• Versionsgeschichte

Startseite: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Historisches Lexikon Bayerns

imported>Schnupps
Keine Bearbeitungszusammenfassung
imported>Rittenauerd
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
(160 dazwischenliegende Versionen von 4 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
{{DISPLAYTITLE:Neueste Artikel}}  
{{DISPLAYTITLE:20 Jahre – 20 Artikel}}  
__NOTOC__
__NOTOC__
<div class="new-article-list">
<div class="new-article">
== [[Hausbücher der Nürnberger Zwölfbrüderstiftungen]] ==
[[Datei:Okt 26 Hausbuch.jpg|left|250x250px|link=Hausbücher der Nürnberger Zwölfbrüderstiftungen|Pfleger Peter Mendel (gest. 1423). Die Darstellung erfolgte in Form eines Stifterbildes, was für weitere Pflegerporträts richtungsweisend wurde. (Stadtbibliothek Nürnberg, Amb. 317.2°, f. 61v)]]
[[Autor:Sauer,_Christine|Christine Sauer]]<br>
''Das HLB präsentiert im Zuge seines Jubiläums ausgewählte Artikel aus 20 Jahren:'' Hausbücher der Mendelschen und der Landauerschen Zwölfbrüderstiftung werden zwei in der Stadtbibliothek Nürnberg aufbewahrte Handschriften in fünf Bänden benannt. Mit fast 1.200 Handwerkerdarstellungen vom 15. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts bilden sie eine der wichtigsten Bildquellen zum vorindustriellen Handwerk in Europa. [[Hausbücher der Nürnberger Zwölfbrüderstiftungen|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
</div>
</div>
= Neueste Artikel =


<div class="new-article-list">
<div class="new-article-list">


<div class="new-article">
<div class="new-article">
== [[Die Schaubude (1945-1949)]] ==
 
[[Datei:Eingang Theater Reitmorstraße 1920er.jpg|left|250x250px|link=Die Schaubude (1945-1949)|Eingang Haus Reitmorstraße 7, wo sich von 1946 bis 1949 die Spielstätte der Schaubude befand. Foto: ca. 1920er Jahre. ([http://stadtarchiv.muenchen.de/scopeQuery/detail.aspx?ID=887437 Stadtarchiv München DE-1992-FS-STR-3588])]]
== [[Kabinett Ehard I, 1946-1947]] ==
[[Autor:Wagner,_Meike|Meike Wagner]] <br> Die Schaubude war ein literarisch-politisches Nachkriegskabarett in München. Es wurde im August 1945 gegründet und war damit die erste deutsche Kabarettgründung nach dem Zweiten Weltkrieg. Das erste Programm spielte man in den trotz Kriegsschäden bespielbaren Münchner Kammerspielen. Ab dem zweiten Programm fanden die Vorstellungen in eigens angemieteten Räumlichkeiten in der Reitmorstraße 7 statt. Der große Erfolg des Kabaretts erfuhr eine jähe Unterbrechung durch die Währungsreform 1948. Immer geringere Publikumszahlen führten schließlich zur Einstellung des Spielbetriebs im Januar 1949. [[Die Schaubude (1945-1949)|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
[[Datei:Bay. Staatsregierung 21.12.1946 StAM DE-1992-FS-NK-STL-0180.jpg|left|250x250px|link=Kabinett Ehard I, 1946-1947]]
[[Autor:Wegmaier,_Alexander|Alexander Wegmaier]]<br>
Nach den beiden von der US-Militärregierung eingesetzten Vorgängerkabinetten war das Kabinett Ehard I die erste aus freien Wahlen hervorgegangene Staatsregierung nach dem Ende des NS-Regimes. Die Regierungsbildung verlief holprig: Die Christlich-Soziale Union (CSU) hatte im Landtag zwar die absolute Mehrheit, war aber innerparteilich in zwei Flügel gespalten. Für eine stabile parlamentarische Basis bildete Ministerpräsident Hans Ehard (1887-1980) daher eine Koalition mit der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) und der Wirtschaftlichen Aufbau-Vereinigung (WAV). Inhaltlicher Schwerpunkt des Kabinetts war zum einen weiterhin die Kriegsfolgenbewältigung. Zum anderen intensivierte Ehard die bayerischen Bemühungen, das sich abzeichnende neue westdeutsche Staatswesen nach föderalistischen Prinzipien zu gestalten. In der SPD war die Regierungsbeteiligung von Anfang an umstritten. Der Austritt der Sozialdemokraten aus der Koalition am 15. September 1947 stärkte die Position Ehards, der zwischenzeitlich die zerstrittenen CSU-Flügel hinter sich zu einen begonnen hatte. [[Kabinett Ehard I, 1946-1947|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
</div>
 
