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Deutscher Alpenverein e. V. (DAV)

Bernhard Johannes, Plattnachferner und Schennfernerkopf, 1870-1886, aus einer Sammelmappe zu einer Zugspitzbesteigung am 25./26. Juli 1887. (Archiv des Deutschen Alpenvereins, München, Schenkung von Rainer Haushofer)
Karl Müller, Gründer des Alpinen Museums, um 1910. (Archiv des Deutschen Alpenvereins, München)
1911 eröffnete der DuÖAV auf der Münchner Praterinsel das Alpine Museum. Ziel des Museums war es, der interessierten Öffentlichkeit Flora, Fauna und Volkskunde des Alpenraums näher zu bringen. Das Bild zeigt das Alpine Museum von der Gartenseite aus (um 1930). Bis 1909 war in dem Gebäude das "Café & Restaurant Isarlust" beheimatet. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb das Museum geschlossen, bis es 1996 mit neuer Konzeption wieder eröffnet wurde. (Archiv des Deutschen Alpenvereins, München)
Die Ausrüstung der Alpinisten zu Beginn des 20. Jahrhunderts mutet aus heutiger Perspektive zuweilen abenteuerlich an, wie dieses Bild zweier Damen von 1938 zeigt. Aus dem Fotoalbum von Isolde Paur. (Archiv des Deutschen Alpenvereins, München)
Gründungsurkunde des Deutschen Alpenvereins von 1948. Nach dem Zweiten Weltkrieg musste sich auch der Alpenverein neu gründen. (Archiv des Deutschen Alpenvereins, München)
Die Alte Angerhütte, um 1885. (Archiv des Deutschen Alpenvereins, München, Bernhard Johannes)
Reintalangerhütte, Wettersteingebirge, um 1900. (Archiv des Deutschen Alpenvereins, München)

von Nicholas Mailänder

Der "Deutsche Alpenverein" (DAV) wurde 1869 in München gegründet. Er ist dezentral in Sektionen organisiert und hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Bergsport zu fördern, die alpinen Lebensräume zu erhalten, sich für die umwelt- und klimaschonende Ausübung des Bergsports einzusetzen und sich mit Kultur, Geschichte und aktuellen Themen des Alpinismus auseinanderzusetzen. Seine Geschichte ist eng verknüpft mit der im 19. Jahrhundert aufkommenden touristischen Erschließung der Bergwelt ebenso wie mit der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts neu entflammten Naturschutzbewegung (auf Bundesebene und in Bayern ist der DAV als Naturschutzverband anerkannt). Auch die politischen Ereignisse und Umbrüche im 19. und 20. Jahrhundert spiegeln sich in seiner Geschichte sehr deutlich wider.

Der "Deutsche Alpenverein" (DAV) ist mit fast einer Mio. Mitglieder (Stand: 2013) der weltgrößte Bergsportverband und der achtgrößte Mitgliedsverein im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Als Spitzenverband im DOSB zeichnet der DAV in Deutschland verantwortlich für: Sport- und Wettkampfklettern, Bergwandern und Bergsteigen, Hochtourengehen, Eisklettern, Expeditionsbergsteigen und Skibergsteigen. Auf Bundesebene und in Bayern ist der DAV als Naturschutzverband anerkannt. Im Bundesverband des DAV sind heute (2013) über 350 rechtlich selbständige Einzelvereine, sog. Sektionen, zusammengeschlossen.

Die 255 Sektionen in Bayern hatten am 31. Dezember 2012 insgesamt 536.487 Mitglieder; damit ist der DAV im Freistaat nach dem Bayerischen Fußballverband und dem Bayerischen Turnverband der drittgrößte Sportverband. Die bei Alpenvereinsmitgliedern beliebtesten Formen des Bergsports sind Bergwandern, Hochtourengehen und Skibergsteigen. Seit 1990 hat sich auch das Klettern zum Breitensport entwickelt; vielerorts in Bayern sind die Kletteranlagen der Alpenvereinssektionen populäre Ausbildungsstätten und wichtige soziale Treffpunkte. Mit ihren Musikgruppen und Chören pflegen die Alpenvereinssektionen auch die volksmusikalische Tradition ihrer Heimat. Als einflussreicher Naturschutzverband engagiert sich der DAV in den Alpen und den bayerischen Mittelgebirgen für den Erhalt von Natur und Landschaft.

