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Atelier Troost

Paul Ludwig Troost (1878–1934), um 1930–1932. (Library of Congress, Washington DC, Lot 3073; gemeinfrei)

von Timo Nüßlein

Bezeichnung des zwischen 1934 und 1937 von Gerhardine "Gerdy" Troost (geb. Andresen, 1904–2003) und Leonhard Gall (1884–1952) geleitete Münchner Architekturbüros. Seine nach dem Vorbild des Architekten Paul Ludwig Troost (1878–1934) entworfenen Inneneinrichtungen hatten erheblichen Einfluss auf die gehobene Innenarchitektur im "Dritten Reich".

Der Architekt Paul Ludwig Troost

Hervorgegangen war das "Atelier Troost" aus dem Architekturbüro von Paul Ludwig Troost (1878–1934). Ursprünglich aus Elberfeld (Nordrhein-Westfalen) stammend, war Troost seit dem Jahr 1900 als Architekt in München tätig. Nachdem er sich mit luxuriösen Villenbauten und Einrichtungen einen Namen gemacht hatte, wurde Troost 1911 von den "Vereinigten Werkstätten für Kunst im Handwerk" engagiert. Für die Münchner Möbelmanufaktur, damals einer der führenden Ausstattungsbetriebe in Deutschland, entwarf Troost in der Folge eine Vielzahl anspruchsvoller Interieurs, Möbel und kunstgewerblicher Objekte. 1912 wurde er außerdem künstlerischer Mitarbeiter der Bremer Reederei "Norddeutscher Lloyd", für deren Passagierdampfer er bis 1930 die Gesellschaftsräume erster und zweiter Klasse entwarf. Formal sind Troosts Raumschöpfungen und Möbelentwürfe der 1910er und 1920er Jahre dem Neohistorismus zuzurechnen. An aristokratischen Wohnformen des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts angelehnt, waren sie auf ein konservatives, ebenso gebildetes wie vermögendes Großbürgertum zugeschnitten. Mit seinen Bauten und Innenräumen gehörte Troost zur großen Gruppe der traditionalistisch entwerfenden Architekten in Deutschland, die sich zwar durchaus aufgeschlossen gegenüber technischen Neuerungen zeigten, ihre formalen Lösungen aber aus den tradierten Bau- und Dekorformen heraus entwickelten.

Troost heiratete 1925 Gerhardine "Gerdy" Andresen (1904-2003), die er während seiner Zusammenarbeit mit den "Deutschen Holzkunstwerkstätten", der Bremer Möbelfabrik der Familie Andresen, kennengelernt hatte. Im Herbst 1930 wurde Troost im Haus des Verlegerehepaares Hugo (1863-1941) und Elsa Bruckmann (1865-1946) mit Adolf Hitler (NSDAP, 1889–1945) bekannt gemacht, der ihn mit dem repräsentativen Umbau des "Braunen Hauses", der Parteizentrale der NSDAP, betraute. Während der folgenden Zusammenarbeit wurden Troost und vor allem seine Frau Gerdy zu begeisterten Anhängern Hitlers, dessen antimodernistische Kulturpolitik sie sich ebenfalls zu Eigen machten und fortan aktiv verfochten. Umgekehrt brachte Hitler Troost ebenfalls große Wertschätzung entgegen und betraute ihn ab 1931 mit dem Entwurf von Repräsentationsbauten in München: "Haus der Deutschen Kunst" (1932–1937) sowie "Führerbau", "Verwaltungsbau" und "Ehrentempel" am Königsplatz (alles 1931–1937). Sämtliche dieser Bauten waren in einem strengen, formal reduzierten Neoklassizismus gehalten, der in den 1930er Jahren zwar ein internationaler Repräsentationsstil war, sich bei Troost aber durch die Geometrisierung von Grund- und Aufriss auszeichnete sowie durch die regelmäßige Wiederholung gleichartiger Bauglieder.

Der von 1933 bis 1937 umgestaltete Münchner Königsplatz mit "Führerbau", "Ehrentempel" und "Braunem Haus" (zwischen den "Ehrentempeln"); Postkarte. (Privatbesitz, gemeinfrei)

Die Realisierung seiner Bauten erlebte Troost nicht mehr, da er nach kurzer, aber schwerer Krankheit am 21. Januar 1934 überraschend verstarb. Nach seinem Tod wurde Troost von Hitler und der NS-Propaganda zum Urheber einer "Neuen Deutschen Baukunst" erklärt und sein Stil zum Leitbild. Tatsächlich hatte sein formal reduzierter Neoklassizismus eine erhebliche Wirkung auf die Repräsentationsarchitektur des Nationalsozialismus.

