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Luftkrieg (Zweiter Weltkrieg)

von Felix Bellaire

Wegen seiner geographischen Lage im Süden des Deutschen Reichs war das rechtsrheinische Bayern im Zweiten Weltkrieg erst verhältnismäßig spät schweren Luftangriffen ausgesetzt. Ab 1943 flogen die britischen und US-amerikanischen Luftflotten auch verstärkt Angriffe gegen bayerische Städte, deren effektive Verteidigung von der deutschen Luftwaffe immer weniger gewährleistet werden konnte. In den letzten beiden Kriegsjahren wurden neben Großstädten zunehmend auch Mittel- und Kleinstädte von den Alliierten bombardiert. Bis 1945 kamen in Bayern über 30.000 Zivilisten im Luftkrieg ums Leben.

Der Luftkrieg im Zweiten Weltkrieg

Historische Voraussetzungen

Die Erfindung des Flugzeugs zu Beginn des 20. Jahrhunderts revolutionierte die moderne Kriegsführung. Es erschloss sich eine neue Dimension strategischer und taktischer Möglichkeiten. Vor allem konnte der Krieg weit ins Hinterland des Feindes getragen werden. Erstmals wurden einzelne Flugzeuge bei Kampfhandlungen im Italienisch-Türkischen Krieg (1911-1912) eingesetzt. Im Ersten Weltkrieg (1914-1918) verfügten dann bereits alle wichtigen kriegführenden Mächte über eigene Luftstreitkräfte. Die Produktionszahlen der technisch laufend weiterentwickelten Kampfflugzeuge stiegen bis Kriegsende in die Zehntausende. Wegen der limitierten technischen Möglichkeiten spielte die Luftwaffe im Ersten Weltkrieg zwar noch keine kriegsentscheidende Rolle. Es zeichnete sich jedoch ab, dass die Luftherrschaft in zukünftigen militärischen Konflikten von zentraler Bedeutung sein würde.

Luftkriegskonzepte der Kriegsgegner

Die Möglichkeiten und Grenzen des Luftkriegs waren in der Zwischenkriegszeit Gegenstand vieler militärischer Überlegungen. Zentral war die Hoffnung, langwierige und verlustreiche Stellungskriege künftig umgehen und durch vernichtende Luftschläge einen schnellen Sieg herbeiführen zu können. Dabei drängte sich zunehmend die Frage auf, inwieweit die Zivilbevölkerung im Hinterland des Kriegsgegners ein legitimes und lohnendes Angriffsziel darstellen würde.

In der Praxis entwickelten die einzelnen Nationen ganz unterschiedliche Luftkriegskonzepte, die ihr militärisches Handeln im Zweiten Weltkrieg maßgeblich prägten. Sie beruhten vor allem auf bisherigen Erfahrungen sowie den technischen Möglichkeiten, wobei letztere einer rasant voranschreitenden Entwicklung unterworfen waren.

In Deutschland dominierte die Auffassung, dass taktische Fliegerangriffe zur Unterstützung der Bodentruppen wirkungsvoller seien als das Bombardement feindlicher Städte. Die Luftwaffe setzte vor allem auf Präzisionsangriffe gegen militärisch bedeutsame Ziele. Bezeichnend hierfür war die Spezialisierung auf das riskante Sturzangriffsverfahren, also von leichten Bombern im Sturzflug ausgeführte Punktangriffe auf einzelne Ziele. Das Bombardieren von Zivilisten behielt man sich zu Beginn des Zweiten Weltkriegs (1939-1945) für Ausnahmefälle, etwa als Vergeltungsangriff, vor. In der Praxis wurde diese Regel allerdings schnell verletzt (z. B. 1939 in Wieluń, Polen). Ausdrücklich befahl Adolf Hitler (NSDAP, 1889-1945) die Bombardierung von militärisch unbedeutenden Städten in Großbritannien ("Baedeker-Angriffe") im April 1942.

In der britischen Royal Air Force (RAF) entwickelte sich, maßgeblich geprägt durch deren Chief of Staff, Hugh Trenchard (1873-1956), die Annahme, die psychologische Wirkung von Luftangriffen sei viel bedeutender als die dabei entstehenden materiellen Schäden. Bestärkt wurde dies durch die Erfahrungen, die die Briten nach 1918 in den Kolonialkriegen beim Einsatz von Kampfflugzeugen gegen Aufständische gemacht hatten. Die demoralisierende Wirkung dieser als "air control" bezeichneten Praxis war so durchschlagend, dass die RAF in den 1920er und 1930er Jahren offenbar keinen besonderen Wert darauf legte, die Zielgenauigkeit ihrer Bombenabwürfe zu verbessern oder die Entwicklung von Navigationshilfen voranzutreiben. Im Zweiten Weltkrieg hofften die Briten mit Luftangriffen die Moral und den Kampfeswillen des Gegners brechen zu können. Dies war auch erklärte Absicht der bewusst gegen zivile Ziele gerichteten nächtlichen Flächenbombardements deutscher Städte ("moral bombing"), zu denen die RAF im Frühjahr 1942 nach Genehmigung der "Area Bombing Directive" vom 14. Februar 1942 durch den britischen Verteidigungsausschuss überging.