<div class="new-article">
== [[Revolution (1848/49)]] ==
[[Datei:Gedenkblatt Maerz 1848 MSM Gr Z1882.jpg||left|250x250px|link=Revolution (1848/49)|Erstürmung des Münchener Zeughauses, "Gedenkblatt an die ewig denkwürdigen Tage in München am 4. und 6. März 1848". (Münchner Stadtmuseum, Graphiksammlung, Z 1882)]]
[[Autor:Ruppert,_Karsten|Karsten Ruppert]]<br>
Die Revolution von 1848/49 war ein bedeutender Abschnitt auf dem Weg zur Demokratisierung Bayerns und trug vor allem durch die Beseitigung der jahrhundertealten Agrarverfassung wie ständischer Restriktionen zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Modernisierung bei. Für die Zeitgenossen, insbesondere die monarchischen Kreise wie auch die königlichen Regierungen, war die Abwehr der Mediatisierung durch die Reichsverfassung und den dadurch erreichten Erhalt der Souveränität Bayerns ein nicht geringerer Erfolg. Da das Königreich zu den ruhigeren Gebieten im Deutschen Bund gehörte, hat sich die Geschichtsschreibung in einem übergroßen Maße auf die Anfänge fokussiert: die spektakuläre Lola-Montez-Affäre und die Reformgesetzgebung des Frühsommers 1848. Es herrscht die Tendenz vor, die Revolution nicht als eine eigenständige Epoche der bayerischen Geschichte zu betrachten, sondern als Beginn des Industriezeitalters, das mit der Regierungszeit Maximilians II. eingeleitet wird. [[Revolution (1848/49)|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
</div>
 
<div class="new-article">
 
== [[Alte Pinakothek]] ==
[[Datei:Alte_Pinakothek_Rubenssaal_alt_ca_1882_BStGS_NP_13420.jpg|left|250x250px|link=Alte Pinakothek|Rubenssaal in der Alten Pinakothek, Deutsch, vor 1882. ([https://www.sammlung.pinakothek.de/de/artwork/y7GEJ1e4PV Bayerische Staatsgemäldesammlungen – Neue Pinakothek München, inv.-Nr. 13420], lizenziert durch [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de CC BY-SA 4.0])]]
[[Autor:Schawe,_Martin|Martin Schawe]]<br> Die Alte Pinakothek wurde zwischen 1826 und 1836 von Leo von Klenze (1784-1864) in der damals dünn besiedelten Maxvorstadt Münchens errichtet. In ihr werden seit ihrer Eröffnung die Gemälde Alter Meister (14. – 18. Jahrhundert) aus den Beständen der wittelsbachischen Gemäldesammlungen und des bayerischen Staates der Öffentlichkeit präsentiert. Die Alte Pinakothek war das erste eigenständige Gebäude, das ausschließlich für Zwecke einer Gemäldegalerie gebaut wurde. Die Fokussierung auf eine Kunstgattung und der Bauplatz „mitten auf einer Wiese“ eröffneten dem Architekten die seltene Gelegenheit, gleichsam prototypisch das Ideal einer Galerie zu erschaffen, ein Gesamtkunstwerk aus Architektur, dekorativer und ikonographischer Ausstattung und ausgestellten Gemälden. [[Alte Pinakothek|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
</div>
 
 
<div class="new-article">
== [[Elektrizitätsversorgung und Elektrifizierung]] ==
[[Datei:BWA F78 871 Leitungsbau.jpg|left|250x250px|link=Elektrizitätsversorgung und Elektrifizierung]]
[[Autor:Gaube,_Walter|Walter Gaube]]<br>
Die Elektrifizierung Bayerns begann in den 1880er Jahren und kam Anfang der 1960er Jahre zu einem ersten Abschluss, als der Großteil der Haushalte über einen Stromanschluss verfügte. Ausbau und Sicherstellung einer flächendeckenden Stromversorgung gerieten Anfang des 20. Jahrhunderts in den Fokus des Staates, der zu diesem Zweck mit privaten Unternehmen die Einrichtung von Überlandwerken in die Wege leitete. Mit der Gründung verschiedener Großkraftwerke in der Weimarer Republik wurde dem stetig anwachsenden Strombedarf Rechnung getragen. Wichtigste Energiequelle für die Stromerzeugung war in Bayern lange Zeit Wasserkraft. [[Elektrizitätsversorgung und Elektrifizierung|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
</div>
</div>


