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Indersdorfer Reform

Vogelschaubild des 1120 von Pfalzgraf Otto IV. von Wittelsbach (gest. 1156) als Sühnekloster gegründeten Klosters Indersdorf. Stich nach einem Gemälde, 1735. Beteiligte Künstler: Johann Georg Dieffenbrunner (Maler, Radierer 1718-1786), Johann Baptist Klauber (Kupferstecher, Verleger 1712-1787), Joseph Sebastian Klauber (Kupferstecher, Verleger 1700-1768). (bavarikon)(Bayerische Staatsbibliothek, Bildarchiv port-000745)

von Horst Miekisch

Grundlage der Indersdorfer Reform waren die Ende des 14. Jahrhunderts entstandenen Reformstatuten des Klosters Raudnitz (tschech. Roudnice nad Labem) in Böhmen. Über das Stift Neunkirchen am Brand (Lkr. Forchheim) fanden die Statuten Anfang des 15. Jahrhunderts auch in Bayern Eingang. Die Weitergabe der Reformen erfolgte dabei durch Übernahme der Reformstatuten (Consuetudines), Gebetsverbrüderungen, Aufnahme von Konventualen aus den Reformzentren in führende Positionen in den zu reformierenden Konventen und Visitationen. Unter Propst Erhard Prunner und besonders Johannes von Indersdorf (eigentlich Johannes Rothuet, 1382-1470) entwickelte sich Stift Indersdorf (Lkr. Dachau) zum bayerischen Reformzentrum, von dem aus die Statuten weiter verbreitet wurden. Für einige Jahrzehnte führten die Reformen zur Einhaltung der strengen Observanz, zur Verbesserung von Seelsorge und Gottesdienst und zu einer kulturellen Blüte. Nachhaltiger Erfolg war ihnen allerdings nicht beschieden. Raudnitz und andere böhmische Stifte wurden in den Hussitenkriegen zerstört. Im bayerischen Raum erwies es sich als nachteilig, dass sich die Reformstifte nicht zu einer Kongregation zusammengeschlossen hatten.

Kirchliche Reformbewegungen im Spätmittelalter

Angesichts des Verfalls der Ordenszucht in Stiften und Klöstern wurde im 14. Jahrhundert der Ruf nach Reformen in der Kirche an Haupt und Gliedern immer stärker. Diese sowie die Abhaltung von Provinzialkapiteln, Visitationen und den Verzicht auf Privilegien und Privateigentum in Stiften und Klöstern forderte Papst Benedikt XII. (reg. 1334-1342) 1339 in der Konstitution "Ad decorem ecclesie".

Früh begannen Reformen im böhmischen Raum, gefördert durch die Universitätsgründung 1348 in Prag und die Reformwilligkeit Kaiser Karls IV. (reg. 1346-1378, ab 1355 Kaiser). Von den böhmischen Benediktinerklöstern Brevnov und Kladrau gelangte die Reform um 1380 nach Kloster Kastl (Lkr. Amberg-Sulzbach) im Bistum Eichstätt. Wichtigste Träger der Reform sollten aber die Chorherrenstifte Raudnitz und Karlshof in Prag (beide Erzbistum Prag) sein.

Das Reformkloster Raudnitz und seine Statuten

Ansicht der an der Elbe gelegenen Stadt Raudnitz in Böhmen. Im Zentrum der Abbildung befindet sich die im 14. Jahrhundert errichtete doppeltürmige Stiftskirche Maria Geburt. Radierung um 1840. (Österreichische Nationalbibliothek, Alb Vues 11450)

Raudnitz wurde als erstes Augustinerchorherrenstift in Böhmen 1333 vom Prager Bischof Johann IV. von Draschitz (reg. 1301–1343) gegründet. Es wurde Ausgangspunkt für zehn weitere Neugründungen in Böhmen und Mähren und für eine Reformbewegung, die 1390 über das fränkische Neunkirchen am Brand (Bistum Bamberg) 1417 nach Indersdorf (Bistum Freising), 1405 über das schlesische Glatz (poln. Kłodzko, Erzbistum Prag) nach Polen und 1410 über das südböhmische Wittingau (tschech. Třeboň, Erzbistum Prag) nach Österreich gelangte. Die in Raudnitz aufgezeichneten Statuten (Consuetudines Rudnicenses) wurden für die Stifte der böhmischen Krone verbindlich vorgeschrieben und von vielen Stiften der benachbarten Länder übernommen. Sie führten zu einer strengen Einhaltung der Regel, vor allem beim Armutsgelöbnis. Die früher üblichen Pfründen wurden aufgehoben, jedes Privateigentum streng verboten. Zugunsten besserer Studiermöglichkeiten gab man den gemeinsamen Schlafsaal auf und erlaubte Einzelzellen. Die Entstehung von Schreibstuben und der Ausbau der Bibliotheken waren die Folge.