Gründungsphase

Der DAV ging aus der am 9. Mai 1869 im Münchner Gasthof "Zur Blauen Traube" ins Leben gerufenen "Sektion München" hervor. Initiatoren der Gründung waren der Tiroler Kurat Franz Senn (1831-1884), der Prager Kaufmann Johann Stüdl (1839-1925), der Münchner Student Karl Hofmann (1847-1870) und der ebenfalls in der bayerischen Hauptstadt lebende Buchhändler Theodor Trautwein (1833-1894). Im Gegensatz zum 1857 in London gegründeten zentralistischen "Alpine Club" (AC) und dem 1862 in Wien entstandenen "Oesterreichischen Alpenverein" (OeAV) war der DAV von vornherein "zweistufig" angelegt: Die Sektionen als rechtlich selbständige Einzelvereine bildeten gemeinsam den DAV-Dachverband. 1873 verfügte dieser Verband über 34 Sektionen in Österreich und Deutschland mit insgesamt 2.383 Einzelmitgliedern. Wichtigste Zielsetzung des DAV war der Bau von Hütten und Wegen in den bayerischen und österreichischen Alpen, deren bergsteigerische Erschließung und die Publikation von Informationen zu Alpenreisen und Hochtouren. 1874 fusionierten der DAV und der Österreichische Alpenverein zum "Deutschen und Österreichischen Alpenverein" (D.u.Oe.A.V.). 1914 hatte der Verein 102.092 Mitglieder, die in 407 Sektionen organisiert waren. Diese betrieben 345 Hütten in den Ostalpen, verbunden durch ein ausgedehntes, einheitlich beschildertes und markiertes Wegenetz. Der Alpenverein organisierte das alpine Rettungswesen und die Ausbildung der Bergführer, begründete den alpinen Naturschutz, war wissenschaftlich aktiv, förderte kulturelle Aktivitäten und engagierte sich sozial in den Gebirgstälern.

Antisemitismus und Nationalsozialismus

Antisemitische Tendenzen waren im Alpenverein seit den frühen 1890er Jahren zu verzeichnen. Bis zum Ersten Weltkrieg verweigerten sieben Sektionen jüdischen Bergfreunden die Aufnahme (Akademische Sektion Graz, Mark Brandenburg, Hohenzollern, Wien, Akademische Sektion München, Linz und Kurmark), verschleierten dies aber gegenüber den zentralen Entscheidungsgremien des D.u.Oe.A.V.

Am 22. Februar 1921 versuchte eine antisemitische Gruppe unter der Führung des bekannten Wiener Bergsteigers Eduard Pichl (1872-1955) auf einer Hauptversammlung der D.u.Oe.A.V.-Sektion Austria, den "Arierparagraphen" einzuführen. Zwar scheiterte der erste Anlauf, weil die für eine Satzungsänderung erforderliche Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen nicht erreicht wurde. Kaum hatten jedoch die jüdischen Mitglieder der Sektion den Saal verlassen, stellte Pichl handstreichartig einen Geschäftsordnungsantrag und ließ sich zum Vorstand der Wiener Traditionssektion wählen. Einmal an der Macht, verhinderten Pichl und der von ihm dominierte Vorstand rigoros die Aufnahme jüdischer Bergsteiger in die immer stärker unter antisemitischen Einfluss geratende Sektion Austria. Erbost über diese Diskriminierung, erklärten rund 2.000 jüdische und nichtjüdische Mitglieder ihren Austritt. Pichl initiierte eine Kampagne, die 1924 zum Ausschluss dieser Sektion aus dem Alpenverein führte, nachdem die österreichischen Sektionen zusammen mit den Münchner Sektionen "Hochland" und "Oberland" sowie der "Akademischen Sektion Dresden" mit der Spaltung des Verbandes gedroht hatten. Diese als "Donaulandaffäre" bezeichneten Vorgänge gelten als das "dunkelste Kapitel" in der Geschichte des Alpenvereins.

