Fondaco dei Tedeschi

Der Fondaco dei Tedeschi von der Rialtobrücke aus, 2008. (Foto: Privat)
Innenhof der deutschen Handelsniederlassung in Venedig, Kupferstich von Raphael Custos, Domvs Germanorvm emporica, 1616. Text: Pro solis solius Germaniae superioris mercatoribus quondam exstructa. Nur für Hochteütsche Kauffleüt ist Dis Hauß erbawt vor alter frist. (Germanisches Nationalmuseum Nürnberg, Graphische Sammlung, Inventar-Nr. HB 2300, Kapsel-Nr. 1228)

von Uwe Israel

Im 13. Jahrhundert entstand in Venedig der Fondaco dei Tedeschi. Er war zentrale Basis süddeutscher Kaufleute für Italien und den Mittelmeerraum. Nachdem der Fondaco 1318 und abermals 1505 abbrannte, wurde bis 1508 ein gewaltiger Neubau errichtet. An der Ausstattung des Handelshauses beteiligten sich bedeutende Künstler, u. a. Tizian (gest. 1576). Der Fondaco beherbergte zeitweise mehr als 100 Händler und war Zentrum für die deutsche Kolonie in Venedig. Ab dem 16. Jahrhundert nahm die Bedeutung des Fondacos infolge der neu entdeckten Handelsrouten nach Indien ab. Nach seiner Aufhebung 1805 wurde der Gebäudekomplex des Fondacos lange Zeit als Zollamt verwendet; 2016 wurde dort ein Einkaufs- und Kulturzentrum eingerichtet.

Wortgeschichte und Definition

Die Etymologie des italienischen Wortes fondaco verweist auf die weite Verbreitung der Einrichtung rund um das Mittelmeer: Vom Griechischen pandocheion, "Herberge", kam es durch phoundax, "Getreidespeicher", über das Arabische funduq, pl. fanadiq, lat. fonticus in europäischen Gebrauch. Fondaco bezeichnete in der Regel einen großen, burgähnlichen Komplex, der als Handelsniederlassung diente. Er konnte Verwaltungsgebäude, Herberge, Lagerhäuser und -plätze, Ställe, Kirche, Bade- und Backhaus umfassen. Im Mittelalter besaßen viele Handels"nationen" eigene Fondaci in den levantinischen, nordafrikanischen und südeuropäischen Handelsplätzen. Einer der bedeutendsten war der Fondaco dei Tedeschi von Venedig, der "Handelshof der Deutschen". Die Stadt richtete nur dieser "Nation" ein eigenes Haus ein - osmanische Händler durften seit 1621 einen eigenen Hof pachten, den Fondaco dei Turchi. Nachdem Bemühungen um die Gründung eines deutschen Fondacos in Mailand im 15. Jahrhundert scheiterten, blieb das venezianische Haus der einzige Fondaco für Deutsche am Mittelmeer.

Entstehung, Funktion und Bedeutung

Das von der Seerepublik wohl unter Zutun des Münchner Großkaufmanns Bernardus Teutonicus (gest. 1215) gegründete Deutsche Haus, das 1228 erstmals erwähnt wurde, war zunächst verpachtet, ab 1266 in städtischer Hand. Nach Vorbildern aus Konstantinopel diente die Einrichtung der Beförderung und Abschöpfung des fremden Handels. Im Gegensatz zu ähnlichen arabischen Einrichtungen wurde keine Selbstverwaltung gewährt; das Haus stand vielmehr unter der Aufsicht von städtischen Kontrolleuren. Spätestens seit 1268 werden Visdomini al fontego dei Tedeschi genannt, für die sich keine Akten erhalten haben; ab 1492 allerdings waren zwei Konsuln der deutschen Kaufmannschaft zugelassen. Die Fernhändler aus dem Norden durften in Venedig bis Anfang des 16. Jahrhunderts nicht außerhalb des Handelshofs wohnen und mussten für ihre ausschließlich mit Bürgern der Stadt abzuschließenden Geschäfte dolmetschende Makler, sogenannte sensali, heranziehen. Für diese wurden 1266 strengere Regeln verfasst; ihre Zahl wurde 1314 von 20 auf 30 erhöht.

