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Reuerinnen

Das Konventssiegel der Reuerinnen aus dem Jahre 1309: Maria Magdalena zu Füßen des thronenden Christus. (Staatsarchiv Würzburg, WU 5325, rechtes Siegel)

von Martin Armgart

Der im frühen 13. Jahrhundert entstandene Frauenorden gilt als erste ohne männlichen Zweig organisierte Ordensgemeinschaft in der katholischen Kirche. Entstehung und Schwerpunkt lagen in den Bischofs- und großen Handelsstädten am Mittel- und Oberrhein. Im Raum des heutigen Bayerns entstanden Reuerinnenklöster in Würzburg, Regensburg und Nürnberg (mit Engelthal). Mit Ausnahme Würzburgs, das bis ins 16. Jahrhundert fortbestand, schlossen sich die Konvente bald anderen Orden an. Nach 1945 begründeten vertriebene Schwestern aus dem schlesischen Lauban im bayerischen Seyboldsdorf (Stadt Vilsbiberg) ein Reuerinnenkloster, das bis 2004 bestand. In der Laubaner Tradition stehende polnische Schwestern (Magdalenki) haben einen Tochterkonvent in Bayreuth.

Entstehung

Die Reuerinnen (auch Büßerinnen, Magdalenerinnen oder Weißfrauen, sorores penitentium, sorores Rudolfi, sorores ordinis sancte Marie Magdalena de poenitentia) entstanden aus den Armuts-, Buß- und religiösen Frauenbewegungen des frühen 13. Jahrhunderts. Erste Förderung kam aus einer gebildeten Spitzengruppe des deutschen Klerus um Kardinal Konrad von Urach (ca. 1180-1227) und Bischof Konrad von Hildesheim (reg. 1221-1246) im Anschluss an die Mainzer Synode 1225.

Der Kaplan des Kardinals, Rudolf von Hildesheim, hielt Bußpredigten vor Frauengruppen. Die Colmarer Annalen berichten von Predigten im Umland von Worms und anschließender Versorgung der bußbereiten "meretrices" in einem Wormser Haus. Bereits 1227 erhielten die Reuerinnen mit der Bulle "Religiosam vitam eligentibus" die päpstliche Bestätigung. Rudolf, Stiftsherr am Hildesheimer Nebenstift St. Mauritius, wurde erster Generalpropst. Als älteste Klöster gelten entlang des Rheins Köln, Mainz, Worms, Speyer, Straßburg und Basel, dazu Trier, Frankfurt am Main, Würzburg, Hildesheim, Goslar-Frankenberg, Erfurt und Mühlhausen.

Verfassung und Organisation

Der vom Generalpropst geleitete Orden war unmittelbar dem Papst unterstellt. Höhere Geistliche waren Konservatoren des Ordens. Die Frauen folgten anfangs der Benediktregel und den Institutiones von Citeaux, seit 1232 der Augustinerregel und den Konstitutionen der Dominikanerinnen von San Sisto in Rom (in überarbeiteter Form von 1291). Ergänzt wurden sie durch Satzungen (Gesetze), die Generalkapitel unter den Generalpröpsten Ulrich (1251), Witicho (vor 1281) und Gregor (1344) beschlossen.

Der Reuerinnenorden besaß keinen organisierten männlichen Zweig. Sogar zum Generalpropst wurden außenstehende Weltgeistliche gewählt, so 1237 als Nachfolger des Ordensgründers der Speyerer Stiftsherr Magister Stephan. Spätere Generalpröpste waren meist Priore größerer Konvente. Schwierigkeiten bei der Rekrutierung männlicher Ordensangehöriger zur "cura monialium" trugen bei zur rasch nachlassenden Attraktivität des Ordens. Selten glückte die statutenmäßige Betreuung durch sechs Ordensbrüder unter Leitung eines Priors. Die Frauenkonvente wandten sich daher an benachbarte Klöster anderer Orden, zur Beichte sowie zur Betreuung in geistlichen und rechtlichen Fragen. Dabei geknüpfte Kontakte führten in zahlreichen Fällen zum Ordenswechsel.

Ordenspatronin wurde Maria Magdalena, Patronin (u. a.) der Verführten und der reuigen Sünderinnen. Die mittelalterliche Ausgestaltung der Maria-Magdalena-Vita (wenig später verdichtet in der Legenda Aurea) betonte nach Sünde und Umkehr eine langjährige intensive Reue und Buße. Als Patrozinium vieler Frauenklöster, auch weit über eine teils nur kurze Zugehörigkeit zum Reuerinnenorden hinaus, wurde die Maria-Magdalena-Verehrung durch die Reuerinnen sehr befördert.