Während des "Dritten Reichs" konnte sich der D.u.Oe.A.V. wegen seiner Zweistaatlichkeit bis zur Annektierung Österreichs 1938 weitgehend der "Gleichschaltung" im Rahmen der nationalsozialistischen Sportstruktur entziehen. Ab Mai 1938 hatte der Verband seinen Sitz in Innsbruck und trug die Bezeichnung "Deutscher Alpenverein - Deutscher Bergsteigerverband im Nationalsozialistischen Reichsbund für Leibesübungen" (NSRL). Unter der Führung des Österreichers Arthur Seiß-Inquart (NSDAP, 1892-1946, seit 1938 "Führer des Deutschen Alpenvereins", seit 1940 "Reichskommissar für die Niederlande") war der DAV zuständig für die Ausbildung des Nachwuchses für die Gebirgstruppen der Wehrmacht und arbeitete hierbei eng mit der Hitlerjugend (HJ) zusammen.

Der Alpenverein nach 1945

Die Rechtsnachfolge des DAV trat 1945 der ebenfalls in Innsbruck ansässige "Alpenverein" an, welcher am 10. September 1950 in "Österreichischer Alpenverein" umbenannt wurde. Auf deutschem Staatsgebiet wurde der Alpenverein mit der Machtübernahme der Alliierten im Mai 1945 als ehemalige nationalsozialistische Organisation verboten. In der sowjetischen Besatzungszone (SBZ) – und später in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) – wurde dieses Verbot konsequent umgesetzt: Die 79 ostdeutschen Alpenvereins-"Zweige" wurden aufgelöst. Dagegen arbeiteten im Westen die meisten Sektionen als selbständige "Alpenklubs" weiter. Vereinsrechtlich gesehen erfolgte die Neugründung des Alpenverein-Dachverbandes in Deutschland am 14. Oktober 1948 in München durch die sieben Münchner "Alpenklubs" Bayerland, Berg-Bund München, Berggeist, Männer-Turn-Verein München, München, Oberland, Turner-Alpen-Kränzchen unter der Bezeichnung "Alpenverein". Den Vereinsnamen "Deutscher Alpenverein" führt der Verband offiziell seit dem Zusammenschluss aller deutschen Sektionen auf dem "Alpenvereinstag" in Würzburg am 22. Oktober 1950.

1956 erfolgte die Rückübertragung der ab 1945 durch den Alpenverein mit Sitz in Innsbruck treuhänderisch verwalteten Hütten der westdeutschen Sektionen an die ursprünglichen Eigentümer. Der DAV registrierte die Hüttenrückgabe damals als "wohl größtes Ereignis in der Nachkriegsgeschichte des DAV".

1958 beschloss die Hauptversammlung den Verzicht auf den Bau weiterer Hütten im deutschen Alpenraum und die Verstärkung des Engagements im Naturschutz.

1977 erfolgte die Verabschiedung des Grundsatzprogramms zur umwelt- und sozialverträglichen Entwicklung und zum Schutz des Alpenraums, das einen Verzicht auf den Bau weiterer Hütten und Wege in den Ostalpen beinhaltete.

1984 wurde der DAV aufgrund seiner Verdienste um den Erhalt von Natur und Landschaft im Alpenraum in Bayern als Naturschutzverband anerkannt.

1990 begann nach dem Fall der Mauer die Neugründung der Alpenvereinssektionen auf dem Gebiet der ehemaligen DDR.

1995 trat der DAV als Spitzenverband in den Deutschen Sportbund (DSB) ein und erhielt damit die Fachkompetenz für alle Formen des Bergsports – inklusive des Skibergsteigens.

2001 verabschiedeten die Mitglieder des DAV-Hauptausschusses eine Proklamation, in der sie "die Vorgänge im damaligen Deutschen und Österreichischen Alpenverein (D.u.Oe.A.V.), die 1924 zum Ausschluss der (jüdischen) Sektion 'Donauland' [...] geführt haben", ausdrücklich bedauerten.

