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Schwarze Erde / Dark Earth

Viehhof-Gelände in der Münchner Isarvorstadt: im Bild haben sich Urban Gardener dort ausgebreitet, wo früher die Gleise für die Anlieferung d​er Tiere verliefen. In Spätantike und frühem Mittelalter gab es vergleichbare Phänomene, wenn ehemals urbane Bereiche völlig anders genutzt wurden, beispielsweise zur Viehhaltung und für Gärten. So konnte sich auf diesen Strukturen die Schwarze Erde bilden. (Florian Peljak/Süddeutsche Zeitung Photo)

von Marcus Zagermann

Menschliche Aktivität und natürliche Prozesse führten zwischen dem 4. und 11. Jahrhundert in urbanen Kontexten zur Bildung einer dunklen, humosen Schicht. Lange Zeit wurde nicht erkannt, dass diese Schwarze Erde eine Sequenz verschiedener Schichten ist. Sie galt als Zeugnis des Siedlungsabbruchs. Heutzutage können naturwissenschaftliche Untersuchungen wie die Mikromorphologie viele Fragen klären. Infolgedessen kann die Schwarze Erde jetzt als Phänomen gedeutet werden, das Kontinuität anzeigt, und nicht dagegen spricht.

Definition

In der mitteleuropäischen Archäologie wird mit Schwarzer Erde ein Phänomen bezeichnet, das ab der spät- und nachrömischen Zeit, meist in urbanen Kontexten auftritt. Es handelt sich bei der Schwarzen Erde um eine entscheidende archäologische Quelle zur Frage des Schicksals urbaner Siedlungen zwischen dem 4. und 11. Jahrhundert. Der Befund ist das Resultat veränderter Nutzung innerstädtischer Wohnbereiche. Die antiken Strukturen werden dabei von einer mächtigen humosen Schicht abgedeckt, deren auffällige Dunkelfärbung in der Fachterminologie der verschiedenen Länder regelhaft namengebend war: Dark earth, black soil, terres noires, zwarte laag, Schwarze Schicht, Schwarze Erde. Verantwortlich für die Entstehung dieser Schicht sind sowohl menschliche Aktivitäten als auch natürliche Prozesse.

Wichtig ist die Abgrenzung zu ähnlichen, auch außereuropäischen Phänomenen, die aber eine vollkommen andere Schichtgenese aufweisen. Mitunter wird in der Archäologie um eine Erweiterung des Kernbegriffs diskutiert, also inwieweit außerstädtische, ländliche Befunde unter den Begriff Schwarze Erde fallen, und ob eine chronologische Ausdehnung auf andere Zeiten als das Frühmittelalter möglich ist, um alle vergleichbaren archäologischen Phänomene hierin zusammenzufassen.

Archäologische Ausgangslage

Die Dark Earth ist das Ergebnis komplexer Prozesse, natürlicher und menschlicher Aktivitäten in Verbindung mit umweltbedingten Einflüssen. Das Schema wurde aus dem Englischen übersetzt und stammt im Original aus: Quentin Borderie/Yannick Devos/Cristiano Nicosia u. a., Dark earth in the geoarchaeological approach to urban contexts, in: Gilles Arnaud-Fassetta/Nathalie Carcaud (Hg.), French geoarchaeology in the 21st century, Paris 2014, 213-223. (Marcus Zagermann)

Die römerzeitlichen stadtartigen Siedlungen kennzeichnete der Steinbau. Bereits während der Spätantike, ab dem 4. Jahrhundert, wurde aber vielfach zur Verwendung von einfacheren Baumaterialen wie Holz übergegangen. Die antiken Bauten wurden in der Folge mitunter niedergelegt, und manchmal in Teilen unter anderen Vorzeichen weitergenutzt. Sowohl öffentliche, als auch private Bereiche erfuhren Umnutzungen, Aufgaben, Niederlegungen und Reparaturen. Manche öffentlichen Bauten verloren ihre Funktion durch das Ende römischer Verwaltung, andere konnten aufgrund des Mangels spezieller Kenntnisse nicht mehr in ihrer alten Form betrieben werden (Thermenanlagen).

Die Schicht entstand regelhaft als eine kontinuierliche Abfolge einzelner dünner Schichten, die dann rasch natürlichen Prozessen (Aktivität von Tieren wie Regenwürmern, Verwitterung) ausgesetzt waren. Je nach Art der Nutzung der Oberfläche (Begehung, überdachter/offener Bereich, Viehhaltung, Garten, Brachland) ergeben sich dabei andere Charakteristika. So wuchs der Befund nach und nach an. Das abgelagerte, meist organische Material entstammte dabei wiederum verschiedenen Aktivitäten, die in den Städten stattgefunden haben (Müllentsorgung, Abbruch von Gebäuden, handwerkliche Tätigkeiten).

