Trümmerfrauen

von Nicole Kramer

Trümmerfrauen sind weniger eine klar abgrenzbare soziale Gruppe, sondern eine ebenso berühmte wie umstrittene Gedenkfigur. Sozialgeschichtlich lässt sich der Einsatz von Frauen und Mädchen bei den Aufräumarbeiten im und beim Wiederaufbau nach dem Krieg nachvollziehen. Letzterer betraf NS-Belastete ebenso wie Arbeitslose, die zum Arbeitseinsatz verpflichtet wurden, aber auch Freiwillige bei den Bürgereinsätzen. Allerdings war der Einsatz von Frauen zahlenmäßig vielerorts begrenzt, d. h. das Gros des Wiederaufbaus leisteten professionellen Baufirmen. In den Medien und in der Gedenkkultur zeigte sich bereits in den 1950er Jahren punktuell Aufmerksamkeit für die Trümmerfrauen, doch erst in den 1980er Jahren wuchs ihre Popularität bundesweit. Neben Denkmälern war es vor allem die Debatte um die Rentenreform 1986, die zur Heroisierung der Geschichte von Frauen in Kriegs- und Nachkriegszeit beitrug. Doch mit dem Ruhm kam auch die Kritik, u. a. von Seiten der Geschlechtergeschichte. Denkmalsinitiativen der 1990er und 2000er Jahre führten zu großen öffentlichen Debatten, die ein kritisches Bewusstsein widerspiegeln. Dem gegenüber steht, dass rechte Gruppierungen Trümmerfrauen gerne für ihre Geschichtspolitik vereinnahmen und auch im kollektiven Gedächtnis sich bisweilen die Ansicht hält, dass der Wiederaufbau Deutschlands zum Großteil auf den Schultern der Trümmerfrauen ruhte. Die Dimensionen des Einsatzes von Frauen beim Wiederaufbau konkret zu benennen und das Werden sowie den Wandel einer Gedenkfigur zu vermitteln ist die Aufgabe der Geschichtswissenschaft.

Begriffsbestimmung

Wer sich als "Trümmerfrau" verstand oder als solche deklariert wurde, änderte sich im Verlauf der Jahrzehnte stark. Auch heute (2021) existieren sehr unterschiedliche Definitionen von "Trümmerfrauen". Der Begriff findet sich in den Quellen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs kaum, tauchte dann Ende der 1940er Jahre vermehrt in Zeitungen und Zeitschriften, vor allem mit Bezug zu Berlin, auf. In offiziellen Verlautbarungen wurde eher von "Bauhilfsarbeiterinnen" oder "Enttrümmerungsarbeiterinnen", im Osten auch von "Aufbauhelferinnen" gesprochen. Mit den ersten Denkmal-Initiativen setzte sich der Begriff der "Trümmerfrau" durch. Vor allem die rentenpolitischen Debatten der 1980er Jahre und die Historisierung der Frauengeschichte in Kriegs- und Nachkriegszeit führten zu einer Weitung des Begriffsverständnisses. Einzelne Frauen bezeichneten sich selbst als "Trümmerfrauen", auch solche, die nie im Arbeitseinsatz bei der Enttrümmerung mitgewirkt haben, aber an erlebte Härten und Entbehrungen der Kriegs- und Nachkriegszeit erinnern wollten. "Trümmerfrau" wurde zum Sammelbegriff für die weibliche Bevölkerung, die Härten im Zweiten Weltkrieg und in der Zeit des Wiederaufbaus erlebt hatte.

Frauen und die Enttrümmerung der Städte

Bereits während des Zweiten Weltkriegs, insbesondere in der zweiten Hälfte, wirkten Frauen bei der Trümmerräumung mit, beispielsweise als Mitglieder des Reichsluftschutzbundes, des Bundes deutscher Mädel oder als Beschäftigte von Firmen. Allerdings war dieser Einsatz sehr begrenzt und punktuell. Hauptsächlich bewerkstelligten Mitglieder des Sicherheits- und Hilfsdienstes die Trümmerräumung. Außerdem mussten Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen sowie KZ-Häftlinge den Schutt der Luftangriffe räumen. Die Beseitigung von Trümmern und Schutt gehörte auch in der Nachkriegszeit weiterhin zu den drängenden Aufgaben in den kriegszerstörten Städten. Kam es nun zu einer stärkeren Einbeziehung von Frauen in die Trümmerräumung? Der Aufruf an die Bevölkerung, sich freiwillig an der Trümmerbeseitigung zu beteiligen, richtete sich an Männer wie Frauen. Die Resonanz war vielerorts meist eher mäßig. Die Stadtverwaltungen griffen anfangs daher also vornehmlich auf ehemalige Funktionäre und Funktionärinnen der NS-Organisationen oder auf in anderer Weise für das NS-Regime Tätige zurück, um diese unbeliebte Aufgabe zu verrichten. So war es z. B. auch in München, wo zeitweise 1.330 NS-belastete Männer und Frauen eingesetzt waren. Die Beteiligung der Bevölkerung an der freiwilligen Trümmerräumung, die als "Rama Dama" ins lokale kollektive Gedächtnis Eingang fand, fiel hingegen nachweislich überschaubar aus. Den Hauptteil der Schutträumung leisteten ohnehin professionelle Baufirmen.

