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Apostolische Nuntiatur, München

Charles Joseph de Benoît d'Argenteau,Nuntius in München von 1787-1862, Lithographie von Franz Seraph Hanfstaengl (1804-1877), München 1828. (Bayerische Staatsbibliothek, Bildarchiv, port-010303)
Nuntius Eugenio Pacelli um 1920. (Bayerische Staatsbibliothek, Fotoarchiv Hoffmann, hoff-3075 )
Gebäude der Nuntiatur, ehemals in der Briennerstraße 15. Das Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und danach nicht wieder aufgebaut. (Stadtarchiv München, FS-STR-2941(Briennerstraße 15)).

von Michael F. Feldkamp

Eine diplomatische Vertretung des Papstes in Bayern entstand erst 1784/85. Seit 1800 vakant, wurde sie 1818 - nach dem Wiener Kongress und dem Bayerischen Konkordat von 1817 - dauerhaft eingerichtet. Die Nuntiatur in München war die einzige päpstliche Vertretung im Deutschen Kaiserreich von 1871. 1920 entstand in Berlin eine Nuntiatur beim Deutschen Reich, doch blieb die traditionsreiche Münchner Nuntiatur weiterhin bestehen. Sie wurde erst 1934 aufgrund der Aufhebung der Länderhoheit geschlossen (Abreise des Nuntius 1936). Bedeutendster apostolischer Nuntius in München war von 1917 bis 1925 Eugenio Pacelli (1876-1958, ab 1939 Papst Pius XII.).

Begriffsbestimmung und Anfänge

Nuntiaturen sind ständige diplomatische Vertretungen des Papstes. Nuntien sind nicht nur politische Gesandte, sondern üben mit päpstlicher Vollmacht auch geistliche und kirchenrechtliche Kompetenzen gegenüber den Bischöfen des Gastlandes aus.

Nuntiaturen entstanden im Zuge der Ausprägung dauerhafter Gesandtschaften im 16. Jahrhundert. In einer ersten Gründungsphase wurden seit Anfang des 16. Jahrhunderts apostolische Nuntiaturen bei den bedeutenden italienschen Nachbarstaaten und großen europäischen Mächten gegründet. In einer zweiten Phase entstanden unter den Päpsten Gregor XIII. (1572-1585) und Sixtus V. (1585-1590) weitere Nuntiaturen im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation zur Durchführung der Bestimmungen des Trienter Konzils (1545-1563). Diese, von der historischen Forschung als "Reformnuntiaturen" bezeichneten Institutionen, waren Instrumente zur Durchsetzung der katholischen Reform.

Das päpstliche Gesandtschaftswesen in Deutschland vor Gründung der Münchner Nuntiatur

Bis ins ausgehende 18. Jahrhundert bestanden im deutsprachigen Raum Nuntiaturen nur am Kaiserhof in Wien, bei den schweizerischen Eidgenossenschaften und Bischöfen in Luzern, am polnischen Königshof sowie in Köln.

Beim pfalz-bayerischen Kurfürsten, der sich mehrfach, darunter 1770 im Einvernehmen mit dem Kölner Nuntius Giambattista Caprara (1733-1810, in Köln 1767-1775), um eine eigene Vertretung des Papstes bemühte, waren keine päpstlichen Vertreter eigens akkreditiert. Zwar gab es 1573 eine Sondergesandtschaft für den südlichen deutschsprachigen Raum, der bis nach Tirol reichte, doch die Nuntien, Bartolomeo Portia (gest. 1578, Nuntius 1573-1576) und Felician Ninguarda (1524-1595, Nuntius 1578-1583), deren Wirkungsschwerpunkt nicht in den bayerischen Kurlanden lag, dürfen nicht als Vorgänger der späteren Münchner Nuntiatur angesehen werden. Immerhin konnte in dieser Zeit die katholische Reform im Herzogtum Bayern mit der erforderlichen Hilfe des Papstes entscheidende Fortschritte machen. Ninguarda z. B. trug wesentlich zum Abschluss des Salzburger Konkordats 1583 bei, mit dem die Kompetenzkonflikte zwischen den Bischöfen und den bayerischen Landesherren geschlichtet wurden. Nach 1583 ernannten die Päpste für Süddeutschland keine Nuntien mehr. Auch der von Papst Benedikt XIV. 1740 an den bayerischen Hof entsandte Sonderlegat Giorgio Doria (1708-1759, Kardinal 1743), der Einfluss auf die Kaiserwahl Karl Albrechts (1697-1745, Kurfürst von Bayern 1726-1745, Kaiser 1742-1745) nehmen sollte, darf nicht als ein Vorläufer der Münchner Nuntiatur betrachtet werden.