Das Phänomen der Schwarzen Erde betrifft nicht nur die Nordwestprovinzen, sondern auch Italien; am besten erforscht ist es in Großbritannien und Frankreich. Dort wurden die methodischen Grundlagen für die Erforschung entwickelt. Entsprechend dicht fallen die Nachweise für den Befund in diesem Bereich aus (Borderie/Fondrillons/Nicosia u. a., Terres noires, 239 Abb. 3), was wohl eher den Stand der Erforschung des Phänomens abbildet, als die tatsächlichen Nachweismöglichkeiten.

Befundbeschreibung und Erforschung

Dark earth-Schichtpaket aus London. Die beiden Tetrapaks enthalten die mikromorphologischen Erdproben. Das Foto dokumentiert die Entnahmestellen für die Probenauswertung. Abb. aus: Richard I. Macphail, Reconstructing past land use from dark earth: examples from England and France, in: Élisabeth Lorans/Xavier Rodier (Hg.), Archéologie de l'espace urbain, Tours 2013, 251-261. (Mit Genehmigung des Autors)

Bereits seit dem 19. Jahrhundert ist die Schicht grabungstechnisch bekannt. Seit Ende des 20. Jahrhunderts, besonders seit den 1980er-Jahren, wurde die Erforschung der Schwarzen Erde intensiviert, nun vor allem mit einer sehr viel komplexeren Methodik, die Grabungstechnik, Archäologie und Naturwissenschaften vereinte.

Ein charakteristisches Kennzeichen der Schwarzen Erde ist ihre vermeintliche Homogenität. Sie lässt den Befund auf der Ausgrabung wie eine einzige zusammenhängende Struktur erscheinen, also als stratigraphische Einheit, und als solche wurde die Schicht auch häufig interpretiert und ergraben. Mit bloßem Auge ist es nicht möglich, irgendwelche Unterschiede, die man mit verschiedenen anthropogenen Maßnahmen oder natürlichen Prozessen in Verbindung bringen könnte, in der Schicht auszumachen. Auch das enthaltene Fundmaterial half hier nicht weiter, denn es begegneten in Masse römerzeitliche Funde bis zu Material des 10./11. Jahrhunderts. Mitunter konnten jedoch auf Ausgrabungen Gehhorizonte innerhalb der Schwarzen Erde nachgewiesen werden. Dies gelingt oft zufällig, wenn der Befund in feinen künstlichen Straten (Schichten) ergraben wird. Solche Befunde "schwimmen" regelhaft innerhalb der Schwarzen Erde ohne erkennbaren Zusammenhang. Wird die Schicht im Profil geschnitten, so zeigen sich oft Pfostenstandspuren und Gruben, die unter die Befundunterkante hinaus in ältere Substanz eingreifen, sich nach oben hin aber in der Schwarzen Erde spurlos verlieren, ohne dass Befundgrenzen erkennbar wären. Nur mit archäologischer Methodik ist der komplexen Entstehungsgeschichte mit ganz unterschiedlichen Faktoren also nicht beizukommen.

Zur Erforschung der Schichtgenese sind daher auch naturwissenschaftliche Methoden entscheidend, vor allem bodenkundliche wie der Mikromorphologie (Überblick: Borderie/Devos/Nicosia u. a., Urban contexts, 215 Tab. 1). In Zusammenarbeit mit der Archäologie entsteht so eine wesentlich genauere Vorstellung von diesem Befund. Zur mikromorphologischen Analyse werden während der Ausgrabung aus Profilen, also Bereichen, in denen man die Schichten vertikal geschnitten sieht, Erdblöcke entnommen. Dafür werden Metallschienen an verschiedenen Stellen in den Befund getrieben und anschließend störungsfrei geborgen und verpackt. Die originale Schichtung muss dabei erhalten bleiben, das ist der Unterschied zur einfachen Erdprobe. Die Platzierung folgt einer bestimmten Strategie, die je nach Befund verschieden sein kann. Im Falle der Schwarzen Erde empfiehlt sich die Beprobung des gesamten Befundes, also von unten nach oben, um nicht bestimmte Faktoren der Schichtgenese zu übersehen. Nach der Aufbereitung der Proben können Bodenkundler und Geoarchäologen dann die Schicht im Millimeter- und Halbmillimeterbereich betrachten. Dadurch kommen Partikel zum Vorschein, die sonst nicht erkennbar sind, die aber wesentliche Informationen liefern. Sie zeigen die Komplexität des Befundes auf und sein Entstehen in der Wechselwirkung von menschlichen und natürlichen Einflüssen.