Schutträumung als Sühnearbeit für 'Pg-Frauen' (Parteigenossinnen: ehem. Angehörige der NSDAP; keine vom Arbeitsamt angestellten Trümmerfrauen) am Färbergraben in München, Foto: Mai 1946. (Haus der Bayerischen Geschichte, bp-0392.1.3)

Schließlich betätigten sich Frauen als sogenannte Bauhilfsarbeiterinnen im Rahmen der Arbeitsloseneinsätze bei der Trümmerräumung, allerdings variierte die Praxis von Ort zu Ort stark. So gingen die Länder zunächst sehr unterschiedlich bei der Heranziehung von Arbeitskräften für die unpopuläre Aufgabe vor. Mit dem Kontrollratsbefehl Nr. 3 vom 17. Januar 1946 wurde eine Registrier- und Arbeitspflicht für die erwerbstätige Bevölkerung eingeführt, die Männer wie Frauen betraf. Die Arbeitsämter erhielten die Befugnis zur Zwangsverpflichtung. Im Juli 1946 erließ dann der Alliierte Kontrollrat das Gesetz Nr. 32, wonach Arbeitsschutzbestimmungen für Frauen ausgesetzt werden sollten, um die Beschäftigung im Baugewerbe zu ermöglichen. Vor allem für Berlin, wo der weibliche Teil der Bevölkerung den männlichen sehr viel deutlicher überstieg als in anderen Städten und Regionen, ist belegt, dass es eine große Gruppe von Frauen (der Höchststand war 26.000 im Mai 1946) gab, die in der Enttrümmerung eingesetzt wurden. Das Kontrollratsgesetz bestätigte hier eine bereits eingespielte Praxis. Auch in Dresden (Sachsen) waren etwas mehr als zwei Drittel der in der Trümmerräumung beschäftigten Arbeitslosen, also ca. 31.600, weiblich. Hier mobilisierte die Stadtverwaltung zudem Hausfrauen, die sich durch die Mitwirkung an freiwilligen Räumaktionen eine bessere Lebensmittelkarte sichern konnten. In der britischen Besatzungszone konnten die rund 7.400 Frauen, die 1946 in der Enttrümmerung sowie im Baugewerbe arbeiteten, nicht übersehen werden. Allerdings entsprach dies gerade mal 0,27 % der berufstätigen Frauen, es war also kein typischer Broterwerb für die dortige weibliche Bevölkerung.

Betrachtet man die Gruppe der Bauhilfsarbeiterinnen näher, so fällt auf, dass viele von ihnen als Alleinverdienerinnen Familien ernähren mussten. Die Arbeit in der Trümmerräumung brachte eine vergleichsweise gute Bezahlung gemessen daran, was Frauen sonst verdienen konnten. Für den Mai 1949 wies das Statistische Jahrbuch für Bayern den Durchschnittslohn von Arbeiterinnen in der Textilindustrie mit 68 Pf. aus, im Baugewerbe konnten hingegen durchschnittlich 114 Pf. verdient werden. Zudem hatten die Arbeiterinnen Anspruch auf Schwer- oder Schwerstarbeiterzulage bei der Lebensmittelzuteilung. Bisweilen waren Frauen auf die freien Arbeitsstellen im Baugewerbe auch angewiesen, weil sie aus anderen Branchen von zurückkehrenden Männern verdrängt wurden.

In Städten wie Nürnberg und Frankfurt a. M. (Hessen) finden sich kaum Hinweise auf Arbeitsloseneinsätze von Frauen. In ganz Bayern zählten die Behörden im Dezember 1948 gar nur etwa 900 Frauen, die im Baugewerbe ihr Geld verdienten. Hier trat zum selben Zeitpunkt eine Verordnung in Kraft, die das Kontrollratsgesetz Nr. 32 einschränkte. Demnach durften Frauen nur im Baugewerbe beschäftigt werden, wenn keine Männer zur Verfügung standen; stillende Mütter oder unter 18-Jährige wurden ganz ausgeschlossen. Bestimmte Tätigkeiten waren untersagt, wie etwa Loren zu schieben und zu kippen, Gerüste aufzustellen und abzubauen oder Lasten über 15 kg zu tragen. Auch in Nordrhein-Westfalen regte sich zunehmend Kritik daran, Frauen schwere körperliche Arbeit zuzumuten. Im April 1946 erhielten die Arbeitsämter schließlich die Anweisung, Frauen nicht ins Baugewerbe zu vermitteln und zu prüfen, ob bereits dort Tätige durch Männer ausgewechselt werden könnten. Eine Beschäftigung von Schwangeren und Müttern von Kindern unter zehn Jahren war strikt untersagt.

