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Moosburger Graduale

Erste notierte Seite des Moosburger Graduales mit den drei Urhebern der Handschrift. (Universitätsbibliothek München, Cim. 100, fol. 2)
Introitus zur Dritten Messe am Weihnachtstag "Puer natus est" mit einer Darstellung der Geburts Christi in der Initale. (Universitätsbibliothek München, Cim. 100, fol. 11')
Messe am Fest der Translation des hl. Kastulus. (Universitätsbibliothek München, Cim. 100, fol. 101')
Einleitungstext zur Cantiones-Sammlung von Johannes von Berchausen. (Universitätsbibliothek München, Cim. 100, fol. 230')
Cantio "Castis psallamus mentibus" von "Johannes decanus" (Johannes von Berchausen) mit Akrostichon "Castulus". (Universitätsbibliothek München, Cim. 100, fol. 231)
Benedicamus-Lieder "Regi nato laus sit" und "Resonet in laudibus" (bekannt als "Josef lieber Josef mein"). (Universitätsbibliothek München, Cim. 100, fol. 246)

von David Hiley

Das Moosburger Graduale ist eine 1360 vollendete Musikhandschrift aus dem ehemaligen Kollegiatstift Moosburg, die heute in der Universitätsbibliothek München verwahrt wird. Die Bedeutung dieses Graduales liegt darin, dass sie neben den üblichen liturgischen Gesängen eine Sammlung von Liedern zur Weihnachtszeit enthält, unter anderem auch für das Bischofsspiel.

Die Handschrift München, Universitätsbibliothek, Cim. 100 (= 2° Cod. ms. 156) 1566 ist ein im Jahre 1360 vollendetes Graduale aus dem Kollegiatstift St. Kastulus in Moosburg (bis ca. 1020 benediktinisch, danach Kollegiatstift, ab 1598 Pfarrkirche). 1598 gelangte die Handschrift vermutlich bei der Verlegung des Kollegialstifts nach Landshut, 1803 in die Bibliothek der Universität.

Den Hauptinhalt der in seiner Zusammenstellung einmaligen Handschrift bilden Propriums- und Ordinariums-Gesänge der Messe, Sequenzen und eine Sammlung von Cantiones. Letztere, die der Handschrift ihre besondere Stelle in der Musikgeschichte sichern, sind geistliche lateinische Lieder, vornehmlich für die Weihnachtszeit (vgl. Arlt 1970 Darstellungsband 38-51), im Fall des Moosburger Graduale vor allem für das Fest der Unschuldigen Kinder am 28. Dezember. Hierfür wählte man einen Jungen zum Bischof, der für einen Tag der Ausführung der Liturgie präsidieren sollte. Aus diesem Anlass wurden vom ehemaligen Rector Scolarium und späteren Dekan des Stiftes St. Kastulus in Moosburg, Johannes von Perchausen (gest. 1362), fünf Lieder komponiert. Johannes verfasste einen einleuchtenden Prolog zur Liedersammlung, in dem er sein Vorhaben erklärte, sittliche Lieder zusammenzubringen, anstatt der vielen lasziven, die zu oft die Würde der Weihnachtsliturgie beeinträchtigten.

Am Anfang der Handschrift wird Johannes von Perchausen mit zwei Mitbrüdern, Otto von Wartenberg und Johannes von Geyerstal (gest. 1354), abgebildet, die auch zur Kompilation der selbigen beigetragen haben. Hauptschreiber der Handschrift ist allem Anschein nach Ernst von Landshut, der leider nicht weiter identifiziert werden kann.

Gestalt

Die großformatige Handschrift besteht aus 264 Pergament-Blättern, 48 x 35,5 cm. Sie beeindruckt durch die Klarheit der Text- und Notenschrift. Die Liniensysteme sind rot. Für die mehrstimmigen Sätze (248v, 250r, 255r) werden Text und Noten der Oberstimme rot notiert.

