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Waldsterben

Briefmarke Umweltschutzkampagne "Rettet den Wald", Erstausgabetag: 16. Juli 1985.

von Birgit Metzger

Begriff, der ursprünglich aus der Forstwirtschaft stammt. In den 1980er Jahren wurde er als Drohszenario in der öffentlichen Umweltdebatte aufgegriffen und dominierte diese. Im Kampf gegen das Waldsterben bildeten sich breite gesellschaftliche Bündnisse. Das große öffentliche Interesse löste umweltpolitische Reaktionen aus: Neben regelmäßigen Waldschadenserhebungen rückten Maßnahmen zur Verringerung von Schadstoff-Emissionen in den Vordergrund. Allerdings blieben die Waldschäden im weiteren Verlauf konstant auf einem Niveau, weshalb sich die Forschung uneinig ist, ob die verschiedenen Maßnahmen die Entwicklung stoppen konnten oder die bedrohlichen Prognosen der 1980er Jahre übertrieben waren.

Begriff

Wirkung von Luftverunreinigungen auf Bäume. Abb. aus: Wald in Gefahr. Eine Information der Bayerischen Staatsregierung, 1983, 26. (Grafik: © Dietrich Zernecke, Bay. Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten))

Der Begriff "Waldsterben" bezeichnete in den 1980er Jahren ein wissenschaftlich prognostiziertes Katastrophenszenario, demzufolge das ganze Ökosystem Wald auf großen Flächen in Europa und Nordamerika unmittelbar abzusterben drohte. Die Ursache dafür, so die verbreitete Annahme, sei durch den Menschen verursachte und großflächig verbreitete Luftverschmutzung (SO2, NOx, Stichwort "Saurer Regen").

Der Begriff und ähnliche Komposita sind älter: In der Forstfachsprache sind Zusammensetzungen mit "Sterben" üblich, um bestimmte, schwer aufklärbare Krankheitserscheinungen einer Baumart zu bezeichnen, z. B. "Tannensterben", "Eichensterben" oder "Ulmensterben". Die Wendungen "sterbende Wälder" oder "Waldsterben" waren spätestens seit den 1920er Jahren gebräuchlich. So wurde 1922 über ein "Waldsterben" in der Schweiz berichtet. 1930 sah man im Ruhrgebiet "sterbende Wälder" infolge von Bergbau und Abgas-Immissionen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war von "Waldsterben" die Rede, als die Besatzungsmächte zum Teil stark in den deutschen Waldbestand eingriffen und zusätzlich eine mehrjährige Borkenkäferepidemie die Wälder befiel.

Einen großen Bekanntheitsgrad erlangte der Begriff in den 1980er Jahren im Zusammenhang mit der öffentlichen Debatte über ein bevorstehendes Absterben der Wälder in Westdeutschland. Zwischen 1982 und ca. 1986 wurde er sowohl in der Forstfachsprache als auch in Medien und Politik vielfach verwendet. Auch in andere Sprachen (engl. "forest dieback" oder "Waldsterben"; frz. "le dépérissement forestier" oder "le Waldsterben") wurde der Begriff in dieser Zeit als Lehnwort übernommen.

Seit 1986 ist die Medienberichterstattung zum Thema Waldsterben stark zurückgegangen. Wissenschaftler und Politiker distanzierten sich zunehmend von dem Begriff und bevorzugten die vermeintlich neutralere Bezeichnung "neuartige Waldschäden". Im alltäglichen Sprachgebrauch ist "Waldsterben" jedoch bis heute fest verankert. Zum einen wird damit weiterhin das Phänomen einer Schädigung des Waldes durch Luftverunreinigungen bezeichnet. Seltener werden Waldschäden und Waldzerstörungen aufgrund von anderen Ursachen mit dem Ausdruck belegt (z. B. Wildverbiss, Regenwald-Abholzungen). Zum anderen wird der Begriff als Metapher benutzt, um auf starke Übertreibungen im Zusammenhang mit Katastrophenmeldungen zu verweisen, wie für die Dramatisierung angesichts der Weltwirtschaftskrise 2009 oder der Schweinegrippe 2009. In diesem Zusammenhang wird "Waldsterben" auch als Beispiel für eine angeblich typische deutsche Angst bemüht. Unterstellt wird, dass die Befürchtung eines großflächigen Waldsterbens übertrieben und irrational war und dass eben dies typisch deutsche Eigenschaften zum Ausdruck gebracht hätte.