Von der Raudnitzer zur Indersdorfer Reform

Als erstes Stift außerhalb der böhmischen Krone nahm das 1314 gegründete Stift Neunkirchen am Brand im Bistum Bamberg die Raudnitzer Reform an. Karl IV. unterstützte die Raudnitzer Reform in Böhmen und hatte 1350 in Prag das Raudnitzer Tochterkloster Karlshof (tschech. Karlov) gegründet. Der Bamberger Bischof Lamprecht von Brunn (reg. 1374-1399) hatte als Berater Karls IV. und seines Sohnes Wenzel (reg. 1376-1400) die erfolgreiche Reformbewegung kennen gelernt und befahl 1390 dem Neunkirchener Konvent, die Statuten der Prager Brüder zu übernehmen. Vollendet wurde die Reform in Neunkirchen 1406 mit der Verpflichtung des Konvents, auf Privateigentum völlig zu verzichten.

Durch Gebetsverbrüderungen (mit Indersdorf 1407) und Austausch von Konventualen nahm Neunkirchen Kontakt zu anderen Klöstern auf. Das 1409 von den Nürnberger Burggrafen gegründete Stift Langenzenn (Lkr. Fürth) im Bistum Bamberg erhielt den Neunkirchener Kantor Peter Imhof als ersten Propst. In der Gründungsurkunde verpflichteten die Burggrafen das neue Stift auf die vollständige Übernahme der Regeln und Statuten von Neunkirchen. Ein weiterer Neunkirchener Chorherr, Silvester (ca. vor 1400-1465), wurde als ständiger Dekan und später als Propst in Rebdorf (Lkr. Eichstätt) gewählt.

1413 befand sich Johannes von Indersdorfzu Ausbildungszwecken in Neunkirchen und Langenzenn und brachte bei seiner Rückkehr nach Indersdorf drei mit der Reform vertraute Chorherren mit, um diese auch dort umzusetzen. In einer 1417 in Indersdorf geschriebenen Handschrift sind die "Consuetudines secundum regulam Augustini in Monasterio S. Michaelis in Newenkirchen Babenpergensis" erhalten geblieben. Der von Papst Martin V. (reg. 1417–1431) mit der Kreuzzugspredigt und der Reform der Kirchen und Klöster in Deutschland beauftragte Kardinal Branda de Castiglione (1350–1443) predigte als "Reformator generalis" für die Klöster in Deutschland am 24. Mai 1422 im reformierten Stift Indersdorf. Am 9. September 1422 bestätigte er die Statuten der nach Raudnitzer Vorbild lebenden Konvente in Neunkirchen, Langenzenn, Rebdorf und Waldsee (Bistum Konstanz).

Das Stift Indersdorf als Zentrum der Reform in Bayern

Stift Indersdorf gehörte zum Priesterorden der Augustinerchorherren. Die ersten Chorherren kamen 1126 aus dem elsässischen Reformstift Marbach (Diözese Basel) und führten dessen Regeln und Statuten (Consuetudines Marbacenses) ein. Nach einer ersten Blütezeit hatten sich im 14. Jahrhundert durch Kriege, Pest und Hungersnöte die strengen Regeln in fast allen Klöstern gelockert. Vor allem das Armutsgelöbnis wurde, insbesondere in den Konventen mit adeligen Mitgliedern, nicht mehr eingehalten. Im Stift Indersdorf kam es wegen Geldstreitereien sogar zu einem Mord.

Durch die Übernahme der Statuten des Chorherrenstiftes Raudnitz erfolgte die dringend notwendig gewordene und gründliche Reform von Stift Indersdorf. Umgesetzt wurde sie von Propst Erhard Prunner (1412-1442) und Johannes von Indersdorf. Propst Erhard konnte durch gute Wirtschaftsführung die Schulden des Stifts tilgen und machte Indersdorf zu einem Musterkonvent. Durch die Beschlüsse der Konzilien von Konstanz (1414-1418) und Basel (1431-1449) wurde die Reformbewegung in mehreren Phasen weiter betrieben. Propst Erhard war an der Visitation anderer Klöster beteiligt und wurde in Basel für seine Reformtätigkeit mit dem Recht ausgezeichnet, Mitra und Stab tragen zu dürfen. Für die geistliche Reform in seinem und anderen Stiften war sein Halbbruder Johannes seit 1415 als Dekan und seit 1442 als Propst tätig.