Gemäß dem Kaiserpaktum mit Friedrich Barbarossa (reg. 1152-1190, Kaiser seit 1155) aus dem Jahre 1177 war Reichsangehörigen ein direkter Handel über Venedig hinaus untersagt – im Jahre 1358 verfügte der venezianische Senat auf Wunsch Kaiser Karls IV. (reg. 1346-1378, Kaiser seit 1355) den Verzicht auf direkten Handel östlich des Rheins. Damit wurde der Rialto endgültig zur exklusiven Handelsdrehscheibe für Waren aus dem Norden einerseits und vom Schwarzen Meer, der Levante und Nordafrika andererseits. Der Fondaco galt als eine der wichtigsten Einnahmequellen für die Stadt: Der jährliche Umsatz wurde mit einer Mio. Dukaten angegeben, wie der Brief des venezianischen Amtsträgers Paolo Morosini an den in Schweinfurt geborenen Humanisten Gregor Heimburg (gest. 1472) belegt. Ende des 15. Jahrhunderts beliefen sich die jährlichen Zolleinnahmen auf 20.000 duc., wie der Ulmer Dominikaner Felix Fabri (ca. 1438-1502) berichtet, bzw. dem niederrheinischen Ritter Arnold von Harff (1471-1505) zufolge die täglichen Einnahmen auf 100 duc.

Gemäß den bei Simonsfeld zusammengestellten Quellen führten die fremden Kaufleute in der Vormoderne über den Fondaco nach Venedig u. a. die Metalle Gold, Silber, Messing, Eisen, Kupfer, Zinn, dann Tücher, Gewebe und Kleider aus Wolle und Leinwand oder die entsprechenden Rohstoffe dazu sowie Bernstein, Pelzwerk, Häute, Felle, Schleier und Hüte, kirchliche Ausstattungsgegenstände und Paternoster, Holz, Getreide, Mehl, Nüsse, Pferde und andere Zugtiere ein. Nach Deutschland exportierten sie u. a. die Waren der Levante wie Spezereien und Gewürze: Pfeffer, Ingwer, Kümmel, Zimt, Rhabarber, Safran, Cochenille, Brasilholz, Weihrauch, Mandeln, Feigen, Rosinen, Johannisbrot, dann Zucker, Wachs, Öl, Seife, Salpeter, getrocknete Fische, andere Fastenspeisen, Weine wie Malvasier und griechischen Wein, sodann Rohseide, Flachs, Baumwolle und venezianische Produkte wie Stoffe aus Seide, Samt, Baumwolle, Barchent, Goldfäden, Glaswaren, Waffen wie Panzer, Kürasse und Sturmhauben, am Ende auch Schleifsteine, Papier und Kaninchenfelle.

Herkunft der Kaufleute

Im Deutschen Haus, zu dessen Ausstattung neben Handwerkerläden eine Weinschenke und eine Kapelle gehörten, konnten gleichzeitig mehr als 100 Fernhändler unterkommen, die teilweise monatelang hier lebten, wozu noch einmal die gleiche Zahl an Beschäftigten kam, die zumeist ebenfalls der deutschen Sprache mächtig waren. Der für nordalpine Verhältnisse riesige Handelshof glich einer Stadt in der Stadt. Der venezianische Fondaco war exklusiv für Händler aus dem Norden reserviert, die ihn gemeinsam nutzen durften und mussten. 1475 verlautbarte der Senat: "Um alle Zweifels- und Streitfälle auszuschließen, sei festgestellt, daß alle Deutschen, seien sie aus Niederdeutschland oder Oberdeutschland, sei es, daß sie dem Kaiser oder irgend einem anderen deutschen Fürsten untertan sind, und ebenso Polen, Ungarn und Böhmen mit all ihrer Ware dem Zoll unseres Fondaco verpflichtet sind."

Bis Mitte des 14. Jahrhunderts hatten die Regensburger Kaufleute einen besonderen Platz an der gemeinsamen Tafel im Speiseraum, den sie dann den Nürnbergern abtreten mussten. Das gemeinsame Mahl war von hohem symbolischen Wert, die sich in der Sitzordnung abzeichnenden Rangabstufungen aus Prestigegründen hart umkämpft. Aus der Speisegemeinschaft gingen die Leitungsgruppen des Hauses für gemeinsame Angelegenheiten hervor.