Waldschäden vor den 1980er Jahren

Schäden an Bäumen durch Abgase aus industriellen Verbrennungsprozessen wurden seit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert vermehrt beobachtet und wissenschaftlich untersucht. Diese "Rauchschäden" waren Gegenstand von (zum Teil vor Gericht ausgetragenen) Auseinandersetzungen zwischen Industriellen und Waldbesitzern, stießen jedoch kaum auf öffentliches Interesse. Räumlich waren die Schäden und die Auseinandersetzungen darüber auf die Industrieregionen begrenzt, vor allem in Sachsen und im Ruhrgebiet erlangten sie Bedeutung. Unabhängig davon wurden in Süddeutschland seit dem 19. Jahrhundert wiederholt spezifische "Tannensterben" dokumentiert. Diese bis heute nicht vollständig aufgeklärten Schadenswellen traten wiederholt auf, wurden aber außerhalb der Forstwelt kaum beachtet.

Die Debatte um das Waldsterben in den 1980er Jahren. Entwicklung und Verlauf

"Den Wald retten. Widerstand leisten". Plakat der Aktion Rumpelstilzchen. (Bundesarchiv: Plak 007-020-005, Grafiker: o. Ang.)

In den 1980er Jahren wurden Schäden an Waldbäumen zum Gegenstand der bis dahin größten und breitesten Umweltdebatte in der damaligen Bundesrepublik. Prominente Forstwissenschaftler wie Bernhard Ulrich (geb. 1926), Peter Schütt (1926-2010) und Karl Friedrich Wentzel warnten seit 1979 wiederholt und eindringlich vor dem unmittelbar bevorstehenden Absterben des Waldes auf großen Flächen, wenn nicht rasch etwas gegen die angenommene Ursache Luftverschmutzung unternommen würde. Die Medien griffen die Warnungen ab 1981 zunehmend auf und machten mit apokalyptischen Szenarien auf die bedrohlichen Waldschäden und das bevorstehende Verschwinden des Waldes in Westdeutschland, ja ganz Mitteleuropa, aufmerksam. Eine emotional geführte Debatte, die weite Teile der westdeutschen Gesellschaft erfasste, entwickelte sich zwischen 1982 und 1986. Die Umweltbewegung griff das Thema in teils spektakulären Protestaktionen auf. Presse und Rundfunk berichteten ständig; das Waldsterben wurde zum Gegenstand von Wahlkämpfen und Bundestagsdebatten. Innerhalb kurzer Zeit avancierte das Thema zum "Umweltproblem Nr. 1", wie eine Umfrage der deutschen Presseagentur im Sommer 1982 ergab. Neben der großen gesellschaftlichen Einigkeit über die Problemdiagnose und der Intensität und Emotionalität, mit der die Debatte geführt wurde, ist am Thema Waldsterben die Tatsache bemerkenswert, dass die Behörden und das politische System verhältnismäßig schnell und mit einer Vielzahl von Maßnahmen reagierten. Unter dem massiven Druck der Öffentlichkeit beschloss die Bundesregierung strengere Auflagen zur Luftreinhaltung, die zuvor lange ergebnislos diskutiert worden waren. Die wichtigsten Maßnahmen betrafen den Ausstoß von Schwefeldioxid bei Kraftwerken, der bis Ende des Jahrzehnts um über 70 % gesenkt wurde. Weniger deutlich sanken die Stickoxid-Emissionen des Kraftverkehrs. Zwar wurde der Katalysator eingeführt, doch die gleichzeitige Zunahme des Autoverkehrs egalisierte die Einsparungen weitgehend. Außerdem veranlasste die Bundesregierung regelmäßige Waldzustandsberichte und eine massive Forschungsförderung für die Forstwissenschaft.

In Westeuropa, Skandinavien und Nordamerika wurden ähnliche Diskussionen unter dem Stichwort "Saurer Regen" geführt. Diese erreichten aber nicht das Ausmaß und die Emotionalität der westdeutschen Debatte.