Die Colmarer Chronik, frühe Papsturkunden, Ablässe und das Ordenspatrozinium legen nahe, bußbereite "gefallene und sittlich gefährdete" Frauen in klösterlichen Gemeinschaften zusammenzuführen. Daher wurde der Orden oft als "Resozialisierung von Prostituierten" gedeutet. Die Statuten und die späteren sozialen Zusammensetzungen der Konvente (zahlreiche Schwestern aus [gehobenem] Bürgertum und Niederadel) entsprechen dem jedoch nicht.

Ausbreitung und weitere Geschichte

Klöster der Reuerinnen im Mittelalter auf dem Gebiet des Heiligen Römischen Reiches. Herrn Hauke Hillebrecht herzlichen Dank für die zahlreichen Hinweise. (Gestaltung: Stefan Schnupp)

Die Reuerinnen expandierten zunächst stark und wuchsen auf über 50 Konvente an (Artikel bei Simon, 105-137). Der Orden beschränkte sich weitgehend auf den deutschsprachigen Raum, von Flandern und der Schweiz bis nach Böhmen und Mecklenburg. Vier Ordensprovinzen sind rudimentär greifbar. Das Kerngebiet des Ordens befand sich zunächst am Mittel- und Oberrhein. Nach 1300 verschob es sich allmählich nach Norden und Osten.

Bereits im späten 13. Jahrhundert wechselten verschiedene größere Klöster zu den Mendikantenorden. Dieses verstärkte die zeitweilige Aufsicht durch den Provinzial der Dominikaner, schließlich die (vor allem am Ober- und Mittelrhein wirksame) kurzzeitige Inkorporierung in den Dominikanerorden 1287-1291. Nach 1291 war der erneuerte Reuerinnenorden ein eher lockerer Verband von Frauengemeinschaften, die ihrem (meist städtischen) Umfeld eng verbunden waren. Einzelne Konvente blühten im späten Mittelalter auf. Herausgehoben durch vorbildliches Klosterleben und literarisches Wirken in ihrer Stadt waren die Straßburger Reuerinnen.

Im 16. Jahrhundert erloschen viele größere Konvente, so Straßburg, Frankfurt am Main, Mühlhausen, Freiberg, Magdeburg. In der Frühen Neuzeit bestanden neben Worms vornehmlich Reuerinnenklöster weit östlich des alten Kerngebietes fort, in Hildesheim, Erfurt, Lauban, Naumburg am Queis und Sprottau. Allein in Lauban, das erst 1815 mit der Ostoberlausitz preußisch wurde, verblieb ein Reuerinnenkloster als Einrichtung der Krankenpflege und Mädchenschulbildung. Ein Tochterkonvent bestand von 1885 bis 1941 in Studenitz (Studenice) in der Südsteiermark.

Die Entwicklung im Raum des heutigen Bayern

Dem allgemeinen Trend entsprechend lagen die Standorte der Reuerinnen im heutigen Bayern in bzw. bei Bischofs- und Handelsstädten. Längeren Bestand hatte nur der Konvent in Würzburg. Andere als Reuerinnenklöster gegründete Konvente entwickelten sich unter anderer Ordenszugehörigkeit zu lang fortbestehenden, bedeutsamen Frauengemeinschaften.

Würzburg

Das Kloster lag südlich der Altstadt in der Sandervorstadt. Die päpstliche Ordensbestätigung 1227 wurde bereits 1228 für Würzburg vidimiert. Erste Stifterin war 1234 Adelheid von Bergtheim. Der Zisterze Ebrach (Lkr. Bamberg) oblag zunächst die geistliche Betreuung. Den Wechsel von Zisterzienser- zur Augustinerregel schob der Konvent bis um 1274 auf. 1255 förderte ein Ablass den Kirchenbau.

1286 machte der Archidiakon Gregor als "Reformator und zweiter Stifter" größere Zuwendungen, verbunden mit umfassenden Reformen: Klausur und verpflichtendes Stundengebet, Aufsicht durch den Domdekan. Die Würzburger Niederlassung war auch im Gesamtorden engagiert, als Wahldelegierte bzw. 1324/27 bei Prüfung der Generalpropstwahl. Das Lehen-, Zins- und Gültbuch von 1502 überliefert die nicht unerheblichen Einkünfte.