Nicht nur Erwerbstätigkeit und Dienstverpflichtung führte die weibliche Bevölkerung ins Baugewerbe. Zudem klopften auch Arbeitnehmerinnen für die Instandsetzung ihres Betriebes und Studentinnen für die Wiedererrichtung der Universitäten Steine. Schließlich gab es in den Städten auch Privatfrauen zu sehen, die in den Trümmern ihres Wohnhauses arbeiteten. Insbesondere die für das eigene Heim erforderlichen Trümmerarbeiten sind in den Quellen nur schwer zu greifen.

Präsenz in den Medien

Frauen, die in Trümmern arbeiteten, waren ein beliebtes Objekt von Fotografinnen und Fotografen. Dies gilt bereits für die Zeit während des Zweiten Weltkriegs. Fotografien von Frauen, die Räumarbeiten verrichteten, wurden im "Dritten Reich" propagandistisch genutzt, um die Mobilisierung der weiblichen Bevölkerung, aber auch die positive Zukunftserwartung zu belegen. In der Nachkriegszeit brach das Interesse an Steine klopfenden und schleppenden Frauen nicht ab. Ihre mediale Präsenz erstreckte sich auf Tageszeitungen, Frauenzeitschriften und Beiträge der Wochenschau. Auf den Fotografien und in den Filmaufnahmen sind erwerbstätige Enttrümmerungsarbeiterinnen ebenso wie Privatfrauen zu sehen. Insbesondere die Berliner, nachweislich aber auch die Dresdner Printpresse, berichtete über die Bauhilfsarbeiterinnen. Das Motiv der "Trümmerfrauen" hielten dabei sehr unterschiedliche Fotografinnen und Fotografen fest. Beispiele finden sich bei Liselotte Purper (verh. Orgel-Köhne, 1918–2002), die sich als Propagandafotografin bereits im Nationalsozialismus betätigt hatte, aber auch Gisèle Freund (1908–2000) oder Henry Ries (1917–2004), der im "Dritten Reich" aus Deutschland fliehen musste.

Als die Bank deutscher Länder (BdL) ein Motiv für die 50-Pfennig-Münze suchte, das den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg darstellen sollte, überzeugte der Entwurf des Bildhauers Richard Martin Werner (1903-1949) die Jury. Er gewann die Ausschreibung mit einer Zeichnung, die eine kniende Frau beim Pflanzen eines Eichensetzlings zeigt. Er verwendete eine bereits vorhandene Zeichnung, für die seine Frau, Gerda Johanna Werner (1914-2004), Modell gestanden hatte. Das Motiv gilt als Erinnerung an die Trümmerfrauen, insbesondere auch den Einsatz von Frauen bei der Wiederaufforstung von Wäldern nach dem Zweiten Weltkrieg. (Foto: privat)

Neben Nahaufnahmen, die Einzelheiten wie schweres Schuhwerk, grobe Arbeitskleidung und Werkzeug zeigten, waren auch Gruppenaufnahmen beliebt: Frauen bildeten Ketten, um Steine oder Schutteimer zu transportieren, und platzierten sich um Schuttloren oder anderes schweres Arbeitsgerät herum. Bei den Aufnahmen handelt es sich also nicht nur um Dokumentationen; vielmehr waren manche Szenen von Fotografinnen und Fotografen arrangiert. In den Bildunterschriften und Texten findet sich bereits der Begriff der "Trümmerfrau", er fand jedoch nicht durchweg Verwendung. Vielmehr gibt es gleichrangig Bezeichnungen wie "Schipperin" oder aber die Journalistinnen und Journalisten umschrieben schlicht das, was sie sahen: Frauen in Schürzen mit Schaufeln, die Trümmer wegräumten.

Obwohl Männer ebenso an der Enttrümmerung beteiligt waren, konzentrierten sich Fotografien und Presseberichte häufig ausschließlich auf Frauen. Die Fokussierung auf den weiblichen Teil der Bevölkerung, der quasi ohne männliche Hilfe den Wiederaufbau zu bewerkstelligen schien, war ein mediales Produkt. Historiker haben betont, dass die geschlechtsspezifische Aufmerksamkeit nicht nur mit demographischen Zahlenverhältnissen nach dem Krieg zu tun hatte oder der Attraktion des Ungewöhnlichen. Vielmehr standen Frauen weit weniger im Schatten der NS-Vergangenheit als Männer. Sie galten – nicht nur in feministischen Kreisen – als Garanten des Friedens und der Menschlichkeit, die die Schäden des von Männern gemachten Krieges beseitigten. Die Trümmerfrauen waren ebenso ein Symbol für den materiellen Wiederaufbau als auch für die moralisch-politische Abkehr vom Nationalsozialismus.