Die USA hatten im Ersten Weltkrieg nur begrenzte Erfahrungen im Luftkrieg gesammelt, setzten aber auf die Wirkung von Präzisionsangriffen gegen die wirtschaftlich-industriellen Strukturen des Kriegsgegners. Auf die eigene Militärtechnologie vertrauend, flogen die United States Army Air Forces (USAAF) ihre Angriffe in geschlossener Formation und bei Tageslicht, oft ohne den sonst üblichen Schutz durch Begleitjäger. Schwere, gut bewaffnete Bomber, wie die Boeing B-17 "Flying Fortress" ("Fliegende Festung"), sollten sich allein gegen die gegnerische Abwehr durchsetzen. Ein gezieltes Bombardement ziviler Ziele sollte höchstens zur Vermeidung gravierender eigener Verluste oder zur Verkürzung des Krieges kurz vor dem Sieg erfolgen. Den Schritt zum unterschiedslosen Bombenkrieg vollzogen die USA erst 1945 mit dem Angriff auf etliche japanische Städte und dem Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945.

Auch die anderen kriegführenden Nationen verfügten über eigene Luftstreitkräfte und Doktrinen, die für den Verlauf des Luftkriegs über Deutschland jedoch nur von geringer Bedeutung waren. Die französische Luftwaffe begann beispielsweise erst Ende 1939 mit der Umstellung auf die nächste Flugzeuggeneration und blieb deshalb weitestgehend in der Defensive.

Der Sowjetunion (UdSSR) gelang es zwar, ihren anfänglichen technischen Rückstand in Bezug auf die Luftrüstung im Laufe des Krieges auszugleichen. Wegen Stalins (1878-1953) Säuberungsaktionen im Militär hatten die Luftstreitkräfte jedoch auch personell schwer gelitten. Nichtsdestotrotz zählten die Luftkämpfe an der Ostfront, bei denen die sowjetischen Totalverluste bei 106.400 Maschinen lagen, zu den heftigsten des gesamten Krieges.

Technische und operative Möglichkeiten

Die operativen Möglichkeiten der verschiedenen Luftstreitkräfte hingen im Zweiten Weltkrieg maßgeblich von der Entwicklung im eigenen Land ab.

Aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrages musste die Luftrüstung im Deutschen Reich zunächst im Geheimen erfolgen. Die Luftwaffe unter dem Oberbefehl Hermann Görings (NSDAP, 1893-1946, Oberbefehlshaber der Luftwaffe 1935-1945), wurde erst 1935 offiziell gegründet und auf Befehl Hitlers ab 1937 stark aufgerüstet. Die anderen Großmächte kannten zwar keine Rüstungsbegrenzungen, entwickelten in Bezug auf ihre Luftstreitkräfte jedoch keinen nennenswerten Vorsprung: Bei Kriegsbeginn standen der deutschen Frontfliegertruppe rund 2.000 Angriffsflugzeuge und 820 Jäger zur Verfügung. Beim britischen Bomber Command waren es (ohne die in Frankreich zur Heeresunterstützung abgestellten Fliegerverbände) nur 280 Flugzeuge. Die französische Bomberflotte umfasste 643 Maschinen, von denen jedoch viele stark veraltet waren. Nichtsdestotrotz verfügte zu diesem Zeitpunkt keine der kriegführenden Mächte über das Potential, dem Gegner entscheidende Luftschläge zuzufügen.

Von erheblicher Bedeutung erwies sich nun die Fähigkeit, strategische Bomberflotten aufstellen zu können. Die deutsche Luftwaffe setzte vor allem in der ersten Kriegshälfte auf Kampfflugzeuge mit mittlerer Reichweite und der Fähigkeit zu Sturzkampfangriffen. Dieser Anspruch erwies sich jedoch als kostspielige technische Sackgasse. Das Versäumnis bei der Entwicklung strategischer Langstreckenbomber konnten die Deutschen bis Kriegsende nicht mehr wettmachen. Als problematisch für die deutsche Luftabwehr erwies sich ab 1943/44 zudem die Vernachlässigung des Baus einer ausreichenden Zahl von Abfangjägern zugunsten der Entwicklung von Bombern und der Aufrüstung der Flugabwehrkanonen (Flak). Andere technische Neuerungen - allen voran die Entwicklung der Messerschmitt Me 262, des ersten serienreifen Strahlflugzeugs - erfolgten zu spät, um den Kriegsverlauf noch entscheidend beeinflussen zu können.