Darstellung des Klarissenklosters in Regensburg aus dem Jahre 1651, Druck nach einem Stich. Abb. aus: W. Schratz, Kurze Geschichte des St. Maria Magdalena-Klosters am Claren-Anger in Regensburg, Stadtamhof 1886, nach S. 20. (Bayerische Staatsbibliothek, Bavar. 2404 ga)

1547 bestand der Konvent noch aus vier Schwestern; 1564 war er ausgestorben. Die Einkünfte verwaltetete eine "Reuerer Vogtey". 1627 wurden die Klosterbauten samt Kirche den Unbeschuhten Karmeliten übergeben. Der Karmeliterkonvent besteht fort; 1949-72 beherbergte er das Studienseminar Johanneum, danach das Internationale Edith-Stein-Institut. Das Patrozinium St. Maria Magdalena und der Name Reuererviertel blieben erhalten.

Regensburg

Vor dem Schwarzen Burgtor, dem heutigen Dachauplatz, siedelten sich vor 1233 "Penitentes sorores" an. Nach dem Ordensgründer wurden sie auch als "sorores Rudolfi" bezeichnet. Das benachbarte Franziskanerkloster hatte die "cura monialium". 1286/96 wechselte der Frauenkonvent zu den Klarissen. Als Klarissenkloster bestand die Frauengemeinschaft, nach 1809 mit Betrieb einer Mädchenschule, bis 1974/75 fort.

Das Gelände des Klosters Engelthal (Lkr. Nürnberg) Ende des 16. Jahrhunderts. Druck nach einem Stich von Paul Pfinzing (1554-1599) im sog. Pfinzingbuch, einer Sammlung alter, handgezeichneter Pläne von Nürnberg und Umgebung aus den Jahren 1590 bis 1599. Abb. Hugo Barbeck, Alt-Nürnberg. Kulturgeschichtliche Bilder aus Nürnbergs Vergangenheit. Bd. 9 Die Nürnbergische Landschaft, Nürnberg 1896, Blatt 13. (Bayerische Staatsbibliothek, 2 Bavar. 32 v-6/10)

Engelthal (Lkr. Nürnberger Land)

Nach der späteren Klostertradition hatten Reuerinnen 1239/40 wegen des von Papst Gregor IX. (reg. 1227-1241) über Nürnberg verhängten Interdikts die Stadt verlassen. Diesen "sororibus in Engeltal Deo militantibus" stiftete der Reichsministeriale Ulrich von Königstein 1240 und 1243 Besitz in Engelschalksdorf und Schweinach, beides Orte, die im Dorf Engelthal (Lkr. Nürnberger Land) aufgegangen sind. 1244 bestätigte der Eichstätter Bischof ihr Kloster. Der Überlieferung nach erreichte die Priorin Diemut von Gelnhausen 1248 bei Papst Innozenz IV. (reg. 1243-1254) den Anschluss ihres Konventes an die Dominikaner. Aus dem 14. und 15. Jahrhundert ist reiches literarisches Leben überliefert. 1565 überschrieben die beiden letzten Schwestern ihr Kloster der Stadt Nürnberg.

Nürnberg

Ablässe zugunsten in Nürnberg verbliebener Reuerinnen, "sorores penitientium dicti ordinis in Nurenberch", sind 1241 und 1253 überliefert. Größere Stiftungen ab 1246 ermöglichten einen Kirchenbau vor der Stadt, am späteren Frauentor. 1274 wurden Chor und Altar geweiht (zugleich mit St. Sebald). Den Konvent betreuten die Franziskaner. 1278 inkorporierte Bischof Berthold von Bamberg (reg. 1237-1285) in päpstlichem Auftrag das Kloster den Klarissen. Den Ordenswechsel unterstützten mehrere Ablässe und der Zuzug von Schwestern aus Söflingen bei Ulm. Das durch die Äbtissin Caritas Pirckheimer (1467-1532) bekannt gewordene Klarakloster starb 1591 aus.

Die erste Überlieferung der Klosterkirche St. Klara in Nürnberg stammt aus dem Jahre 1246. 1274 wurden der Hauptaltar und der Chor der heiligen Maria Magdalena geweiht. Damals war die Kirche noch im Besitz des Bettelordens der Reuerinnen. Nach dessen Auflösung kam die Kirche 1279 an den Klarissenorden. Die Kirche erhielt das Patrozinium der heiligen Klara von Assisi. Druck nach einem Stich von Christoph Melchior Roth (1720-1798), 1760. Abb. aus: Hugo Barbeck, Alt-Nürnberg. Kulturgeschichtliche Bilder aus Nürnbergs Vergangenheit. Bd. 10: Kaufmann und Handel, Nürnberg 1896, Blatt 15. (Bayerische Staatsbibliothek, 2 Bavar. 32 v-6/10)