Organisation und Tätigkeit des Atelier Troost

Gerhardine "Gerdy" Troost (1904-2003) und Leonhard Gall (1884-1952) im "Atelier Troost". Vor ihnen der Grundriss des "Führerbaus", 1935. (Library of Congress, Washington DC, Lot 3897; gemeinfrei)

Ausgeführt wurden Troosts Entwürfe zu den Münchner Repräsentationsbauten ("Haus der Deutschen Kunst", Bauten am Königsplatz) nach seinem Tod von seiner Witwe Gerdy und seinem langjährigen Mitarbeiter Leonhard Gall (1884-1952), die zu diesem Zweck auf Hitlers Geheiß im Februar 1934 die Bürogemeinschaft "Atelier Troost" gründeten. Als selbst ernannte Erbverwalter des Verstorbenen achteten sie auf die genaue Ausführung der Entwürfe, ohne selbst Einfluss auf die äußere Gestaltung der Bauten zu nehmen. Daneben erhielt das "Atelier Troost" ab 1934 auch Aufträge für repräsentative Inneneinrichtungen, zumeist von Hitler selbst, der der Bürogemeinschaft nahezu sämtliche privaten und offiziellen Interieurs anvertraute. Ebenso erhielt das "Atelier Troost" Aufträge für Festdekorationen in München, etwa 1935 anlässlich des Richtfestes des "Hauses der Deutschen Kunst" oder 1937 des Staatsbesuchs des italienischen "Duce" Benito Mussolini (1883–1945, italienischer Ministerpräsident 1922-1943).

Im Büro erfolgte die Ausführung der Aufträge arbeitsteilig: Während Gall als gelernter Architekt den praktischen Teil der Bauplanung und den Entwurf des Mobiliars verantwortete, oblagen Gerdy Troost die Geschäftsführung sowie die geschäftliche Korrespondenz. Darüber hinaus legte sie in enger Abstimmung mit Hitler die farbliche Stimmung und künstlerische Ausstattung der Räume fest und fungierte abseits der gemeinsamen, innenarchitektonischen Planungen als dessen Beraterin in kulturellen und künstlerischen Fragen. Beibehalten wurden die früheren Büroräume von Troost in der Münchner Theresienstraße 148, wo ein Großteil der 15-20 Angestellten, darunter Bauzeichner, Ingenieure, Architekten und Schreibkräfte, unterkam. Die Ausführung der Interieurs besorgten in der Regel die gleichen Münchner Firmen, mit denen Troost bereits zuvor zusammengearbeitet hatte, wie etwa die "Hofmöbelfabrik Anton Pössenbacher", die "Vereinigten Werkstätten für Kunst im Handwerk" oder die "Staatliche Porzellanmanufaktur Nymphenburg". Nach der Fertigstellung des "Hauses des Deutschen Kunst" und der Parteibauten am Königsplatz im Herbst 1937 wurde die Ateliergemeinschaft faktisch aufgespalten, die Bezeichnung als "Atelier Troost" aber jeweils weitergeführt: Während Gerdy Troost in Hitlers Auftrag fortan die Produktion militärischer Urkunden, Kleinkunstobjekten und anderer kunsthandwerklicher Objekte koordinierte, beschäftigte sich Gall im Zusammenhang mit den Neugestaltungsplanungen in München und Linz (Österreich) mit dem Entwurf von Repräsentationsbauten. Nach der Ausbombung ihrer Räumlichkeiten in der Theresienstraße bezogen Gerdy Troost und Gall Mitte 1944 Büros im "Führerbau". Der Einmarsch der US-Army in München am 30. April 1945 besiegelte schließlich das Ende des "Atelier Troost".

In der Folge wurden Gerdy Troost und Leonhard Gall unter Hausarrest gestellt und ihre verbliebenen Vermögenswerte eingezogen. In ihren Entnazifizierungsverfahren wurden Troost als "Minderbelastete" bzw. Gall als "Mitläufer" eingestuft und ihnen unternehmerische oder publizistische Betätigung verboten. Unabhängig voneinander versuchten anschließend beide – Gerdy Troost als innenarchitektonische Beraterin, Gall als "Hilfsarchitekt" und Möbeldesigner – in der Bundesrepublik beruflich wieder Fuß zu fassen, erhielten aber kaum noch Aufträge.

