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    Neueste Artikel


    Atelier Troost

    Gerhardine "Gerdy" Troost (1904-2003) und Leonhard Gall (1884-1952) im "Atelier Troost". Vor ihnen der Grundriss des "Führerbaus", 1935. (Library of Congress, Washington DC, Lot 3897; gemeinfrei)

    Timo Nüßlein
    Als Atelier Troost wurde das zwischen 1934 und 1937 von Gerhardine "Gerdy" Troost (geb. Andresen, 1904–2003) und Leonhard Gall (1884–1952) geleiteten Münchner Architekturbüro bezeichnet. Seine nach dem Vorbild des Architekten Paul Ludwig Troost (1878–1934) entworfenen Inneneinrichtungen hatten erheblichen Einfluss auf die gehobene Innenarchitektur im "Dritten Reich". Weiterlesen

    TSV München von 1860

    Das offizielle Vereinswappen des "Turn- und Sportverein München von 1860" (kurz: TSV 1860 München). (Quelle: Wikimedia Commons)

    Anton Löffelmeier
    Der Verein wurde 1848 als Münchner Turnverein gegründet, zwei Jahre später jedoch wieder aufgelöst. 1860 kam es zu einer erneuten Gründung und der Sportverein entwickelte sich zum erfolgreichsten Verein im Münchner Stadtgebiet. Anfang des 20. Jahrhunderts errichtete der Verein neben eigenen Hallen und Sportplätzen das heute noch bestehende Stadion an der Grünwalder Straße (1919). Waren in der Weimarer Zeit anfangs im Wesentlichen die leichtathletischen Sparten erfolgreich, gewann vor allem die Fußballabteilung an Bedeutung. Weiterlesen


    Oberbayerisches Volksblatt

    Das Verbreitungsgebiet des "Oberbayerischen Volksblattes" Mitte der 1970er Jahre. (Stadtarchiv Rosenheim)

    Paul Hoser
    Das "Oberbayerische Volksblatt" (OVB) in Rosenheim erschien erstmals am 26. Oktober 1945 mit Genehmigung der US-Militärregierung. Die beiden Lizenzinhaber waren Sozialdemokraten. Im Januar 1949 konnte sich der Altverleger des ehemaligen "Rosenheimer Anzeigers" als Gesellschafter beteiligen. Im April 1951 kam auch noch der Verleger des früheren "Rosenheimer Tagblatts" hinzu. Bis 1966 waren die sozialdemokratischen Gesellschafter ausgeschieden, die Erben verkauften ihre Anteile an die "Münchener Zeitungs-Verlag KG", die den "Münchner Merkur" herausgab. Weiterlesen


    Reformpädagogik

    Der aus München stammende Pädagoge Georg Kerschensteiner (1854-1932) war eine der prägendsten Persönlichkeiten der Reformpädagogik in München und Bayern. Fotogravüre um 1900. (Bayerische Staatsbibliothek, Bildarchiv port-014941)

    Helmwart Hierdeis
    Die sog. Reformpädagogik (auch "Reformpädagogische Bewegung" oder "Pädagogische Bewegung") entwickelte sich aus einem kritischen Blick auf eine bestehende Erziehungs- und Bildungskultur, die von der patriarchalisch-autoritären Gesellschaft der Zeit um 1900 geprägt war. Den aus dem Bürgertum stammenden Reformern ging es um neue Erziehungsformen, die sich an den Bedürfnissen und den Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen ausrichtete. In Bayern ist die Reformpädagogik v. a. mit den Namen Georg Kerschensteiner (1854–1932) und Aloys Fischer (1880–1937) verbunden. Weiterlesen

    Reichsritterschaft, Kanton Altmühl

    link=Reichsritterschaft, Kanton AltmühlWappen des Kantons Altmühl. (Abb. aus: Des Heiligen Römischen Reichs ohnmittelbahr-Freyer Ritterschafft, Der Sechs Ort in Francken, erneuert- vermehrt- und confirmirte Ordnungen 1720, Ausschnitt aus dem Frontispiz, gemeinfrei via [http://images.google.de/imgres?imgurl=https%3A%2F%2Fupload.wikimedia.org%2Fwikipedia%2Fcommons%2Ff%2Ffc%2FHEILIGENR%25C3%2596MISCHENREICHS1720.jpg&imgrefurl=https%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2Fwiki%2FDatei%3AHEILIGENR%25C3%2596MISCHENREICHS1720.jpg&h=6724&w=5000&tbnid=uvdHHMbmmV-jUM%3A&docid=5UEYSHyqy39L3M&itg=1&ei=qKUAWIWNOcjiUbHDr7gM&tbm=isch&iact=rc&uact=3&dur=342&page=0&start=0&ndsp=23&ved=0ahUKEwiFgZT-_dnPAhVIcRQKHbHhC8cQMwgeKAAwAA&bih=913&biw=1280 Wikimedia Commons
    Sven Rabeler
    Reichsritterschaftlicher Kanton zwischen Rothenburg ob der Tauber und Nürnberg mit dem oberen Altmühltal im Zentrum, angrenzend an die Kantone Steigerwald, Gebirg und Odenwald. Regionale Einungen als Vorläufer sind nicht bekannt, korporative Strukturen verfestigten sich seit den 1520er Jahren. Die Kanzlei des Kantons hatte seit 1703 ihren Sitz in Wilhermsdorf. 1805/06 wurde der Kanton mediatisiert. Weiterlesen

    Keramik vom Typ Friedenhain-Přešt’ovice

    Schale aus dem Gräberfeld von Praha-Zličin "Typ Friedenhain-Přešt’ovice". (Jaroslav Jiřík)

    Jochen Haberstroh
    Mit der nach zwei Fundorten in Böhmen und Bayern benannten Feinkeramik des 4./5. Jahrhunderts wurde ab den 1980er Jahren die These einer Zuwanderung der Bayern aus Böhmen gestützt, die im 19. Jahrhundert auf sprachwissenschaftlicher Basis begründet worden war. Aus heutiger Sicht bleiben bei dieser Verknüpfung vielfältige methodische und chronologische Probleme offen, so dass die These in der frühgeschichtlichen Archäologie kritisch bewertet wird und für historische Modellbildungen nicht mehr tragfähig ist. Weiterlesen

    Bayernkurier

    Der Chefredakteur des Bayernkurier, Wilfried Scharnagl, im Gespräch mit dem CSU-Vorsitzenden und Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß am Rande eines CSU-Parteitages im Dezember 1987 Anlässlich einer Buchvorstellung 1984 soll Strauß über die enge Zusammenarbeit mit Scharnagl gesagt haben: "Er schreibt, was ich denke, und ich denke, was er schreibt." (Foto: Süddeutscher Verlag, Bildarchiv)

    Alf Mintzel
    Der Bayernkurier erschien von Juni 1950 bis Dezember 2019 kontinuierlich als Parteiorgan der Christlich-Sozialen Union (CSU), von 1950 bis 2015 als Wochenblatt, von 2015 bis 2019 als politisches Monatsmagazin. Mit der Ausgabe vom Dezember 2019 wurde sein Erscheinen endgültig eingestellt. Herausgeber war seit 1963 der jeweils amtierende Parteivorsitzende der CSU. Der Parteizeitung war von Anfang an eine publizistische Doppelfunktion zugedacht: Sie sollte nach außen ein Sprachrohr der CSU sein, nach innen ein Informationsblatt für die Parteimitglieder und Sympathisanten der Unionsparteien. Weiterlesen


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