Die pfalz-bayerische "Hofnuntiatur" 1785-1800

Die Errichtung der Münchner Nuntiatur stand in ursächlichem Zusammenhang mit der radikalen Kirchenpolitik Kaiser Josephs II. (1741-1790, reg. 1780-1790) und den Emanzipationsversuchen der Reichsbischöfe gegenüber der päpstlichen Oberhoheit ("Febronianismus"). Denn nun wurde Kurpfalzbayern als zweitgrößtes katholisches Territorium im Reich für die Kurie als Verbündeter interessant. Die Gründung der Nuntiatur stand gleichzeitig am Ende jahrzehntelanger Bemühungen des Hauses Wittelsbach bei der päpstlichen Kurie, ein Hofbistum errichten zu dürfen. Statt eines Hofbistums wurde 1785 die Münchner Nuntiatur als "Hofnuntiatur" für Kurpfalzbayern gegründet. Damit erreichte die Herausbildung eines absolutistischen Staatskirchentums in Bayern auf Kosten der geistlichen Jurisdiktion der reichsunmittelbaren Fürstbischöfe einen ersten Höhepunkt. Folge waren verschärfte Auseinandersetzungen zwischen den Bischöfen und dem Heiligen Stuhl, die in den so genannten Nuntiaturstreit mündeten. In diesen Auseinandersetzungen galt Bayern aber einmal mehr als treuer Freund des Papsttums und erhielt im Gegenzug kirchenhoheitliche Zugeständnisse.

1800-1818: Vakanz und Wiedererrichtung

Zwischen 1800 und 1818 blieb die Münchner Nuntiatur unbesetzt. Gelegentlich übte 1800, 1803 und 1806/07 der päpstliche Sondergesandte Annibale della Genga (1769-1829, Papst Leo XII. 1823-1829) in Bayern päpstliche Jurisdiktionsrechte aus, als er zum Reichstag nach Regensburg und zu Konkordatsverhandlungen nach Bayern kam. Die Münchner Nuntiatur wurde erst am 3. Oktober 1818, nach Veröffentlichung des Konkordats vom 5. Juni 1817 und nach dem Wiener Kongress, wiedererrichtet.

Der territoriale Zuständigkeitsbereich der Münchner Nuntiatur

Der Nuntiatursprengel war identisch mit dem Territorium des Königreichs Bayern. Doch von Beginn an richteten die Münchner Nuntien ihre Aufmerksamkeit auf weite Teile des deutschsprachigen Raums und vertraten dort soweit möglich kirchlich-kuriale Interessen, zumal seit der Besetzung des Rheinlands 1795 durch die Franzosen auch die 1585 gegründete Kölner Nuntiatur aufgehoben worden war. Insbesondere seit der Reichsgründung 1871 war den Münchner Nuntien daran gelegen, kirchliche Belange im ganzen Deutschen Reich zu vertreten. Die Münchner Nuntiatur kam schon bald danach "politisch den Nuntiaturen erster Klasse vollständig gleich", wie Papst Benedikt XV. (1854-1922, Papst 1914-1922) im Jahre 1917 selbst feststellte.