Neugründungen nach 1945

Aus Lauban vertriebene Schwestern sammelten sich 1945 in Obernzell (Lkr. Passau). In Rotthalmünster (Lkr. Passau) setzten sie ab Juli 1945 ihr gemeinsames klösterliches Leben fort. 1947-1952 betreuten sie das als Hilfskrankenhaus eingerichtete Institut der Englischen Fräulein in Simbach am Inn (Lkr. Rottal-Inn). 1951 erwarben sie von Graf Ludwig von Freyen-Seyboldsdorf (1870-1957) einen Rest des Gutes (Hofmarkschloss) Seyboldsdorf (Stadt Vilsbiburg, Lkr. Landshut) und führten dort jahrzehntelang ein klösterliches Leben. 2004 gaben die letzten Schwestern ihr Kloster wegen Überalterung auf und zogen in eine Altenpflegeeinrichtung in Obernzell. Im Juli 2016 starb mit der Priorin Maria Margaretha die letzte Seyboldsdorfer Reuerin.

Nach dem gleichen Statut bildete sich in Lauban (Lubań) im ehemaligen Antoniusstift eine Frauengemeinschaft (Magdalenki; siostry św. Marii Magdaleny od Pokuty). Sie hat derzeit fünf Tochterklöster in Polen, ein weiteres im sibirischen Krasnojarsk. Der aus Lauban stammende Dekan Siegbert Keiling initiierte 1991 ein Tochterkloster in Bayreuth. Ein weiterer Tochterkonvent besteht seit 1995 in Frankfurt am Main. Seit 2009 versorgen die polnischen Schwestern auch Studenten im Erfurter Priesterseminar. Eine polnische Schwester pflegte in Obernzell die letzte Seyboldsdorfer Reuerin.

Forschungs- und Quellenlage

Die letzte größere, quellengestützte Gesamtdarstellung des Ordens entstand vor 100 Jahren. Neben (kürzeren) Lexikon- und Handbuchartikeln befassen sich neuere Arbeiten (an etwas versteckten Stellen) mit den Anfängen und dem 13. Jahrhundert. Weitere Untersuchungen sind zu erwarten. Neben Ordens- und Frauenforschung finden die Reuerinnen Interesse der Literaturwissenschaft, insbesondere Straßburg und dessen Bibliothek. Neuere Dissertationen erforschten Reuerinnen gemeinsam mit anderen Frauenklöstern der jeweiligen Stadt (Freiburg i.Br., Straßburg, Worms, 2016 Freiberg und weitere sächsische Orte). Regionale Klosterlexika bearbeiteten Reuerinnenklöster in mitunter umfangreichen Artikeln. An allgemeinen Quellen wurden die Exemtionsprivilegien und die (Ende des 13. Jahrhunderts erfolgten) Interpolationen der Ordensregeln untersucht. Ediert bzw. regestiert wurden Urkunden und weitere Quellen zu Speyer (1227/32-1304) und zum ländlichen Kanskirchen (zu Albersweiler, Rheinland-Pfalz, Lkr. Südliche Weinstraße, 1263-1524). Zu vielen weiteren Klöstern ist noch eingehende Archivarbeit zu leisten.

Literatur

Reuerinnen allgemein

  • Guido Cariboni, Zur Datierung der Interpolationen in den Institutiones Sancti Sixti de Urbe. Die normative und institutionelle Entwicklung der sorores penitentes der heiligen Maria Magdalena in Alamannia im 13. Jahrhundert, in: Gerd Melville/Anne Müller (Hg.), Regula Sancti Augustini. Normative Grundlage differenter Verbände im Mittelalter (Publikationen der Akademie der Augustiner-Chorherren von Windesheim 3), Paring 2002, 389–418.
  • Hannah Hien, Das Beginenwesen in fränkischen und bayerischen Bischofsstädten (Veröffentlichungen der Gesellschaft für fränkische Geschichte IX/59), Würzburg 2013, insbes. 448-50 (allgem.), 340f. (Quellen zu Würzburg) und 352 (zu Regensburg).
  • André Simon, L' Ordre des Pénitentes de Ste. Marie-Madeleine en Allemagne au XIIIme siécle, Fribourg (Suisse) 1918.
  • Simon Tugwell, Were the Magdalen nuns really turned into Dominicans in 1287, in: Archivum Fratrum Praedicatorum 76 (2006), 39-77.
  • Jörg Voigt, Beginen im Spätmittelalter. Frauenfrömmigkeit in Thüringen und im Reich (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen. Kleine Reihe 32), Köln/Weimar/Wien 2012 (Kapitel "Der Ordo sanctae Mariae Magdalenae de poenitentia – die Gründung des Magdalenerinnenordens [1225/1227]" auf 44-62).
  • Jörg Voigt, Der Hildesheimer Bischof Konrad II. (1221-1246/47) und die Anfänge des Ordens der hl. Maria Magdalena in Deutschland, in: Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte 87 (2015), 33-60.

