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Passau, Dom

Passau, Ansicht von Südwesten. Holzschnitt von Michael Wolgemut (1434-1519) aus der Schedelschen Weltchronik von 1493. (Staatliche Bibliothek Passau, 124)
Passau, Gesamtansicht von Süden. Kolorierter Kupferstich von Leonhard Abent, 1576. (aus: Beschreibung und Contrafactur der vornembster Staet der Welt, hg. von Georg Braun/Franz Hogenberg. 6 Bände, Köln 1572–1618. (Staatliche Bibliothek Passau, 113)
Blick auf Passau vom Klosterberg aus. Gezeichnet von Friedrich Bernhard Werner (1690-1778), Kupferstich von Martin Engelbrecht (1684-1756). Augsburg: Martin Engelbrecht, ca. 1740. (Staatliche Bibliothek Passau, 137)
Blick auf Passau von Norden. Retuschierte und kolorierte Fotografie. Tübingen: Metz, ca. 1900. (Staatliche Bibliothek Passau, 10).
Der Dom St. Stephan, um 1935. (Bayerische Staatsbibliothek, Portrait- und Ansichtensammlung)
Andreas- oder Herrenkapelle, erbaut um 1300, mit dem Erasmuschörlein, um 1414 (Fotografie: Dionys Asenkerschbaumer, auch in: Möseneder, Karl: Der Dom zu Passau, Regensburg 2015, 18).
Gewölbe des Erasmuschörleins in der Andreas- oder Herrenkapelle, Anfang 15. Jahrhundert (Fotografie: Dionys Asenkerschbaumer, auch in: Möseneder, Karl: Der Dom zu Passau, Regensburg 2015, 19).
Portal zum ehemaligen Domkreuzgang, 1453/40 (Fotografie: Dionys Asenkerschbaumer, auch in: Möseneder, Karl: Der Dom zu Passau, Regensburg 2015, 25).
Im Vordergrund das Stephanstürmchen, erbaut zwischen 1485 und 1490 (Fotografie: Dionys Asenkerschbaumer, auch in: Möseneder, Karl: Der Dom zu Passau, Regensburg 2015, 39).
Der Vierungsturm und das Gewölbe des Chores, erbaut in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts (Fotografie: Dionys Asenkerschbaumer, auch in: Möseneder, Karl: Der Dom zu Passau, Regensburg 2015, 59).
Abfolge der Langhauskuppen, vollendet 1684 (Fotografie: Dioys Asenkerschbaumer, auch in: Möseneder, Karl: Der Dom zu Passau, Regensburg 2015, 64).
Die von Antonio Beduzzi und Lorenzo Mattielli zwischen 1721 und 1726 geschaffene Domkanzel (Fotografie: Dionys Asenkerschbaumer, auch in: Möseneder, Karl: Der Dom zu Passau, Regensburg 2015, 134).

von Herbert Wurster

Der Passauer Dom lässt sich möglicherweise bis auf die Spätantike zurückführen, sicher bezeugt ist er aber erst im 8. Jahrhundert. Im 10. Jahrhundert erfolgte unter Bischof Pilgrim (reg. 971-991) ein Neubau. Seitdem erlebte der Dom zwar mehrfach teilweise tiefgreifende Veränderungen, wurde aber niemals mehr vollständig neu erbaut. Aus der Spätgotik stammen der bis heute erhaltene Chor und das Querhaus, während das spätgotische Langhaus und der Vierungsturm beim Stadtbrand 1662 zerstört wurden. Der Wiederaufbau im Barockstil, bei dem auch die gotischen Teile dem Zeitgeschmack entsprechend verändert wurden, war Anfang des 18. Jahrhunderts abgeschlossen. Der Säkularisation zu Beginn des 19. Jahrhunderts fiel der Domkreuzgang zum Opfer. Weitere große Eingriffe waren im 19. Jahrhundert der neue Hochaltar 1842/44 und die Umgestaltung der Westfassade 1895/97. 1924/29 wurde im Passauer Dom die größte Kirchenorgel der Welt eingebaut. Bei der Renovierung der 1970er Jahre erhielt der Dom wiederum einen neuen Hochaltar.

