kilian von Bibra, in: Gerhard Pfeiffer (Hg.), Fränkische Lebensbilder. Neue Folge der Lebensläufe aus Franken 5 (1973), 97-134.
  • Martin Stingl, Reichsfreiheit und Fürstendienst. Die Dienstbeziehungen der von Bibra 1500 bis 1806 (Veröffentlichungen der Gesellschaft für fränkische Geschichte 9/41), Neustadt an der Aisch 1994.
  • Werner Wagenhöfer, Die Bibra. Studien und Materialien zur Genealogie und zur Besitzgeschichte einer fränkischen Niederadelsfamilie im Spätmittelalter (Veröffentlichungen der Gesellschaft für fränkische Geschichte. IX. Reihe: Darstellungen aus der fränkischen Geschichte 45), Neustadt/Aisch 1998.
  • Werner Wagenhöfer, Grablegen des Niederadels im spätmittelalterlichen Franken - das Beispiel der Bibra, in: Hans-Peter Baum (Hg.), Wirtschaft - Gesellschaft - Mentalitäten im Mittelalter. Festschrift für Rolf Sprandel zum 75. Geburtstag (Beiträge zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte 107), Stuttgart 2006, 335-359.

Weiterführende Recherche

Empfohlene Zitierweise

Werner Wagenhöfer, Bibra, Adelsfamilie, publiziert am 16.05.2011; in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: <http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Bibra,_Adelsfamilie> (13.12.2018)