Lokale Bedingungen und Eigenheiten verursachen eine gewisse Schwankung in der Ausprägung der Schicht. So kann sie bestimmte Einträge (römerzeitlicher Bauschutt, Tierdung) in veränderlicher Quantität enthalten oder auch nicht. Auch die Dunkelfärbung zeigt verschiedene Intensitäten, welche durch Faktoren bestimmt sind, die lokal variieren. Ebenso kann die interne Abfolge im Befund sehr unterschiedlich sein, wenn ein bestimmter Bereich im Laufe der Zeit Nutzungsveränderungen unterworfen war (pointiert dargestellt: erst Werkstatt, dann Schweinestall).

Konsequenz für die archäologische Interpretation

Lange Zeit interpretierte man die Schwarze Erde als Zeugnis für den Niedergang der Städte, in denen das öffentliche Leben zum Erliegen gekommen sei und die verlassen und wüst lagen. Der Befund sei das Ergebnis dieses Verfalls. Gerade das Vorhandensein einer Schwarzen Erde wird inzwischen jedoch genau gegenteilig gesehen. Denn die mikroskopische Betrachtung ließ als entscheidende Details eine mögliche innere Schichtenfolge und unterschiedliche Faktoren der Befundgenese anthropogener und natürlicher Herkunft erkennen. Der Befund spricht also für Kontinuität und nicht dagegen. Wo er nachgewiesen werden kann, wurden urbane Siedlungen in nachantiker Zeit meist weiter- und umgenutzt und unterlagen diversen Prozessen der Bodenbildung und Transformation. Ob dabei eine fortlaufende Entwicklung von der Spätantike bis in das Mittelalter vorliegt, also z. B. vom 4. -11. Jahrhundert, oder ob früher, im Laufe der Entstehungszeit der Dark earth mit einem Siedlungsabbruch zu rechnen ist, vielleicht bereits im 7. Jahrhundert, muss im Einzelfall geprüft werden.

Neben der planmäßigen Beprobung vor Ort ist außerdem entscheidend, dass die archäologischen Eigenschaften gesamthaft dokumentiert werden, um die einzelnen Dynamiken innerhalb der urbanen Bereiche zu verstehen. Für die Städte heißt das, Zonen mit und ohne Schwarze Erde, unterschiedliche Mächtigkeit und Charakteristika wie die erhaltenen Einträge zu erfassen. Daraus können Rückschlüsse gezogen werden auf Nutzungsintensitäten und Nutzungsmodalitäten der einzelnen Zonen: Werkplätze, Viehhaltung, Gärten, Freiflächen.

Schwarze Erde in Bayern

Große Teile des heutigen Bayern lagen in der Spätantike im Bereich der Provinz Raetia secunda. Diese Provinz war nicht besonders stark urban geprägt. Daher gibt es nur wenige Orte, die idealerweise für den Nachweis der Schwarzen Erde in Frage kommen. Manche Stätten, die in der Spätzeit von Bedeutung waren, entwickelten sich nicht ins Mittelalter fort. Außerdem kommt hinzu, dass die Erforschung dieses Phänomens in Bayern noch nicht in größerem Umfang im direkten Fokus stand, wie dies andernorts verstärkt der Fall war. Die folgenden Beispiele illustrieren das Potenzial und die Fragestellungen für Bayern:

Aus der einstigen Provinzhauptstadt Raetiens, Augsburg, liegen offenbar bislang keine Nachweise für die Entstehung eines Schwarze-Erde-Phänomens vor. Die für die Bewertung der unmittelbar nachantiken Verhältnisse wichtigsten Beobachtungen gelangen in der Ausgrabung "Hinter dem Schwalbeneck" Ende der 1990er-Jahre, wo erstmals im Stadtgebiet großflächig Befunde dieser Zeit erfasst wurden. Schwarze Erde wurde offenbar aber nicht angetroffen. In einem Vorbericht werden zwar Befunde des 5. bis 9. Jahrhunderts vorgestellt, jedoch auf das Fehlen von "Schwemmschichten, Ruinenhorizonte[n] oder Humusbildungen" hingewiesen (Babucke/Bakker/Schaub, Schwalbeneck, 90). Gleiches gilt für die Ausgrabungsbefunde im nordwestlich davon gelegenen Domareal (Babucke/Backer/Schaub, Museumsbereich, 109). Für Augsburg muss einschränkend bemerkt werden, dass sich die einstige antike Siedlung stark verkleinerte. Es entstand ein neuer Siedlungskern auf dem Domhügel.