In Westdeutschland wurde es, abgesehen von wenigen Ausnahmen, bereits in den 1960er Jahren eher ruhig um die Trümmerfrauen. Wie ruhig wird vor allem im Vergleich zur DDR deutlich: Hier hatten die Trümmer räumenden Frauen weiterhin ihren Platz in der Berichterstattung, und zwar als Leitbild für die Einbeziehung der weiblichen Bevölkerung in die Erwerbsarbeit, insbesondere in Berufe, die als männliche Beschäftigungsfelder galten. Westlich der Berliner Mauer stellte der Dokumentarfilmer Hans-Dieter Grabe (geb. 1937) gut zwei Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in seinem Beitrag "Die Trümmerfrauen von Berlin" (1968) fest, dass die Trümmerfrauen vielen Menschen kein Begriff mehr waren. Er kritisierte mit seinem Dokumentarfilm die Marginalisierung der weiblichen Wiederaufbaugeneration. Grabe stellte Mitglieder des Clubs der Berliner Trümmerfrauen vor, die alt und gebrechlich in ärmlichen Verhältnissen lebten. Er verknüpfte das erinnerungspolitische Thema mit tagesaktuellen Fragen nach dem hohen Risiko der Altersarmut von Frauen. Der Film wurde nach Fertigstellung nur einmal ausgestrahlt und erst später wiederentdeckt. Zwischen 1998 und 2007 lief er viermal im deutschen Fernsehen. Die Ausstrahlungsdaten zeugen von einem verstärkten Interesse in den 1990er und 2000er Jahren, was auch mit einer neuen Welle von Denkmal-Initiativen korrespondierte.

Eine Frau während der Schutträumaktion "Rama dama" am 29.Oktober 1949 am Münchner Marienplatz. (Bayerische Staatsbibliothek, Bildarchiv fruh-00535)

Generell stieg die Präsenz von historischen Themen in den Medien, vor allem auch im Fernsehen. Vom medialen Interesse an der Kriegs- und Nachkriegszeit profitierten auch die Trümmerfrauen. Sie hatten im 1990 fertiggestellten Nachkriegsdrama "Rama Dama" (1991) von Joseph Vilsmaier (1939-2020) einen prominenten Auftritt. Die weibliche Hauptrolle der Kati Zeiler – gespielt von Dana Vávrová (1967–2009) – Mutter von zwei kleinen Kindern, deren Mann als verschollen gilt, schlägt sich hier durch das kriegszerstörte München. Das Werk Vilsmaiers erhielt 1991 den Bayerischen Filmpreis als "beste Produktion", erntete aber insbesondere unter Historikern Kritik wegen der Idyllisierung der Nachkriegszeit, die unter anderem der Anlehnung an den Heimatfilm geschuldet war.

Auch in der Literatur hatte sich die Figur der Trümmerfrau etabliert, vor allem in historischen Romanen und Darstellungen. Dies belegt der Roman der beiden Drehbuchautoren Gabriele Kosack (geb. 1959) und Günter Overmann (geb. 1957) mit dem Titel "Trümmertänzer" von 2013 ebenso wie Günter Grass’ (1927–2015) teils autobiographisch gehaltenem Rückblick "Mein Jahrhundert", den er 1999 veröffentlichte. Eine Ziegel klopfende Berlinerin, die mit ihrer Tochter im Kinderwagen Schutt aus der Stadt auf den Trümmerberg räumt, ist die von ihm gewählte Figur, die die Geschichte des Jahres 1946 repräsentiert.

