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Münchner Kammerspiele

Otto Falckenberg (aus: Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft. 1. Band, Berlin 1931, S. 414)
Aufführung von "Das Haus Erinnerung" von Erich Kästner 1958 in den Münchner Kammerspielen (Bayerische Staatsbliothek, Bildarchiv, timp-000170).


1911 als Privattheater gegründet, zogen die Münchner Kammerspiele 1926 unter Intendant Otto Falckenberg (1873-1947) vom Lustspielhaus in der Augustenstraße in das Schauspielhaus in der Maximilianstraße und etablierten sich in den 1920er Jahren als führendes Avantgardetheater Deutschlands. Der 1901 von Richard Riemerschmid (1868-1957) errichtete Jugendstilbau hat 720 Plätze und ist bis heute Sitz der Münchner Kammerspiele. Nach 1933 ging das Theater in städtischen Besitz über. Seit 1946 ist die Otto-Falckenberg-Schule als Fachakademie für Darstellende Kunst der Landeshauptstadt München den Kammerspielen angegliedert.

Literatur

  • Sabine Dultz (Hg.) mit Dieter Dorn und Michael Wachsmann, Die Münchner Kammerspiele. Schauspieler, Regisseure, Aufführungen 1976 bis 2001, München/Wien 2001.
  • Birgit Pargner, Otto Falckenberg. Regiepoet der Münchner Kammerspiele, Leipzig 2005.
  • Wolfgang Petzet, Theater. Die Münchner Kammerspiele 1911-1972, München 1973.

Weiterführende Recherche

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Empfohlene Zitierweise

Münchner Kammerspiele, in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: <http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Münchner Kammerspiele> (16.11.2019)




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