Schon vor 1474 bildete sich um die Regensburger eine separate Tischgenossenschaft, die auch Schwabentisch genannt wurde. Hier aßen neben Regensburger Kaufleuten die Augsburger, Biberacher, Ennser, Gmundner, Konstanzer, Laibacher, Linzer, Ravensburger, Salzburger, Ulmer und Wiener zusammen, während sich die Basler, Frankfurter, Kölner, Lübecker, Mainzer, Speyrer, Straßburger und Wormser zu den Nürnbergern gesellten. Es gibt allerdings auch eine Nachricht vom Beginn des 15. Jahrhunderts darüber, dass sich die Tische in Reichsstädte und Landstädte schieden. Neben den genannten transalpinen Handelsmetropolen standen früh auch München und Landshut in direktem Verkehr mit Venedig. Aus dem Jahr 1429 gibt es eine Nachricht, dass auch eine Verbindung zur Straubinger Gegend bestand.

1429 kam es zu einem Konflikt zwischen Ober- und Niederdeutschen, insbesondere zwischen Nürnbergern und Kölnern, um die Teilung der Lasten der Alimentationsausgaben, den die Visdomini schlichten mussten. Große Firmen wie die Fugger, Höchstetter, Imhof, Kolb, Ott, Schorer, Welser aus Augsburg, Nürnberg und Ulm mieteten eigene Kammern und hatten zum Teil eigene Faktoren im Fondaco.

Umgebung

Der Fondaco lag in zentraler Lage gegenüber dem Markt an der Rialtobrücke. Er wirkte als Gravitationszentrum für eine starke deutsche Niederlassung in die umgebenden Pfarreien, wo sich zeitweise mehrere von Deutschsprachigen betriebene Gasthäuser speziell an Gäste und, bei Überfüllung des Fondaco, auch an Kaufleute aus dem Norden wandten. Bei der nahegelegenen Bartholomäuskirche befand sich zu Beginn des 15. Jahrhunderts insbesondere für die Makler des Fondaco eine deutsche Sprachschule, die von Georg von Nürnberg betrieben wurde, dem wir das älteste erhaltene deutsch-italienische Sprachbuch von 1424 verdanken.

Die Nürnberger Händler hatten spätestens 1392 in dieser Pfarrkirche einen Bruderschaftsaltar, der ihrem Stadtpatron, dem Hl. Sebald, geweiht war. 1434 stifteten sie für den Altar eine Priesterpfründe, die lange von der Familie Imhof betreut wurde. Spätestens seit 1413 hatten die durchweg deutsche Namen aufweisenden Lastenträger des Fondaco in dieser Kirche eine Nikolausbruderschaft. 1504 wurde dem Regensburger Leonhard Vilt und seinen Genossen dort die Gründung einer Rosenkranzbruderschaft bestätigt. Für den Altar malte Albrecht Dürer (1471-1528) während seines zweiten Italienaufenthaltes in den Jahren 1505/06 das berühmte Retabel mit dem Rosenkranzfest, das heute in der Nationalgalerie Prag hängt.

Bauliche Entwicklung

Nach einer ersten Zerstörung durch Feuer kurz vor dem 18. April 1318 brannte die an gleicher Stelle errichtete und mehrfach erweiterte mehrhöfige Anlage in der Nacht vom 27. auf den 28. Januar 1505 bis auf die Grundmauern nieder. In dem riesigen Komplex gab es 56 Kammern auf zwei Stockwerken, wie auf dem nach Entwürfen von Jacopo de' Barbari im Jahre 1500 für den Nürnberger Verleger Anton Kolb in Holz geschnittenen monumentalen Venedigplan zu sehen ist. Schon nach wenigen Tagen wurde der Wiederaufbau beschlossen. Den Wettbewerb gewann der in den Senatsakten Hieronymo Thodescho genannte deutsche Architekt, dessen angebliche Herkunft aus Augsburg sich nicht belegen lässt. Mit dieser Entscheidung gab man gleichzeitig den Wünschen der Deutschen nach, die seinen Entwurf favorisierten. Eine in Venedig ausgeführte Federzeichnung Albrecht Dürers aus dem Kupferstichkabinett Berlin sowie das Rosenkranzfest zeigen einen Architekten, wohl Hieronymus.