Es gibt acht größere Zierinitialen vom Lombardentyp mit reichem Fleuronné und fünf große Bildinitialen (Deckfarbenmalerei auf Gold):

  1. 2r: Gottvater mit Weltkugel, drei Engel und drei Kleriker. Ein Engel trägt eine Fidel mit drei Saiten, ein anderer eine Harfe mit sieben Saiten, der dritte hält ein Schriftband. Die Chorherren stehen auf Schriftbändern, auf denen ihre Namen eingetragen sind.
  2. 11v: Geburt Christi
  3. 77v: Auferstehung Christi
  4. 96r: Ausgießung des hl. Geistes
  5. 101v: der hl. Kastulus

Anlage

  • 1r (Nachtrag): Auflistung der Gesänge des Graduale mit Seitennummern (unvollständig)
  • 2r-154r: Graduale, Gesänge des Temporale und Sanctorale gemischt
  • 154v-164r: Ordinarium-Missae-Sätze (ohne Tropenverse)
  • 164r-221r: Sequenzen
  • 221r-230v: farsierte Episteln und Evangelien
  • 230v: Rubrik des Johannes von Perchausen
  • 231r-246r: Cantiones
  • 246r-250v: Benedicamus
  • 250v-253v: Tropenverse für Introiten
  • 253v-258r: Tropenverse für Ordinarium-Missae-Sätze
  • 258r-260v: zusätzliche Sequenzen und andere Gesänge für "jüngere" Feste (Erasmus, Margareta, Mariae Empfängnis, de BMV in tempore paschali)
  • 260v: Schreiber-Explicit des Ernst von Landshut
  • 261r-264r: Nachträge von vier weiteren Schreibern

Repertoire

Das Repertoire des Moosburger Graduale schließt sowohl das alte "gregorianische" Fundament als auch "post-gregorianische" Gesänge ein. Zum älteren Corpus zählen fast alle 150 Introiten, 111 Gradualien, 25 Trakten, 104 Offertorien und 153 Communionen, die in kalendarischer bzw. liturgischer Reihenfolge geordnet sind. In diesem Teil befinden sich auch 76 Prozessionsgesänge. Für die neuere Repertoirebildung sind die Alleluias (154, etwa 24 jüngeren Datums) interessant, weil sowohl ältere als auch jüngere Stücke nebeneinander erscheinen. Unter den 93 Sequenzen sind neben alten Notkeriana zahlreiche gereimte Stücke neuen Stils zu finden. Mehrere Gesangsgattungen sind mit Tropenversen ergänzt. Nicht weniger als 21 der Introiten werden mit einem einleitenden Tropenvers versehen, der allererste (fol. 2r), der Tropenvers "Gregorius presul" zum Introitus "Ad te levavi", mit der bezeichnenden Rubrik: "Tropus in totum Gradwale sancti Gregorii Pape", deutsch: Tropus zum ganzen Graduale des hl. Papsts Gregor (reg. 590-604). Gemeint ist also ein Tropenvers, der das Buch der Messgesänge des hl. Papsts Gregor einleitet.

  • Ordinarium-Missae-Sätze (wie die Sequenzen, gemischt 9.-11. bzw. 12.-13. Jhdt.): 17 Kyrie, 5 davon mit Tropenversen
  • 9 Gloria, 1 mit Tropenversen
  • 10 Sanctus, 8 Sätze mit Tropenversen
  • 11 Agnus Dei, 7 Sätze mit Tropenversen
  • 9 Ite missa est, 5 davon tropiert
  • 17 Benedicamus Domino

Nur zwei Benedicamus bleiben einfach, eines ist tropiert, die restlichen 14 sind als Benedicamus-Lieder zu bezeichnen, denn die kennzeichnenden Worte "Benedicamus Domino" bzw. "Deo gratias" sind am Ende von Liedstrophen eingearbeitet. Sie werden dadurch zu Cantiones. Hinzu kommen 10 farsierte Lesungen (der Bibeltext wird mit zusätzlichen Versen, meist Gesangszitaten, interpoliert). Einige der jüngeren Gesänge sind erst im 12. bis 13. Jahrhundert, vor allem in Nordfrankreich entstanden, andere sind allein im süddeutsch-böhmisch-österreichischen Raum verbreitet. Auch die 33 Cantiones knüpfen an das nordfranzösische Liedrepertoire des 12. bis 13. Jahrhunderts an; eines davon, "Nove geniture", ist bereits als zweistimmiges Stück im umfangreichen Pariser Conductus-Repertoire Anfang des 13. Jahrhunderts zu finden. Vier von den Moosburger Stücken sind zweistimmig: "Kyrie magne deus potencie" (Tropenverse zum Kyrie), "Ite benedicti et electi" (tropiertes Ite missa est), "Chorus nove Iherusalem" und "Procedentem sponsum de thalamo" (Benedicamus-Lieder). Ein Benedicamus-Lied und vier Cantiones wurden von Johannes von Perchausen komponiert.