In Großbritannien hatte man sich stattdessen früh zum Aufbau einer strategischen Bomberflotte entschlossen, die Angriffe gegen deutsche Städte und Rüstungszentren fliegen sollte. Die USA verfügten mit der Boeing B-17 hingegen schon vor Kriegsausbruch über einen schweren Langstreckenbomber, der später das Rückgrat der in Europa eingesetzten Bomberflotten bildete. Zusammen mit der schon 1939 erprobten Boeing B-24 "Liberator" wurde die B-17 "Flying Fortress" ab 1942 in Massen produziert und zählte zu den leistungsfähigsten Bombern ihrer Zeit.

Verlauf des strategischen Luftkriegs

In den ersten Kriegsmonaten unterstützte die Luftwaffe die deutschen Bodentruppen erfolgreich bei der Eroberung Polens und im Westfeldzug, wenngleich mit teils hohen Verlusten. Großbritannien blieb in dieser Kriegsphase noch weitestgehend von Luftangriffen verschont, konnte aber selbst nur Ziele im Ruhrgebiet und in Norddeutschland attackieren und mäßige Schäden verursachen. Am 1. August 1940 befahl Hitler die Intensivierung des Luft- und Seekriegs gegen Großbritannien als einzig verbliebenem Kriegsgegner. Im Mai 1941 musste er die "Luftschlacht um England" jedoch verloren geben und die geplante Invasion der Insel verschieben. Für den am 22. Juni 1941 begonnenen Krieg gegen die Sowjetunion wurden große Teile der Luftwaffe Richtung Osten verlegt, was Großbritannien erheblich entlastete und die Luftverteidigung im Deutschen Reich selbst schwächte.

Der Kriegseintritt der USA am 11. Dezember 1941 brachte die Verlegung der strategischen Luftstreitkräfte der USAAF (8. US-Luftflotte) auf den europäischen Kriegsschauplatz mit sich. Von da an planten die USA und Großbritannien den strategischen Luftkrieg, die zunächst einzige direkte Möglichkeit der Kriegsführung gegen das Deutsche Reich, gemeinsam. Auf der Konferenz von Casablanca (14.-26.1.1943) vereinbarten Franklin D. Roosevelt (1882-1945, US-Präsident 1933-1945) und Winston Churchill (1874-1965, britischer Premierminister 1940-1945, 1951-1955), dass das Deutsche Reich als erster Kriegsgegner besiegt werden müsse ("Germany first"). Dazu sollte auch eine gemeinsame strategische Bomberoffensive erfolgen, für die Primärziele festgelegt wurden: die U-Boot-Werften, die Luftrüstungsindustrie, die Infrastruktur, die Öl- und Treibstoffindustrie sowie sonstige rüstungsindustrielle Ziele. USAAF und RAF einigten sich zwar auf gemeinsame Ziele, folgten bei den Angriffen aber eigenen Konzepten: Die Verbände der USAAF flogen tagsüber Angriffe auf militärische oder industrielle Punktziele, während die RAF nachts Flächenangriffe durchführte, um die psychologische Wirkung der Bombardements zu steigern und der deutschen Flugabwehr besser ausweichen zu können.

Luftangriff auf die Regensburger Messerschmittwerke. Aufnahme von Christoph Lang vom August 1943. (Stadt Regensburg, Bilddokumentation)

Schwere Bomberangriffe richteten sich daraufhin unter anderem gegen die Rüstungsindustrie im Ruhrgebiet ("Battle of the Ruhr", März-Juli 1943), die Stadt Hamburg (Operation "Gomorrha", 24.7.-3.8.1943), die Kugellager-Fabriken in Schweinfurt, die Flugzeugindustrie in Regensburg (beide Oktober 1943) und Berlin ("Battle of Berlin", November 1943-März 1944).

Durch die Aufstellung der 15. US-Luftflotte in Italien Ende 1943 war für die deutsche Luftverteidigung eine zweite Front entstanden. Die überall stark geforderte und unter Personal- und Materialmangel leidende Luftwaffe rieb sich zunehmend auf. Eine deutsche Vergeltungsoffensive ("Unternehmen Steinbock") begann im Januar 1944 gegen London und weitere südenglische Städte, wurde jedoch zum verlustreichen Fehlschlag. Weder der Aufmarsch der Alliierten zur Invasion im Westen noch die Vorbereitungen der sowjetischen Sommeroffensive im Osten konnten durch die Luftwaffe nachhaltig verzögert werden.

