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Harnier-Kreis

Adolf Freiherr von Harnier. Erkennungsdienstliches Foto der Geheimen Staatspolizei. (Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Bildersammlung 2064)

von Dieter J. Weiß

In dem nach dem Rechtsanwalt Dr. jur. Adolf Freiherr von Harnier (1903-1945) benannten Kreis sammelten sich - nach Vorstufen seit der nationalsozialistischen Machtergreifung 1933 - ab 1936 entschieden bayerisch und monarchistisch eingestellte Persönlichkeiten, um ihre politischen Überzeugungen zu vertreten und für die Zeit nach dem erhofften Zusammenbruch des Nationalsozialismus eine Auffangorganisation zu bilden. Sie rekrutierten sich aus Mitgliedern des 1933 aufgelösten Bayerischen Heimat- und Königsbundes (BHKB), der Bayerischen Volkspartei (BVP) und aus dem katholischen Milieu. Im August 1939 wurden ca. 150 Personen durch die Gestapo verhaftet, neun Hauptbelasteten wurde 1944 der Prozess vor dem Volksgerichtshof gemacht, zwei bezahlten ihren Einsatz mit dem Leben.

Anfänge des monarchistischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus

Kurze Zeit nach der nationalsozialistischen Machtergreifung 1933 begannen sich Anhänger des monarchistischen Gedankens in Bayern zu organisieren. Überwiegend handelte es sich um ehemalige Mitglieder der durch die Nationalsozialisten zunächst mit Repressionen belegten, schließlich gänzlich verbotenen Bayerischen Volkspartei (BVP), der Bayernwacht sowie vor allem des Bayerischen Heimat- und Königsbundes (BHKB). Der totalitäre Absolutheitsanspruch des neuen Regimes verbot ein Fortwirken für ihre Ideale, die meisten Mitglieder des BHKB waren in die innere Emigration gegangen. Kronprinz Rupprecht von Bayern (1869-1955) hatte 1933 und 1934 gegen die Gleichschaltung der deutschen Staaten protestiert, zog sich dann aus der Öffentlichkeit zurück. Die führenden Exponenten des im Juli 1933 aufgelösten BHKB standen unter Polizeiüberwachung.

Bei privaten Zusammenkünften in kleinem Rahmen wurde der monarchistische und bayerische Gedanke weiter gepflegt und zum Ausgangspunkt für eine erhoffte politische Neuordnung genommen. Die Münchner Bildhauerin Margarete Freiin von Stengel (1898-1981), die sich als Leiterin des Sozialwerks "Patrona Bavariae" im BHKB engagiert hatte, organisierte ab Frühjahr 1933 Treffen mit Gleichgesinnten in Privatwohnungen. Eine führende Rolle in diesem Kreis übernahm Heinrich Weiß (1887-1963), der Schlossgarten-Verwalter von Nymphenburg. Unterstützt wurden sie ab Sommer 1935 von Wilhelm Seutter von Lötzen (1901-1982) und dem Münchner städtischen Bauaufseher Joseph Zott (1901-1945). Dieser verfolgte besonders sozialpolitische Ziele und nahm deshalb 1935/36 sogar Beziehungen zum kommunistischen Widerstand auf. So besuchte er etwa das Münchner Klublokal Steinecke (Adalbertstraße) und verkehrte dort mit sozialdemokratischen und kommunistischen Regimegegnern wie er auch Kontakte zur gleichgesinnten Gruppe "Neu Beginnen" hatte. Allerdings wurde anhand dieser Verbindungen die Gruppe durch einen für die Gestapo angeworbenen Spitzel infiltriert. Am 14. November 1935 wurde Margarete von Stengel erstmals von der Gestapo inhaftiert, was die Aktivitäten der Gruppe zeitweilig beendete.

Trotzdem fanden weiter von Weiß organisierte Treffen Gleichgesinnter statt, häufig in Gasthäusern. Eine Bereicherung war der Elektromonteur Heinrich Pflüger (1908-1968), von dessen sechs Brüdern vier katholische Priester waren, die sich ebenfalls anschlossen und weitere Geistliche zur Mitarbeit gewannen. Monarchistisches Gedankengut und die päpstliche Soziallehre bestimmten die Überzeugungen dieses Kreises, der diese Themen im geheimen diskutieren musste. Die soziale Zusammensetzung war heterogen, Mitglieder der alten Führungsmannschaft des BHKB hielten sich fern bzw. ahnten nichts von der Existenz.

