Tassilos Szepter

von Egon Wamers

Herzog Tassilo III. (reg. 748-788) besaß ein Szepter, das er 787 bei seiner Unterwerfung unter Karl den Großen (reg. 768-814, ab 800 Kaiser) diesem zusammen mit dem Land übergeben musste. Der überlieferte Vorgang zeigt die große Bedeutung dieses Szepters als Herrschaftssymbol der bairischen Herzöge, ohne dass dessen Hintergrund geklärt wäre. Derartige Szepter standen als Amtsinsignien in antiker Tradition und fanden im Mittelalter als hochrangige Würde- und Herrschaftszeichen weitere Verwendung. Allerdings ist von keinem anderen Herzog des frühmittelalterlichen Frankenreichs der Besitz eines Szepters bekannt, was eine Sonderstellung der bairischen Herzöge unterstreicht.

Als sich Herzog Tassilo III. (reg. 748-788) 787 dem Frankenkönig Karl (reg. 768-814, ab 800 Kaiser) unterwarf, musste er mit dem Land Baiern auch ein Szepter (baculum) übergeben, das mit einer menschlichen Figur bekrönt war. Die ältere Forschung sah es als "Ahnenstab" des Herzogsgeschlechts der Agilolfinger an. Anders als der Tassilo-Liutpirc-Kelch ist es nicht erhalten, doch wurde vermutet, dass es später im Stift Kremsmünster (Österreich) zu den beiden dort bis heute aufbewahrten "Tassilo-Leuchtern" umgearbeitet worden war. Wahrscheinlicher ist, dass es sich um einen Stab nach dem Vorbild antiker (Kurz-)Szepter mit anthropomorpher Bekrönung handelte. Herkunft, genaueres Aussehen, Ikonografie und Funktion sowie die politische und landesgeschichtliche Bedeutung dieser verlorenen Insignie können nur im antiquarischen und kulturhistorischen Vergleich erschlossen werden.

Die Überlieferung

Im Herbst 787 unterwarf sich Tassilo seinem Vetter Karl dem Großen auf dem Lechfeld bei Augsburg an der Grenze zwischen den Herzogtümern Baiern und Alamannien, leistete den Treueid, erhielt als Vasall das vormals erbliche Herzogtum Baiern zum Lehen und stellte zwölf Geiseln zuzüglich seines ältesten Sohnes und künftigen Erben Theodo (gest. nach 794). Die von den offiziösen fränkischen Quellen unabhängigen Annales Nazariani (a. 787) nennen mit dem 3. Oktober ein genaues Datum für dieses Ereignis und berichten als Besonderheit, dass Tassilo sein "Heimatland" "mit einem Stab zurückgegeben [habe], an dessen Ende das Abbild eines Menschen" gewesen sei (et reddidit ei cum baculo ipsam patriam, in cuius capite similitudo hominis erat); die hiervon abhängigen Annales Guelferbytani ergänzen "scultum" ("eingeschnitzt"). Diese und andere detaillierte Angaben der beiden Quellen lassen vermuten, dass sie auf Augenzeugenkenntnis beruhen und zuverlässig sind. Der Baiern-Herzog führte also ein Szepter, das als Insignie des Fürstengeschlechts und seines Landes, welches in Urkunden und anderen Quellen als regnum bezeichnet wurde, fungierte. Andere Regalien wie Krone und Münzprägung, die etwa sein Schwager Fürst Arichis II. von Benevent (reg. 758-787) in imitatio des byzantinischen Vorbilds in Anspruch nahm, hatte Tassilo nicht wahrgenommen.