<div class="new-article">
<div class="new-article">
== [[Universität Augsburg]] ==
== [[Reichspogromnacht (9./10. November 1938)]] ==
[[Datei:Luftbild_Uni_Augsburg_2022.jpg|left|250x250px|link=Universität Augsburg|Campus-Gelände der Universität Augsburg, 2022. Foto: Bavaria Luftbild Verlags GmbH. (Universität Augsburg)]]  
[[Datei:Brand der Synagoge Kitzingen 10 November 1938.jpg|left|250x250px|link=Reichspogromnacht (9./10. November 1938)]]
[[Autor:Lengger, Werner|Werner Lengger]]<br>Die 1970 gegründete Universität Augsburg ist die fünfte bayerische Landesuniversität und nach Regensburg die zweite Nachkriegsgründung in Bayern. Von Anfang an begriff sie sich als Reformuniversität, die Neuerungen im Bereich der Lehre und Wissenschaft offen gegenübersteht. Nachdem bereits rund zwölf Monate nach dem Gründungsbeschluss die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften den Lehrbetrieb aufnehmen konnten, wurde das Fächerangebot seitdem kontinuierlich zu einer Volluniversität erweitert. Es bildeten sich acht Fakultäten heraus, zuletzt 2016 die medizinische. [[Universität Augsburg|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
[[Autor:Weger,_Tobias|Tobias Weger]]<br>
Die auf eine Veranstaltung der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) im Alten Münchner Rathaus initiierten pogromartigen Übergriffe auf Juden im November 1938 bildeten einen Wendepunkt in deren Behandlung durch das NS-Regime, den Übergang zur totalen staatlichen Willkür. Die bereits ab 1933 eingeleitete rechtliche Ausgrenzung mutierte in kollektive Demütigung und Gewalt. Dabei wurden Synagogen und Geschäfte verwüstet, Juden misshandelt und in Schutzhaft genommen. [[Reichspogromnacht (9./10. November 1938)|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
</div>
</div>


<div class="new-article">
<div class="new-article">
== [[Olympische Sommerspiele, München 1972]] ==
== [[Freikorps Bayreuth]] ==
[[Datei:Plakat Muenchen 72.jpg|left|250x250px|link=Olympische Sommerspiele, München 1972|Plakat für die Olympischen Sommerspiele 1972. Gestaltung von Otl Aicher (1922–1991).  Als Motiv werden hier die stilisierten Zeltdächer des Olympiaparks gezeigt. ([https://www.gda.bayern.de/service/findmitteldatenbank/Archivalie/96cd25a3-b0dc-4cf0-9c0e-8bfa97dfef93 Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Plakatsammlung 28728])]]  
[[Datei:Freikorps Bayreuth Abzeichen H-4231.jpg||left|250x250px|link=Freikorps Bayreuth]]
[[Autor:Kramer,_Ferdinand|Ferdinand Kramer]]<br> Die Olympischen Spiele von München 1972 (26. August bis 11. September 1972) führten 7.147 Sportlerinnen und Sportler sowie zahlreiche Sportfunktionäre, Vertreter von Medien, Politik und Zuschauer der Wettbewerbe aus aller Welt in der bayerischen Landeshauptstadt zusammen. Die Vorbereitungen hatten 1965 mit der dann 1966 erfolgreichen Bewerbung begonnen. In sechs Jahren wurden neue Sportstätten in München errichtet und die Infrastruktur der Stadt ausgebaut. Die Spiele avancierten zu einem Symbol für einen weitreichenden Transformations- und Modernisierungsprozess und die neue internationale Positionierung Münchens und Bayerns sowie der Bundesrepublik Deutschland. Nach gelungenem Auftakt brachen in die Atmosphäre der "heiteren Spiele" palästinensische Terroristen ein, die elf israelische Sportler und einen bayerischen Polizisten ermordeten. Die Tragik der Olympischen Spiele von München hat diese im globalen Gedächtnis stark verankert. [[Olympische Sommerspiele, München 1972|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
[[Autor:Schwarz,_Alexander|Alexander Schwarz]]<br>
Paramilitärischer Freiwilligenverband, gegründet 1919 im Zuge der Niederschlagung der Räterepublik Baiern 1919. Die Mobilisierung begann Mitte April, auf deren Höhepunkt eine Stärke von 522 Mann erreicht wurde. Das Freikorps stand unter der Leitung des Hauptmanns Heinrich Hoffmann (1878-1969). Zu den bekanntesten Mitgliedern der Einheit zählte der spätere Gauleiter Hans Schemm (1891-1935). Nur Teile des Freikorps beteiligten sich aktiv bei der militärischen Operation gegen München. Im Juni erfolgte die offizielle Auflösung. [[Freikorps Bayreuth|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
</div>
</div>


