
"Ritter Gluck" erschien 1809 in der "Allgemeinen musikalischen Zeitung" und wurde 1814 mit dem Titelzusatz "Eine Erinnerung aus dem Jahre 1809" in den ersten Band der "Fantasiestücke in Callot′s Manier" aufgenommen. Die Erzählung gilt als E.T.A. Hoffmanns (1776-1822) erste veröffentlichte Erzählprosa und entfaltet bereits in knapper Form zentrale Konstellationen seines Schreibens. Sie entstand während der fünf Jahre, die er von 1808 bis 1813 in Bamberg lebte.
Entstehungs- und Publikationskontext
Nach dem Aufsatz "Schreiben eines Klostergeistlichen an seinen Freund in der Hauptstadt" (erschienen 1803) ist die kurze Erzählung "Ritter Gluck" E.T.A. Hoffmanns (eigentlich Ernst Theodor Amadeus Hoffmann, 1776-1822) erste veröffentlichte Erzählprosa. Sie entstand vermutlich 1808 oder 1809, während Hoffmann in Bamberg an seiner Komposition des "Miserere in b-Moll" arbeitete. Nachdem der Herausgeber der "Allgemeinen musikalischen Zeitung" (AMZ), Friedrich Rochlitz (1769-1842), die Erzählung angenommen hatte, notierte Hoffmann am 27. Januar 1809 in sein Tagebuch: "Mei[ne] litterarische Carriere scheint beginnen zu wollen" (Hoffmann, Tagebuch, 42). Am 15. Februar 1809 erschien die Erzählung zunächst in der AMZ und wurde anschließend mit wenigen Änderungen unter dem Titel "Ritter Gluck. Eine Erinnerung aus dem Jahre 1809" in den ersten Band der 1814 publizierten "Fantasiestücke in Callot′s Manier" aufgenommen. In ihr verbinden sich Hoffmanns Eindrücke aus seiner Berliner Zeit 1807/1808 mit Anregungen aus Rochlitz′ 1804 in der AMZ publiziertem Artikel "Der Besuch im Irrenhaus", welcher von einem Wahnsinnigen handelt, der auf außergewöhnliche Weise auf dem Klavier improvisiert.
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Brief von E.T.A. Hoffmann an Friedrich Rochlitz. Mit diesem übersendete Hoffmann den Ritter Gluck an Rochlitz zum Abdruck in der AMZ. (Staatsbibliothek Bamberg, Autogr. H 19)
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Vertrag über die Phantasiestücke mit dem Bamberger Verleger Carl Friedrich Kunz (1785-1849), 1813. (Staatsbibliothek Bamberg, OFS.Autogr. H 1(1)
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Titelblatt von E.T.A. Hoffmanns Fantasiestücke in Callot's Manier. Blätter aus dem Tagebuche eines reisenden Enthusiasten, 1814. Titel-Vignette, Original: Bleistiftzeichnung von E.T.A. Hoffmann, Reproduktion: Kupferstich von Carl Frosch (1771-1827). (Staatsbibliothek Bamberg, L.g.o.1135(1), Digitalisat von: Staatsbibliothek Bamberg, RB.L.g.o.35(1).
Inhalt
An einem Tag im Spätherbst begegnet der Ich-Erzähler, der sich im Gastgarten eines Berliner Wirtshauses "dem leichten Spiel [s]einer Fantasie" (Hoffmann, Ritter Gluck, 19) überlässt, einem Sonderling. Nach einem kurzen musiktheoretischen Gespräch beeindruckt der Fremde den Erzähler, indem er die dort von den Musikern intonierte Ouvertüre des Komponisten Christoph Willibald von Gluck (1714-1787, seit 1756 Ritter von) "Iphigenie in Aulis" so gekonnt dirigiert, dass der Erzähler im Geiste ein ganzes Orchester zu hören meint. Auch der vom Fremden später gesungene Chor aus Glucks "Iphigenie in Tauris" erscheint ihm als eine Steigerung des bekannten Werks. Der Unbekannte, der sich selbst als Komponist bezeichnet, beschreibt dem Erzähler bildreich den musikalischen Schaffensprozess im 'Reich der Träume', bevor er plötzlich verschwindet. Am gleichen Abend begegnen sich die beiden erneut und tauschen sich über das Berliner Musikleben aus, welches der Fremde scharf kritisiert.