In gewisser Weise ist die Entwicklung des Harnier-Kreises in Bayern der in Österreich vergleichbar, wo sich der ehemalige Erzherzog Otto von Österreich (Otto von Habsburg-Lothringen, 1912-2011) und die Legitimisten für die Bewahrung des Staatscharakters des Landes eingesetzt und sich nach dem sog. Anschluss Österreichs 1938 der monarchistische Widerstand im Untergrund formiert hatte und scharf verfolgt wurde.

Konstituierung, Zielsetzung und Aktivitäten des Harnier-Kreises

Im Herbst 1936 erfuhr die Gruppe um Weiß durch den Umzug des 1931 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen promovierten Rechtsanwalts Adolf Freiherr von Harnier (1903-1945) nach München einen bedeutenden Zuwachs. Er gab den Gruppenversammlungen durch regelmäßige Treffen eine feste Form und politisches Gewicht. Den Namen Harnier-Kreis prägte aber erst der amerikanische Historiker James Donohoe Anfang der 1960er Jahre.

Wappen der Familie von Harnier Freiherren von Regendorf. (Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Adelsmatrikel Freiherren H 63)

Harniers Vater Eduard (1860-1947) war königlich-bayerischer Kämmerer am Hof in München. Die um die Jahrhundertwende von Frankfurt am Main nach Bayern gezogene Familie wurde 1917 in den Freiherrenstand erhoben. Die Revolution von 1918 und die darauffolgende Republik lehnte Adolf von Harnier ab und war überzeugt von der Notwendigkeit der Rückkehr zur Monarchie. 1925 trat er dem BHKB bei, seit 1931 gehörte er zu den Mitarbeitern des Landesleiters Georg Enoch Freiherrn von und zu Guttenberg (1893-1940). Schon in der Weimarer Republik lehnte er die Ideologie des Nationalsozialismus vom Standpunkt des Christen und Monarchisten entschieden ab. 1933 wurde Harnier in München als Anwalt zugelassen und nahm seine Tätigkeit als Rechtsanwalt auf. Auf Grund der neuen politischen Verhältnisse zog er sich noch im gleichen Jahr nach Regendorf (Lkr. Regensburg) zurück, um sich der Verwaltung des Familienguts zu widmen, wobei er in Konflikte mit den örtlichen Nationalsozialisten geriet. 1934 konvertierte er vom reformierten Bekenntnis seiner ursprünglich hugenottischen Familie zur katholischen Kirche. Nach seiner Rückkehr nach München vertrat er als Anwalt besonders vom NS-Regime Verfolgte. Ab Ende 1938 konzentrierte er sich auf die Vertretung jüdischer Klienten, zu denen die Familien Aufhäuser (Bankiers), Bernheimer (Kunsthändler) und die Freiherrn von Hirsch (Gutsbesitzer in Planegg, Lkr. München) gehörten.

Die Treue zum königlichen Hause, die Überzeugung von der Monarchie als bester Staatsform und sein katholischer Glaube bestimmten Harniers Handeln. Er dachte an ein enges Zusammenwirken der überwiegend katholischen Staaten Bayern und Österreich und wollte das 1871 von Otto von Bismarck (1815-1891) gegründete Deutsche Reich durch ein stärker föderalistisch verfasstes Reich möglichst unter Einschluss Österreichs ersetzen. Konkretes Ziel war zunächst aber weniger der aktive Sturz des NS-Regimes als der Aufbau einer Auffangorganisation für die Zeit danach. Die Mitglieder wollten sich in ihren Überzeugungen bestätigen und ein Forum für die Ablehnung des Nationalsozialismus aufrecht erhalten. Die eigentlichen Themen wurden bei den regelmäßigen Treffen nur mündlich behandelt. Harnier wollte seine Tätigkeit später vor der Gestapo auf das gelegentliche Halten von Vorträgen in kleinem Kreis beschränkt wissen. Besonders betonte er dabei die soziale Differenz zwischen sich und den übrigen, meist dem unteren Mittelstand angehörigen Mitgliedern.