Besonders interessant sind jene Gesänge, die am Festtag der Heiligen Unschuldigen Kinder (28. Dezember) zu singen waren. An diesem Tag ereignete sich die Ernennung eines der "Clericuli" zum Bischof für den Festtag (sog. Kinderbischof). Die Überschriften der Cantiones geben deutliche Hinweise auf ihren Zweck: "Castis psallamus mentibus" (231r) (von Johannes von Perchausen) wird zur Wahl des Kinderbischofs gesungen ("Cum episcopus eligitur"). Man schreitet aus der Kirche, indem man "Mos florentis venustatis" (ebenfalls von Johannes) und "Gregis pastor Tytirus" (12. Jh.) singt, und zwar zum Tanz ("Cum itur extra ecclesiam ad Choream"). Zur Einsetzung des Bischofs singt man "Anni novi novitas" ("Cum infulatus et vestitus presul intronizatur").

Sechsmal werden Akrosticha bzw. andere Wortspiele in die Texte der Sequenzen bzw. Cantiones eingearbeitet. Sie werden jeweils mit roter Tinte am Rand der entsprechenden Seite aufgelöst. Zweimal wird der Name des Schutzheiligen Kastulus buchstabiert, einmal der hl. Zeno und einmal "Mospurga".

Unter den Festen im Proprium-Sanctorum-Teil des Graduale befindet sich die "Translacio sancti Castuli nostri gloriosi presulis et patroni" (14. Juni) mit dem Eigenalleluia "Polorum regna". Kastulus wird noch einmal im Sequenziar durch eine Eigensequenz "Iubar miri luminis" hervorgehoben. Sie verwendet dieselbe Melodie wie die Marien-Sequenz "Affluens deliciis", und zwar nicht zufällig, denn 1357 stiftete Johannes von Perchausen 30 Regensburger Denarii für die Aufführung dieser Sequenz an der Oktav von Mariä Himmelfahrt.

Anfertigung

Drei Inschriften sind für die Bestimmung der Schreiber und für das Verständnis der Arbeit des Johannes von Perchausen von besonderer Bedeutung. Auf fol. 2r (s. Abbildung) werden Johannes de Perchausen, Otto de Wartenwerch und Johannes de Geyrstal als die drei Schreiber der Handschrift benannt. Dem Cantionarium wird ein Prolog vorangesetzt, in welchem Johannes von Perchausen sein Vorhaben erklärt und sich selbst mit Otto von Wartenberg und Johannes von Geyerstal als Schreiber von Musikhandschriften bezeichnet. Am Ende des Hauptteils der Handschrift auf fol. 260v hat sich Ernst von Landshut als Schreiber des Codex, mit Datum 1360, verewigt. Von der ersten Rubrik auf fol. 2r bis zu dem auf 1360 datierten Explicit des Ernst von Landshut auf fol. 260v ist dabei keinerlei Schreiberwechsel zu beobachten.

Johannes de Perchausen (der Ort Perchausen ist noch nicht näher identifiziert worden), starb am 15. August 1362. Er ist Autor des in der ersten Person Singular geschriebenen Prologs zum Cantionarium, in dem er sich selbst als ehemaligen Rector Scolarium nennt, und Komponist von fünf Cantiones bzw. Benedicamus-Liedern. Sowohl im Prolog als auch neben den Liedern wird er als Dekan bezeichnet. Früher ist er als Cellarius belegt. Seine Ernennung zum Dekan erfolgte erst 1359; daraus ergibt sich ein terminus post quem für die Anfertigung der Liedersammlung. In einer Urkunde vom 28. Januar 1357 ist seine Schenkung von zwei Musikhandschriften an das Stift vermerkt: Ein Graduale ("bonum et integrum Gradwale") sowie der Winterteil eines Antiphonars "cum bona chorali Tabula". Ebenso verzeichnet ist ein Geldgeschenk Perchausens, das für die vollständige Aufführung des Trinitätsoffiziums und für das Offizium an der Oktav nach Mariä Himmelfahrt bestimmt ist. Die "Tabula choralis" ist - so das Dokument - für den Sologesang der Knabenstimmen bestimmt.