Waldsterben in Bayern

Abgestorbene Bäume am Großen Rachel im Bayerischen Wald. (Foto von High Contrast, lizensiert durch CC BY 3.0 de via Wikimedia Commons)

Bayern spielte in der Waldsterbensdebatte in mehrfacher Hinsicht eine wichtige Rolle. Ein erneutes und unerklärliches Tannensterben in Bayern (und Baden-Württemberg) war in den 1970er Jahren einer der Ausgangspunkte der Waldsterbensdebatte. Wenig später beobachteten Forstleute auch auffällige Schäden an Fichten. In Zusammenhang mit neuen Erkenntnissen über die großräumige Verteilung von Luftschadstoffen äußerten Wissenschaftler den Verdacht, dass industrielle Abgase aus den tschechischen Industriegebieten und aus dem Ruhrgebiet Tannen- und Fichtenschäden in Bayern auslösen könnten. Ein engagierter Verfechter dieser These war der an der Ludwig-Maximilians-Universität München beschäftigte Professor für Forstpathologie, Peter Schütt, der als Spezialist für das Tannensterben galt und zu einem der prominentesten Warner vor dem Waldsterben wurde. Die Wälder in den bayerischen Mittelgebirgsregionen gehörten zu den am stärksten und deutlich sichtbar geschädigten. Aus diesem Grund waren besonders das Fichtelgebirge und der Bayerische Wald in den 1980er Jahren bevorzugte Ziele von Waldsterbensexkursionen. Die dort auftretenden augenscheinlichen und auch für Laien erkennbaren Schäden wurden in den Massenmedien vielfach abgebildet. Der bayerische Staat war ein wichtiger Akteur in der Waldsterbensdebatte, nicht nur auf Landes-, sondern auch auf Bundesebene. So förderte Bayern bereits ab Ende der 1970er Jahre die Erforschung der unerklärlichen Waldschäden und führte als erstes Land eine umfassende Erhebung des Schadausmaßes durch. Die Staatsforstverwaltung ging mit aufrüttelnden und informierenden Broschüren über das Waldsterben an die Öffentlichkeit. Über den Bundesrat nahm die bayerische Staatsregierung Einfluss auf die Luftreinhaltepolitik des Bundes und bewirkte zusammen mit Baden-Württemberg eine weitere Verschärfung der Auflagen für Kohlekraftwerke. Prominente Politiker der CSU auf Landes- und Bundesebene entdeckten das Waldsterben außerdem als Argument für die Kernenergie und gegen die Umweltbewegung. So warf der bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauß (1915-1988, Ministerpräsident 1978-1988) den atomkritischen Umweltschützern vor, sie hätten durch ihre "Verschleppungstaktik beim Ausbau der Kernenergie" zum "derzeitigen Ausmaß des Baumsterbens beigetragen" (Strauß in einem Brief an die "Schutzgemeinschaft Deutscher Wald").

Ferner war in Bayern das Protestbündnis gegen das Waldsterben stark. Auf Initiative des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) gründete sich im Frühjahr 1984 die "Deutsche Aktionsgemeinschaft Kampf gegen das Waldsterben". Ihr Ziel war, durch ein möglichst breites Bündnis unter Einschluss auch mitgliederstarker konservativer Verbände zusätzlich Druck auf die politischen Entscheidungsträger in Richtung einer wirksamen Bekämpfung des Waldsterbens auszuüben. Tatsächlich reichte das Bündnis von Umweltverbänden über traditionelle Naturschützer und Heimatbünde, Waldbauern, Forstleute und Jäger bis zum Berufsverband der Architekten und zur evangelischen Kirche. Größte und vielleicht erfolgreichste Aktion war eine Demonstrationsveranstaltung in München im November 1984, an der mehr als 10.000 Menschen teilnahmen. Aufsehen erregte auch die Besetzung des Schlosses Neuschwanstein im Sommer 1983 durch den ein knappes Jahr zuvor gegründeten Umweltverband "Robin Wood".

Neben Forst- und Umweltverbänden engagierten sich auch bayerische Kommunen gegen das Waldsterben, allen voran die Stadt Augsburg als eine der größten kommunalen Waldbesitzerinnen. Augsburg richtete nicht nur einen eigenen Lehrpfad zum Waldsterben ein, sondern verklagte auch die Bundesregierung wegen der Schädigung der Stadtwälder auf Schadensersatz. Die Klage wurde 1987 in letzter Instanz vom Bundesgerichtshof abgewiesen.