2005 erfolgte die Anerkennung des DAV als Naturschutzverband auf Bundesebene.

2008 beschlossen der Alpenverein Südtirol, der DAV und der Oesterreichische Alpenverein die Durchführung eines umfangreichen Forschungsprojekts zur Untersuchung der Geschichte des Alpenvereins und des Bergsports in Deutschland, Österreich und Südtirol von 1918 bis 1945.

2011 veröffentlichten der DAV, der OeAV und der AVS den Dokumentationsband "Berg Heil! Alpenverein und Bergsteigen 1918–1945". Das Werk gilt als vorbildliche Aufarbeitung dieses problematischen Abschnitts der gemeinsamen Vereinsgeschichte.

Vereinstätigkeit

Satzungsgemäßer Zweck des DAV ist es, "das Bergsteigen und alpine Sportarten vor allem in den Alpen und den deutschen Mittelgebirgen, besonders für die Jugend und die Familien, zu fördern und zu pflegen, die Schönheit und Ursprünglichkeit der Bergwelt zu erhalten, die Kenntnisse über die Gebirge zu erweitern und zu verbreiten, dadurch die Bindung zur Heimat zu pflegen sowie Wissenschaft und Forschung über diese Bereiche zu fördern".

Der DAV betreibt 326 öffentlich zugängliche Berg- und Schutzhütten in den Alpen und den deutschen Mittelgebirgen und unterhält ein Bergwegenetz in den Ostalpen von insgesamt 30.000 km Länge. Alpenvereins-Sektionen betreiben in Deutschland mehr als 200 Kletteranlagen.

Ein zentrales Handlungsfeld ist die Ausbildung für alle Formen des alpinen Sports durch zentral geschulte Fachübungsleiter und Trainer. Die Sektionen bieten ein breit gefächertes Programm von Ausbildungskursen und geführten Unternehmungen an. Die heute durch DAV, OeAV und den Schweizer Alpen Club (SAC) gemeinsam betriebene alpine Sicherheitsforschung genießt internationale Anerkennung.

Seit Ende der 1970er Jahre brachte sich der DAV zunehmend in den alpinen Natur- und Umweltschutz ein. Die wichtigsten Themen waren und sind: Gegenmaßnahmen gegen das Waldsterben, der natur- und landschaftsverträgliche Betrieb der Alpenvereinshütten, die Verhinderung des Baus landschaftszerstörender Straßen, Bergbahnen und Speicherseen, die naturverträgliche Gestaltung aller Formen des Bergsports sowie deren klimafreundliche Ausübung.

Eine wichtige Rolle spielt heute im DAV das Familienbergsteigen. In den meisten Sektionen gibt es Familiengruppen, vielfach mit speziell ausgebildeten Familiengruppenleitern.

Zusammen mit dem OeAV gibt der DAV die Alpenvereinskarten heraus; an der Publikation des Alpenvereinsjahrbuchs "BERG" und der beim Bergverlag Rother erscheinenden Reihe der Alpenvereinsführer ist auch der "Alpenverein Südtirol" (AVS) beteiligt. Das seit 1999 unter dem Titel "Panorama" erscheinende Mitgliedermagazin des DAV ist mit jeweils 600.000 gedruckten Exemplaren die auflagenstärkste Bergsteigerzeitschrift in Europa.

Die Bibliothek des DAV auf der Praterinsel in München enthält den weltweit größten Bestand an alpiner Literatur und steht den Alpenvereinsmitgliedern kostenlos zur Verfügung. Auch an den Geschäftsstellen der meisten Sektionen können Medien entliehen werden. Viele Sektionen stellen ihren Mitgliedern zudem Leihausrüstung zur Verfügung.

Weitere Dienstleistungen des DAV sind das Versicherungswesen sowie der Verkauf von alpiner Bekleidung, Ausrüstung und Literatur über den "DAV-Shop".