Der technologische Fortschritt, die Steigerung der Rüstungsproduktion und die Weiterentwicklung der Angriffsverfahren hatten indes eine deutliche Intensivierung des Luftkriegs bewirkt. In den ersten Kriegsjahren konnten Angriffe meist nur mit einigen wenigen Dutzend Maschinen geflogen werden und richteten vergleichsweise geringe Schäden an. In der zweiten Kriegshälfte setzten die Alliierten oft Flotten mit mehreren Hundert Bombern ein, die ganze Stadtkerne in kurzer Zeit vernichten konnten. Eine historische, auch psychologisch bedeutsame Marke wurde mit dem ersten britischen 1.000-Bomber-Angriff auf Köln am 30./31. Mai 1942 erreicht. Das Deutsche Reich fiel bei diesem Wettlauf, insbesondere in Bezug auf die Produktionskapazitäten, langsam zurück und geriet in die Defensive. Auch die Luftverteidigung gelangte angesichts der anhaltenden alliierten Angriffe an ihre Grenzen. Bereits in den 1930er Jahren hatte man in Deutschland den Bau von Luftschutzbunkern forciert und große Teile der Bevölkerung zu Luftschutzaufgaben herangezogen. Letztendlich stand im Krieg jedoch nur für einen Bruchteil der Bevölkerung ein sicherer Schutzraumplatz zur Verfügung: Statistisch gesehen existierten im Spätsommer 1943 in den 76 luftschutztechnisch bevorzugten Städten des Reichs nur für 3,87 % der Bevölkerung Bunkerplätze. Weitere 60 % mussten sich mit nur splittersicheren Luftschutzkellern zufriedengeben. Lediglich in einigen wichtigen Industriezentren konnten theoretisch über 40 % der Einwohner in bombensicheren Bunkern untergebracht werden. Zugleich waren Mitte 1943 Schätzungen zufolge reichsweit noch über neun Millionen Menschen ganz ohne Schutz.

Die aktive Luftverteidigung wurde maßgeblich von den Abfangjägern und einer gigantischen Flak-Armee getragen. Diese verfügte im letzten Kriegsjahr über eine personelle Gesamtstärke von rund 1 Mio. Mann und etwa 39.000 Geschützen aller Art. Zusätzlich band die Flakrüstung etwa 800.000 Arbeitskräfte, vor allem in der Munitions- und Geschützproduktion. Ihre Wirksamkeit blieb jedoch sehr begrenzt und stand in keinem Verhältnis zum enormen Personal- und Ressourcenaufwand. Eine stärkere Konzentration auf Abfangjäger zur Verteidigung des deutschen Luftraums wurde mehrfach erwogen, vor allem aber von Hitler selbst zugunsten des Ausbaus der Flakkräfte hintangestellt.

Die Niederlage der deutschen Luftwaffe

Nach anfänglich hohen Verlusten gelang es den Alliierten Mitte 1944 endgültig, die Luftherrschaft über Deutschland zu erringen. Nach schweren Schlägen gegen die Flugzeugindustrie konnten sie von der deutschen Luftabwehr weitgehend unbehelligt gegen Versorgungswege und Treibstoffindustrie vorgehen und den Invasionstruppen den Weg bahnen. Auch die Flächenbombardements gegen größere und mittlere deutsche Städte wurden fortgesetzt. In der Operation "Thunderclap" sollte das NS-Regime durch massive Luftschläge auf einzelne Städte zur Kapitulation gezwungen werden. Bei der Bombardierung Dresdens am 13./14. Februar 1945 starben dabei aktuellen Untersuchungen zufolge etwa 20.000 bis 25.000 Menschen.

Die von der NS-Propaganda angekündigten "Wunderwaffen", etwa das Strahlflugzeug Me 262 oder neuartige Luftabwehrraketen, konnten nicht in ausreichender Menge produziert werden, um das Kriegsgeschehen nachhaltig zu beeinflussen. Ebenso verhielt es sich mit den bewusst gegen die Zivilbevölkerung eingesetzten "Vergeltungswaffen", die in Form von Fieseler Fi 103 (sog. V1) und Aggregat 4 (sog. V2) ab Juni beziehungsweise September 1944 zur Verfügung standen. In England und Belgien kostete ihr Einsatz noch einige Tausend Todesopfer, deutlich mehr KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter kamen jedoch bei der rücksichtslos vorangetriebenen Produktion der sog. V-Waffen ums Leben. Am 22./23. Februar 1945 fand mit der "Operation Clarion" eine letzte großangelegte Offensive gegen das deutsche Verkehrsnetz statt, um den Vormarsch der alliierten Truppen zu erleichtern. Während die alliierten Armeen am Boden vorrückten, konnten sich in den letzten Kriegsmonaten auch Bomber und Tiefflieger im gesamten deutschen Luftraum fast ungehindert bewegen. Die alliierten Vereinigten Stabschefs erklärten die strategische Luftoffensive gegen Deutschland am 16. April 1945, kurz vor der Kapitulation der Wehrmacht, für beendet.