Die Trümmerfrauen in der deutsch-deutschen Erinnerungskultur

Anerkennung für und Gedenken an Trümmerfrauen gab es zunächst in Berlin. 1952 verlieh Bundespräsident Theodor Heuss (1884–1963, Bundespräsident 1949–1959) 49 Verdienstkreuze am Bande an Berliner Bürgerinnen und Bürger, die sich als Enttrümmerungsarbeiter um den Wiederaufbau verdient gemacht hatten. Es waren, dies ist bemerkenswert, beide Geschlechter vertreten, nämlich 17 Männer und 32 Frauen. Drei Jahre später entstand 1955 auf Initiative des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Otto Suhr (1894–1957, Regierender Bürgermeister 1955–1957), und des Bezirksbürgermeisters von Neukölln, Kurt Exner (1901–1996, Bezirksbürgermeister 1949–1959), im Volkspark Hasenheide eine "Gedenkstätte für die Berliner Trümmerfrauen". Anders als bei der Verleihung der Orden ging es nun ausschließlich um Enttrümmerungsarbeiterinnen. Die Skulptur von Katharina Szelinski-Singer (1918–2010) zeigt eine Frau im einfachen Kleid, deren Haare von einem Kopftuch bedeckt sind. Sie sitzt auf aufgetürmten Ziegelsteinen, beide Hände ruhen in ihrem Schoß, ihre Rechte umfasst einen Hammer. Die Körperhaltung, vor allem der gerundete Rücken, lässt die Figur müde und erschöpft wirken, der Gesichtsausdruck ist nachdenklich, jedoch gefasst, der Blick geht in die Weite.

Das Ostberliner Pendant, die "Aufbauhelferin", das, von Fritz Cremer (1906–1993) gestaltet, 1958 vor dem Berliner Roten Rathaus errichtet wurde, wirkt demgegenüber viel dynamischer: Die jugendliche Aufbauhelferin steht aufrecht, trägt Hosen und schwere Stiefel. Mit geschulterter Schaufel blickt sie entschlossen in die Ferne, in die sie voranzuschreiten scheint. Neben der Figur der "Aufbauhelferin" gab es in der DDR jedoch auch die der "Trümmerfrau". Vor dem Rathaus in Dresden enthüllte Oberbürgermeister Walter Weidauer (1899–1986, Oberbürgermeister 1946–1958) die von Walter Reinhold (1898–1982) gestaltete Skulptur der "Trümmerfrau", die mit schweren Arbeitsschuhen, Kopftuch, Schürze über der Hose und einem Hammer in der rechten Hand sehr kraftvoll, ernst und vorwärts drängend wirkt. Die ostdeutschen Denkmäler lehnten sich deutlich an die Bildkultur der sozialistischen Heldenfigur an.

1985 rückten Trümmerfrauen auch in Westdeutschland wieder ins Rampenlicht. Richard Freiherr von Weizsäcker (CDU, 1920–2015, Bundespräsident 1984–1994) bediente sich 1985 ihrer in seiner breit rezipierten und gefeierten Rede zum 40. Jahrestag der deutschen Kapitulation. Im Abschnitt, in dem er die weiblichen Angehörigen der verschiedenen am Krieg beteiligten Länder zu den Hüterinnen von Humanität und Friedfertigkeit erklärte, verwendete er die "Trümmerfrau" als Sammelbezeichnung für die weibliche Bevölkerung nach 1945.

In den folgenden Jahrzehnten gab es vielerorts neue Denkmal-Initiativen. In Mannheim (Baden-Württemberg) erreichten Frauen aus dem Umfeld der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) im Jahre 1995 die Aufstellung eines Denkmals in der Innenstadt. In seiner Gestaltung folgte das Mannheimer Denkmal dem seit den 1950er Jahren bekannten Narrativ vom Leid und von der Leistung der Frauen für die Gemeinschaft. Als Relief ist eine Trümmerlandschaft zu sehen, vor der neun Frauen beim Steineklopfen dargestellt sind. Die Künstlerinnen Maritta Kaltenborn (geb. 1936) und Waltraud Suckow (1924–2009) entwarfen diese Figuren als verschiedene Frauentypen der Nachkriegszeit: eine Frau mit Kind, eine Schwangere, eine gebrechliche, deutlich vom Krieg gezeichnete Alte, eine Unbeschwerte, eine Nachdenkliche und zwei sich gegenseitig helfende Frauen. Das Denkmal erzählt eine Erfolgsgeschichte, indem es als aufgeschlagenes Buch gestaltet ist, dessen linke Seite das Chaos der Nachkriegszeit zeigt, während rechts die Ordnung bereits wiederhergestellt ist.

Sehr viel schlichter ist die Erinnerungstafel in Augsburg, die zum Gedenken an die "Leistung der Augsburger Frauen bei der Beseitigung von Trümmern und Schutt des Zweiten Weltkrieges" 2005 im Rathaus, im Unteren Fletz, aufgestellt wurde. Im selben Jahr errichtete auch die Stadt Würzburg auf Betreiben des CSU-Stadtrates Rudolf Metzler ein Erinnerungszeichen. Am Alten Kranen, also an der Stelle, wo in Würzburg der Schutt auf Schiffe verladen worden war, steht seither eine Schuttlore. Erinnert wird an "die Trümmerfrauen und Trümmermänner". Die Kosten für das historische Transportgerät, für die zunächst das Exemplar einer Kipp-Lore aus einem Bergwerk in Suhl (Thüringen) Verwendung fand, die 2012 dann aber ausgetauscht wurde, übernahmen CSU-Abgeordnete und der VDK Unterfranken. Veranstaltungen wie die Stadtführung "Trümmerfrau Babette" die "Arbeitsorte der Nachkriegsheldinnen" in Würzburg vorstellte, zeugen von der Popularität der Gedenkfigur.