<div class="new-article">
<div class="new-article">
== [[Salzburger Verbrüderungsbuch]] ==
== [[Frankenreise Ludwigs II. (1866)]] ==
[[Datei:Liste verstorbene moenche salzburger verbruederungsbuch p.14.jpg|left|250x250px|link=Salzburger Verbrüderungsbuch|Liste der verstorbenen Mönche im älteren Salzburger Verbrüderungsbuch von 784, ASP, Hs. A 1, p. 14. (© Salzburg, Erzabtei St. Peter, Benediktinerstift, Archiv via [https://manuscripta.at/diglit/AT7290-HsA1/0022 Manuscripta.at])]]
[[Datei:Gedenkblatt Frankenreise Ludwig II 1866.jpg||left|250x250px|link=Frankenreise Ludwigs II. (1866)|Gedenkblatt: „Erinnerung an die Rundreise in den den 3 fränkischen Kreisen, 1866“. (Sammlung Jean Louis, München)]]
[[Autor:Hirtner,_Gerald|Gerald Hirtner]]<br>
[[Autor:Schmitt,_Markus|Markus Schmitt]]<br>
Das Salzburger Verbrüderungsbuch, dessen ältester Teil im Jahr 784 unter Bischof Virgil (gest. 784) angelegt wurde und das im 11. Jahrhundert eine Fortsetzung erfuhr, ist ein zentrales Dokument des bayerisch-österreichischen Früh- und Hochmittelalters. Es enthält die Namen von geistlichen Gemeinschaften und Einzelpersonen, mit denen die Salzburger Kirche bzw. das Kloster St. Peter in Gebetsverbrüderung stand. Eingeteilt in Lebende und Tote und nach Ständen gegliedert, ist es u.a. die wichtigste Quelle für die Genealogie der agilolfingischen Herzöge des 8. Jahrhunderts und deren Verhältnis zu anderen Mächten. Es dokumentiert aber nicht weniger das Selbstverständnis sowie die geistlichen, politischen und wirtschaftlichen Außenbeziehungen der Salzburger Kirche bzw. des Klosters St. Peter in Salzburg. Die Pergamenthandschrift, in ihrem älteren Teil in karolingischer Minuskel geschrieben, wird auch unter der Bezeichnung "Verbrüderungsbuch von St. Peter" geführt, jenem Ort, an dem sich das Objekt seit 1.340 Jahren in situ befindet und damit die ununterbrochene Gebetstradition im ältesten durchgängig bestehenden Männerkloster im deutschen Sprachraum bezeugt. [[Salzburger Verbrüderungsbuch|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
Vom 10. November bis 10. Dezember 1866 bereiste der 22-jährige König Ludwig II. (1845-1886, reg. 1864-1886) die vom Deutschen Krieg besonders betroffenen Gebiete Frankens. Die Rundreise bewirkte eine Ermutigung der demoralisierten Bevölkerung und stärkte ihr Zugehörigkeitsgefühl zu Bayern. Für den Monarchen entwickelte sie sich zu einem persönlichen Triumphzug. [[Frankenreise Ludwigs II. (1866)|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
</div>
</div>