Forschungsgeschichte

Die historische Forschung hat Tassilos baculum als "Ahnenstab ... mit dem Bild eines christlichen Heiligen als Spitzenahnen" (Karl Hauck, 1916-2007) gedeutet sowie als "besonderes Würdezeichen der Agilolfinger [mit dem] Spitzenahnen des Herzogsgeschlechts und/oder des Volkes. Die Übergabe des Stabes an den sippen- und landesfremden Karolinger ... bedeutete jedenfalls die totale Unterwerfung Tassilos und den Verzicht auf jede eigenständige Ableitung agilolfingischer Herrschaftsrechte über sein Volk und sein Land" (Herwig Wolfram, *1934). Pankraz Stollenmayer (1889-1980) und ihm folgend Adolf Gauert (1911-1989) vermuteten, dass das Szepter noch 787 an Tassilo zurückgegeben und bald als Spolie zu den im Stiftsschatz Kremsmünster verwahrten "Tassilo-Leuchtern" umgearbeitet worden sei. Eine Rückgabe ist jedoch höchst unwahrscheinlich, und zudem stellen die beiden Leuchter Werke der ottonischen Metallkunst der Jahrzehnte um 1000 dar. Als erste verwiesen Rupert Bruce-Mitford (1914-1994) 1978 und Edward Segal 1985 auf die spätrömischen Konsular-Szepter als wahrscheinliche Vorbilder für Tassilos baculum.

Szepter in Antike und frühem Mittelalter

Schriftliche Überlieferung

Augustus mit langem Adlerszepter. Kameo des frühen 1. Jhs. auf dem Lothar-Kreuz (letztes Viertel 10. Jhs.) im Aachener Domschatz. (Foto von Sailko lizensiert durch CC BY 3.0 via Wikimedia Commons)
Diptychon des Areobindus, Konsul 506. Szepterkrone mit korinthischem Kapitell, darüber der Jupiter-Adler im Siegeskranz, darüber auf einem Podest in Form eines römischen Soldaten eine Darstellung des Kriegsgottes Mars auf dem Siegeskranz und damit auch den militärisch erfolgreichen Kaiser Anastasios I. (491–518) personifizierend. (Foto: Schweizerisches Nationalmuseum, Zürich)

Mit lat. baculum oder baculus (auch virga oder vitis) bezeichnen antike und mittelalterliche Quellen zumeist einen längeren Stab bzw. ein bis zum Boden reichendes Langszepter, nur selten jedoch das Kurzszepter (gr. skeptron / lat. sceptrum, alternativ scipio). In der Antike ist der Stab Würde- und Herrschaftszeichen von Göttern, Heroen, Königen und Triumphatoren. In der römischen Kaiserzeit und Spätantike, auch im byzantinischen Hofzeremoniell, waren Kurz- und Langstab Herrschaftszeichen römischer Kaiser und Konsuln. Das baculum fungierte seit dem Altertum auch als Richter- und Sprecherstab, in der christlichen Kunst etwa als Attribut der Engel in Verkündigungsszenen. Als baculum pastorale war der Stab seit dem Frühmittelalter Amtsinsignie der Bischöfe und Äbte; im Mittelalter führten auch weltliche Amtsträger einen Stab als Zeichen ihrer Befugnis, was aus archäologischen Funden wohl auch schon für das 8. Jh. erschlossen werden kann.