Historisierung und Politisierung einer Gedenkfigur

Was hatte zur neuen Popularität der Figur "Trümmerfrau" geführt, die sich u. a. an den Denkmal-Iinitiativen der 1990er und 2000er Jahre ablesen lässt? Zwei miteinander verknüpfte Entwicklungen gibt es hier zu beachten: Während die Debatte um die Anerkennung von Erziehungszeiten in der Rente zu einer Politisierung der "Trümmerfrau" führte, sorgten Vertreterinnen des noch jungen Zugangs der Frauen- und Geschlechtergeschichte für eine überfällige Historisierung. Niemals zuvor war der Begriff der "Trümmerfrau" in den Zeitungen so häufig zu lesen wie Mitte der 1980er Jahre. Der Hintergrund waren die sozialpolitischen Debatten über die Anerkennung von Erziehungszeiten in der Rentenversicherung, die 1985 im "Gesetz zur Neuordnung der Hinterbliebenenrenten sowie zur Anerkennung von Kindererziehungszeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung" (HEZG) mündete. Demnach wurde für jedes Kind ein Jahr Rentenanwartschaft gutgeschrieben; damit gab es erstmals eine rentenrechtliche Anerkennung von Familienarbeit. Allerdings galt diese Regelung zunächst nur für solche Versicherten, die nach dem 31. Dezember 1920 geboren waren, was finanzielle Hintergründe hatte.

Der Ausschluss der über 65-Jährigen rief jedoch die lautstarke Kritik der SPD, der Grünen sowie der Frauen- und Seniorenverbände hervor. Etwa 4,5 Mio. Frauen waren immerhin davon betroffen. Dies erschien umso problematischer, als ausgerechnet jene benachteiligt wurden, die altersmäßig zur Wiederaufbaugeneration gezählt wurden. In den Medien und Parlamentsdebatten setzte sich für die nichtberechtigten Jahrgänge die Bezeichnung "Trümmerfrauen" durch. Diese Debatte fand nicht nur in Parteien und Medien statt, sondern führte auch zu einer Auseinandersetzung einzelner Frauen mit ihren Erfahrungen in Kriegs- und Nachkriegszeit. Der Deutsche Frauenrat beispielsweise rief in seinem Publikationsorgan "Informationen für die Frau" dazu auf, Frauen mögen Erinnerungsberichte einsenden, von denen ein Teil nachfolgend veröffentlicht wurde. Auch in den Reihen des Seniorenschutzbundes Graue Panther entstanden Publikationen, die Erfahrungsberichte von Frauen über die Kriegs- und Nachkriegszeit umfassten. Die Texte stammten von Frauen aus dem gesamten Bundesgebiet, die darin Erlebnisse wie Flucht, Evakuierung, Bombardierung, Arbeitseinsatz im Krieg oder Tod von Angehörigen niederschrieben und sich selbst als "Trümmerfrauen" bezeichneten.

Bereits 1987 entschied der Bundestag den vor 1921 geborenen Müttern einen Rentenzuschlag als Anerkennung für die Leistung der Kindererziehung zu gewähren. In den Parlamentsdebatten und der Medienberichterstattung war meist von "Trümmerfrauen" als Kollektivbezeichnung für diese Gruppe die Rede.

Auch jenseits von Primärerfahrung und kollektivem Gedächtnis fand die Geschichte von Frauen in Kriegs- und Nachkriegszeit große Aufmerksamkeit. Vor allem die Vertreter der frühen Frauen- und Geschlechtergeschichte interessierten sich für die Trümmerfrauen. Die ersten Arbeiten argumentierten sozial- und alltagsgeschichtlich und trugen wesentlich dazu bei, die Vorgeschichte der Trümmerfrauen im Dritten Reich zu beleuchten.

Mit der Weiterentwicklung zur Geschlechtergeschichte entwickelte sich ein zunehmend kritischer Blick. Die Täterinnen-Opfer-Debatte sensibilisierte für die Partizipation der weiblichen Bevölkerung am NS-Regime. Die Frage nach Geschlechterbildern und -diskursen zeigte die Konstruktion des Trümmerfrauennarrativs als nationale Entschuldungsstrategie auf. Die geschichtswissenschaftliche Kritik konnte dabei über die Grenzen der eigenen Zunft hinaus Wirkung entfalten, führte sie doch mancherorts sogar zum Scheitern von Denkmal-Initiativen für "Trümmerfrauen".