Den östlichen Teil der Halbinsel der Passauer Altstadt nahm in der Spätantike eine Festungsanlage ein. Ausgehend von archäologischen Aufschlüssen und der Fundverteilung kann für diese eine Größe von ca. 4 ha angenommen werden, was die Anlage zu einer der größten in der "Raetia secunda" macht. Im Innenbereich konnten in der Grabung Passau-Niedernburg Funde identifiziert werden, die aus der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts datieren. Mit diesen Objekten gelangt man chronologisch zu einem "severinszeitlichen" Horizont. Zugehörig ist eine Schwarze Erde, die Helmut Bender aufgrund ihrer Charakteristika mit der aus Regensburg vergleicht. Römischer Bauschutt, darunter auch Ziegelbruch, war regelhaft enthalten, während die Verfüllung äußerst homogen wirkte, ohne dass bislang eine Abfolge erkennbar wäre.

Fragment einer nordtunesischen Öllampe des mittleren 5. Jahrhunderts, das bei Grabungen in einer Schwarze-Erde-Schicht im Regensburger Niedermünster gefunden wurde. (© Archäologische Staatssammlung GD 1999-635, Foto von Manfred Eberlein)

Die bislang wichtigsten Aufschlüsse gelangen in Regensburg. Hier dokumentierte man bereits in den 1920er-Jahren erstmals Schwarze Erde, allerdings spielte der Befund in der zugehörigen Grabungsauswertung, die dem romanischen Dom gewidmet war, keine wesentliche Rolle (Zahn, Regensburg, 56). In Regensburg sind vor allem die Ausgrabungsergebnisse im Niedermünster von großer Wichtigkeit. Hier gelang in diversen Profilen der Nachweis von Schwarzer Erde. Sie lag regelhaft über den Befunden der spätesten römerzeitlichen Bauphasen. Offensichtlich wurde römische Bausubstanz teils großflächig abgebrochen und mitunter weiter verwendet. Dieser Maßnahme folgte die Errichtung von Holzbebauung, die offenbar erst einsetzte, als die Baracken des Legionslagers aufgegeben waren. Funktional wird ein deutlicher Bruch gesehen. Die Mächtigkeit der Schicht schwankte zwischen 30 und 70 cm, beschrieben wird sie als "sehr dunkel, fest und dicht" (Wintergerst, Regensburg, 26). Sie enthielt diverse Kleinfunde, die bis in das 7. Jahrhundert reichten, darunter das Fragment einer nordtunesischen Öllampe des mittleren 5. Jahrhunderts (Mackensen, Lampenfragment). Unklar ist die Oberkante des Befundes, spätere Eingriffe gestatteten nicht, diese zweifelsfrei festzulegen. Das Besondere ist, dass die Schicht hier bereits zur Zeit ihrer Aufdeckung in den 1960er-Jahren bodenkundlich beprobt wurde. Der Geologe und Bodenkundler Karl Brunnacker(1921-2000) und der Geologe Wolfgang Boenigk erfassten in ihren Proben 7, 8 und 9 dabei wesentliche Bestandteile der Schwarzen Erde, die auch heute noch als Charakteristika gelten. Sie ließen offen, ob der beprobte Bereich brachlag oder genutzt wurde. Ausgehend davon wird die Schicht in Regensburg als stratigraphische Einheit im Sinne einer Planierung bewertet, die auch eine Verländlichung anzeige (Wintergerst, Regensburg, 26; Codreanu-Windauer, Regensburg, 635) bzw. die Nutzung als "Frei- oder bestenfalls Gartenland" (Dietz/Fischer, Regensburg, 264). Noch nicht bekannt war zum Zeitpunkt der Beprobung aber, dass sich innerhalb der Schicht eine Mikrosequenz einzelner dünner Straten verbirgt. Neue Aufschlüsse könnten hier also sehr viel mehr Klarheit schaffen, wenn bereits parallel zur Grabung beprobt wird, und zeigen, welche Aktivitäten in urbanem Umfeld denn tatsächlich greifbar sind. Das Potenzial ist noch nicht ausgeschöpft und kann weit über die aktuell favorisierten Interpretationen reichen.