Kaum eine größere deutsche Stadt war von den Auswirkungen des Luftkriegs verschont geblieben, wenngleich die einzelnen Städte stark unterschiedliche Zerstörungsgrade aufwiesen. Baudenkmäler und Kulturgüter in unschätzbarem Wert waren verloren gegangen. Außerdem hatte der Bombenkrieg, je nach Zählung und Bezugsgröße, zwischen 410.000 und 635.000 Menschen in Deutschland das Leben gekostet. Gleichzeitig waren etwa 57.000 deutsche Flugzeuge, überwiegend Jäger, zerstört worden. In Großbritannien zählte man rund 60.600 zivile Todesopfer. Die RAF und die amerikanischen Luftstreitkräfte verloren zusammen rund 40.000 Flugzeuge sowie 100.000 Mann Besatzung. Die sowjetischen Totalverluste an Flugzeugen betrugen rund 106.400 Flugzeuge, ein Ergebnis der schweren Luftkämpfe an der Ostfront.

Der Luftkrieg in Bayern

Die Organisation der Luftwaffe in Bayern

Karte mit den Luftgauen und den Kommandeuren. Zeichnung: Gäbel. Abb. aus: Der Adler, Heft 2, 14.03.1939, 18-19.

Zu Beginn des Krieges waren die fliegenden Einsatzverbände der Luftwaffe in vier über das Reichsgebiet verteilte Luftflotten 1-4 aufgeteilt. Bis 1944 kamen noch drei weitere Luftflotten dazu, darunter die Luftflotte "Reich" unter Befehl von Hans-Jürgen Stumpff (1889-1968), die für alle Jagdeinheiten in der Reichsverteidigung sowie die Flak-Einheiten verantwortlich war. Zu Kriegsbeginn wurde der Südwesten des Reichs zum größten Teil von der Luftflotte 3 mit Hauptquartier in München abgedeckt, die bis August 1944 unter dem Oberbefehl von Hugo Sperrle (1885-1953) stand und danach von Otto Deßloch (1889-1977) kommandiert wurde.

Um sie im Einsatzfall beweglicher zu gestalten, waren die Luftflotten von den Verwaltungs-, Nachschub- und rückwärtigen technischen Aufgaben entbunden. Diese oblagen den sog. Luftgauen, die in ihren Gebieten für den Unterhalt sämtlicher Flugplätze, Werkstätten, Waffen- und Treibstofflager sowie aller sonstigen für den Flugbetrieb notwendigen Einrichtungen und die Ausbildung des Personalersatzes zuständig waren. Der Luftflotte 3 waren regional bedingt die Südwestdeutschland und Österreich abdeckenden Luftgaue VII, XII und XIII unterstellt. Während des Krieges kam es in Bezug auf die Organisation der Luftwaffe jedoch noch mehrfach zu personellen und strukturellen Veränderungen.

Der Verlauf des Luftkriegs in Bayern

Durch die frontferne Lage blieb Bayern vom Luftkrieg länger verschont als die meisten anderen Reichsgebiete. In den ersten Kriegsjahren waren die bayerischen Städte für die alliierten Luftstreitkräfte kaum, beziehungsweise nur mit unverhältnismäßig großem Aufwand und Risiko, zu erreichen. Gleichzeitig stellten jedoch Städte wie München, Nürnberg und Augsburg als Rüstungszentren, Verkehrsknotenpunkte oder Orte von politisch-ideologischer Bedeutung lohnende Ziele für die alliierten Bomberverbände dar.

Als vergleichsweise sicherer "Luftschutzkeller des Reiches" musste Bayern nach Kriegsbeginn, besonders aber ab 1940 ("Erweiterte Kinderlandverschickung") sowie ab 1943 große Mengen "Evakuierter" aus den stärker durch den Luftkrieg gefährdeten Gebieten Nord- und Westdeutschlands aufnehmen. Die meisten von ihnen stammten aus Berlin, Hamburg oder dem Ruhrgebiet. Nicht alle kamen durch die "Umquartierungsmaßnamen" des Regimes nach Bayern, viele suchten auch auf eigene Faust Schutz in den ländlichen Gebieten. Dort kam es vielfach zu Spannungen mit der einheimischen Bevölkerung, die die Neuankömmlinge vor allem als ungebetene Gäste und Belastung der ohnehin schon strapazierten Versorgungsstrukturen ansah. Die vom NS-Regime intendierte baldige Rückkehr der Luftkriegsflüchtlinge in ihre Heimatstädte erwies sich angesichts der sich stetig verschlechternden Kriegslage als utopisch. Ende Juni 1945 zählte man insgesamt rund 678.000 Evakuierte aus anderen Reichsgebieten in Bayern.

Eine gewisse Ausnahme stellte die Pfalz dar. Durch ihre westlichere Lage war sie für die Alliierten früher und einfacher zu erreichen. Vor allem in der zweiten Kriegshälfte erlitten in dem eher ländlich geprägten Regierungsbezirk zahlreiche Mittel- und Kleinstädte (z. B. Pirmasens, Ludwigshafen, Kaiserslautern, Zweibrücken und Frankenthal) teils erhebliche Luftkriegsschäden. Speyer blieb hingegen fast gänzlich verschont.