Schon im 4. und 7. Jh. werden Szepter bei alamannischen oder westgotischen (Ervig, Egica) Königen genannt (Libanios, Oratio XVIII., 77; Chronica regum Visigothorum, 47; Lex Visigothorum II,1,7). Schriftquellen des 8. und 9. Jhs. erwähnen Lang- und Kurzszepter als Herrschaftszeichen von langobardischen (Desiderius [reg.757-774], Arichis II.), angelsächsischen, karolingischen und anderen Regenten; sceptrum ist oft die Metapher für "Herrschaft". Sie werden an weltliche (z.B. Karl der Große 813 an seinen Sohn Ludwig den Frommen, letzterer 840 an seinen Sohn Lothar I.) und kirchliche Große verliehen oder an Kirchenschätze gegeben (z.B. Kaiser Karl der Kahle ca. 858–877 an St. Paul-vor-den-Mauern in Rom). Mehrfach vergeben im 8. und 9. Jh. auch Päpste Szepter an weltliche und geistliche Große – wohl im Kontext einer Verleihung der Patricius-Würde (z.B. Papst Leo III. an Karl den Großen Weihnachten 800; Papst Johannes VIII. 876 an Karl den Kahlen und 881 an Karl den Dicken). Stets ist damit Übertragung oder Anerkennung von Herrschaft verbunden. Karl der Große soll eine goldene virga als "unser Szepter zur Kennzeichnung unserer Herrschaft" geführt haben (Notker, Gesta I, 17). Als Material werden Gold, Elfenbein und Holz genannt: Ein elfenbeinernes Szepter (sceptrum regale ex ebore valde mirificium) schenkte Karl der Große 813 an Abt Benedict von Aniane (Chronicon Moissiacense, 310); Notker (Gesta I, 34) erwähnt ein Königsszepter aus Apfelbaumholz mit Knäufen, Edelmetallkrone und figürlicher Verzierung.

Bildliche und archäologische Überlieferung

Von der römischen Kaiserzeit bis ins Mittelalter ist eine ungebrochene Tradition der Szeptertypen, ihrer Ikonographie und ihres funktionalen Gebrauchs festzustellen. Auf Münzen, Medaillen, Siegeln, Gemmen und Silbergeschirr sowie in Triumphalarchitektur und Kirchenschmuck werden Gottheiten sowie der vergöttlichte Kaiser aufrecht stehend oder thronend mit Lang- oder Kurzszepter wiedergegeben. Besonders aufschluss- und detailreich sind die – meist oströmischen – elfenbeinernen Konsulardiptychen des 4. bis 6. Jhs., szenisch verzierte Schmuckdeckel für hölzerne Schreibtäfelchen. Auf ihnen sind die Konsuln sowie Stadtgottheiten mit ihren Szeptern dargestellt. Die längeren Szepter (ca. 80–100 cm) haben gleichmäßige zylinderförmige Stäbe mit beidseitigem Kugelabschluss; im 5. Jh. werden auch (gedrechselte?) Stäbe mit Aufsätzen aus Sphaira/Globus (Symbol der Weltherrschaft) plus Doppelbüsten (Konsulen), selten plus Kreuz oder Adler wiedergegeben. Kürzere Szepter (ca. 40–70 cm) zeigen vom frühen 1. Jh. bis ins 6./7. Jh. den gleichen Aufbau: einen nach unten sich verjüngenden, anfangs überwiegend spitzen Stab. Die variantenreich gestaltete Bekrönung besteht aus korinthischem Blattkapitell und Globus, Siegeskranz mit plastischen Figuren von Adler (= Jupiter), der Siegesgöttin Victoria, des Kriegsgottes Mars oder zumeist von Büsten eines oder mehrerer Kaiser im Siegeskranz oder auf einem Podest. Die obere figürliche Bekrönung symbolisiert die übergeordnete Macht, die dem Amtsträger mit dem verliehenen Szepter seine auctoritas verleiht. Mehrfach zeigt die Szepterkrone den Kaiser, der die Kodizille (Konsulats-Diplom) überreicht – das Szepter wurde also mit der Amtsverleihung ausgehändigt.

Insigniencharakter haben seit dem 5. Jh. auch die – meist langen oder geschulterten – Kreuzstäbe (Ferula) als Attribut des auferstandenen Christus (und des Lamms), von in seiner Nachfolge gestorbenen Märtyrern sowie von Engeln. Seit Konstantin dem Großen (röm. Kaiser 306-337) fungieren sie bisweilen, seit dem 11. Jh. häufig, auch als Szepter des christlichen Herrschers.