Während Harnier einen Ständestaat anstrebte, setzten sich Zott, der christliche Gewerkschafter Franz Fackler (1895-1963) und Pflüger für die Errichtung einer "Volksmonarchie" mit weitgehenden Mitbestimmungsrechten und sozialen Verbesserungen für die arbeitende Bevölkerung ein. Sie erhoben soziale Forderungen zur Verbesserung der Lage der Arbeiterschaft, was zu Differenzen innerhalb der Gruppe führte. Ein nach den ersten tausend Tagen des Dritten Reiches 1936 erstelltes Flugblatt forderte alle Stände auf, die Herrschaft der Partei zu beseitigen; es konnte jedoch nicht verbreitet werden. In einem Flugblatt-Entwurf vom Januar 1937, der sich mit der Unfähigkeit und persönlichen Bereicherung vieler NS-Größen befasste und den Reichsstatthalter Franz Xaver Ritter von Epp (1868-1946) als bayerischen Judas bezeichnete, gebrauchte Harnier das Pseudonym "Schmied von Kochel". Aus Sicherheitsbedenken wurden dann allerdings keine Flugblätter verteilt, sondern lediglich interne Nachrichtenblätter.

Führende Mitglieder des Harnier-Kreises
Name Lebensdaten Beruf Funktion Mitgliedschaften vor 1933
Adolf Freiherr von Harnier 1903-1945 Rechtsanwalt Landesleiter BHKB
Josef Zott 1901-1945 Bauaufseher, München Mitgliedder Landesleitung; Hauptkreisleiter von München-Oberbayern; Kreisleiter von München BVP, Bayernwacht
Franz Xaver Fackler 1895-1963 Kaufmännischer Angestellter Mitglied der Landesleitung; stellv. Kreisleiter von München Zentrum, Christlich-Soziale Partei, BVP
Wilhelm Seutter von Lötzen 1901-1982 Kraftwagenführer Mitgliedder Landesleitung; Kreisleiter von Oberbayern BHKB
Erich Chrambach 1888-1957 Rittmeister a.D., Landwirt Hauptkreisleiter von Niederbayern BHKB
Albert Kaifer 1893-1962 Geschäftsführer Hauptkreisleiter von Schwaben
Heinrich Weiß 1887-1963 Schlossgärtner Kreisleiter von München Bayernwacht

Organisation, Strukturen

Zum Jahreswechsel 1937/38 schied Weiß wegen privater Probleme aus dem Führungskreis aus. Seine Aufgaben wurden von Zott übernommen, der den organisatorischen Ausbau als Geschäftsführer der Landesleitung vorantrieb und verfeinerte. Die Stadt München wurde in fünf Hauptbezirke eingeteilt, die mit den Gemeinden des Umlands zum Kreis München zählten. Von hier aus wurde der Kontakt zu gleichgesinnten Gruppen im ganzen Land gehalten. Schwerpunkt war dabei Oberbayern. Dazu dienten besonders die Fahrten von Wilhelm Seutter von Lötzen durch Oberbayern. Fackler hielt die Verbindung nach Augsburg. Sie versuchten über Kontaktleute, häufig katholische Geistliche, und durch Gespräche in Wirtschaften weitere Verbündete zu gewinnen. Die Organisation hatte sich so weit gefestigt, dass ein Verzeichnis der Funktionäre angefertigt wurde, das später der Gestapo in die Hände fiel (Abdruck: Donohoe, Appendix G, Anhang II, S. 279f.). Neben dem Vorsitzenden Harnier gehörten der Landesleitung Zott, Fackler und Seutter von Lötzen an. Es gab drei Hauptkreisleitungen in München-Oberbayern, Niederbayern (Rittmeister a.D. Erich Chrambach, 1888-1957) und Schwaben (Albert Kaifer, 1893-1962), die noch weiter untergliedert waren. Allerdings bestand die differenzierte Organisation zum Teil nur auf dem Papier. Zur Finanzierung der Fahrten diente ein Beitragssystem über den Verkauf von Postkarten mit Photos der Mitglieder des königlichen Hauses und bayerischer Kunstwerke.