Umstrittene Gedenkfigur

Eines der jüngsten Denkmäler dieser Art wurde in München am 8. Mai 2013 am Marstallplatz aufgestellt. Es handelt sich um einen schulterhohen Stein, der sich textlich an die "Trümmerfrauen und die Aufbaugeneration" richtet. Erste Vorstöße aus der CSU gab es bereits in den 1990er Jahren, wobei sich das Denkmal zunächst auch an die Flüchtlinge und Vertriebenen richten sollte. Im Stadtrat stieß der Antrag wiederholt auf Ablehnung, was der zunehmend kritischen Haltung von Historikern und Archivaren geschuldet war, die zu bedenken gaben, dass es in München kaum Einsätze von Frauen bei der Schutträumung gegeben habe. Der eigens gegründete Verein "Dank und Gedenken der Aufbaugeneration, insbesondere der Trümmerfrauen" konnte sein Ansinnen dennoch durchsetzen und auf einem vom Freistaat Bayern zur Verfügung gestellten Platz das steinerne Denkmal errichten. Die Auseinandersetzung um die Trümmerfrauen beendete dies jedoch nicht, vielmehr verlagerte sie sich vom Stadtrat in die Parteien- und Medienöffentlichkeit. Eine Gruppe der Grünen verhüllte das Denkmal mehrmals mit einem braunen Sack und warf den Initiatoren Geschichtsklitterung vor. Zuspruch fand das Denkmal hingegen bei Parteien wie der Alternative für Deutschland (AfD), die 2018 an dieser Stelle einen Kranz niederlegte.

Die Aktion der AfD in München ist nur einer von vielen Belegen, dass Parteien und Vertreter rechtsradikaler Gruppen sich verstärkt in die Debatte einschalten. Das Gedenken an die Trümmerfrauen wird damit Teil des von Rechten gepflegten heroisierenden Geschichtsbildes des Wiederaufbaus, das sie explizit in den Vordergrund rücken wollen, um die Erinnerung an die Verbrechen der Bevölkerung im Nationalsozialismus zu verdrängen.

Die Trümmerfrauen und der Wiederaufbau: eine deutsche Erzählung?

In Österreich existiert die "Trümmerfrau" als Begriff sowie als Gedenkfigur. Allerdings handelt es sich dabei weniger um eine Parallele zu Deutschland, sondern eher um einen Ideentransfer. Österreichische Forscher haben herausgearbeitet, dass die Figur der "Trümmerfrau" erst in den 1960er Jahren in den Medien auftauchte und es sich dabei um eine geschichtspolitische Übernahme aus der DDR handelte. 2005, als sich das Kriegsende zum sechzigsten Mal jährte, setzten Abgeordnete der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) und der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) durch, dass all jene Frauen eine Einmalzahlung erhalten sollten, die zwischen 1931 und 1951 geboren wurden und mindestens ein Kind zur Welt gebracht hatten. Bereits seit Mitte der 1980er Jahre hatten Abgeordnete der FPÖ zudem immer wieder Initiativen gestartet, ein Trümmerfrauendenkmal in Wien zu schaffen, waren aber am Widerstand von Historikern und Vertretern der Wiener Stadtregierung gescheitert. 2018 gelang es ihnen schließlich doch, ihr Vorhaben umzusetzen und seither steht auf einem Privatgrundstück in Wien, auf der Mölker Bastei, ein vom Münchner Landschaftsarchitekten Magnus Angermeier (geb. 1949) geschaffenes Denkmalsensemble, das eine Frauenskulptur auf Trümmern sitzend zeigt. Die Redner der Einweihungszeremonie vermittelten das Bild der schuldlosen, guten Frauen, denen der Wiederaufbau Österreichs zu verdanken sei.

In anderen Ländern finden sich der Begriff und die Gedenkfigur der "Trümmerfrau" hingegen nicht. Besonders aufschlussreich ist dabei ein Blick auf Polen, insbesondere auf im Krieg stark zerstörte Städte wie Warschau. Die Historikerin Anna-Sophia Pappai (geb. 1977) kann in einem Vergleich mit Dresden belegen, dass Frauen bei der Enttrümmerung eine ähnliche Rolle spielten wie in Dresden. Sie schippten, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen oder folgten den Aufrufen zum freiwilligen Einsatz. Anders als in Dresden hatten sie medial und erinnerungspolitisch jedoch keine vergleichbare herausgehobene Position wie die Dresdner "Trümmerfrauen“. Die nachträgliche Heroisierung des Wiederaufbaus in Warschau sprach von der gesamten Bevölkerung und unterschied nicht zwischen Männern und Frauen. Pappai hat mit dem nationalen Vergleich eines überzeugend nachgewiesen: Die Würdigung der "Trümmerfrauen“ ermöglicht in Deutschland, die Wiederaufbauleistung anzuerkennen, ohne die nationalsozialistische Vergangenheit zu thematisieren.