Am 11. April 1426 hatte Papst Martin V. den Bischöfen von Freising, Regensburg und Augsburg die Visitation aller Klöster ihrer Diözese befohlen. An der Spitze der Visitationskommission in Freising stand Generalvikar Johann Grünwalder, der Stiefbruder der Münchner Herzöge Wilhelm III. (reg. 1397-1435) und Ernst (reg. 1397-1438). Johann von Indersdorf wurde mit der praktischen Durchführung beauftragt. Mitvisitatoren waren der Dekan Erhard und sein Mitchorherr Paulus aus dem Stift Neunkirchen am Brand, die 1427 von den Münchner Herzögen dazu berufen worden waren.

Die Ausbreitung der Indersdorfer Reform. (Gestaltung: Stefan Schnupp)

Die Ausweitung der Reform

Die von Indersdorf ausgehende Reform wurde in Klöstern und Stiften verschiedener Orden durchgeführt. Ihre Zahl schwankt in der zeitgenössischen Überlieferung und in der Forschung zwischen 20 und 26 Klöstern und Stifte im süddeutschen Raum. Sicher benannt werden können die:

  • Augustiner-Chorherrenstifte: Bernried (Lkr. Weilheim-Schongau), Beyharting (Lkr. Rosenheim), Dießen (Lkr. Landsberg am Lech), Dietramszell (Lkr. Bad Tölz-Wolfratshausen), Rottenbuch (Lkr. Weilheim-Schongau), Beuerberg (Lkr. Bad Tölz-Wolfratshausen), St. Georg vom hl. Kreuz (Augsburg), Inzigkofen (Baden-Württemberg), Kloster Wengen (Ulm), Langenzenn, St. Michael an der Etsch (Italien), Ranshofen (Österreich), Rebdorf, Schlehdorf (Lkr. Bad Tölz-Wolfratshausen)
  • Benediktiner-Klöster: Scheyern (Lkr. Pfaffenhofen an der Ilm), Weihenstephan (Stadt Freising)
  • Benediktinerinnen-Klöster: Bergen (Lkr. Neuburg-Schrobenhausen), Kühbach (Lkr. Aichach-Friedberg), Neuburg

Ferner wurden von Indersdorf insgesamt 31 Chorherren als Pröpste und Äbte in andere Klöster berufen, um dort als Reformer zu wirken. Unterstützung erhielt die Indersdorfer Reform neben den Herzögen von Bayern-München auch durch die päpstlichen Legaten Kardinal Branda und Kardinal Nikolaus Cusanus (reg. als Bischof von Brixen 1450-1458, Kardinal ab 1448), die auf ihren Visitationsreisen Indersdorf besuchten und die Indersdorfer Statuten für die Augustiner-Chorherrenstifte in den Kirchenprovinzen Freising bzw. Salzburg für verbindlich erklärten.

Johannes von Indersdorf

Johannes von Indersdorf war einer der wirkmächtigsten Klosterreformer des 15. Jahrhunderts in Bayern. Geboren 1382 als Johannes Rothuet, wurde er 1407 Student an der Universität Wien und anschließend weltlicher Schulmeister im Stift Indersdorf, in dem 1412 sein Halbbruder Erhard Prunner zum Propst gewählt worden war. Auf dessen Drängen trat er als Novize in das Stift ein und wurde in das Reformstift Neunkirchen am Brand entsandt. In Neunkirchen und dessen Tochterstift Langenzenn lernte er die dort eingeführten Reformen kennen, ließ sich in Bamberg zum Priester weihen und kehrte "mit ddrey wol geubt person" zurück, um als Dekan 1415 mit Propst Erhard die Reform auch in Indersdorf durchzusetzen. Unterstützt durch die Reformbestrebungen der Konzilien von Konstanz und Basel und die Mitwirkung der Münchner Herzöge war er bis an sein Lebensende führend in den verschiedenen Reformkommissionen tätig.                    