Einige Monate später sehen sie sich zufällig wieder, als der Erzähler den Fremden vor dem Theater entdeckt, wie dieser der dort gerade aufgeführten "Armida" von Gluck am Fenster lauscht und die Aufführung tadelt. Der Sonderling nimmt den Erzähler mit in seine altertümlich eingerichtete Wohnung und spielt ihm dort die Ouvertüre und die Schlussszene der "Armida" am Klavier vor. Dabei wendet der Erzähler die leeren, rastrierten Blätter des Notenbuchs, während die Oper "gleichsam in höherer Potenz" (Hoffmann, Ritter Gluck, 30f.) erklingt. Als der Erzähler ihn nach seiner Identität fragt, präsentiert sich der sonderbare Fremde im Galakleid und mit Degen als der Komponist Ritter Gluck.
Biographischer Horizont: E.T.A. Hoffmann

Hoffmann wurde am 24. Januar 1776 in Königsberg geboren und auf den Namen Ernst Theodor Wilhelm getauft. Aus Verehrung für Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) ersetzte er seinen dritten Vornamen später durch "Amadeus". Bereits in seiner Jugend zeigte sich sein großes Interesse für die Künste: Er malte, zeichnete, komponierte und schrieb erste literarische Texte. Er studierte Jura und schlug eine Verwaltungslaufbahn im preußischen Staatsdienst mit Stationen in Glogau (Głogów, seit 1945 Polen), Berlin, Posen und Płock (seit 1815 Polen) ein. 1802 heiratete er Marianne Thekla Michalina Rorer (genannt "Mischa", 1778–1859). 1804 wechselte Hoffmann als Regierungsrat nach Warschau, wo er Kontakte in die örtlichen literarischen und musikalischen Kreise knüpfte und mit romantischen Positionen in Berührung kam. Neben seiner Verwaltungstätigkeit entfaltete er eine rege musikalische Praxis, trat als Komponist und Dirigent hervor und beteiligte sich am Warschauer Konzertleben. Mit dem Einmarsch französischer Truppen 1806 und dem Zusammenbruch der preußischen Administration verlor Hoffmann seine Anstellung und geriet in eine zunehmend prekäre wirtschaftliche Situation.
1807 ging Hoffmann erneut nach Berlin, um bei den preußischen Behörden eine Anstellung zu erlangen, blieb damit jedoch zunächst erfolglos. Die folgende Zeit war von materieller Not geprägt; Hoffmann versuchte, sich mit dem Verkauf von Zeichnungen und Kompositionen über Wasser zu halten. In dieser Situation erhielt er das Angebot, als Musikdirektor an das Theater in Bamberg zu wechseln, wo er zusammen mit seiner Frau Mischa im September 1808 eintraf.
Das Ehepaar Hoffmann verbrachte knapp fünf Jahre (1. September 1808 bis 21. April 1813) in Bamberg, eine Phase, die E.T.A. Hoffmann später als seine "Lehr- und Marterjahre" bezeichnete (Funck, Aus dem Leben zweier Dichter, 132). Sein Einstand als Musikdirektor verlief jedoch unglücklich: Seine Dirigierpraxis, die er häufig vom Klavier aus ausübte, stieß im Ensemble auf Widerstand und nach kurzer Zeit verlor er seine Stellung. Den Lebensunterhalt verdiente er in den folgenden Jahren vor allem als Musiklehrer. Sein mehrjähriger Gesangsunterricht für die zunächst dreizehnjährige Julia Mark (1796-1865) führte zu einer leidenschaftlichen, unerfüllten Beziehung der beiden und schließlich zu einem gesellschaftlichen Eklat. Seit 1810 arbeitete er unter einem neuen Theaterdirektor wieder für das Bamberger Theater, nun in wechselnden Funktionen (u.a. als Kapellmeister, Komponist, Theatermaler und Bühnenarchitekt). Hoffmanns Bamberger Jahre waren in hohem Maß seiner musikalischen Arbeit gewidmet (u.a. "Saul, König von Israel" [UA 1811]). Neben Bühnenmusiken, Chören und Arien für Produktionen des Bamberger Theaters entstanden Sonaten und Canzonetten sowie sein kirchenmusikalisches Hauptwerk, das "Miserere in b-Moll".