Ende April 1945 über München abgeworfenes Flugblatt der Alliierten (Vorder- und Rückseite). Abb. aus: Klaus Kirchner, Bayern und der Frieden. Kriegsflugblätter in Bayern. Erlangen 1983, 99, 100. (Stadtarchiv München, ZS-227-02-01, ZS-227-02-02)

Ab 1943 richteten sich schwere Bombenangriffe mit Hunderten beteiligten Maschinen auch gegen Städte im rechtsrheinischen Bayern, so etwa gegen Regensburg und Schweinfurt ("Operation Double Strike"), München und Nürnberg. Da die deutsche Luftverteidigung zu diesem Zeitpunkt noch relativ intakt war, gestalteten sich die Angriffe für RAF und USAAF riskant und oft sehr verlustreich. Wesentlich erleichtert wurden Angriffe auf Süddeutschland durch die Aufstellung der 15. US-Luftflotte in Italien, mit der gegen Ende des Jahres 1943, kurz nach der erfolgreichen Landung der alliierten Truppen, begonnen wurde. Die Angriffswege wurden so stark verkürzt und die deutsche Luftverteidigung musste sich auf zwei Fronten aufteilen.

Schadensplan der Würzburger Innenstadt nach dem Luftkrieg, 1946. (Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege)

In den Jahren 1944 und 1945 wurden nach und nach fast alle mittleren und größeren Städte Bayerns Ziel alliierter Bomber (z. B. während der Operationen "Big Week" und "Clarion"). Nachdem die deutsche Lufthoheit verloren gegangen war, konnten RAF und USAAF ihre Ziele weitgehend frei bestimmen. Die USAAF griffen dabei weiterhin vorwiegend Verkehrsknotenpunkte und rüstungsindustrielle Ziele an, die RAF führte daneben auch die Flächenbombardements fort. Bisher weitgehend verschont gebliebene Städte wie Würzburg (März 1945) oder Bayreuth (April 1945) erlitten so noch in der letzten Kriegsphase schwere Schäden. Die deutsche Luftabwehr bot zu diesem Zeitpunkt längst keinen wirksamen Schutz mehr vor den Bomberflotten. Der Luftwaffe fehlte es zunehmend an einsatzfähigen Maschinen, erfahrenen Piloten und vor allem an Treibstoff. Die noch kampffähigen Einheiten der Luftwaffe konnten nur noch den Rückzug der Bodentruppen punktuell unterstützen, aber nicht mehr entscheidend in die Kämpfe eingreifen. In den letzten Kriegsmonaten erlebten auch viele kleinere Orte und Gemeinden zahlreiche Bombardierungen und Tieffliegerangriffe, die teils noch große Schäden anrichteten und auch viele zivile Opfer forderten. Zumindest teilweise war dies dem Versuch des NS-Regimes geschuldet, kriegswichtige Produktionen aus den besonders gefährdeten Großstädten in kleinere Orte und aufs Land zu verlagern.

Zu den am stärksten getroffenen Städten in Bayern zählten Würzburg (74,7 % zerstörter Wohnraum), Nürnberg (49,3 %), Aschaffenburg (37,9 %), Bayreuth (36,8 %), Schweinfurt (35,7 %), München (33,2 %) und Augsburg (24,0 %). Aber auch einige kleinere Städte wie Donauwörth (75 %), Schwandorf (73 %) oder Neu-Ulm (38 %) hatten schwere Schäden durch Luftangriffe zu verzeichnen. Relativ unversehrt blieben neben vielen ländlichen Gebieten vor allem die Städte Regensburg und Bamberg. Ferner waren durch den Luftkrieg etwa 34.600 getötete Zivilisten zu beklagen, wobei exakte Angaben jedoch schwierig sind und auch niedrigere Schätzungen vorliegen. Besonders hoch fielen die Opferzahlen in München (6.155), Nürnberg (5.578) und Würzburg (4.152) aus. Trotz der punktuell auftretenden hohen Zerstörungsgrade gilt Bayern deutschlandweit jedoch als Land mit eher geringen Kriegsschäden.

Spuren des Luftkriegs in Bayern werden bis in die Gegenwart immer wieder zutage gefördert. Vor allem in Großstädten stößt man bei Baumaßnahmen auf Blindgänger. Zwischen 1954 und 1966 wurden in Bayern insgesamt 33.840 Bomben aller Art gehoben (durchschnittlich 2.820 Bomben pro Jahr). Die Zahl der Blingängerfunde ist im Laufe der Zeit zwar insgesamt zurückgegangen; dennoch wurden allein 1989 in Bayern über 1.500 Fliegerbomben vom Kampfmittelbeseitigungsdienst entfernt. Wie viele Blindgänger noch in der Erde liegen, ist unklar. Da Schätzungen zufolge etwa 10 % der im Krieg abgeworfenen Spreng- und Splitterbomben nicht detonierten, dürfte die Zahl jedoch erheblich sein.