Kronprinz Rupprecht und Erbprinz Albrecht von Bayern (1905-1996) verhielten sich gegenüber der Widerstandsgruppe reserviert, um ein befürchtetes Blutvergießen bei ihrer Entdeckung zu verhindern. Erst 1938 empfing der Kronprinz Harnier, Zott, Fackler und Pflüger, doch wurden dabei keine politischen Fragen erörtert. Trotzdem vermuteten die Nationalsozialisten in den Wittelsbachern die Seele des Widerstands.

Zerschlagung des Harnier-Kreises und Verfolgung

Bereits 1936 hatte die Gestapo den in ihren Diensten stehenden Kommunisten Max Troll (1902-1972), genannt "Theo", in den Harnier-Kreis eingeschleust, der weitere Spitzel, darunter Michael Fischer (1878-nach 1947), nachzog. Diese berichteten der Gestapo unmittelbar über ihre Gespräche, so dass diese stets bestens informiert war. Erst am 4. August 1939 schlug die Gestapo zu. Über 150 Personen wurden wegen illegaler Organisation verhaftet und teils im Gestapo-Gefängnis im Wittelsbacher Palais, teils in anderen Münchner Haftanstalten untergebracht (Verzeichnis der Festgenommenen: Donohoe, Appendix G, S. 268-279, Stand 20. August 1939). Adolf von Harnier war bereits am 3. August verhaftet worden. Über die Gründe für diesen späten Zeitpunkt kann nur spekuliert werden. Christina M. Förster hält als Auslöser eine zunehmende Aktivität der Gruppe für möglich. Die von der Gestapo versuchte Instrumentalisierung des Harnier-Kreises gegen Kronprinz Rupprecht, dem eine aktive Beteiligung unterstellt wurde, scheiterte weitgehend. Er kehrte im Oktober aus Ungarn nach München zurück, um sich für ein Verhör zur Verfügung zu stellen, in dem er die Kenntnis einer Organisation um den Freiherrn von Harnier bestritt und nur die persönliche Bekanntschaft zugab.

Die weniger belasteten aktiven Monarchisten, denen Vorbereitung des Hochverrats nicht vorgeworfen wurde, wurden ab Weihnachten 1939 aus der Haft entlassen. Die meisten anderen wurden in das Münchner Gefängnis Stadelheim gebracht, wo sie jahrelang inhaftiert blieben. Am 5. Januar 1940 erging gegen 81 Beschuldigte ein Haftbefehl wegen Vorbereitung des Hochverrats. Im Februar 1940 wurde das Verfahren gegen die Hauptbeschuldigten Harnier, Weiß, Zott, Pflüger, Gebhard Fahrner (geb. 1896), Seutter von Lötzen, Fackler, Kaplan Karl Schuster (1905-1978) und von Stengel abgetrennt. Die Mehrzahl der Übrigen wurde im Verlauf des Krieges freigelassen. Den verbliebenen Gefangenen wurde erst im Juni 1944 der Prozess vor dem 6. Senat des Volksgerichtshofs im Münchner Justizpalast gemacht. Die acht Angeklagten wurden zu unterschiedlich langen Zuchthausstrafen und dem Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt, Harnier zu zehn Jahren. Durch unglückliche Umstände war die Verhandlung gegen Josef Zott abgetrennt und verschoben worden, so dass sein Prozess erst nach der Radikalisierung des Volksgerichtshofs nach dem 20. Juli 1944 stattfand. Er wurde am 26. Oktober 1944 in Berlin zum Tode verurteilt und am 16. Januar 1945 im Zuchthaus Brandenburg-Görden enthauptet. Adolf Freiherr von Harnier starb am Tag seiner Befreiung aus dem Zuchthaus Straubing am 12. Mai 1945 an Hungertyphus als Folge der Haftbedingungen.

Hoffnungen der Monarchisten, gestärkt durch das moralische Kapital ihres Widerstands, nach dem Zusammenbruch des Unrechtsregimes auf die Restituierung der Monarchie scheiterten, Angehörige des Harnier-Kreises wie Heinrich Weiß, Seutter von Lötzen und Chrambach beteiligten sich an der Gründung der Bayernpartei.