Der antike Kirchenbau

Es besteht kein Zweifel an der Verwurzelung der Kirche von Passau im römischen Christentum, aber die nicht hinreichende Aussagekraft der bisher bekannten archäologischen Befunde, dann die magere schriftliche Überlieferung und schließlich die frühmittelalterlichen Quellenfälschungen, die am zutreffendsten mit dem Begriff der "Lorcher Tradition" erfasst werden, machen Aussagen zu Entstehung, Organisation und Entwicklung des Christentums in der Stadt Passau vom 3./4. bis ins frühe 8. Jahrhundert außerordentlich problematisch. Spätestens ab dem 5. Jahrhundert gab es auf dem Passauer Domberg (wohl unter dem heutigen Dom) eine Kirche, eventuell eine Friedhofskirche.

Die Agilolfinger-Kirche

Um 700 ist (im heutigen Domhof) ein weiterer Kirchenbau dazu gekommen; spätestens ab diesem Datum muss man von einer Funktionsdifferenzierung ausgehen. Eine bisher nicht angemessen erörterte historiographische Tradition beruft sich auf ein im Dom befindliches Epitaph mit Inschrift und datiert den von der "Herzogin Plektrude" geförderten "Dombau" in das 7. Jahrhundert oder auf das Jahr 708.

Der Dom in agilolfingischer Zeit

Seit einem nicht eindeutig fassbaren Termin in den 730er Jahren, frühestens 731 (Beginn des Pontifikats von Papst Gregor III. [reg. 731-741], der den ersten Passauer Bischof Vivilo weihte), spätestens 737/38, ist die Kirche auf dem Domberg Bischofskirche (nicht erst seit 739, dem Gründungsdatum der bayerischen Landeskirche); spätestens 736 ist sie erstmals mit dem Patrozinium des hl. Stephan bezeugt. Unklar ist, ob und welche Baumaßnahmen mit der Rangerhöhung zur Bischofskirche verbunden waren.

Der Pilgrim-Dom

Der spätantik-agilolfingisch-karolingische Dom wurde im Zuge des Aufstands des bayerischen Herzogs Heinrich II. "des Zänkers" (reg. 955-976/985-995) möglicherweise im Juni/Juli 976 erstmals geschädigt und dann bei und nach der kaiserlichen Wiedereroberung der Stadt Passau im September/Oktober 977 offenbar so weit zerstört, dass Bischof Pilgrim (reg. 971-991) zu einem Neubau schritt. Die der spätgotischen Vierungs- und Chorachse parallele Südmauer der vor dem spätgotischen Dom entstandenen Sixtus- bzw. Ortenburg-Kapelle legt nahe, dass der aus dem Spätmittelalter erhaltene Baubestand in Lage und Ausrichtung den Pilgrim-Bau widerspiegelt. Auf dieser Prämisse ergibt sich aus der archäoastronomischen Untersuchung als Datum für die astronomische Orientierung des Langhauses der Fastenquatember (8. März) 982 und als Datum für die davon abweichende Orientierung des Chores der folgende Sonntag (12. März) des gleichen Jahres – mit dieser "geknickten Achse" ist der Passauer Dom die älteste erhaltene Kirche mit liturgisch-astronomischer Bauausrichtung. Nach nur vierjähriger Bauzeit, in der zumindest der Chor und die offenbar (teils) darunter liegende Krypta geschaffen wurden, erfolgte am 5. August 985 die Weihe des ersten Altars des Neubaus; zu diesem Ereignis kamen die Reliquien des hl. Maximilian von Altötting nach Passau. Der Bau war eine dreischiffige Basilika zu sechs Jochen und mit Doppelturmfassade im Westen; die Querhaus- und Chorgestaltung ist unklar. Der Bau folgte dem Rastermaß 33, und zwar bei den Seitenschiffjochen mit 33 x 33 Schuh, den Langhausjochen mit 33 x 44 Schuh, und einer Gesamtlänge des Langhauses bis zum Querhaus von 33 Klafter, war also orientiert an der Maßzahl der irdischen Lebensjahre des Erlösers. Von 985 bis 1120 gibt es keine Nachrichten zur Baugeschichte; die Schwerpunktsetzung Bischof Altmanns (reg. 1065-1085) bei seiner Gründung St. Nikola und der folgende "Investiturstreit" mit bis zum Jahr 1115 in Passau residierenden Gegenbischöfen erklären dies hinreichend.