Für Hoffmanns schriftstellerische Entwicklung war die Zeit in Bamberg ebenfalls zentral: Seine ersten literarischen Publikationen in der AMZ – Musikkritiken, Rezensionen und musikalische Prosa-Texte – fallen in diese Jahre (u.a. "Ritter Gluck" [1809], "Johannes Kreisler′s, des Kapellmeisters, musikalische Leiden" [1810], "Don Juan" [1813]). Im März 1813 schloss er zudem seinen ersten Verlagsvertrag über die "Fantasiestücke in Callot′s Manier" mit dem Wein- und Buchhändler Carl Friedrich Kunz (1785-1849), zu dem er eine enge persönliche Beziehung pflegte. Dieser konnte den Schriftsteller Jean Paul (eigentlich Johann Paul Friedrich Richter [1763-1825]) gewinnen, die Widmung der "Fantasiestücke" zu verfassen. Hoffmann und Jean Paul selbst standen hingegen nicht in engerem persönlichen Kontakt. Kunz gründete in Bamberg zudem die private Leihbibliothek „Neues Lese-Institut“, die Hoffmann den Zugang zu Autoren der Klassik und Romantik (u. a. Novalis, die Brüder Schlegel, Tieck) eröffnete.
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E.T.A. Hoffmann und Bamberg (Entwurf und Gestaltung Stefan Schnupp; Kartengrundlage: Ausschnitt aus: Carl Wimberger, Bamberg im Jahre 1825, München 1825. (Bayerische Staatsbibliothek, Mapp. XI,411 d)
Darüber hinaus bot Bamberg Hoffmann weitreichende Inspirationen für sein literarisches Schaffen. So verarbeitete er in „Johannes Kreisler′s, des Kapellmeisters, musikalische Leiden“ seine Erfahrungen aus dem Musikunterricht für höhere Töchter sowie seine Beobachtungen zum Umgang der höheren Gesellschaft mit Musik. Die besondere räumliche Verbindung seines Stammlokals "Zur Rose" mit dem Theater – aus der Fremdenloge Nr. 23 führte ein direkter Zugang in die Gaststätte – literarisierte er in der Erzählung "Don Juan". Eindrücke eines Besuchs im Kapuzinerkloster wirkten in den "Elixieren des Teufels" (1815/1816) weiter. Über Adalbert Friedrich Marcus (1753-1816), den Direktor der Nervenheilanstalt im ehemaligen Kloster St. Getreu, kam Hoffmann außerdem mit medizinischen Diskursen über Geisteskrankheiten und zeitgenössische Heilverfahren, etwa dem Magnetismus, in Berührung, die sich später in seinen Traum-, Spuk- und Wahnsinnsdarstellungen niederschlugen. Auch "Ritter Gluck" wurde inspiriert von Marcus′ psychiatrischen Fallgeschichten. Der Hund der Wirtin seines Stammlokals, Pollux, der Hoffmann häufig auf Spaziergängen durch den Bamberger Hain nach Bug begleitete, stand Pate für die "Nachricht von den neuesten Schicksalen des Hundes Berganza" (1814). Der bronzene Türknauf am Wohnhaus seines Freundes Kunz (Eisgrube 14) regte ihn schließlich zu dem Äpfelweib in seiner später entstandenen Erzählung "Der goldene Topf" (1814) an.
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Haus von E.T.A. Hoffmann in Bamberg mit Gedenktafel (2. Haus v. rechts). Fotografie von Carl Bauer (1889-1975), 1930. (Staatsbibliothek Bamberg V Bg 267b)
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Das Theater in Bamberg, Fotografie von Alois Erhardt (1827-1902), 1881. (Staatsbibliothek Bamberg V Bg 267)
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Gegend bei Bamberg (?), vermutlich von E.T.A. Hoffmann, um 1810. (Staatsbibliothek Bamberg, I R 67b)
Von April 1813 bis Februar 1814 folgte ein durch die napoleonischen Kriegsereignisse geprägtes Zwischenspiel als Kapellmeister an den Bühnen in Dresden und Leipzig. Trotz der instabilen Rahmenbedingungen erwies sich diese Phase als künstlerisch außerordentlich produktiv: In diesen Monaten entstanden u.a. "Der goldene Topf" sowie "Der Magnetiseur" (1814); vor allem aber arbeitete Hoffmann intensiv an der bereits in Bamberg begonnenen Zauberoper "Undine". 1814 kehrte Hoffmann nach Berlin zurück und trat erneut in den preußischen Staatsdienst ein. Zugleich war er in der Berliner Kunst- und Literaturszene durch die "Fantasiestücke in Callot′s Manier" (1814/1815) als Autor bekannt. In geselligen Zirkeln und Künstlertreffen lernte er u.a. die Dichter Friedrich de la Motte Fouqué (1777-1843), Adelbert von Chamisso (1781-1838), Ludwig Tieck (1773-1853), Karl Wilhelm Contessa (1777-1825) und den Schauspieler Ludwig Devrient (1784-1832) kennen.