Quellen- und Forschungslage

1947 wurde in München-Freimann ein Platz nach Adolf Freiherr von Harnier benannt; 1999 fand Harnier Aufnahme in das „Deutsche Martyrologium“. (Foto: Daniel Rittenauer)

Für den Harnier-Kreis liegen kaum zeitgenössische Quellen vor. Neben erst später abgefassten Memoiren bildet der von Regierungsrat Weintz für die Gestapo im Oktober 1939 abgefasste Bericht "Die Illegale Monarchistische Bewegung in Bayern" die zentrale Quelle, der den katholischen und separatistischen Standpunkt der Monarchisten betont (StA München, Gestapo 56). Eine Abschrift diente Anfang der 1960er Jahre James Donohoe als wichtige Grundlage seiner Darstellung. Außerdem liegt die Verteidigungsschrift Adolf von Harniers vom 5. Mai 1944 auf die Anklage des Oberreichsanwaltes vor dem Volksgerichtshof vor, die die Rolle seiner Mitstreiter wie seine eigene zu bagatellisieren versucht, aber gleichzeitig ein beeindruckendes Zeugnis seiner Gesinnung und seines ungebrochenen Mutes gibt (Donohoe, Appendix H, 281-308).

Christina M. Förster konnte die Quellenbasis nach dem Mauerfall 1989 durch die Auswertung der Justizakten, der polizeilichen Personenakten und Vernehmungsprotokolle (Bundesarchiv Potsdam) sowie durch die Berücksichtigung des privaten Nachlasses Adolf von Harniers im Familienbesitz wesentlich erweitern. Sie erarbeitet in ihrer 1996 erschienenen Münchner Dissertation auf der Grundlage aller verfügbaren Quellen und von Zeitzeugeninterviews ein umfassendes Bild dieses bayerisch-monarchistisch bestimmten Widerstandskreises.

Literatur

  • Heike Bretschneider, Der Widerstand gegen den Nationalsozialismus in München 1933 bis 1945 (Miscellanea Bavarica Monacensia 4), München 1968, hier 133-153.
  • James Donohoe, Hitler's conservative opponents in Bavaria 1930-1945, a study of Catholic, monarchist, and separatist anti-Nazi activities, Leiden 1961.
  • Marion Detjen, Adolf Freiherr von Harnier (1903-1945), in: Karl Josef Hummel/Christoph Strohm (Hg.), Zeugen einer besseren Welt. Christliche Märtyrer des 20. Jahrhunderts, Leipzig 2000, 384-401.
  • Christina Maria Förster, Der Harnier-Kreis. Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Bayern (Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte, Reihe B: Forschungen 74), Paderborn u.a. 1996.
  • Louis Freiherr von Harnier, Adolf Freiherr von Harnier. Ein Lebensbild, in: Thomas A. H. Schöck (Hg.), Aberkennung der Doktorwürde an der Universität Erlangen in der Zeit des Nationalsozialismus, (Akademische Reden und Kolloquien 29), Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg 2010, 43-49.
  • Georg Schwaiger/Peter Pfister, Dr. Adolf Freiherr von Harnier, in:
  • Helmut Moll (Hg.), Zeugen für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts, Bd. 1, Paderborn u.a. 6. Auflage 2015. [darin: 489-491 Adolf von Harnier; 516 f. Josef Zott]
  • Wilhelm Seutter von Lötzen, Bayerns Königstreue im Widerstand. Erinnerungen 1933-1964, Feldafing/Obb. 1964.
  • Dieter J. Weiß, "In Treue fest". Die Geschichte des Bayerischen Heimat- und Königsbundes und des Bayernbundes 1921-2011, in: Adolf Dinglreiter/Dieter J. Weiß (Hg.), Gott mit dir du Land der Bayern. Herausgegeben zum 90jährigen Bestehen des Bayernbundes e. V., München 2011, 11-66.

Weiterführende Recherche

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Externe Links

Empfohlene Zitierweise

Dieter J. Weiß, Harnier-Kreis, publiziert am 12.06.2019; in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: <http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Harnier-Kreis> (19.02.2019)