Romanik

Bischof Ulrich (reg. 1092-1121), der Erneuerer der Diözese nach dem "Investiturstreit", ließ noch 1120 die Krypta vergrößern, die von da an bis 1254 als Bischofsgrablege diente (danach im Langhaus). Bei den Ausschachtungsarbeiten für diese Baumaßnahme wurden die Reliquien des hl. Valentin aufgefunden. 1181 schädigte ein Brand den Dom sehr. Die folgenden Bauarbeiten stellten die Funktionsfähigkeit des Domes wieder her; in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde die verlorene Ausstattung ersetzt und erste Kapellen in den Kreuzgang eingebaut.

Gotik

Erneuerung und Umbau des Domes im frühgotischen Geist begannen unter Fürstbischof Bernhard von Prambach (reg. 1285-1313). Bei seinem Tod waren Chor und Vierung sowie der Kreuzgang mit den Kapellen offenbar schon sehr weit gediehen; besonders wichtig ist die Herren-/Andreaskapelle des Domkapitels, um 1300, "einer der frühesten gotischen Hallenräume im deutschen Südosten". Von ca. 1320 bis ca. 1395 folgte der Bau des Langhauses und der Westtürme, wobei offenbar an den Westtürmen wenig geschah und nur die zwei daran anschließenden Joche voll ausgebaut wurden. Ca. 1333 bis 1370 wurden zahlreiche Altäre gestiftet. Der Aufstand des Andreas Haller 1367 und die folgenden finanziellen Probleme des Hochstifts dürften eine Zäsur im Baugeschehen dargestellt haben.

Spätgotik

Fürstbischof Georg Graf von Hohenlohe (reg. 1390-1423) setzte die Dombauarbeiten im spätgotischen Stil fort; der plastische Schmuck des Kreuzganges erstand offenbar um 1400. Aus dem Geist der Parler-Schule erneuerte Meister Hans Krumenauer (gest. vor 1437) den Chor (Bauinschrift 1407), dessen äußere Erscheinungsform durch die beibehaltene (Hoch-)Krypta bestimmt wurde. 1414 wurde der Herren-/Andreaskapelle der Erasmus-Chor angefügt; dabei wurde erstmals in Passau das reich profilierte Sternrippengewölbe verwendet. Das Kreuzgang-Portal folgte um 1435/40. In der Herrenkapelle entstand damals die Scheintumba des Dompropstes Paul von Polheim (gest. 1440) eines der "wichtigsten (Grabmäler) der ganzen Zeit in Süddeutschland" (Wilhelm Pinder). Nach der (provisorischen) Fertigstellung des Langhauses (vor 1444) wurde unter Dombaumeister Jörg Windisch (vor 1450-1466) der Chor fertig und das Querhaus weit vorangebracht. In den 1470er Jahren wurde auch der Innenraum des Domes gestaltet. Die Zeit Fürstbischofs Friedrich Graf von Öttingen (1486-1490) erlebte den Abschluss der Bauarbeiten am Querhaus und dem dort befindlichen Stephanstürmchen. Die Bildquellen zum vorbarocken Dom bieten keine sichere Grundlage für die Beurteilung des Baugeschehens dieser Epoche, obwohl sie regelmäßig dazu herangezogen werden. 1522 bis 1524 folgte der Vierungsturm. Mit der Langhauseinwölbung (abgeschlossen nach 1569) endete die Arbeit am spätgotischen Dom, einem Hauptwerk der süddeutschen Kathedralgotik und einem Meisterwerk der europäischen Kirchenbaukunst.