Blindgängerfunde in Bayern 1984-1991
Stückzahl
1984 1.013
1985 1.113
1986 946
1987 837
1988 812
1989 1.506
1990 406
1991 496
Blindgängerfunde in Bayern ab 2000
Stückzahl
2000 316
2001 322
2002 125
2003 35
2004 23
2005 33
2006 58
2007 unbekannt
2008 121
2009 75
2010 117
2011 214
2012 52
2013 65
2014 195
2015 139
2016 192
2017 109
2018 220

Anmerkung: Eine durchgehende Statistik über die in Bayern beseitigten Blindgänger existiert nicht (vgl. Thamm).

Rezeptions- und Forschungsgeschichte

Nach dem Krieg war die Beschäftigung mit dem Luftkrieg zwar kein Tabu, mündete aber häufig in eine emotional geführte Schulddebatte. Wie 2002 etwa die durch das Buch "Der Brand" von Jörg Friedrichs (geb. 1944) angestoßene Kontroverse zeigt, werden bis heute (2020) vor allem Rechtmäßigkeit, moralische Legitimität und Angemessenheit des strategischen Bombenkriegs diskutiert. Erkenntnisse und Fakten der historischen Forschung werden dabei oft nur am Rande berücksichtigt. Hier entsteht die Gefahr, bei althergebrachten deutschen Opfernarrativen zu landen und den Kontext des NS-Terrors dabei weitgehend auszuklammern.

Der Forschungsstand zum Themenkomplex Luftkrieg kann dabei mittlerweile als weit fortgeschritten bezeichnet werden. Als grundlegend für die Beschäftigung mit dem Luftkrieg sind die Beiträge von Horst Boog (1928-2016) in der Reihe "Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg" anzusehen. Über die klassischeren, zuweilen sehr auf das Militärgeschichtliche fokussierten Analysen gehen etwa Dietmar Süß (geb. 1973) oder Richard Overy (geb. 1947) mit ihren international vergleichenden und gesellschaftsgeschichtliche Aspekte einbeziehenden Studien hinaus. Auf landesgeschichtlicher Ebene konzentrieren sich die Beiträge zum Luftkrieg meist auf einzelne Städte oder Orte, selten auf größere Untersuchungsgebiete (etwa Dill/Hetz). Zu fast allen größeren bayerischen Städten sowie zu zahlreichen kleineren Orten und Gemeinden existieren mittlerweile Publikationen speziell zur Luftkriegsgeschichte. Während zahlreiche Beiträge eher publizistischer Natur sind und wissenschaftlichen Standards nur unzureichend genügen, liegen auch zahlreiche gute Studien vor. Stellvertretend seien die Beispiele München (Permooser), Nürnberg (Diefenbacher/Fischer-Pache) und Augsburg (Pöhlmann) genannt. Eine Aufgabe der zukünftigen Forschung kann es deshalb sein, die Vielzahl an Einzelbeiträgen systematisch zu erschließen, auszuwerten und für vergleichende und weiterführende Studien besser nutzbar zu machen. So kann die Luftkriegsgeschichte Zugänge zu anderen komplexen Phänomenen der Gesellschaft im Krieg weisen, wobei insbesondere der internationale Vergleich gewinnbringend erscheint.

Luftkriegsgeschädigte Städte in Bayern
Einwohner 1939 Zahl der Luftangriffe 1. Angriff Letzter Angriff Opfer Zerstörter Wohnraum Quellenbeleg
München 829.318 58 10.3.1940 17.4.1945 ca. 6.400-6.632 33,2 % Permooser, München.
Nürnberg 423.383 59 21./22.12.1940 11.4.1945 ca. 6.000 49,3 % Diefenbacher/Fischer-Pache (Hg.), Nürnberg.
Augsburg 185.000 19 17.8.1940 1.3.1945 ca. 1.500 22,8 % Pöhlmann, Augsburg.
Würzburg 107.515 6 21.2.1942 16.3.1945 ca. 5.000 71,6 % https://www.hdbg.eu/wiederaufbau/
Regensburg 95.631 16 17.8.1943 25.4.1945 1.139 7,2 % https://www.hdbg.eu/wiederaufbau/
Fürth 82.315 7 16.8.1940 18.4.1945 448 10,6 % https://www.hdbg.eu/wiederaufbau/
Bamberg 59.466 9 31.3.1944 22.2.1945 378-477 24 % Dill/Hetz, Luftkrieg;

https://www.hdbg.eu/wiederaufbau/

Schweinfurt 49.321 22 17.8.1943 10.4.1945 1.079 49,6 % Dill/Hetz, Luftkrieg;

https://www.hdbg.eu/wiederaufbau/Böhm, Schweinfurt.