Johannes genoss das Vertrauen und die Unterstützung der Kardinallegaten Branda und Cusanus. Auch die weltlichen Fürsten, vor allem die Münchner Herzöge Wilhelm III. und Albrecht III. (reg. 1438-60), deren Berater und Beichtvater er war, forderten und förderten die Reformen. Nach seiner Vermittlertätigkeit zwischen Vater Ernst und Sohn Albrecht III. im Zusammenhang mit der Ermordung von Agnes Bernauer wurde Johannes sogar Geheimer Rat Albrechts III. Albrecht erließ einen eigenen Geleitbrief für die Visitatoren der Klöster "...an alle prelaten abten und pröbste Sand Benedicten und Sand Augustin Orden in unserm land gelegen..." und erklärte, dass er zu diesem Einsatz veranlasst wurde "durch die gnad des heiligen Geistes und durch den Beichtvater".        

Einfluss gewann Johannes zudem als Autor, der mit seinen Werken über seinen Tod hinaus große Wirkung erzielte. Von ihm stammt wohl auch der Text "Über den Gehorsam der Ordensleute und die Sünde des Privatbesitzes bei Ordensleuten". Für Herzog Wilhelm III. schrieb er Gebetbücher und Tischlesungen, für Herzog Albrecht III. Fürstenlehren und Spruchsammlungen. Als sein Hauptwerk gilt der Traktat "Von dreierlei Wesen der Menschen", der noch im 16. Jahrhundert in vielen Frühdrucken überliefert ist. Nach 27 Jahren als Dekan und 28 Jahren als Propst im Stift Indersdorf starb Johannes im Alter von 88 Jahren am 9. November 1470.

Bedeutung und Weiterwirken der Raudnitz–Indersdorfer Reform

Die Reformen führten in Bayern und Österreich – im Einklang mit der Melker Reform – für Jahrzehnte zur Einhaltung der strengen Observanz in den Klöstern der Augustinerchorherren, zur Verbesserung von Gottesdienst und Seelsorge und zu einer kulturellen Blüte. Viele Chorherren studierten an den Universitäten. In den Konventen wurden Schreibschulen eingerichtet und die Bibliotheken ausgebaut. In Indersdorf wurden in der Zeit der beiden Reformpröpste viele Bücher für die Bibliothek geschenkt und gestiftet. Der Rebdorfer Bibliothekskatalog vom Ende des 15. Jahrhunderts enthält rund 1000 Verfassernamen und Ordnungsworte für etwa 800 Handschriften, der von Langenzenn aus etwa der gleichen Zeit rund 1131 Handschriften und Inkunabeln.

Trotz dieser Erfolge war die Reform aber nicht auf Dauer nachhaltig. In den Hussitenkriegen (1419–1436) wurden Raudnitz und die meisten böhmischen Stifte zerstört oder beschädigt. Die Reformstifte hatten sich nicht zu einer Kongregation zusammengeschlossen, sondern waren nur durch die Statuten und Verbrüderungen verbunden. Eine Reihe von Konventen wechselte zur Kongregation der Windesheimer Reform, so etwa Rebdorf (1458). Nach der Reformation wurden alle Stifte in den protestantischen Gebieten aufgehoben.

Zur Forschungslage

Noch nicht endgültig geklärt ist die Herleitung der Raudnitzer Reform. Während die ältere Forschung (Zibermayr, 1929) von Pavia ausging, spricht vieles eher für eine Herkunft aus St. Ruf in Avignon (Machilek, 1976; Kadlec 1981, 1994). Die Benennung einer Reformbewegung nach einem bestimmten Stift oder Kloster erfolgt immer dann, wenn mehrere oder viele andere Konvente die Statuten des Reformkonvents übernehmen und wenn durch Verbrüderungen und durch Entsendung von Mitgliedern aus dem Reformkonvent in andere Klöster und Stifte eine engere Verbindung zwischen diesen Konventen entsteht (z.B. Raudnitzer-, Melker-, Indersdorfer-, Windesheimer Reform).

Noch näher zu untersuchen ist die Frage, wie weit die reformierten Konvente die Raudnitzer Statuten unverändert übernommen oder ob sie diese den jeweils schon vorhandenen Statuten angepasst haben. Abänderungen der Statuten wurden auch durch die Reformvorschriften der Konzilien von Konstanz und Basel vorgeschrieben. So hat Kardinal Branda 1422 die von ihm erlassenen Statuten aus den ihm vorgelegten Texten der vier genannten Stifte des Raudnitzer Reformkreises verbessern und ergänzen lassen. Auch in Indersdorf wurden die von Neunkirchen übernommenen Statuten den im eigenen Konvent vorhandenen Gebräuchen angepasst.