Der heutige Bau wurde in nur dreieinhalb Jahren ausgeführt, wobei zunächst der venezianische Baumeister Giorgio Spavento (ca. 1440-1509), dann der venezianische Architekt und Bildhauer Scarpagnino (eigentlich Antonio Abbondi, gest. 1549) die Oberaufsicht ausübten. Eventuell war auch der Veronese-Schüler Fra Giovanni Giocondo (1433-1515) als Ratgeber tätig. Die Fassaden nach Westen und Süden wurden von Giorgione (eigentlich Giorgio da Castelfranco, 1478-1510) und Tizian (eigentlich Tiziano Vecellio, gest. 1576) mit Fresken versehen, die heute bis auf wenige in Museen überlieferte Reste verloren sind. Für die Ausschmückung des Inneren arbeiteten später in Venedig führende Künstler. So führten um 1580 Wandbilder aus: Jacobo Tintoretto (eigentlich Jacobo Robusti, 1518-1594), Palma Giovane (ca. 1548-1628), Giovanni Contarini (1549-1605) und Paolo Veronese (eigentlich Paolo Cagliari, 1528-1588).

Der gewaltige, nahezu quadratische Komplex grenzte auf zwei Seiten an Wasser (Hauptseite zum Canal Grande mit fünfbogiger Loggia zum Anlanden und Ausladen). Auf den beiden Landseiten war er von zahlreichen Ladengeschäften umgeben (Landeingang von Scarpagnino nach Süden Richtung S. Bartolomeo). Das vierstöckige Gebäude um einen großen Innenhof mit Zisterne wies ebenerdig Lagergewölbe auf, in den oberen Stockwerken mehr als 70 Kammern, die von umlaufenden Arkadengängen aus zu erreichen waren.

Trotz des raschen und erweiterten Neubaus (1505-08) konnte der Fondaco seine alte Bedeutung nicht wiedererlangen, wenn er nach umfassender Privilegierung in den Kapitularien von 1557 auch bis 1805 die Handelszentrale der deutschen Kaufleute blieb. Mit der Entdeckung und Nutzung der Kaproute nach Indien stand deutschen Fernhändlern bereits seit 1499 in Portugal ein alternativer Markt für Orientwaren, insbesondere Gewürze offen, bald auch in den Häfen anderer Kolonialmächte. Gleichwohl blieb der Gang über die Alpen an die Lagune weiterhin attraktiv, da sich den deutschen Kaufleuten hier ein großer Absatzmarkt bot, ihnen ein günstiger Sonderstatus gewährt wurde und sie neben Orient- und Mittelmeerwaren begehrte venezianische Produkte erwerben konnten. Seit Mitte des 17. Jahrhunderts wurde der Fondaco zum Rückzugsort der evangelischen Gemeinde in Venedig, und zwar für Lutheraner wie für Reformierte. Der Komplex wurde lange als Zollamt und dann bis 2011 als Post genutzt. Im Jahre 2008 wurde der Fondaco durch die Benetton Group angekauft. Er wurde bis 2016 in ein Einkaufs- und Kulturzentrum umgewandelt.

Quellen und Literatur

Grundlegend für die Geschichte des Fondaco ist immer noch Simonsfeld, der im ersten Band eine Vielzahl von Quellen bietet, die zu allermeist im Archivio di Stato di Venezia aufbewahrt werden. Andere Quellen finden sich im Archiv der evangelischen Kirche der Stadt. Daneben ist für die Frühe Neuzeit die Edition des Kapitulars Georg Martin von Thomas (1817-1887) wichtig. Eine neuere Monographie bleibt ein Desiderat.