Aus dem Ende der 1970er Jahre ins Leben gerufenen "DAV-Bergfahrtendienst" ging 1984 der "DAV Summit Club" hervor. Das kommerzielle Tochterunternehmen des DAV ist ein international tätiger Reiseveranstalter, dessen breite Angebotspalette auch sehr anspruchsvolle Unternehmungen enthält.

Vereinsstruktur

Der DAV ist der Dachverband von über 350 Sektionen, rechtlich selbständigen Vereinen. Die Mitgliedschaft von natürlichen Personen im DAV ist nur über die Zugehörigkeit zu einer Sektion möglich. Gemäß den Vorgaben des Deutschen Olympischen Sportbunds gliedert sich der DAV in Landesverbände; in Bayern übernimmt der "Kletterfachverband Bayern" (KVB) die Funktion eines Landesverbandes. Zusätzlich bestehen traditionell regionale Zusammenschlüsse von Sektionen wie der Südbayerische Sektionentag und der Nordbayerische Sektionentag. In einigen größeren Städten gibt es mehrere Alpenvereinssektionen, die sich nach Größe und Ausrichtung stark unterscheiden können.

Die Organe des DAV-Dachverbandes sind die Hauptversammlung, das Präsidium und der Verbandsrat.

Die "Jugend des Deutschen Alpenvereins" (JDAV) ist auf Sektionsebene in Jugendgruppen (12–17 Jahre) sowie leistungsorientierte "Jungmannschaften" (18–25 Jahre) und Klettergruppen organisiert. Die Jugendgruppierungen der Sektionen sind in Bezirks- und Landesverbänden zusammengefasst. Auf dem jährlich stattfindenden Bundesjugendleitertag wählen die Jugendvertreter der Sektionen die Bundesjugendleitung, die über die Bundesjugendleiterin/den Bundesjugendleiter im Präsidium des DAV-Dachverbandes vertreten ist. Die JDAV ist zwar vereinsrechtlich gesehen auf Bundes-, Landes- und Sektionsebene dem jeweiligen Erwachsenenverein zugeordnet, organisatorisch jedoch weitgehend eigenständig. Die von den Jugendleitern gewählten Bezirks-, Landes- und Bundesjugendleitertage vertreten die JDAV gegenüber der Öffentlichkeit und dem DAV. Auf Bundesebene bietet die JDAV selbständig Ausbildungskurse und geführte Unternehmungen an. Auch einige Landesverbände – wie der JDAV-Landesverband Bayern – verfügen über organisatorisch unabhängige Ausbildungssysteme, mit denselben Anforderungsstandards wie der JDAV-Bundesverband.

Literatur

  • Rainer Amstädter, Der Alpinismus. Kultur - Organisation - Politik, Wien 1996.
  • Anneliese Gidl, Alpenverein. Die Städter entdecken die Alpen. Der Deutsche und Österreichische Alpenverein von der Gründung bis zum Ende des Ersten Weltkrieges, Wien u. a. 2007.
  • Friederike Kaiser/Klara Esters (Hg.), Aufwärts! Berge, Begeisterung und der Deutsche Alpenverein 1945 bis 2007. Begleitbuch zur Ausstellung im Alpinen Museum des Deutschen Alpenvereins München, 19. Juli 2007 bis 23. März 2008, München 2007.
  • Nicholas Mailänder, Im Zeichen des Edelweiß. Die Geschichte Münchens als Bersteigerstadt, Zürich 2006.
  • Ingeborg Schmid-Mummert, Absturz. Eine kulturwissenschaftlich volkskundliche Untersuchung tödlicher Bergunfälle im Spannungsfeld des frühen Verbandsalpinismus, Saarbrücken 2008.
  • Helmuth Zebhauser, Alpinismus im Hitlerstaat (Dokumente des Alpinismus 1), München 1998.

Quellen

  • Jahrbuch des Deutschen Alpenvereins.
  • Mitteilungen des Deutschen Alpenvereins.

Weiterführende Recherche

Externe Links

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DAV

Empfohlene Zitierweise

Nicholas Mailänder, Deutscher Alpenverein e. V. (DAV), publiziert am 17.06.2013; in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: <http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Deutscher_Alpenverein_e._V._(DAV)> (20.11.2018)