Dokumente

Literatur

  • Ulrich Faust, Die Prälatenorden im Spätmittelalter, in: Walter Brandmüller (Hg.), Handbuch der bayerischen Kirchengeschichte. 1. Band: Von den Anfängen bis zur Schwelle der Neuzeit, 2. Teil: Das kirchliche Leben, Sankt Ottilien 1998, 535–555.
  • Ernst Haberkern, Die Raudnitz–Indersdorfer Klosterreform, in: Heimatverein Indersdorf e. V. (Hg.), Das Augustinerchorherrenstift Indersdorf. Katalog anläßlich der Ausstellung "Die Augustinerchorherren in Bayern" im Kreuzgang des ehemaligen Stifts Indersdorf vom 29. April bis 4. Juni 2000, Indersdorf 2000, 37–46.
  • Ernst Haberkern, Funken aus alter Glut. Johannes von Indersdorf: Von dreierlei Wesen der Menschen. Die theologischen, philosophischen und weltanschaulichen Grundlagen eines mystischen Traktats des 15. Jahrhunderts (Europäische Hochschulschriften 1/1615), Frankfurt am Main 1997.
  • Johannes Heldwein, Die Klöster Bayerns am Ausgange des Mittelalters, München 1913.
  • Jaroslav Kadlec, Začátky kláštera augustiniánských kanovniků v Roudnici [Die Anfänge des Klosters der Augustiner–Chorherren in Raudnitz], in: Studie o rukopisech 20 (1981), 65–81.
  • Jaroslav Kadlec, Raudnitz – Roudnice nad Labem, in: Floridusa Röhrig (Hg.), Die Stifte der Augustiner–Chorherren in Böhmen, Mähren und Ungarn (Österreichisches Chorherrenbuch), Klosterneuburg/Wien 1994.
  • Paul Mai (Hg.), Die Augustinerchorherren in Bayern. Zum 25–jährigen Wiedererstehen des Ordens. Ausstellung in der Bischöflichen Zentralbibliothek Regensburg, 12. November bis 23. Dezember 1999, Regensburg 1999.
  • Franz Machilek, Die Augustinerchorherren in Böhmen und Mähren, in: Archiv für Kirchengeschichte von Böhmen–Mähren–Schlesien 4 (1976), 107–144. [u. a. zur Raudnitzer Reform]
  • Franz Machilek, Lamprecht von Brunn. Ordensmann, päpstlicher Finanzmann und Diplomat, herzoglicher und königlicher Rat, Fürstbischof, in: 137. Bericht des Historischen Vereins Bamberg (2001), 185–225.
  • Horst Miekisch, Neunkirchen am Brand als Reformstift, Neunkirchen am Brand 1990. [mit Übersetzung der Statuten von Kardinal Branda von 1422]
  • Wolfgang Prihoda, Das Stift Reichersberg im Mittelalter unter besonderer Berücksichtigung der Raudnitzer Reform und einer Lokalisierung der abgabepflichtigen Güter des Stiftes Reichersberg um 1500, Wien 1984.
  • Camilla Weber, Die Raudnitzer und Indersdorfer Reform, in: Paul Mai (Hg.), Die Augustinerchorherren in Bayern (Bischöfliches Zentralarchiv Regensburg, Kataloge und Schriften 16), Regensburg 1999, 51–56.
  • Johannes Zeschick, Das Augustinerchorherrenstift Rohr und die Reformen in bairischen Stiften vom 15. bis zum 17. Jahrhundert (Neue Veröffentlichungen des Instituts für Ostbairische Heimatforschung der Universität Passau 21), Passau 1969.
  • Ignaz Zibermayr, Die Legation des Kardinals Nikolaus Cusanus und die Ordensreform in der Kirchenprovinz Salzburg (Reformationsgeschichtliche Studien und Texte L 29), Münster 1914.
  • Ignaz Zibermayr, Zur Geschichte der Raudnitzer Reform, in: Festschrift Oswald Redlich (Mitteilungen des Österreichischen Instituts für Geschichtsforschung, Ergänzungsband 11), Innsbruck 1929, 324–353.

Weiterführende Recherche

Raudnitz-Indersdorfer Reform, Raudnitzer Reform

Empfohlene Zitierweise

Horst Miekisch, Indersdorfer Reform, publiziert am 12.12.2017; in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: <http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Indersdorfer_Reform> (19.08.2018)