Dampfer "Europa" – Gesellschaftshalle 1. Klasse, 1927–1930. (Deutsches Schifffahrtsmuseum Bremerhaven, 95-5)

Beschreibung und Wirkung

Ausgangspunkt für die monopolartige Beauftragung des "Atelier Troost" war Hitlers Bewunderung für die Innenarchitektur und -ausstattung von Paul Ludwig Troost, allen voran jener des Lloyd-Dampfers "Europa". Deren aufwendige, in einem klassizistischen Art déco (eigtl. "art décoratif") gehaltene Innenausstattung zeichnete sich durch die Verwendung kostbarer Materialien aus, eine Farbgebung in Terra-, Rot- und Goldtönen sowie durch eine Geometrisierung der Ornamentik und der Einrichtungsgegenstände. Charakteristisch war daneben die reiche Ausstattung mit Kunstobjekten, wofür auch Ausstattungs- und Dekorformen wieder aufgegriffen wurden, die, wie die Tapisserie oder die Mosaikkunst, nach 1918 aus der Mode gekommen waren.

Auf die Innenarchitektur im Nationalsozialismus hatte die Einrichtung der "Europa" einen großen Einfluss, der sich erstmals in den von Troost umgestalteten Räumlichkeiten des "Braunen Hauses" (1930–1932) zeigte, wobei aber klassizistische Elemente stärker betont wurden.

Der "Senatorensaal" im "Braunen Haus", München, um 1930–1932; Postkarte. (Privatbesitz, gemeinfrei)
Die Gesellschaftshalle im Hotel "Deutscher Hof", Nürnberg, 1936. Abb. aus: Professor Woldemar Brinkmann zum 50. Geburtstag. In: Kunst dem Volk, 1940, Folge 3, 36. (Gemälde von Max Stier, um 1937/38)
Franz Böhmers Entwurf für den Festsaal in Schloß Posen, 1942. Abb. aus: Dietsche, Wolfgang/Schwendemann, Heinrich: Hitlers Schloß. Die "Führerresidenz" in Posen. Berlin 2003, 124. (Nachlass Franz Böhmer)

Für das "Atelier Troost" waren die Einrichtungen der "Europa" und des "Braunen Hauses" die Bezugspunkte, an denen man sich ab 1934 beim Entwurf von Inneneinrichtungen orientierte. Möbel und Einrichtungsgegenstände, die Troost zwischen 1927 und 1933 entworfen hatte, wurden entweder direkt übernommen oder weiterentwickelt, etwa im Sinne einer "Begradigung" der Formen bzw. ihrer Vergrößerung ins Monumentale.

Durch den Bezug auf Troost adaptierten die Interieurs des "Atelier Troost" gezielt großbürgerliche Wohnformen, um Traditionsbewusstsein, Gediegenheit und Wohnkultur zu suggerieren. Gleichzeitig machten die formalen Gestaltung und materielle Abstufungen auch parteiliche oder gesellschaftliche Hierarchien sichtbar.

Nach 1934 konnten die Inneneinrichtungen des "Atelier Troost" eine erhebliche Wirkung auf die gehobene Innenarchitektur in Deutschland entfalten, die mehrere Ursachen hatte: die systematische Bevorzugung durch Hitler, die auf ihn ausgerichteten politischen Verhältnisse und die mediale Verbreitung der Interieurs in der NS-Presse. Als Folge davon wurden vielerorts in NS-Deutschland Inneneinrichtungen für Staat und Partei entworfen, die denjenigen des "Atelier Troost" sehr ähnlich sahen, etwa eine vergleichbare Farbstimmung hatten, ähnliche Möbeltypen und Einrichtungsgegenstände aufwiesen und ebenfalls reich mit Kunstgegenständen (Gobelins, Gemälde, Kleinbronzen etc.) ausgestattet waren. Wie das Beispiel eines von Troost für den Speisesaal der ersten Klasse der "Europa" entworfenen Armlehnstuhls zeigt, wurden bestimmte Möbeltypen später in ähnlicher Form vielfach reproduziert und sogar in den gleichen Räumen aufgestellt.

Um 1937/38 ließ die Wirkung des "Atelier Troost" auf Innenarchitektur in Deutschland nach. Grund dafür war der allgemeine Rückgang staatlicher oder parteilicher Aufträge für Inneneinrichtungen, zumal nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Darüber hinaus zeigte sich ab 1938 die Tendenz zu einem monumentalen Eklektizismus, der den außenpolitischen und militärischen Erfolgen des Großdeutschen Reiches Rechnung zu tragen schien und Repräsentationsräume hervorbrachte, die nicht wohnlich oder behaglich sein wollten, sondern in erster Linie Kulisse nationalsozialistischer Herrschaftsinszenierung und -ausübung. Im Gegensatz zu den Einrichtungen des "Atelier Troost" wurden nur wenige davon bis 1945 auch realisiert.