Es scheinen wenig Gründe für Zweifel daran zu bestehen, dass das "bonum et integrum Gradwale" den Hauptteil des Cod. 2° 156, vermutlich bis zu fol. 230v, darstellt.

Der Winterteil des Antiphonars hat anscheinend ebenfalls überlebt und befindet sich heute als Clm 9468 in der Bayerischen Staatsbibliothek in München, Bayerische Staatsbibliothek, Clm 9468. Diese Handschrift schließt ein "Laude tonorum" auf fol. 1v ein, das die Neumae, die den Hauptantiphonen an den bedeutenderen Festtagen angehängt werden, auflistet. Dies ist wahrscheinlich die "Tabula choralis", von der die Urkunde von 1357 berichtet. Der (oder die) Schreiber von Clm 9468 scheinen nicht dieselben zu sein wie für Cod. 2° 156.

Die Handschrift Clm 9469 der Bayerischen Staatsbibliothek bietet ein weiteres Zeugnis für Johannes von Perchausens Interesse an der Gestaltung der Liturgie in Moosburg. Hier nennt sich Johannes Dekan und Kompilator des Buches, das er mit "Breviarium ecclesie Mosburgensis" überschreibt. Das Buch bildet einen Wegweiser durch die Liturgie, in dem die Hauptpunkte der Zeremonien und ihrer Gesänge (allerdings ohne Musik) zitiert werden. Weiterhin standen folgende Personen mit dem Graduale in Verbindung:

  • Otto de Wartenwerch (heute:Wartenberg, Lkr. Erding), Kanoniker des Stiftes Moosburg, starb am 13. Oktober 1356
  • Johannes de Geyrstal (heute: Geiersthal, Lkr. Regen), Kanoniker des Stiftes Moosburg, starb am 12. Oktober 1354
  • Ernestus de Landshuta; sonst unbekannt

Die archivalischen Belege mit den Inschriften im Graduale (insbesondere den Informationen in Perchausens Prolog zum Cantionarium) und mit dem paläographischen Befund (die Handschrift ist bis fol. 260v einheitlich geschrieben) in Einklang zu bringen, ist nicht leicht. Durchaus möglich wäre es, Ernst von Landshut als Schreiber des Kodex schlechthin, oder (weniger wahrscheinlich) Johannes von Perchausen als Schreiber des Textes, Ernst von Landshut als Schreiber der Noten zu betrachten. Plausibel erscheint es, dass mindestens der erste Teil des Cod. 2° 156 (bis fol. 230v) mit dem "bonum et integrum Gradwale" identisch ist, das dem Moosburger Stift von Johannes von Perchausen 1357 geschenkt worden war. Der zweite Abschnitt, inklusive der Cantiones, wurde allerdings von derselben Hand/denselben Händen angelegt. In diesem Abschnitt erscheint Johannes von Perchausen als Dekan und gibt damit eine Datierung, die erst nach Oktober/November 1359 anzusetzen ist. Das von Ernst von Landshut stammende Explicit weist für die Fertigstellung der Handschrift auf das Datum 1360. Dies scheint darauf zu deuten, dass weder Otto von Wartenberg noch Johannes von Geyerstal jemals an der konkreten Produktion des Buches teilhatten, denn Geyerstal starb 1354, Wartenberg 1356. So gilt die Bestätigung auf fol. 2r, dass diese auch "scripserunt", vielleicht für die Vorlagen des Graduales. Auf Vorarbeiten deutet Perchausens Prolog zu den Cantiones. Bevor er Dekan wurde ("antequam in decanum essem assumptus"), hat er als allererster ("primus") den zu singenden Choral in Noten übertragen ("usualem cantum in Musicam transferens"). Seine Mitbrüder Geyerstal und Wartenberg waren ebenfalls unter den ersten, die in Moosburg Bücher mit Musik schrieben ("primus in hac ecclesia libros musicales conscribens"). Johannes sagt ferner, er habe damit begonnen, die Cantiones zusammenzustellen und dem vorliegenden Buch hinzuzufügen. An dieser Arbeit waren Geyerstal und Wartenberg anscheinend nicht beteiligt.