Literatur

  • Sibylle Backmann, Abitare e lavorare nel Fondaco dei Tedeschi a Venezia. L'arredo delle camere (1508-1650), in: Sabine Meine (Hg.), Spazi veneziani. Topografie culturali di una città (Venetiana. Centro Tedesco di Studi Veneziani), Roma 2014, 59-89.
  • Philippe Braunstein, Erscheinungsformen einer Kollektividentität. Die Bewohner des Fondaco dei Tedeschi in Venedig (12.-17. Jahrhundert), in: Uwe Bestmann/Franz Irsigler/Jürgen Schneider (Hg.), Hochfinanz. Wirtschaftsräume. Innovationen. Festschrift Wolfgang von Stromer. 1. Band, Trier 1987, 411-420.
  • Donatella Calabi, Il Fondaco degli Alemanni, la chiesa di San Bartolomeo e il contesto mercantile, in: Natalino Bonazza/Isabella Di Leonardo/Gianmario Guidarelli (Hg.), La Chiesa di San Bartolomeo e la comunità tedesca a Venezia, Venezia 2013, 113-127.
  • Ennio Concina, I fondaci del medioevo veneziano, in: Francesco Valcanover/Wolfgang Wolters (Hg.), L'architettura gotica veneziana. Tagungsakten (Venedig 1996), Venezia 2000, 131-138.
  • Olivia Remie Constable, Housing the Stranger in the Mediterranean World. Lodging, Trade, and Travel in Late Antiquity and the Middle Ages, Cambridge 2003.
  • Mark Häberlein, Der "Fondaco dei Tedeschi" in Venedig und der Italienhandel oberdeutscher Kaufleute (ca. 1450-1650), in: Hans-Michael Körner/Florian Schuller (Hg.), Bayern und Italien. Kontinuität und Wandel ihrer traditionellen Bindungen, Lindenberg im Allgäu 2010, 124-139.
  • Uwe Israel, Ab vom Kurs: Venedig und die atlantische Expansion des 15. und 16. Jahrhunderts. In: Archiv für Kulturgeschichte 94 (2012), 313-340.
  • Uwe Israel, Art. Levantehandel, in: Albrecht Cordes/Heiner Lück/Dieter Werkmüller (Hg.), Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte, 2. völlig überarbeitete und erweiterte Auflage. 3. Band, Berlin 2014, Sp. 939-941.
  • Uwe Israel, Das mittelalterliche Kaufhaus im europäischen Mittelmeerraum, in: Franz J. Felten (Hg.), Mittelalterliche Kaufhäuser im europäischen Vergleich (Mainzer Vorträge 18), Stuttgart 2015, 127-152.
  • Simon P. Oakes, "Hieronymo Thodesco" and the Fondaco dei Tedeschi. A reappraisal of the documents and sources relating to a German architect in early sixteenth-century Venice, in: Zeitschrift für Kunstgeschichte 72 (2009), 479-496.
  • Stephan Oswald, Die deutsche protestantische Gemeinde in der Republik Venedig, in: Uwe Israel/Michael Matheus (Hg.), Protestanten zwischen Venedig und Rom in der Frühen Neuzeit (Studi. Schriftenreihe des Deutschen Studienzentrums in Venedig), Berlin 2013, 113-127.
  • Magnus Ressel, Die Zerstörung der Capitularien des Fondaco dei Tedeschi im Schloß Wässerndorf am Ende des Zweiten Weltkrieges, in: Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken 93 (2013), 377-400.
  • Leo Schuster, Die Rolle der Nürnberger Kaufherren am Fondaco dei Tedeschi in Venedig, in: Mitteilungen aus der Stadtbibliothek Nürnberg (zugl. Erlangen-Nürnberg, Univ., Diplomarbeit 1962/63) 11/1 (1962), 1-54.
  • Gunter Schweikhart, Der Fondaco dei Tedeschi: Bau und Ausstattung im 16. Jahrhundert, in: Gunter Schweikhart (Hg.), Die Kunst der Renaissance. Ausgewählte Schriften, Köln u. a. 2001, 52-61.
  • Wolfgang von Stromer, Bernardus Teutonicus und die Geschäftsbeziehungen zwischen den deutschen Ostalpen und Venedig vor Gründung des Fondaco dei Tedeschi, in: Paul Werner Roth (Hg.), Beiträge zur Handels- und Verkehrsgeschichte (Grazer Forschungen zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte), Graz 1978, 1-15.

Quellen

  • Oskar Pausch, Das älteste italienisch-deutsche Sprachbuch. Eine Überlieferung aus dem Jahre 1424 nach Georg von Nürnberg (Denkschriften der Österreichische Akademie der Wissenschaften. Philosophisch-Historische Klasse 111), Wien 1972.
  • Henry Simonsfeld, Der Fondaco dei Tedeschi in Venedig und die deutsch-venetianischen Handelsbeziehungen. 2 Bände, Stuttgart 1887 (ND Aalen 1968).

Weiterführende Recherche

Empfohlene Zitierweise

Uwe Israel, Fondaco dei Tedeschi, publiziert am 29.07.2015; in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: <http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Fondaco_dei_Tedeschi> (24.05.2017)