Renaissance

Die Vereinigung der Steinmetz- mit der Corporis-Christi- und Arme-Scholaren-Zeche (1586) ist Zeichen für das Ende des mittelalterlichen Dombauhüttenbetriebs. Nur einige wenige Bau- und Ausstattungsmaßnahmen erfolgten in der Epoche der Renaissance bzw. des Manierismus (v. a. Trenbachkapelle).

Der Barock-Dom

Der erste Passauer Stadtbrand (1662) zerstörte beinahe ganz Passau. Vom Dom blieben nur der Chor, das Querhaus und die Mauern des Langhauses übrig. Der Wiederaufbauplan von Fürstbischof Wenzeslaus Graf von Thun (reg. 1664-1673) zielte auf die Integration des erhaltenen gotischen Baukörpers, der barock überformt und an die Erscheinung des Neubaus (Langhaus, Westfassade) angeglichen wurde. Weitergeführt und abgeschlossen wurden Bau und Ausstattung unter den Fürstbischöfen Sebastian Graf von Pötting (reg. 1673-1689) und Johann Philipp Kardinal Graf von Lamberg (reg. 1689-1712). Die beteiligten Künstler zählten fast alle zum Kreis der sog. Intelvi-Meister: Baumeister waren Carlo Lurago (1615-1684) und Antonio Riva (1650-1713); die Stuckierung stammt von Giovanni Battista Carlone (gest. ca. 1718/21) und Giovanni Paolo d'Allio (1655-1729), Bartolomeo Carlone (1650-1724), Giorgio Spazzo (auch Georg Spazin), Giovanni Pietro Camuzzi (gest. 1718), Andrea Solari (geb. ca. 1668/69, Seitenportale); Freskierung zunächst durch Carpoforo Tencalla (ab 1679, lebte 1623-1685), dann Matthias Rauchmiller (1645-1686), schließlich Carlo Antonio Bussi (1658-1690) (Abschluss 1688). Die Altarblätter der Seitenaltäre im Querhaus wie in den Langhauskapellen entstanden bis 1698, geschaffen von Frans de Neve (geb. 1606) und Johann Michael Rottmayr (1654-1730), Johann Karl Resler von Reslfeld (1658-1735), Johann Andreas Wolff (1652-1716) sowie Johann Caspar Sing (1651-1729). Bau, Ausstattung und ikonographisches Programm machen den Dom zu Passau mit dem zu Salzburg zum "anspruchsvollste(n) Kirchenbau des 17. Jahrhunderts nördlich der Alpen", dem Musterexemplar des barocken Gesamtkunstwerks im süddeutsch-österreichischen Raum. Als Wegbereiter der religiösen wie der profanen Kunst des 18. Jahrhunderts ist der Passauer Dom einzigartig. Theologisch wie künstlerisch herausragend ist auch das aus katholischem Geist heraus konzipierte ikonographische Programm: Die Messe ist das göttliche Gnadengeschenk und die Kirche ist gemäß dem göttlichen Heilsplan, ersehnt seit vorbiblischen Zeiten, dessen Ausspenderin bis zum Weltenende; den Weg des Menschen in den Himmel bereiten die im Glauben verwurzelten Tugenden.

Die Barockhaube der Vierung wurde 1707 aufgesetzt; 1709/10 monumentalisierte Baumeister Jakob Pawagner (1680-1743) die Westfront des Domes durch Anfügung der Lambergkapelle. Die Kanzel von Antonio Beduzzi (1675-1735) und Lorenzo Mattielli (1687-1748) kam erst 1726 in den Dom. Bei der Säkularisation verlor der Dom das Chorgestühl und zahlreiche weitere Stücke der Ausstattung; der größte Verlust war der Abbruch des Kreuzgangs und der Kapellen des Dominnenhofs (1812/13); zahlreiche bedeutende Grabdenkmäler blieben jedoch erhalten.