Im 9. Jh. wird mit den Thronportraits der karolingischen Buchmalerei der spätrömische Typus der Bilder des Konsuls auf der sella regia wieder aufgenommen: Karolingische oder biblische Herrscher halten ein Lang-, einmal auch ein Kurzszepter, oft kombiniert mit einem kreuzverzierten Globus.

Archäologische Funde aus römischer Zeit entsprechen den zeitgenössischen bildlichen Darstellungen. Die Fortführung der antiken Szepterformen im frühen Mittelalter ist durch Kristallkugeln aus merowingischen Königsgräbern (z. B. Childerich, gest. 482; Saint-Denis), einen gedrechselten Holzstab im Prinzengrab unter dem Kölner Dom (um 540) oder das komplexe Komposit-Szepter des angelsächsischen Oberkönigs Rædwald im Schiffsgrab von Sutton Hoo, England, (um 625) belegt; z. T. stellen sie spätrömisch-byzantinische Exemplare oder deren "barbarische" Anverwandlung dar. Germanische Heerführer und Regionalkönige übten im Auftrag west- und oströmischer Kaiser militärische und andere politische Aufgaben aus, wofür ihnen das Konsulatsamt und/oder die Patriciatswürde verliehen wurde (z.B. Theoderich 484, Chlodwig I. 508, Pippin III., Karl und Karlmann 754; Arichis II. 774) – auch in diesen Fällen wohl mit römischer Szepter-Insignie.

Aus einem böhmischen Kriegergrab der ersten Hälfte des 9. Jhs. ist ein silbervergoldeter Endbesatz aus der "ersten Hofschule" Karls des Großen der 780er Jahre mit Resten eines vergangen Holzstabs erhalten. Er belegt die Verwendung (und Verleihung ?) eines baculum (Langszepter) auch zur Spätzeit von Tassilos Regentschaft.


Die Kenntnis (spät)antiker Kurzszepter mit anthropomorphem Abschluss im 9. Jh. zeigen u.a. folgende Objekte: die im 9. Jh. umgearbeiteten Diptychen des frühen 6. Jhs. aus Monza sowie eine Psalterillustration des Israelitenkönigs Saul, der ein dünnstabiges Szepter mit karolingischem Soldatenkopf auf Blattkelch und Globus hält. Vermutlich dienten dem Illustrator noch im 9. Jh. umlaufende spätrömische Diptychen als Vorbild, wie die der Kaiser Constantius II. (oström./röm. Kaiser 337/353-361) und Constantius Gallus (Caesar 354), deren spitzschaftige Szepter von einem behelmtem Soldatenkopf auf Globus, Roma darstellend, bekrönt sind. Ob auch im 9. Jh. noch im Westen die Büste als Roma erkannt wurde und solche Szepter als Insignie angefertigt oder verwendet wurden, ist ungewiss. Für die sog. "Petrusstab"-Reliquie in der Kölner Domschatzkammer wurde im 8./9. Jh. ein spätantikes Szepter mit Elfenbeinknauf als Spolie verwendet.

Rekonstruktion und historische Bedeutung von Tassilos Szepter

Tassilos baculum mit menschengestaltiger Krone stand sicherlich ebenfalls in der Tradition vielgestaltiger (spät)antiker Szepter mit anthropomorpher Krone – als wiederverwendetes, ggf. umgearbeitetes Original oder neu gefertigt. Obwohl der lateinische Begriff eher auf einen langen Stab hinweist, deutet die anthropomorphe Krone wohl auf ein Kurzszepter. Es war vermutlich aus mehreren Teilen und unterschiedlichen Materialien zusammengesetzt gewesen, der eigentliche Stab aus Holz, davon das untere Ende knopfförmig, und die geschnitzte (scultum) menschliche Figur aus Elfenbein. Die similitudo hominis hatte entweder die Form einer aufrecht stehenden Gestalt oder – wahrscheinlicher – einer Büste, die auf einem Globus saß. Im Falle eines mineralischen Globus war sie auf ihm befestigt oder beide waren zusammen aus einem Stück gearbeitet (aus Metall gegossen?) und auf den Stab aufgesetzt.