Die Errichtung einer Reichsnuntiatur 1920

Initiativen zur Gründung einer Botschaft des Deutschen Reiches beim Heiligen Stuhl in den Jahren 1871, 1916 und 1917 blieben erfolglos. Erst am 30. Juni 1920 wurde der bisherige Münchner Nuntius Eugenio Pacelli (1876-1958, Papst Pius XII. 1939-1958) zugleich Nuntius beim Deutschen Reich. Die politische Bedeutung des päpstlichen Stuhls war während und infolge des Ersten Weltkrieges gestiegen, so dass auch bei seinen Gegnern die Errichtung einer Reichsnuntiatur unausweichlich und politisch längst überfällig schien. Dass sie nach kurzer Verhandlungszeit errichtet werden konnte, ist angesichts jahrhundertelang geführter Konfessionsstreitigkeiten Beleg für den aufkommenden Pluralismus und für ein verändertes Staat-Kirche-Verhältnis, das mit der Weimarer Reichsverfassung vom 11. August 1919 grundgelegt wurde.

Fortbestand der Münchner Nuntiatur nach Gründung der Reichsnuntiatur

Mit der Errichtung der Nuntiatur in Berlin wurde die territorial nun auf Bayern begrenzte Nuntiatur in München nicht aufgelöst, um kirchliche Sonderentwicklungen in Bayern zu respektieren. Papst Benedikt XV. sicherte Pacelli zu, solange in München akkreditiert bleiben zu dürfen, bis die maßgeblich von ihm betriebenen Konkordatsverhandlungen mit der bayerischen Staatsregierung erfolgreich beendet seien. Da diese sich verzögerten, akkreditierte sich Pacelli doch schon am 30. Juni 1920 als "Apostolischer Nuntius in Deutschland" bei Reichspräsident Friedrich Ebert (1871-1925). Pacelli blieb bis nach Unterzeichnung des Bayerischen Konkordates vom 29. März 1924 in Personalunion "Apostolischer Nuntius in München" und "Apostolischer Nuntius in Deutschland". Erst 1925 wurde Alberto Vassallo di Torregrossa (1865-1959) Nuntius in München, der dort bereits 1898-1902 und 1903-1905 als Auditor und 1904 als kommissarischer Geschäftsträger (auch Internuntius genannt) fungiert hatte.

Die Aufhebung der Münchner Nuntiatur 1934

Mit dem Gesetz über den Neuaufbau des Reiches vom 30. Januar 1934 wurden die Hoheitsrechte der deutschen Länder auf das Reich übertragen und die Landesregierungen der Reichsregierung unterstellt. Für Bayern wie auch für Preußen entfiel damit der Unterhalt eigener diplomatischer Vertretungen sowie umgekehrt die Akkreditierung ausländischer Gesandter bei den jeweiligen Landesregierungen. Bis zum 30. April 1934 sollten die Gesandtschaften und Nuntiaturen aufgehoben werden. Mit Rücksicht auf die in Rom erwarteten bayerischen Pilger zur Heiligsprechung des bayerischen Kapuziners Konrad von Parzham (1818-1894) wurde dieser Termin für die päpstliche Nuntiatur in München auf den 30. Mai 1934 verschoben.

Weitere Tätigkeit des Nuntius in München bis 1936

Eugenio Pacelli, inzwischen päpstlicher Staatssekretär, war offensichtlich persönlich daran interessiert, im nationalsozialistischen Staat mit dem Münchner Nuntius einen zweiten diplomatischen Vertreter des Heiligen Stuhls in Deutschland installiert zu haben, der unter dem völkerrechtlichen Schutz eines Diplomaten kirchlich wirken konnte. Auch versprach er sich möglicherweise, dass nationalsozialistische Übergriffe in Bayern mittels des Nuntius sofort internationale Beachtung finden könnten. Reichsaußenminister Konstantin von Neurath (1873-1956) gestand dem Münchner Nuntius die exterritorialen Vorrechte auch nach Beendigung seiner amtlichen Tätigkeit zu, wenn sich sein weiterer Aufenthalt in Deutschland nicht ungewöhnlich lange ausdehnen würde.