Der Dom seit dem 19. Jahrhundert

Bischof Heinrich Hofstätter (reg. 1839-1875) purifizierte den Dom und ließ 1842/44 einen neuen Hochaltar aufstellen. In seiner Epoche kamen auch einige kleinere Stücke in den Dom. 1842 wurde die Herrenkapelle umgestaltet, 1860 deren Fassade in die Ostwand des Domhofes eingefügt. 1857 ließ der Bischof die Schwalbennestorgeln von den Vierungspfeilern entfernen und auf die Seitenemporen verlegen. 1866 wurde die Westfassade neu dekoriert.

1895 bis 1897 setzte Baumeister Heinrich von Schmidt (1850-1928) die Oktogone auf die Westtürme; gleichzeitig wurde die Westfassade erneut umgestaltet. Seither bestimmt der Dreiklang der Hauben von Vierung und Türmen den Ferneindruck des Domes.

Die Tradition großer Orgeln im Dom gipfelte 1924 bis 1928 im Einbau einer Riesen-Orgel durch die renommierte Firma Steinmeyer/Öttingen. 1977 bis 1980 erneuerte die Passauer Firma Eisenbarth die Orgel, die in der Folge nochmals vergrößert wurde (Stand 2009: 233 Register mit 17.974 Pfeifen) - die größte Domorgel der Welt, "ein an Technik und Umfang unübertroffenes Wunderwerk", deren regelmäßige Vorführungen zu den festen Punkten des Passauer Kulturlebens und Tourismus gehören.

Seit 1928 ist die Staatliche Dombauhütte mit dem Unterhalt der Außenhaut des Domes beauftragt. Die von der Diözese durchgeführte Innenrestaurierung (1973-1980) brachte die barocke Farbigkeit wieder zur Geltung. Die mit dem Hochaltar von Josef Henselmann (1898-1987) begonnene Modernisierung des Domes führte nach den Beschlüssen des II. Vatikanischen Konzils zu einer Ausstattung gemäß den Grundsätzen der "Liturgischen Bewegung" (v. a. Leopold Hafner, 1930-2015). Den Abschluss der Domrenovierung bildete die Domhofneugestaltung mit dem Brunnen der Diözesanpatrone hl. Valentin, hl. Maximilian und hl. Bruder Konrad und dem Dompatron St. Stephanus (ebenfalls Hafner, 1994).

Die beeindruckende Erscheinung des Domes St. Stephan ist Ausdruck seiner Bedeutung und seiner Geschichte: Er ist Mutterkirche des bayerisch-österreichischen Donaulandes und Kathedrale des Bistums Passau.

Literatur

Vorbemerkung: Der Dom zu Passau ist ungleichmäßig erforscht. Den barocken Dom mitsamt der Entwicklung seither behandelt Möseneder (1995) umfassend und zuverlässig. Die Geschichte davor ist schlecht erforscht, die einzige jüngere umfassendere Sammlung von Studien bietet Hauck/Wurster (2009). In den beiden Werken wird die Literatur umfassend nachgewiesen; hier sind daher nur jüngere Studien und Quelleneditionen genannt.