<div class="new-article">
<div class="new-article">
== [[Schloss Linderhof]] ==
== [[Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus (Max Weber, 1904/05)]] ==
[[Datei:Linderhof_Hauptfassade_Brunnen.jpg|left|250x250px|link=Schloss Linderhof|Schloss Linderhof. Blick von Südosten auf die Hauptfassade über Wasserparterre und Bassin. (© Bayerische Schlösserverwaltung, Veronika Freudling, München)]]
[[Datei:Max Weber.jpg|left|250x250px|link=Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus (Max Weber, 1904/05)|Max Weber (1864-1920). ([https://bildarchiv.bsb-muenchen.de/search?id=port-001405 Bayerische Staatsbibliothek, Bildarchiv port-001405])]]
[[Autor:Schatz,_Uwe_Gerd|Uwe Gerd Schatz]]<br>Das in den Ammergauer Alpen gelegene Schloss Linderhof ist eines der vielfältigsten und kunstvollsten Ensembles des 19. Jahrhunderts. König Ludwig II. von Bayern (1845–1886, reg. 1864-1886) ließ es nach seinen Vorstellungen und mit neuester technischer Ausstattung von 1869 bis 1880 durch den Architekten Georg von Dollmann (1830-1895) erbauen. Die Anlage ist das einzige Bauprojekt, welches zu Ludwigs Lebzeiten fertiggestellt werden konnte. Im Schloss entfaltet sich Neo-Rokoko, aber in einer phantasmagorischen Fülle, die alle Vorbilder des 18. Jahrhunderts weit übertrifft. Der Schlosspark vereinigt Motive des Barockgartens mit prächtigen Wasserparterres und des englischen Landschaftsgartens mit romantischen Bauten: Marokkanisches Haus, Maurischer Kiosk, Hundinghütte, Einsiedelei des Gurnemanz und die Venusgrotte. [[Schloss Linderhof|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
[[Autor:Sokoll,_Thomas|Thomas Sokoll]]<br>
Die Schrift "Die Protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus", die der Soziologe Max Weber 1904/05 erstmals publizierte, ist eine historische Studie über den Einfluss der Arbeitsethik im radikalen Protestantismus (Calvinismus, Puritanismus) auf das Wirtschaftsgebaren der Unternehmerschaft in der Formationsphase des modernen Kapitalismus (17./18. Jahrhundert). Zunächst scharf kritisiert, anschließend weitgehend vergessen, wurde sie in den 1960er Jahren wiederentdeckt, seitdem aber umso intensiver diskutiert. Sie avancierte zum Schlüsseltext der Modernisierungstheorie, eröffnete die internationale Rezeption der übrigen Werke Webers und begründete dessen Weltruhm als soziologischer Klassiker. Die von Weber aufgeworfene Frage, inwieweit das Gewinnstreben auch (oder gerade) in der modernen Gesellschaft einer verantwortungsethischen Zügelung bedarf, erscheint angesichts der immer wieder aufflammenden Spekulationskrisen auf den globalen Finanzkapitalmärkten von ungebrochener Aktualität. [[Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus (Max Weber, 1904/05)|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
</div>
</div>


<div class="new-article">
<div class="new-article">
== [[Kommunalwahlen (nach 1945)]] ==
== [[Ritter Gluck. Eine Erinnerung aus dem Jahre 1809 (E.T.A. Hoffmann, 1809)]] ==
[[Datei:Wahlkampf Herzogenaurach 1984.jpg|left|250x250px|link=Kommunalwahlen (nach 1945)|Kommunalwahlkampf in Herzogenaurach, 1984. (Stadtarchiv Herzogenaurach)]]
[[Datei:Erstabdruck Hoffmann Ritter Gluck BSB 4 Mus th 1800 11.jpg|left|250x250px|link=Ritter Gluck. Eine Erinnerung aus dem Jahre 1809 (E.T.A. Hoffmann, 1809)|"Ritter Gluck"  erschien 1809 in der Allgemeinen musikalischen Zeitung. Die Abbildung zeigt die erste Seite der Erzählung. ([https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb10527959?page=174%2C175 Bayerische Staatsbibliothek, 4 Mus.th. 1800-11])]]
[[Autor:Gross,_Martin|Martin Gross]] <br> Kommunalwahlen werden häufig als nach- oder zweitrangige Wahlen angesehen. Jedoch zeichnen sich gerade die Kommunalwahlen in Bayern durch Besonderheiten aus, die ihren Stellenwert für einzelne Politiker deutlich erhöhen. Spätestens seit den 1990er Jahren schälten sich zunehmend stärkere Wettbewerbssituationen zwischen den politischen Parteien, freien Wählergemeinschaften und unabhängigen Listen heraus. Die Muster des Parteienwettbewerbs und der Koalitionsbildung im Anschluss an Kommunalwahlen ähneln dabei immer mehr denjenigen auf Bundes- und Landesebene. [[Kommunalwahlen (nach 1945)|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
[[Autor:Großmann,_Stephanie|Stephanie Großmann]]<br>
"Ritter Gluck" erschien 1809 in der "Allgemeinen musikalischen Zeitung" und wurde 1814 mit dem Titelzusatz "Eine Erinnerung aus dem Jahre 1809" in den ersten Band der "Fantasiestücke in Callot′s Manier" aufgenommen. Die Erzählung gilt als E.T.A. Hoffmanns (1776-1822) erste veröffentlichte Erzählprosa und entfaltet bereits in knapper Form zentrale Konstellationen seines Schreibens. Sie entstand während der fünf Jahre, die er von 1808 bis 1813 in Bamberg lebte. [[Ritter Gluck. Eine Erinnerung aus dem Jahre 1809 (E.T.A. Hoffmann, 1809)|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
</div>
</div>