Während die preußische Gesandtschaft beim Vatikan am 30. Mai 1934 ihre Arbeit einstellte und der bayerische Gesandte beim Heiligen Stuhl am 25. Juni 1934 Rom verließ, blieb der bisherige päpstliche Nuntius als "Privatmann" in München. Ein Jahr später eskalierte im Zusammenhang mit den geschickt inszenierten und propagandistisch aufgebauschten Devisenprozessen der Jahre 1935/36, die – gemeinsam mit den Sittlichkeitsprozessen von 1936/37 – den katholischen Ordens- und Weltklerus als korrupt und sittlich verkommen hinstellen und die Glaubwürdigkeit der Kirche erschüttern sollten, der NS-Kirchenkampf in Deutschland. Ins Visier des NS-Regimes geriet nun auch die längst aufgehobene Nuntiatur in München, die trotz Intervention des Auswärtigen Amts vom 1. bis 3. Oktober 1936 unter Mitwirkung der Gestapo durchsucht wurde. Auf Empfehlung des kommissarischen Leiters der Politischen Abteilung im Auswärtigen Amt, Ernst Freiherr von Weizsäcker (1882-1951), verließ am 23. Oktober 1936 Vassallo di Torregrossa die bayerische Landeshauptstadt unbemerkt von der Öffentlichkeit.

1945 verließ der seit dem 2. Mai 1930 als Nachfolger Pacellis in Berlin akkreditierte Nuntius Cesare Orsegnio (1873-1946) die vom russischen Vormarsch bedrohte Reichshauptstadt und zog sich in das militärisch wenig umkämpfte Eichstätt zurück. Dort starb er am 1. April 1946.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es Bemühungen der Bayerischen Staatsregierung und in Kreisen der CSU zur Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zum Heiligen Stuhl. Damit sollte die bayerische Eigenstaatlichkeit betont werden. Dererlei Absichten wurden aber weder vom Heiligen Stuhl, noch von der Bundesregierung mitgetragen und blieben erfolglos.

Verzeichnis der päpstlichen Nuntien in München

Amtszeit Name Weihetitel Lebensdaten Bemerkungen
1785-1794 Giulio Cesare Zoglio (Zollio) Titularerzbischof von Athen 1733-1795
1795-1796 Annibale Della Genga (Internuntius) Titularerzbischof von Tyros 1760-1829 Nuntius in Köln, 1800-1802 Nuntius beim Reichstag in Augsburg und Regensburg, ab 1823 Papst Leo XII.
1796-1800 Emidio Ziucci Titularerzbischof von Rhodus 1750-1802
(1800-1818 vakant)
1818-1827 Francesco Serra Cassano Titularerzbischof von Nicaea 1783-1850
1826-1837 Carlo Giuseppe Benedetto Mercy d’Argenteau Titularerzbischof von Tyrus 1787-1870
1838-1845 Michele Viale Prelà Titularerzbischof von Carthago 1799-1860 bis 1841 Internuntius
1845-1847 Carlo Luigi Morichini Titularerzbischof von Nisibis 1805-1879
1848-1853 Carlo Sacconi Titularerzbischof von Nicaea 1808-1889 bis 1851 Internuntius
1853-1856 Antonio Saverio De Luca Titularerzbischof von Tarsus 1805-1883
1856-1861 Flavio Chigi Titularerzbischof von Myra 1810-1885
1861-1866 Matteo Eustachio Gonella Titularerzbischof von Neocesarea 1811-1870
1866-1874 Pier Francesco Meglia Titularerzbischof von Damascus 1810-1883
1874-1877 Angelo Bianchi Titularerzbischof von Myra 1817-1897
1877-1879 Gaetano Aloisi Masella Titularerzbischof von Neocesarea 1826-1902
1879-1881 Cesare Roncetti Titularerzbischof von Seleucia 1834-1881
1882-1887 Angelo Di Pietro Titularerzbischof von Nazianzena 1828-1914
1887-1889 Luigi Ruffo-Scilla Titularerzbischof von Petra 1840-1895
1889-1893 Antonio Agliardi Titularerzbischof von Caesarea 1832-1915 1893-1896 Nuntius in Österreich, 1899 Kardinalbischof von Albano, 1908 Kanzler der Apostolischen Kanzlei
1893-1896 Andrea Aiuti Titularerzbischof von Damietta 1849-1905
1896-1899 Benedetto Lorenzelli Titularerzbischof von Sardes 1853-1915
1900-1901 Cesare Sambucetti Titularerzbischof von Corinth 1838-1911
1902-1904 Giuseppe Macchi Titularerzbischof von Saloniki 1845-1906
1904-1907 Carlo Caputo Titularerzbischof von Nicomedia 1843-1908
1907-1916 Andreas Frühwirth Titularerzbischof von Heraclea 1845-1933 1915 Kardinal und Pronuntius, 1927-1933 Kanzler der Heiligen Römischen Kirche
1916-1917 Giuseppe Aversa Titularerzbischof von Sardes 1862-1917
1917-1925 Eugenio Pacelli Titularerzbischof von Sardes 1876-1958 1939-1958 Papst Pius XII.
1925-1934/36 Alberto Vassallo di Torregrossa Titularerzbischof von Hemesa 1865-1959