Würzburg

  • Ingrid Heeg-Engelhart, Die Frauenklöster, in: Ulrich Wagner (Hg.), Geschichte der Stadt Würzburg. 1. Band, Stuttgart 2001, 272-294, hier insbes. 285-287.

Regensburg

  • Derma Engel, Die Klarissen in Regensburg, in: Bavaria Franciscana antiqua 2 (1954), 44-77.
  • Annelies Hilz, Benediktiner, Kartäuser, Iroschotten, Mendikanten, in: Geschichte der Stadt Regensburg. 2. Band, Regensburg 2000, 764–807.
  • Alois Schmid, Regensburg. Reichsstadt – Fürstbischof – Reichsstifte – Herzogshof (Historischer Atlas von Bayern. Altbayern Heft 60), München 1995, hier 230f.

Engelthal

  • Johanna Thali, Beten – Schreiben – Lesen. Literarisches Leben und Marienspiritualität im Kloster Engelthal, Tübingen u. a. 2003.
  • Gustav Voit, Engelthal. Geschichte eines Dominikanerinnenklosters im Nürnberger Raum (Schriftenreihe der Altnürnberger Landschaft 26), 2 Bände, Nürnberg 1977 und 1978.

Nürnberg

  • Johannes Kist, Das Klarissenkloster in Nürnberg bis zum Beginn des 16. Jahrhunderts, Nürnberg 1929.
  • Lena Vosding, Clarerin oder Magdalenerin? Ein Konflikt um Ordensidentitäten im Nürnberger Klarissenkonvent, in: Wissenschaft und Weisheit. Franziskanische Studien zu Theologie, Philosophie und Geschichte 75/2 (2012), 259-321.
  • Lena Vosding, Von Assisi nach Nürnberg. Der Klarissenorden und der Nürnberger Konvent St. Klara, in: Dies. (Hg.), Schreib die Reformation von Munchen gancz daher. Teiledition und historische Einordnung der Nürnberger Klarissenchronik (um 1500) (Quellen und Forschungen zur Geschichte und Kultur der Stadt Nürnberg 37), Nürnberg 2012, 13-29.

Lauban / Seyboldsdorf

  • Władysław Bochnak, Dzieje Zakonu Magdalenek od Pokuty na Dolnym Śląsku i Łużycach (Papieski Fakultet Teologiczny Rozprawy naukowe 14), Wrocław 1996.
  • Rudolf Lehner, Die letzte Schwester vom Orden der Magdalenerinnen, in: Landshuter Zeitung vom 15. Juli 2016, 21. [zum Tod der Priorin Maria Margaretha]
  • Paul Mai, Als einzige überlebt. Die Magdalenerinnen von Lauban (gegründet 1320), heute in Seyboldsdorf/Niederbayern, in: Archiv für schlesische Kirchengeschichte 49 (1991), 177-204.
  • Paul Mai, Die Laubaner Magdalenerinnen (Niederschlesien) heute in Seyboldsdorf (Niederbayern). Blüte und Niedergang eines großen Frauenordens, in: Winfried Becker/Werner Chrobak (Hg.), Staat, Kultur, Politik. Beiträge zur Geschichte Bayerns und des Katholizismus. Festschrift zum 65. Geburtstag von Dieter Albrecht, Kallmünz/Opf. 1992, 413–429.
  • Edmund Piekorz, Kloster der Magdalenerinnen, [Vilsbiburg-]Seyboldsdorf 1975. [15-seitiger Klosterführer]
  • Paul Skobel, Das Jungfräuliche Klosterstift zur Heiligen Maria Magdalena von der Buße zu Lauban in Schlesien von 1320-1821. Ergänzt bis zur Gegenwart von Edmund Piekorz, Stuttgart/Aalen 1970.

Quellen

  • Nürnberger Urkundenbuch (Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Nürnberg 1), Nürnberg 1959.

Magdalenerinnen, Weißfrauen, sorores poenitentes

Weiterführende Links

Büßerinnen, Magdalenerinnen,Weißfrauen, sorores penitentium, sorores ordinis sancte Marie Magdalena de poenitentia

Empfohlene Zitierweise

Martin Armgart, Reuerinnen, publiziert am 19.2.2018; in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: <http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Reuerinnen> (21.09.2018)