Literatur

  • Irene Bandhauer-Schöffmann/Ela Hornung, "Trümmerfrauen" - Deutungsmuster für eine Ikone der Nachkriegszeit, in: Martin Wassermair (Hg.): Rebranding images: Ein streitbares Lesebuch zu Geschichtspolitik und Erinnerungskultur in Österreich, Innsbruck/Wien/Bozen 2006, 79–91.
  • Elizabeth D. Heineman, The Hour of the Woman: Memories of Gemany’s "Crisis Years" and West German National Identity, in: Hanna Schissler (Hg.): The Miracle Years. A cultural history of West Germany, 1949–1968, Princeton 2001, 21–56.
  • Elizabeth D. Heineman, What difference does a husband make? Women and marital status in Nazi and postwar Germany, Berkeley u. a. 1999.
  • Maria Höhn, Stunde Null der Frauen? Renegotiating Women's Place in Postwar Germany, in: Goeffrey J. Giles (Hg.), Stunde Null. The End and the Beginning Fifty Years Ago, Washington D.C. 1997 (German Historical Institute Washington D.C. Occasional Paper; 20), 75–88.
  • Nicole Kramer, Die "Trümmerfrauen" und ihre Schwestern. Erinnerung an Frauen im Zweiten Weltkrieg in Westdeutschland, Großbritannien und Italien, in: Ariadne 59 (2011), 24–31.
  • Nicole Kramer, Ikonen des Wiederaufbaus. Die "Trümmerfrau" in der bundedeutschen Erinnerungskultur, in: Jörg Arnold/Dietmar Süß/Malte Thießen (Hg.), Luftkrieg. Erinnerungen in Deutschland und Europa, Göttingen 2009 (Beiträge zur Geschichte des 20. Jahrhunderts; 10), 259–276.
  • Marita Krauss, "... es geschahen Dinge, die Wunder ersetzten." Die Frau im Münchner Trümmeralltag, in: Friedrich Prinz (Hg.), Trümmerzeit in München. Kultur und Gesellschaft einer deutschen Großstadt im Aufbruch 1945–1949, München 1984, 283–302.
  • Marita Krauss, Trümmerfrauen - visuelles Konstrukt und Realität, in: Gerhard Paul (Hg.), Das Jahrhundert der Bilder 1900 bis 1949, Göttingen 2009, 738–745.
  • Susanne Lachenicht: Mythos Trümmerfrau? Trümmerräumung in Heilbronn (1944–1950), in: Christhard Schrenk/PeterWanner (Hg.): heilbronnica 2. Beiträge zur Stadtgeschichte, Heilbronn 2003 (Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Heilbronn; 15), 319–360.
  • Ina Merkel, Leitbilder und Lebensweisen von Frauen, in: Hartmut Kaelble / Jürgen Kocka (Hg.), Sozialgeschichte der DDR, Stuttgart 1994, 359-382.
  • Merith Niehuss, Familie, Frau und Gesellschaft. Studien zur Strukturgeschichte der Familie in Westdeutschland 1945–1960, Göttingen 2001 (Schriftenreihe der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften; 65).
  • Anna-Sophia Pappai, "Trümmerfrauen" und "Trümmermänner". Symbolische und reale Wiederaufbauarbeit in Dresden und Warschau nach 1945, in: Claudia Kraft (Hg.): Geschlechterbeziehungen in Ostmitteleuropa nach dem Zweiten Weltkrieg. Soziale Praxis und Konstruktionen von Geschlechterbildern, München 2008, 43–57.
  • Klaus-Jörg Ruhl, Unsere verlorenen Jahre. Frauenalltag in Kriegs- und Nachkriegszeit 1939–1949 in Berichten, Dokumenten und Bildern, Darmstadt u.a. 1985 (Sammlung Luchterhand; 580).
  • Klaus-Jörg Ruhl, Verordnete Unterordnung. Berufstätige Frauen zwischen Wirtschaftswachstum und konservativer Ideologie in der Nachkriegszeit (1945–1963), München 1994.
  • Leonie Treber, Heldinnen des Schuttbergs, in: Damals 4 (2018), 64–69.
  • Leonie Treber, Mythos Trümmerfrauen. Von der Trümmerbeseitigung in der Kriegs- und Nachkriegszeit und der Entstehung eines deutschen Erinnerungsortes, Essen 2014.
  • Beitrag "Trümmerfrauen" in online-Ausstellung "War of Pictures".

Weiterführende Recherche

Externe Links

Empfohlene Zitierweise

Nicole Kramer, Trümmerfrauen, publiziert am 18.01.2021; in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: <http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Trümmerfrauen> (11.04.2021)





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