Literatur

  • Michael F. Feldkamp, Die Aufhebung der Apostolischen Nuntiatur in München 1934. Mit einem Anhang der Amtsdaten der Nuntien, Internuntien und Geschäftsträger 1786-1934, in: Reimund Haas/Karl Josef Rivinius/ Hermann-Josef Scheidgen (Hg.), Im Gedächtnis der Kirche neu erwachen. Studien zur Geschichte des Christentums in Mittel- und Osteuropa. Festgabe für Gabriel Adriányi (Bonner Beiträge zur Kirchengeschichte 22), Köln/Weimar/Wien 2000, 185-234.
  • Michael F. Feldkamp, Bemühungen um Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Bayern und dem Heiligen Stuhl nach dem Zweiten Weltkrieg, in: Nicolaus Buhlmann und Peter Styra [Hg.], Signum in bonum. Festschrift für Wilhelm Imkamp zum 60. Geburtstag (Thurn und Taxis Studien. Neue Folge 1), Regensburg 2011, 235-247.
  • Rupert Hacker, Die Beziehungen zwischen Bayern und dem Hl. Stuhl in der Regierungszeit Ludwigs I. (1825-1848) (Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom 27), Tübingen 1967.
  • Egon Johannes Greipl, Die Bestände des Archivs der Münchener Nuntiatur in der Zeit von 1877 bis 1904, in: Römische Quartalschrift für christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte 78 (1983), 192-269.
  • Egon Johannes Greipl, Das Archiv der Münchener Nuntiatur in der Zeit von 1904 bis 1934, in: Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken 66 (1986), 402-406.
  • Konrad Repgen, Vom Fortleben nationalsozialistischer Propaganda in der Gegenwart. Der Münchener Nuntius und Hitler 1933, in: Pankraz Fried/Walter Ziegler (Hg.), Festschrift für Andreas Kraus zum 60. Geburtstag (Münchener Historische Studien. Abteilung Bayerische Geschichte 10), München 1982, 455-476.
  • Bettina Scherbaum, Bayern und der Papst. Politik und Kirche im Spiegel der Nuntiaturberichte 1550 bis 1600 (Forschungen zur Landes- und Regionalgeschichte 9), Sankt Ottilien 2002.
  • Hubert Wolf, München als Reichsnuntiatur? Aus Anlaß der vollständigen Öffnung des Archivio della Nunziatura di Monaco, in: Zeitschrift für Kirchengeschichte 103 (1992), 231-242.
  • Bernhard Zittel, Die Vertretung des Heiligen Stuhles in München 1785-1934, in: Der Mönch im Wappen. Aus Geschichte und Gegenwart des katholischen München, München 1960, 419-494.

Weiterführende Recherche

Externe Links

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Empfohlene Zitierweise

Michael F. Feldkamp, Apostolische Nuntiatur, München, publiziert am 29.11.2006; in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: <http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Apostolische_Nuntiatur,_München> (13.12.2018)