Weiterer Verlauf und gegenwärtige Diskussion

Sterbender Fichtenwald in den Hochlagen des Riesengebirges an der tschechisch-polnischen Grenze. Abb. aus: Waldsterben durch Verschmutzung. Eine Information des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, 10. (Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Foto: Dr. Klaus Thiele)

In den späten 1980er Jahren nahm die Aufmerksamkeit für das Thema zunächst in den Massenmedien und in der Politik, etwas später in den Forstwissenschaften deutlich ab. Gleichzeitig blieb in der Öffentlichkeit die Überzeugung von der unmittelbaren Gefährdung des Waldes noch lange verbreitet. Das hing unter anderem mit den seit 1984 jährlich veröffentlichten "Waldschadensberichten" (ab 1989 "Waldzustandsberichte") zusammen, nach denen die Schäden ab 1986 zwar nicht mehr viel zunahmen, aber auch nicht zurückgingen. Vielmehr stabilisierten sich die Schäden seitdem mit leichten Schwankungen auf einem Niveau. Allerdings sind ab Ende der 1980er Jahre zunehmend kritische Stimmen laut geworden, die die Aussagekraft der Daten aus den Waldzustandsberichten bezweifeln und Modifikationen des Verfahrens fordern. Ein Hauptkritikpunkt ist, dass der Kronenzustand der Bäume starken natürlichen Schwankungen unterliegt und Kronenverlichtungen ein sehr unspezifisches Symptom darstellen. Darüber hinaus setzte sich im Laufe der 1990er Jahre in der Forstwissenschaft die Ansicht durch, dass von einem stattfindenden oder unmittelbar bevorstehenden großflächigen "Waldsterben" nicht die Rede sein könne. Keine Einigkeit herrscht über die Bewertung des Ausmaßes und der Ursachen der Waldschäden. Einige Wissenschaftler vertreten die Ansicht, dass die Waldsterbensprognosen im Prinzip korrekt waren und ihr Eintreten nur durch die drastische Reduktion der Schadstoff-Emissionen verhindert wurde. Andere schätzen die Bedeutung der Luftverschmutzung für den Zustand der Wälder als gering ein und erklären das Auftreten verschiedener Waldschäden in den 1980er Jahren mit Witterungsextremen wie Trockenjahren und Frostereignissen. Einzelne Wissenschaftler befürchten, dass die wirklich großen Schäden noch bevorstehen, sei es aufgrund des Klimawandels oder aufgrund der anhaltend hohen Stickstoff-Immissionen. Gegenwärtig erlebt das "Waldsterben" eine Renaissance in der Klimadebatte. Sowohl Umweltmahner als auch Klimaskeptiker beziehen sich auf das Waldsterben als Vergleichsobjekt. Die einen interpretieren das Waldsterben als Musterfall für einen erfolgreichen gesellschaftlichen und politischen Umgang mit einem drängenden Umweltproblem, die anderen als Beispiel für eine wissenschaftliche Fehlinterpretation und realitätsferne Ökohysterie.

Auswirkungen

Neben der deutlichen Verbesserung der Luftqualität durch die Reduktion der Abgasemissionen bewirkte die Waldsterbensdebatte eine umweltpolitische Sensibilisierung der westdeutschen Gesellschaft. Eine breitere umweltpolitische Aktivierung fand in der Bundesrepublik zwar bereits in den 1970er Jahren statt, aber anders als die Diskussion um die Kernenergie, die die Gesellschaft polarisierte, bot das "Waldsterben" für gesellschaftliche Gruppen vom linken bis zum konservativen Spektrum vielfältige Anknüpfungspunkte. Dies trug dazu bei, dass umweltpolitische Themen in den gesellschaftlichen Mainstream eindrangen und größere Akzeptanz bei allen Bevölkerungsgruppen fanden. Auch für die disziplinäre Entwicklung der Forstwissenschaft war das Waldsterben von großer Bedeutung. Auf Grundlage der groß angelegten und großzügig geförderten Forschungsprojekte entwickelte und etablierte sich eine disziplinär breit gefächerte Waldökosystemforschung, die eine Verwissenschaftlichung, Ausdifferenzierung und Modernisierung der Forst- und Umweltwissenschaften mit sich brachte.