<div class="new-article">
== [[Säkularisation]] ==
[[Datei:Saekularisation Startseitenbild.jpg|left|250x250px|link=Säkularisation|Ausschnitt aus der Karikatur auf die Klostersäkularisation in Bayern, Federzeichnung um 1803. (Museen der Stadt Nürnberg, Kunstsammlungen)]]
[[Autor:Müller,_Winfried|Winfried Müller]]<br>
''Mit dem vorliegenden Beitrag veröffentlicht das HLB den 1500. Artikel:'' Der Begriff „Säkularisation“ hat sich in seinem Bedeutungsgehalt immer wieder verändert. Er zeigte zunächst an, dass ein Kleriker einen Statuswechsel vom Ordensgeistlichen zum Weltgeistlichen vollzog. Erst mit den Verhandlungen zum Westfälischen Frieden wurde der an sich personenrechtliche Begriff auf materielle Güter angewendet und erlebte somit eine Bedeutungserweiterung. Die Begriffe Herrschaftssäkularisation und Vermögenssäkularisation wurden erst im 20. Jahrhundert geprägt. Die Säkularisation in Bayern 1802/1803 deutete sich bereits in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts an. So hatte die bayerische Regierung 1773 erste Erfahrungen bei der Aufhebung geistlicher Institutionen gesammelt, als sie die bayerischen Niederlassungen des vom Papst aufgelösten Jesuitenordens abwickelte.  [[Säkularisation|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
</div>


</div>
</div>

Aktuelle Version vom 15. Oktober 2026, 16:00 Uhr


Hausbücher der Nürnberger Zwölfbrüderstiftungen

Pfleger Peter Mendel (gest. 1423). Die Darstellung erfolgte in Form eines Stifterbildes, was für weitere Pflegerporträts richtungsweisend wurde. (Stadtbibliothek Nürnberg, Amb. 317.2°, f. 61v)
Pfleger Peter Mendel (gest. 1423). Die Darstellung erfolgte in Form eines Stifterbildes, was für weitere Pflegerporträts richtungsweisend wurde. (Stadtbibliothek Nürnberg, Amb. 317.2°, f. 61v)

Christine Sauer
Das HLB präsentiert im Zuge seines Jubiläums ausgewählte Artikel aus 20 Jahren: Hausbücher der Mendelschen und der Landauerschen Zwölfbrüderstiftung werden zwei in der Stadtbibliothek Nürnberg aufbewahrte Handschriften in fünf Bänden benannt. Mit fast 1.200 Handwerkerdarstellungen vom 15. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts bilden sie eine der wichtigsten Bildquellen zum vorindustriellen Handwerk in Europa. Weiterlesen

Neueste Artikel

Kabinett Ehard I, 1946-1947

Alexander Wegmaier
Nach den beiden von der US-Militärregierung eingesetzten Vorgängerkabinetten war das Kabinett Ehard I die erste aus freien Wahlen hervorgegangene Staatsregierung nach dem Ende des NS-Regimes. Die Regierungsbildung verlief holprig: Die Christlich-Soziale Union (CSU) hatte im Landtag zwar die absolute Mehrheit, war aber innerparteilich in zwei Flügel gespalten. Für eine stabile parlamentarische Basis bildete Ministerpräsident Hans Ehard (1887-1980) daher eine Koalition mit der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) und der Wirtschaftlichen Aufbau-Vereinigung (WAV). Inhaltlicher Schwerpunkt des Kabinetts war zum einen weiterhin die Kriegsfolgenbewältigung. Zum anderen intensivierte Ehard die bayerischen Bemühungen, das sich abzeichnende neue westdeutsche Staatswesen nach föderalistischen Prinzipien zu gestalten. In der SPD war die Regierungsbeteiligung von Anfang an umstritten. Der Austritt der Sozialdemokraten aus der Koalition am 15. September 1947 stärkte die Position Ehards, der zwischenzeitlich die zerstrittenen CSU-Flügel hinter sich zu einen begonnen hatte. Weiterlesen

Revolution (1848/49)

Erstürmung des Münchener Zeughauses, "Gedenkblatt an die ewig denkwürdigen Tage in München am 4. und 6. März 1848". (Münchner Stadtmuseum, Graphiksammlung, Z 1882)
Erstürmung des Münchener Zeughauses, "Gedenkblatt an die ewig denkwürdigen Tage in München am 4. und 6. März 1848". (Münchner Stadtmuseum, Graphiksammlung, Z 1882)