Möglich erscheint folgendes Szenario: Spätestens 1354 beschließen Perchausen, Wartenberg und Geyerstal, ein Gesangbuch für die Messe anzufertigen, um es später dem Stift zu übergeben. Die Arbeit beginnt vor Geyerstals Tod 1354 und wird erst nach dem Ableben des zweiten Beteiligten, Wartenberg (1355), abgeschlossen. 1357, also zu einer Zeit, als die Inschrift nicht mehr ganz stimmig ist, wird das Buch von Perchausen übergeben. Nach seiner Ernennung zum Dekan 1359 initiiert er eine Erweiterung der Arbeit, in die nun die Cantiones, Benedicamus-Lieder und Tropenverse für Introiten und Ordinariumsgesänge aufgenommen werden. Ernst von Landshut hätte die Handschrift angefertigt, und zwar 1.) gemäß den Anweisungen Perchausens und unter Benutzung der Vorlagen von Perchausen, Wartenberg und Geyerstal und 2.) in zwei Zügen: (I) bis 1357 fol. 2r-230v (Ende der Lukas-Genealogie) und (II) bis 1360 fol. 230v (Prolog) bis fol. 260v (Explicit). So wären die zwei Teile der Handschrift 1357 bzw. 1360 zu datieren.

Forschung

Die Texte der Cantiones wurden von Guido Maria Dreves (1854-1909) im 20. Band der Analecta Hymnica (1895) zusammen mit einer knappen Beschreibung der Handschrift und einer Übersicht ihres Inhalts herausgegeben. Eine erste ausführliche Beschreibung mit einer Auflistung der Sequenzen sowie eine Textanalyse der Cantiones lieferte Hans Spanke (1884-1944) im Jahr 1930. Die einzige umfassende Untersuchung der Handschrift ist die 1956 vorgelegte Dissertation von Franz A. Stein (1928-1999), die auch Übertragungen sämtlicher Cantiones und zahlreicher Sequenzen, tropierter Gesänge und Stücke, die vom Moosburger Graduale als unica überliefert werden, einschließt.

Literatur

  • Wulf Arlt, Ein Festoffizium des Mittelalters aus Beauvais in seiner liturgischen und musikalischen Bedeutung, 2 Bände, Köln 1970.
  • Charles Brewer, Monophonic Songs in Non-Central Sources, Notre Dame Conductus: Opera Omnia Bd. 7 [in Vorbereitung].
  • Vitus Grain, Zur Liturgiegeschichte des Kastulusstiftes in Moosburg, in: Sammelblatt des historischen Vereins Freising 15 (1927), 73-102.
  • Andreas Haug, Troparia tardiva. Repertorium später Tropenquellen aus dem deutschsprachigen Raum (Monumenta Monodica Medii Aevi 1), Kassel 1995.
  • Hans Spanke, Das Mosburger Graduale, in: Zeitschrift für romanische Philologie 50 (1930), 582-595.
  • Hans Spanke, 'Tanzmusik in der Kirche des Mittelalters', in: Neuphilologische Mitteilungen 31 (1930), 143-170.
  • Franz A. Stein, Das Moosburger Graduale, Diss. masch. Freiburg im Breisgau 1956.

Quellen

  • Guido Maria Dreves (Hg.), Analecta hymnica medii aevi. 20. Band: Cantiones et muteti. Lieder und Motetten des Mittelalters. Erste Folge: Cantiones Natalitiae, Partheniae, Leipzig 1895.
  • Moosburger Graduale. München, Universitätsbibliothek, 2° Cod. ms. 156. Faksimile. Mit einer Einleitung und Registern von David Hiley (Veröffentlichungen der Gesellschaft für Bayerische Musikgeschichte), Tutzing 1996.

Weiterführende Recherche

Externe Links

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Empfohlene Zitierweise

David Hiley, Moosburger Graduale, publiziert am 30.03.2015; in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: <http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Moosburger Graduale> (13.12.2018)