Im August 1816 wurde "Undine" im Königlichen Schauspielhaus am Gendarmenmarkt uraufgeführt und mit großem Erfolg aufgenommen; das Bühnenbild stammte vom renommierten Architekten und Maler Karl Friedrich Schinkel (1781-1841). Durch den Brand des Schauspielhauses wurden die Kulissen zerstört, die Oper verschwand aus dem Repertoire und zu Hoffmanns Lebzeiten kam es zu keiner Wiederaufnahme. Auch in den folgenden Jahren blieb Hoffmann literarisch höchst produktiv, u.a. mit dem Roman "Die Elixiere des Teufels", dem Erzählzyklus "Nachtstücke" (1816/1817), der nicht nur Hoffmanns wohl bekannteste Erzählung "Der Sandmann" enthält, sondern mit "Das Sanctus" ebenfalls eine musikalisch-religiöse Novelle, sowie schließlich seinem umfangreichsten Erzählwerk "Die Serapions-Brüder" (1819/1821), in dem "Die Fermate" als Musiknovelle besonders hervorzuheben ist. Am 25. Juni 1822 starb Hoffmann in Berlin an den Folgen einer Rückenmarkserkrankung.
Literarische Einordnung / Poetologisches Konzept

Als Beitrag der AMZ richtet sich "Ritter Gluck" an ein musikinteressiertes, mit Aufführungspraxis und ästhetischen Debatten vertrautes Publikum. Zugleich zeichnet sich die Erzählung durch einen überlegten Aufbau und eine komplexe interne Strukturierung aus, die selbst als Bedeutungsträger fungiert.
In "Ritter Gluck" sind bereits poetologische Verfahren angelegt, die Hoffmanns weitere Entwicklung als Autor kennzeichnen. Die Erzählung ist mehrdeutig konzipiert, unterläuft systematisch logische und widerspruchsfreie Erklärungen und exponiert damit ihre poetologischen Verfahren selbstreflexiv, indem die Frage nach der Identität des Titelhelden unentscheidbar bleibt: Die Figur kann als Wiedergänger des Komponisten, als Phantasiegestalt des Ich-Erzählers oder als Wahnsinniger gelesen werden, der sich für Gluck hält. Zugleich wird eine übergeordnete Leseebene eröffnet, auf der Gluck den 'Geist der Musik' figuriert und die Erzählung allegorisch eine Werkwerdung der Dichtung inszeniert. Ausgangspunkt der Erzählung ist eine Verankerung in der Alltagsrealität durch Referenzen auf real existierende Orte in Berlin und historisch verbürgte musikalische Werke. Darauf aufbauend führt der Text über die Verhandlung von Künstlerfigur und Gesellschaft in den musikalischen Schaffensprozess im ′Reich der Träume′, der zugleich visuell konturiert wird. Damit lässt sich "Ritter Gluck" als frühe Folie dessen lesen, was Hoffmann später im serapiontischen Prinzip, dem erzählerischen Leitprogramm seines Erzählwerks "Die Serapions-Brüder", systematisiert: die ästhetische Legitimation einer Darstellung, die ihre Wahrhaftigkeit nicht aus empirischer Verifizierbarkeit, sondern aus der Evidenz der Imagination bezieht. Das umfasst sowohl eine fein ausbalancierte Mischung aus Phantasie und Realität als auch eine Absage an jede Art der Nachahmungspoetik mit dem Ziel, "das Bild, das ihm [dem wahren Künstler] im Innern aufgegangen recht zu erfassen mit allen seinen Gestalten, Farben, Lichtern und Schatten, und dann, wenn er sich recht entzündet davon fühlt, die Darstellung ins äußere Leben [zu] tragen" (Hoffmann, Die Serapions-Brüder, 69). Außerdem erhebt es die ästhetische Reflexion selbst zum Bestandteil der Poesie.
Gedenken an E.T.A. Hoffmann in Bamberg
An Hoffmanns Bamberger Jahre erinnert die Stadt u.a. durch das E.T.A.-Hoffmann-Theater, das E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium, den E.T.A.-Hoffmann-Platz sowie eine Erinnerungsstätte im ehemaligen Wohnhaus am Schillerplatz 26. Darüber hinaus wird ein nach ihm benannter Kulturpreis im zweijährigen Rhythmus vergeben.
Literatur
- Stephanie Großmann, Simulierte Simultanität als romantisches Prinzip in der Literatur (am Beispiel E.T.A. Hoffmanns), in: Serapion. Zweijahresschrift für europäische Romantik 1 (2020), 105-120.