Karsten Ruppert
Die Revolution von 1848/49 war ein bedeutender Abschnitt auf dem Weg zur Demokratisierung Bayerns und trug vor allem durch die Beseitigung der jahrhundertealten Agrarverfassung wie ständischer Restriktionen zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Modernisierung bei. Für die Zeitgenossen, insbesondere die monarchischen Kreise wie auch die königlichen Regierungen, war die Abwehr der Mediatisierung durch die Reichsverfassung und den dadurch erreichten Erhalt der Souveränität Bayerns ein nicht geringerer Erfolg. Da das Königreich zu den ruhigeren Gebieten im Deutschen Bund gehörte, hat sich die Geschichtsschreibung in einem übergroßen Maße auf die Anfänge fokussiert: die spektakuläre Lola-Montez-Affäre und die Reformgesetzgebung des Frühsommers 1848. Es herrscht die Tendenz vor, die Revolution nicht als eine eigenständige Epoche der bayerischen Geschichte zu betrachten, sondern als Beginn des Industriezeitalters, das mit der Regierungszeit Maximilians II. eingeleitet wird. Weiterlesen

Alte Pinakothek

Rubenssaal in der Alten Pinakothek, Deutsch, vor 1882. (Bayerische Staatsgemäldesammlungen – Neue Pinakothek München, inv.-Nr. 13420, lizenziert durch CC BY-SA 4.0)
Rubenssaal in der Alten Pinakothek, Deutsch, vor 1882. (Bayerische Staatsgemäldesammlungen – Neue Pinakothek München, inv.-Nr. 13420, lizenziert durch CC BY-SA 4.0)

Martin Schawe
Die Alte Pinakothek wurde zwischen 1826 und 1836 von Leo von Klenze (1784-1864) in der damals dünn besiedelten Maxvorstadt Münchens errichtet. In ihr werden seit ihrer Eröffnung die Gemälde Alter Meister (14. – 18. Jahrhundert) aus den Beständen der wittelsbachischen Gemäldesammlungen und des bayerischen Staates der Öffentlichkeit präsentiert. Die Alte Pinakothek war das erste eigenständige Gebäude, das ausschließlich für Zwecke einer Gemäldegalerie gebaut wurde. Die Fokussierung auf eine Kunstgattung und der Bauplatz „mitten auf einer Wiese“ eröffneten dem Architekten die seltene Gelegenheit, gleichsam prototypisch das Ideal einer Galerie zu erschaffen, ein Gesamtkunstwerk aus Architektur, dekorativer und ikonographischer Ausstattung und ausgestellten Gemälden. Weiterlesen


Elektrizitätsversorgung und Elektrifizierung

Walter Gaube
Die Elektrifizierung Bayerns begann in den 1880er Jahren und kam Anfang der 1960er Jahre zu einem ersten Abschluss, als der Großteil der Haushalte über einen Stromanschluss verfügte. Ausbau und Sicherstellung einer flächendeckenden Stromversorgung gerieten Anfang des 20. Jahrhunderts in den Fokus des Staates, der zu diesem Zweck mit privaten Unternehmen die Einrichtung von Überlandwerken in die Wege leitete. Mit der Gründung verschiedener Großkraftwerke in der Weimarer Republik wurde dem stetig anwachsenden Strombedarf Rechnung getragen. Wichtigste Energiequelle für die Stromerzeugung war in Bayern lange Zeit Wasserkraft. Weiterlesen

Reichspogromnacht (9./10. November 1938)

Tobias Weger
Die auf eine Veranstaltung der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) im Alten Münchner Rathaus initiierten pogromartigen Übergriffe auf Juden im November 1938 bildeten einen Wendepunkt in deren Behandlung durch das NS-Regime, den Übergang zur totalen staatlichen Willkür. Die bereits ab 1933 eingeleitete rechtliche Ausgrenzung mutierte in kollektive Demütigung und Gewalt. Dabei wurden Synagogen und Geschäfte verwüstet, Juden misshandelt und in Schutzhaft genommen. Weiterlesen

Freikorps Bayreuth

Alexander Schwarz
Paramilitärischer Freiwilligenverband, gegründet 1919 im Zuge der Niederschlagung der Räterepublik Baiern 1919. Die Mobilisierung begann Mitte April, auf deren Höhepunkt eine Stärke von 522 Mann erreicht wurde. Das Freikorps stand unter der Leitung des Hauptmanns Heinrich Hoffmann (1878-1969). Zu den bekanntesten Mitgliedern der Einheit zählte der spätere Gauleiter Hans Schemm (1891-1935). Nur Teile des Freikorps beteiligten sich aktiv bei der militärischen Operation gegen München. Im Juni erfolgte die offizielle Auflösung. Weiterlesen

Frankenreise Ludwigs II. (1866)

Gedenkblatt: „Erinnerung an die Rundreise in den den 3 fränkischen Kreisen, 1866“. (Sammlung Jean Louis, München)
Gedenkblatt: „Erinnerung an die Rundreise in den den 3 fränkischen Kreisen, 1866“. (Sammlung Jean Louis, München)