Literatur

  • Kenneth Anders/Frank Uekötter, Viel Lärm ums stille Sterben - Die Debatte über das Waldsterben in Deutschland, in: Frank Uekötter/Jens Hohensee, Wird Kassandra heiser? Die Geschichte falscher Ökoalarme, Stuttgart 2004, 112-138.
  • Martin Bemmann, Beschädigte Vegetation und sterbender Wald. Zur Entstehung eines Umweltproblems in Deutschland 1893-1970 (Umwelt und Gesellschaft 5), Göttingen 2012.
  • Roderich von Detten (Hg.), Das Waldsterben. Rückblick auf einen Ausnahmezustand, München 2013.
  • Roderich von Detten, Umweltpolitik und Unsicherheit. Zum Zusammenspiel von Wissenschaft und Umweltpolitik in der Debatte um das Waldsterben der 1980er Jahre, in: Archiv für Sozialgeschichte 50 (2010), 217-269.
  • Wolfram Elling u. a., Schädigung von Waldökosystemen. Auswirkungen anthropogener Umweltveränderungen und Schutzmaßnahmen, München 2007.
  • Rudi Holzberger, Das sogenannte Waldsterben. Zur Karriere eines Klischees: Das Thema Wald im journalistischen Diskurs, Bergatreute 1995.
  • Birgit Metzger/Martin Bemmann/Roland Schäfer, "Erst stirbt der Wald, dann stirbt der Mensch". Was hatte das Waldsterben mit dem deutschen Waldmythos zu tun?, in: Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hg.), Mythos Wald. Münster 2009, 43-53. [Begleitbuch zur gleichnamigen Wanderausstellung des LWL-Museumsamtes für Westfalen]
  • Markus Reuther, Forschungssteuerung zwischen Staat und Wissenschaft. Ein Fallbeispiel aus der bayerischen Waldschadensforschung, Göttingen 1999.
  • Roland Schäfer, "Lamettasyndrom" und "Säuresteppe": Das Waldsterben und die Forstwissenschaften 1979-2007 (Schriften aus dem Institut für Forstökonomie 34), Freiburg 2012.
  • Wolfgang Zierhofer, Umweltforschung und Öffentlichkeit. Das Waldsterben und die kommunikativen Leistungen von Wissenschaft und Massenmedien, Opladen 1998.

Quellen

  • Arbeitskreis Chemische Industrie/Katalyse Umweltgruppe Köln e.V., Das Waldsterben: Ursachen - Folgen - Gegenmaßnahmen, Köln 1984.
  • Bayerischer Landtag, Gemeinschaftliche informatorische Sitzung gemäß § 45 der Geschäftsordnung für den Bayerischen Landtag zum Thema Wechselwirkungen zwischen Umweltbelastungen und Schäden an Waldbäumen, Bayerischer Landtag, München 1983.
  • Bayerische Staatsforstverwaltung, Baumsterben in Bayern, Information 3/1982, Sonderheft.
  • Bayerische Staatsforstverwaltung, Waldsterben, Information 1/1983, Sonderheft.
  • Bayer. Staatsministerien für Ernährung, Landwirtschaft u. Forsten u. für Landesentwicklung u. Umweltfragen, Wald in Gefahr. Eine Information d. Bayerischen Staatsregierung, München 1984.
  • Der deutsche Wald stirbt, Dokumentation, in: Bild der Wissenschaft 12 (1982), 83-134.
  • Deutsche Aktionsgemeinschaft Kampf gegen das Waldsterben, Informationen, Stellungnahmen, Forderungen, Bonn 1985.
  • Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll, 10. Wahlperiode, 9. Sitzung vom 20.5.1983, 435-477 (PDF).
  • Peter Schütt, Der Wald stirbt an Stress, München 1984.
  • Hubert Weinzierl, Waldsterben. Ein Verbrechen an der Schöpfung, Wiesenfelden 1985.

Weiterführende Recherche

Externe Links

Saurer Regen

Empfohlene Zitierweise

Birgit Metzger, Waldsterben, publiziert am 19.06.2012; in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: <http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Waldsterben> (20.11.2018)