Werke (in Auswahl)
Objekt Ort Auftraggeber Entstehungszeit Bemerkung Bild
Kanzlerwohnung in der (Alten) Reichskanzlei Berlin 1934/35 Inneneinrichtung Der Speisesaal in der Alten Reichskanzlei, Berlin, 1933/34. (Library of Congress, Washington DC, Prints and Photographs Division; gemeinfrei)
Blockhaus Schützing am Chiemsee Troost, Gerdy 1934, 1936/37 Entwurf einer Blockhütte für Gerdy Troost, 24.11.1934. (Bayerische Staatsbibliothek, Ana 325.A.V.14.15)
"Führerbau" und "Verwaltungsbau" München 1934–1937 Bauausführung und Inneneinrichtung Die „Große Halle“ im „Führerbau“, München, 1936/37. Abb. aus: Heilmeyer, Alexander: Das Führerhaus in München. Die historische Stätte der Viermächtekonferenz am 29. September 1938, in: Die Kunst im Deutschen (Dritten) Reich, 1938, Heft 8, A, 301. (Gemeinfrei)
Fernheizwerk und Dienstgebäude in der Arcisstraße München 1934–1937 Das Fernheizwerk der NSDAP. Abb. aus: Dresler, Adolf: Das Braune Haus und die Verwaltungsgebäude der Reichsleitung der NSDAP in München. München, 1937, 16. Foto: Fladung. (Bayerische Staatsbibliothek, 37.2849)
"Haus der Deutschen Kunst" 1934–1937 Bauausführung und Inneneinrichtung Das "Haus der Deutschen Kunst". Aufnahme vom Tag der Deutschen Kunst am 18. Juli 1937.  Foto: Heinrich Hoffmann. (Bayerische Staatsbibliothek, Bildarchiv hoff-33248)
Wohnhaus München Braun, Eva 1935/36 Inneneinrichtung Skizze des Wohnhauses von Eva Braun in der Wasserburger Straße 12. (Bayerisches Hauptstaatsarchiv, NSDAP-Baupläne 9053)
Berghof Obersalzberg 1935/36 Inneneinrichtung Das Arbeitszimmer Hitlers im Berghof auf dem Obersalzberg. Foto von Heinrich Hoffmann, 1936. (Bayerische Staatsbibliothek, Bildarchiv hoff-68886)
Empfangsgebäude der (Alten) Reichskanzlei Berlin 1935/36 Innenansicht des Empfangssaales der neuen Reichskanzlei in Berlin. Entwurf von Leonard Gall, 1939. (Interfoto, Mediennummer 00797013)
Prinz-Carl-Palais München 1936/37 Inneneinrichtung Empfangshalle im Prinz-Carl-Palais, München, 1936/37. (Archiv der Vereinigten Werkstätten für Kunst im Handwerk, München, Fotomappe der neu eingerichteten Räume des Prinz-Carl-Palais)
Kaulbach-Villa München 1937 Inneneinrichtung Ansicht der Diele in der Bibliothek der Kaulbach-Villa. Die Inneneinrichtung wurde vom Atelier Troost vorgenommen. Abb. aus: Bayerisches Staatsministerium des Innern: Arbeitsbericht für das Rechnungsjahr 1937, Anhang, 33.

Literatur

  • Sabine Brantl, Haus der Kunst, München. Ein Ort und seine Geschichte im Nationalsozialismus, München 2007, 36–43.
  • Ulrike Grammbitter, Monumentalität und Gemütlichkeit. Die Interieurs der NS-Bauten am Königsplatz, in: Iris Lauterbach/Julian Rosefeldt/Piero Steinle (Hg.), Bürokratie und Kult. Das Parteizentrum der NSDAP am Königsplatz in München, München 1995, 119–146.
  • Sonja Günther, Innenräume des "Dritten Reiches". Interieurs aus den Vereinigten Werkstätten für Kunst im Handwerk für Repräsentanten des "Dritten Reiches", Berlin 2. Auflage 1979.
  • Sonja Günther, Design der Macht. Möbel für Repräsentanten des "Dritten Reiches", Stuttgart 1992.
  • Timo Nüßlein, Paul Ludwig Troost 1878–1934 (Hitlers Architekten 1), Wien/Köln/Weimar 2012, 169–190.
  • Despina Stratigakos, Hitler at Home, New Haven 2005.

Quellen

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Weiterführende Recherche

Empfohlene Zitierweise

Timo Nüßlein, Atelier Troost, publiziert am 19.2.2020; in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Atelier_Troost (23.11.2020)






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