Markus Schmitt
Vom 10. November bis 10. Dezember 1866 bereiste der 22-jährige König Ludwig II. (1845-1886, reg. 1864-1886) die vom Deutschen Krieg besonders betroffenen Gebiete Frankens. Die Rundreise bewirkte eine Ermutigung der demoralisierten Bevölkerung und stärkte ihr Zugehörigkeitsgefühl zu Bayern. Für den Monarchen entwickelte sie sich zu einem persönlichen Triumphzug. Weiterlesen


Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus (Max Weber, 1904/05)

Max Weber (1864-1920). (Bayerische Staatsbibliothek, Bildarchiv port-001405)
Max Weber (1864-1920). (Bayerische Staatsbibliothek, Bildarchiv port-001405)

Thomas Sokoll
Die Schrift "Die Protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus", die der Soziologe Max Weber 1904/05 erstmals publizierte, ist eine historische Studie über den Einfluss der Arbeitsethik im radikalen Protestantismus (Calvinismus, Puritanismus) auf das Wirtschaftsgebaren der Unternehmerschaft in der Formationsphase des modernen Kapitalismus (17./18. Jahrhundert). Zunächst scharf kritisiert, anschließend weitgehend vergessen, wurde sie in den 1960er Jahren wiederentdeckt, seitdem aber umso intensiver diskutiert. Sie avancierte zum Schlüsseltext der Modernisierungstheorie, eröffnete die internationale Rezeption der übrigen Werke Webers und begründete dessen Weltruhm als soziologischer Klassiker. Die von Weber aufgeworfene Frage, inwieweit das Gewinnstreben auch (oder gerade) in der modernen Gesellschaft einer verantwortungsethischen Zügelung bedarf, erscheint angesichts der immer wieder aufflammenden Spekulationskrisen auf den globalen Finanzkapitalmärkten von ungebrochener Aktualität. Weiterlesen

Ritter Gluck. Eine Erinnerung aus dem Jahre 1809 (E.T.A. Hoffmann, 1809)

"Ritter Gluck" erschien 1809 in der Allgemeinen musikalischen Zeitung. Die Abbildung zeigt die erste Seite der Erzählung. (Bayerische Staatsbibliothek, 4 Mus.th. 1800-11)
"Ritter Gluck" erschien 1809 in der Allgemeinen musikalischen Zeitung. Die Abbildung zeigt die erste Seite der Erzählung. (Bayerische Staatsbibliothek, 4 Mus.th. 1800-11)

Stephanie Großmann
"Ritter Gluck" erschien 1809 in der "Allgemeinen musikalischen Zeitung" und wurde 1814 mit dem Titelzusatz "Eine Erinnerung aus dem Jahre 1809" in den ersten Band der "Fantasiestücke in Callot′s Manier" aufgenommen. Die Erzählung gilt als E.T.A. Hoffmanns (1776-1822) erste veröffentlichte Erzählprosa und entfaltet bereits in knapper Form zentrale Konstellationen seines Schreibens. Sie entstand während der fünf Jahre, die er von 1808 bis 1813 in Bamberg lebte. Weiterlesen

Säkularisation

Ausschnitt aus der Karikatur auf die Klostersäkularisation in Bayern, Federzeichnung um 1803. (Museen der Stadt Nürnberg, Kunstsammlungen)
Ausschnitt aus der Karikatur auf die Klostersäkularisation in Bayern, Federzeichnung um 1803. (Museen der Stadt Nürnberg, Kunstsammlungen)

Winfried Müller
Mit dem vorliegenden Beitrag veröffentlicht das HLB den 1500. Artikel: Der Begriff „Säkularisation“ hat sich in seinem Bedeutungsgehalt immer wieder verändert. Er zeigte zunächst an, dass ein Kleriker einen Statuswechsel vom Ordensgeistlichen zum Weltgeistlichen vollzog. Erst mit den Verhandlungen zum Westfälischen Frieden wurde der an sich personenrechtliche Begriff auf materielle Güter angewendet und erlebte somit eine Bedeutungserweiterung. Die Begriffe Herrschaftssäkularisation und Vermögenssäkularisation wurden erst im 20. Jahrhundert geprägt. Die Säkularisation in Bayern 1802/1803 deutete sich bereits in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts an. So hatte die bayerische Regierung 1773 erste Erfahrungen bei der Aufhebung geistlicher Institutionen gesammelt, als sie die bayerischen Niederlassungen des vom Papst aufgelösten Jesuitenordens abwickelte. Weiterlesen