  • Sibylle Appuhn-Radtke, Die Familienchronik als sozialer Ausweis. Historiographie bei Salzburger Emigranten des 16. Jahrhunderts, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 152 (2012), 105-151.
  • Günther Bernhard, Die Sixtuskapelle (Ortenburgkapelle) im Passauer Dom. Reichsgräflich Ortenburg'sche Stiftung und Erbbegräbnis, in: Förderkreis Bereich Schloss Ortenburg (Hg.), Ortenburg. Reichsgrafschaft und 450 Jahre Reformation 1563-2013, Ortenburg 2013, 411-420.
  • Verena Friedrich, Das Gesicht des Bildhauers Leopold Hafner zum 75. Geburtstag (Peda-Kunstführer 775), Passau 2005.
  • Michael Hauck/Herbert W. Wurster (Hg.), Der Passauer Dom des Mittelalters. Vorträge des Symposiums Passau, 12. bis 14. März 2007 (Veröffentlichungen des Instituts für Kulturraumforschung Ostbaierns und der Nachbarregionen der Universität Passau 60), Passau 2009.
  • Hans Leitner/Wolfgang Eisenbarth (Hg.), Die Passauer Domorgel (Veröffentlichung der Gesellschaft der Musikfreunde 187), Regensburg 2002.
  • Raimund Maier, Bischof Heinrich von Hofstätter (1839-1875) und seine Kunstschöpfungen (Theologia actualis 4), Winzer 2001.
  • Irene Mittermeier, Archäologische Ausgrabungen im Domhof zu Passau, Passau 1993.
  • Karl Möseneder (Hg.), Der Dom in Passau. Vom Barock bis zur Gegenwart, Passau 1995.
  • Karl Möseneder, Der Passauer Dom - Gestalt und Ikonologie, in: Jahres- und Tagungsbericht der Görres-Gesellschaft 1997, 5-16.
  • Karl Möseneder, Der Dom zu Passau. Mit Fotografien von Dionys Asenkerschbaumer, Regensburg 2015.
  • Friedrich Ulf Röhrer-Ertl, Die Trenbachkapelle am Passauer Domhof. Anmerkungen zu Baugeschichte und Deutung eines Relikts der Renaissance in Passau, in: Passauer Jahrbuch. Beiträge zur Geschichte und Kultur Ostbaierns 51 (2009), 109-138.
  • Mario Schwarz, Die Vorbildwirkung des Passauer Domes auf die österreichische Architektur des Hochmittelalters, in: Karl Möseneder (Hg.), Kunst in Passau. Von der Romanik zur Gegenwart, Passau 1993, 9-29.
  • Wolfgang Wildner, Der romanische Dom zu Passau, in: Ostbairische Grenzmarken. Passauer Jahrbuch für Geschichte, Kunst und Volkskunde 25 (1983), 117-127.
  • Herbert W. Wurster, Das Bild der Stadt Passau. Von den Anfängen bis zum Untergang der mittelalterlichen Stadt im Brand von 1662, in: Herbert W. Wurster u. a. (Hg.), Weißes Gold. Passau - Vom Reichtum einer europäischen Stadt. Katalog zur Ausstellung von Stadt und Diözese Passau im Oberhausmuseum Passau, 6. Mai bis 1. Oktober 1995, Passau 1995, 139-166.
  • Herbert W. Wurster, Das Bistum Passau und seine Geschichte, Straßburg 2010.
  • Herbert W. Wurster, Die gotische Seele des Barockdoms. Das Symposium aus Anlass des 600jährigen Jubiläums des Ostchores brachte viele neue Erkenntnisse, in: Passauer Almanach 4 (2007/2008), 104-117.
  • Herbert W. Wurster, Passau, Dom St. Stephan (Peda-Kunstführer 560), Passau 2004.

Quellen

  • Egon Boshof (Bearb.), Die Regesten der Bischöfe von Passau. Bisher 3 Bände: 731-1282 (Regesten zur bayerischen Geschichte 1-3), München 1992-2007.
  • Christine Steininger (Bearb.), Die Inschriften der Stadt Passau bis zum Stadtbrand von 1662. Redigiert von Christine Steininger unter Mitarb. von Franz A. Bornschlegel, Egon Boshof, Arnim Eich, Josef Engelberger, Ramona Epp, Werner Hechberger, Friedrich Ulf Roehrer-Ertl, auf Grund von Vorarbeiten von Klaus Ulrich Högg (Die Deutschen Inschriften. 67. Münchner Reihe 10), Wiesbaden 2006.

Weiterführende Recherche

Externe Links

Empfohlene Zitierweise

Herbert Wurster, Passau, Dom, publiziert am 11.03.2013; in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: <http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Passau,_Dom > (15.11.2018)