- Alexander Honold, Zweifache Iphigenie, fortwährendes Opferspiel. Zur dramatischen Ökonomie von Aufschub und Stellvertretung, in: Anton Bierl/Alexander Honold/Valentina Luppi (Hg.), Ästhetik des Opfers. Zeichen/Handlungen in Ritualen und Spiel, München 2012, 213-236.
- Klaus Kanzog, Was ist "hoffmannesk"? Versuch einer Antwort, in: E.T.A. Hoffmann-Jahrbuch 5 (1997), 7-18.
- Eva Knöferl, Ritter Gluck. Eine Erinnerung aus dem Jahre 1809 (1809), in: Christine Lubkoll/Harald Neumeyer (Hg.), E.T.A. Hoffmann Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, Stuttgart 2015, 14-16.
- Claudia Liebrand, Aporie des Kunstmythos. Die Texte E.T.A. Hoffmanns, Freiburg im Breisgau 1996.
- Christine Lubkoll, Mythos Musik. Poetische Entwürfe des Musikalischen in der Literatur um 1800, Freiburg im Breisgau 1995.
- Arno Meteling, Ritter Gluck. Eine Erinnerung aus dem Jahre 1809, in: Detlef Kremer (Hg.), E.T.A. Hoffmann. Leben – Werk – Wirkung, Berlin 2009, 81-86.
- Gerhard Neumann, E.T.A. Hoffmann: Ritter Gluck. Die Geburt der Literatur aus dem Geist der Musik, in: Gabriele Brandstetter (Hg.), Ton-Sprache. Komponisten in der deutschen Literatur, Bern/Stuttgart/Wien 1995, 39-70.
- Miranda Stanley, ″Rastrierte Blätter, aber mit keiner Note beschrieben″. The Musical Sublime and Aporias of Inscription in Hoffmann′s Ritter Gluck, in: German Quarterly 83/4 (2010), 412-430.
- Dirk Uhlmann, Die artifizielle Präsenz des Ritter Gluck, in: Jürgen Kaufmann/Martin Kirves/Dirk Uhlmann (Hg.), Zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit. Visualität in Wissenschaft, Literatur und Kunst um 1800, Paderborn 2014, 85-95.
- Bernhard Wickl, E.T.A. Hoffmann und Bamberg, in: Frankenland. Zeitschrift für fränkische Geschichte, Kunst und Kultur 76/1 (2024), 34-51.
- Wolfgang Wittkowski, E.T.A. Hoffmanns musikalische Musikerdichtungen "Ritter Gluck", "Don Juan", "Rat Krespel", in: Aurora. Jahrbuch der Eichendorff-Gesellschaft 38 (1978), 54-74.
Quellen
- E.T.A. Hoffmann, Ritter Gluck. Eine Erinnerung aus dem Jahre 1809, in: Deutscher Klassiker Verlag im Taschenbuch. Bd 14: Fantasiestücke in Callot′s Manier. Werke 1814, hrsg. von Hartmut Steinecke unter Mitarbeit von Gerhard Allroggen/Wulf Segebrecht, Frankfurt am Main 2. Auflage 2015, 19-31.
- E.T.A. Hoffmann, Die Serapions-Brüder, in: Deutscher Klassiker Verlag im Taschenbuch. Bd 28: Die Serapions-Brüder, hrsg. von Wulf Segebrecht unter Mitarbeit von Ursula Segebrecht, Frankfurt a.M. 2. Auflage 2015, 9-1199.
- E.T.A. Hoffmann, Aus den Schreibkalendern für 1809. (Tagebuch), in: E.T.A. Hoffmanns Tagebücher und literarische Entwürfe. Mit Erläuterungen und ausführlichen Verzeichnissen, hrsg. von Hans von Müller, Berlin 1915, 37-72.
- Funck, Z. [d. i. Carl Friedrich Kunz], Aus dem Leben zweier Dichter: Ernst Theodor Wilhelm Hoffmann′s und Friedrich Gottlob Wetzel′s, Leipzig 1836.
Weiterführende Recherche
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Externe Links
- E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft
- E.T.A. Hoffmann-Haus in Bamberg
- E.T.A. Hoffmann-Preis der Stadt Bamberg
- Staatsbibliothek Bamberg: Historische Sammlung E.T.A. Hoffmann
- Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz: E.T.A. Hoffmann Portal
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Empfohlene Zitierweise
Stephanie Großmann, Ritter Gluck. Eine Erinnerung aus dem Jahre 1809 (E.T.A. Hoffmann, 1809), publiziert am 26.08.2026; in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: <https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Ritter_Gluck._Eine_Erinnerung_aus_dem_Jahre_1809_(E.T.A._Hoffmann,_1809)> (26.08.2026)