Da die Insignie "seine" patria, also das bairische regnum repräsentierte, stellt sich die Frage, wen die Menschengestalt darstellte. Dem antiken Muster folgend, etwa im Rahmen der Verleihung des Patricius-Titels, müsste die Szepter-Bekrönung die höhere Autorität (z.B. Gottheit, Roma, Kaiser) wiedergegeben haben, die seinem Träger die auctoritas und Amtsgewalt verlieh. Der baiuwarische Dukat war Mitte oder Ende des 6. Jhs. durch austrasische Merowinger eingerichtet worden. Im Baiernrecht (Lex Baioariorum) wurde das erbliche Herzogsamt für die Agilolfingersippe festgeschrieben. Eine Szepter-Verleihung im Rahmen einer Amtseinsetzung durch Merowingerkönige wird indes nicht überliefert. Ebenso ungeklärt bleibt, für wen das in einem böhmischen Kriegergrab der ersten Hälfte des 9. Jhs. angetroffene Langszepter (baculum) aus Karls des Großen "erster Hofschule" ursprünglich gedacht war – für den Rex Francorum et Langobardorum oder für einen seiner Vasallen?

Die Herkunft von Tassilos Szepter bleibt ungeklärt. Nicht überliefert ist eine Vergabe durch die byzantinische Reichsadministration (die allerdings Tassilos Schwager Arichis, dux und princeps von Benevent, vor 787 mit entsprechenden Insignien ausstattete), noch durch den Langobardenkönig Desiderius, noch durch Papst Stephan III. (Papst 768-772). Letztere hätte anlässlich der Taufe und Salbung von Tassilos Sohn und Erben Theodo Pfingsten 772 in Rom erfolgt sein können – so wie anlässlich der Kaiserkrönung Karls des Großen Weihnachten 800 durch Leo III. (Papst 795-816) zusammen mit der Patricius-Würde. Auch von Tassilos Beauftragung seiner innovativen Hofwerkstätten mit der Anfertigung eines Szepters für seine "königgleiche" Herrschaft, quasi als eine Art "Selbstermächtigung" – eventuell analog zum exotisch wirkenden Szepter des "Briten-Herrschers" Rædwald im Schiffsgrab von Sutton Hoo (um 635) – ist nichts bekannt.

Tassilos Auftritt beim Treffen mit Karl 787 mitsamt seinem "Agilolfinger-Szepter" (als Teil seiner Amtstracht?) zeigt, dass er damit seine Legitimität als Baiern-Fürst demonstrierte. Um jegliche Herrschaftslegitimation Tassilos auszulöschen, war die Übergabe für Karl deshalb zwingend.

Literatur

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  • Wolfgang Beck/Matthias Hardt, Zepter, in: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde. 34. Band, Berlin u.a. 2007, 511-514.
  • Rupert Bruce-Mitford, The Sutton Hoo Ship-Burial. Vol. II: Arms, armour and regalia, London 1978.
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  • Karl Hauck, Halsring und Ahnenstab als herrscherliche Würdezeichen, in: Percy Ernst Schramm, Herrschaftszeichen und Staatssymbolik. Beiträge zu ihrer Geschichte vom dritten bis zum sechzehnten Jahrhundert (Schriften der MGH XIII), Stuttgart 1954, 145-213.
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Quellen

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  • Richard Foerster, Libanii opera, Orationes XII–XXV, Leibzig 1904.
  • Notker, Gesta Karoli = Taten Karls (Ausgewählte Quellen zur deutschen Geschichte des Mittelalters 7), Darmstadt 1960, 322–426.

Weiterführende Recherche

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Empfohlene Zitierweise

Egon Wamers, Tassilos Szepter, publiziert am 19.5.2021; in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: <https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Tassilos_Szepter> (4.12.2021)






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