Aschaffenburg 45.379 24 28./29.9.1940 April 1945 542 37,9 % Dill/Hetz, Luftkrieg;

https://www.hdbg.eu/wiederaufbau/

Bayreuth 45.028 9 13.1.1941 14.4.1945 ca. 1.000 36,8 % Dill/Hetz, Luftkrieg;

https://www.hdbg.eu/wiederaufbau/Trübsbach, Bayreuth.

Anmerkung: Die Angaben stammen aus den jeweils angegebenen Werken. Vor allem bei den Zahlen der Luftangriffe finden sich in der Literatur teils stark divergierende Angaben, was v. a. auf unterschiedliche Quellen und unterschiedliche Zählungen (z. B. Aussparen einzelner Tieffliegerangriffe) zurückzuführen ist. Die tatsächlichen Zahlen der Luftkriegstoten dürften mitunter noch höher sein, insofern auswärtige Opfer (z. B. Feuerwehrleute, Wehrmachtsangehörige, KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter) nicht in den Statistiken erfasst wurden.

Literatur

Allgemein

  • Horst Boog, Der anglo-amerikanische strategische Luftkrieg über Europa und die deutsche Luftverteidigung, in: Militärgeschichtliches Forschungsamt (Hg.), Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg 6: Der globale Krieg. Die Ausweitung zum Weltkrieg und der Wechsel der Initiative 1941–1943, Stuttgart 1990, 429–565.
  • Horst Boog, Die strategische Bomberoffensive der Alliierten gegen Deutschland und die Reichsluftverteidigung in der Schlußphase des Krieges, in: Militärgeschichtliches Forschungsamt (Hg.), Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg 10/1: Der Zusammenbruch des Deutschen Reiches, München 2008, 777–876.
  • Horst Boog, Strategischer Luftkrieg in Europa und Reichsluftverteidigung 1943–1944, in: Militärgeschichtliches Forschungsamt (Hg.), Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg 7: Das Deutsche Reich in der Defensive, Stuttgart u. a. 2001, 3–415.
  • Jörg Echternkamp/Rolf-Dieter Müller u.a. (Hg.), Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Stuttgart, München, 1983-2008. [hierin die einschlägigen Artikel zum Luftkrieg von Horst Boog in den Bänden 6, 7, 9 und 10]
  • Rolf Dieter Müller, Der Bombenkrieg 1939-1945, Augsburg 2011.
  • Williamson Murray, Der Luftkrieg von 1914 bis 1945, Berlin 2000.
  • Richard Overy, Der Bombenkrieg. Europa 1939–1945, Berlin 2014.
  • Dietmar Süß, Tod aus der Luft. Kriegsgesellschaft und Luftkrieg in Deutschland und England, München 2011.
  • Wolfgang Thamm, Feuerwerker im Einsatz: die Kampfmittelbeseitigung in der Bundesrepublik Deutschland von 1945 - 1993 ; mit Ergänzungen bis 1996. Eine Dokumentation über die Tätigkeit der öffentlichen und privaten Kampfmittel-Räumdienste in den einzelnen Besatzungszonen und Bundesländern, Osnabrück 2. Aufl. 1997.

Regional- und lokalgeschichtliche Studien

  • Wilhelm Böhm, "Schweinfurt soll so lange wie möglich gehalten werden", in: Historischer Verein Schweinfurt e.V. (Hg.), Schweinfurter Mainleite, Schweinfurt 2000.
  • Michael Diefenbacher/Wiltrud Fischer-Pache (Hg.), Der Luftkrieg gegen Nürnberg, Nürnberg 2004.
  • Harald G. Dill/Karlheinz Hetz, Luftkrieg von Aschaffenburg bis Zwiesel, 3 Bände, Weißenstadt 2014.
  • Irmtraud Permooser, Der Luftkrieg über München 1942-1945. Bomben auf die Hauptstadt der Bewegung, Oberhaching 1996.
  • Markus Pöhlmann, "Es war gerade, als würde alles bersten." Augsburg im Bombenkrieg, München 2019.
  • Rainer Trübsbach, Geschichte der Stadt Bayreuth. 1194–1994, Bayreuth 1993.

Quellen

  • Bayerisches Statistisches Landesamt (Hg.), Statistisches Handbuch für Bayern, München 1946.

Weiterführende Recherche

Externe Links

Verwandte Artikel

Luftkrieg, Luftangriffe (Zweiter Weltkrieg)

Empfohlene Zitierweise

Felix Bellaire, Luftkrieg (Zweiter Weltkrieg), publiziert am 11.03.2020; in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: <http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Luftkrieg_(Zweiter_Weltkrieg)> (04.08.2020)





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