Literatur

  • Markus Asal, Basilia - Das spätantike Basel. Untersuchungen zur spätrömischen und frühmittelalterlichen Siedlungsgeschichte. Die Grabung Martinsgasse 6+8 (2004/1) und weitere Grabungen im Nordteil des Münsterhügels (Materialhefte zur Archäologie in Basel 24), Basel 2017 [v. a. Kap. 2.31. Die Dark Earth - Begriff, Forschungsgeschichte und Forschungsstand].
  • Volker Babucke/Lothar Bakker/Andreas Schaub, Archäologische Ausgrabungen im Museumsbereich, in: Peter Rummel (Hg.), Das Diözesanmuseum St. Afra in Augsburg, Augsburg 2000, 99–128.
  • Volker Babucke/Lothar Bakker/Andreas Schaub, Die Ausgrabungen „Hinter dem Schwalbeneck 5–9“ in Augsburg, in: Das Archäologische Jahr in Bayern 2000, 84–91.
  • Helmut Bender, Die Ausgrabungen 1978-1980 in der Klosterkirche Heiligkreuz zu Passau-Niedernburg (Materialhefte zur Archäologie in Bayern 108), Kallmünz/Opf. 2018.
  • Quentin Borderie/Yannick Devos/Cristiano Nicosia u. a., Dark earth in the geoarchaeological approach to urban contexts, in: Gilles Arnaud-Fassetta/Nathalie Carcaud (Hg.), French geoarchaeology in the 21st century, Paris 2014, 213–223.
  • Quentin Borderie/Mélanie Fondrillon/Cristiano Nicosia u. a., Bilan des recherches et nouveaux éclairages sur les terres noires: des processus complexes de stratification aux modalités d’occupation des espaces urbaines, in: Élisabeth Lorans/Xavier Rodier (Hg.), Archéologie de l’espace urbain, Tours 2013, 235–250.
  • Karl Brunnacker/Wolfgang Boenigk, Ein frühmittelalterlicher Boden unter dem Niedermünster zu Regensburg, in: Geologische Blätter für Nordost-Bayern 23 (1973), 180–186.
  • Silvia Codreanu-Windauer, Zum archäologischen Forschungsstand in und um Regensburg, in: Hubert Fehr/Irmtraut Heitmeier (Hg.), Die Anfänge Bayerns. Von Raetien und Noricum zur frühmittelalterlichen Baiovaria (Bayerische Landesgeschichte und europäische Regionalgeschichte 1), St. Ottilien 2012, 634–639.
  • Karlheinz Dietz/Thomas Fischer, Regensburg zur Römerzeit. Von Roms nördlichster Garnison an der Donau zur ersten bairischen Hauptstadt, Regensburg 2018.
  • Sebastian Gairhos, "...qua Virdo et Licca fluentant…" Zeugnisse spätantiken Christentums in Augsburg, in: Karl Strobel/Heimo Dolenz (Hg.), Neue Ergebnisse zum frühen Kirchenbau im Alpenraum. Akten des Internationalen Kolloquium Klagenfurt, 6.-7. Dezember 2013 (Römisches Österreich 39, 2016), Graz 2016, 251-276.
  • Michaela Konrad, Die Ausgrabungen unter dem Niedermünster zu Regensburg II. Bauten und Funde der römischen Zeit. Auswertung (Münchner Beiträge zur Vor- und Frühgeschichte 57), München 2005.
  • Michaela Konrad/Arno Rettner/Eleonore Wintergerst, Die Ausgrabungen unter dem Niedermünster zu Regensburg I. Grabungsgeschichte und Befunde (Münchner Beiträge zur Vor- und Frühgeschichte 56), München 2010.
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  • Michael Mackensen, Organization and Development of the Late Roman Frontier in the Provinces of Raetia prima et secunda (ca. AD 270/300-450). In: C. Sebastian Sommer/Suzana Matešić (Hg.), Limes XXIII. Akten des 23. Internationalen Limeskongresses in Ingolstadt 2015 (Beiträge zum Welterbe Limes Sonderband 4/I), Mainz 2018, 47-68.
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  • Cristiano Nicosia/Yannick Devos/Quentin Borderie, The contribution of geosciences to the study of European Dark Earths: a review, in: Post-Classical Archaeologies 3 (2013), 145–170.
  • Arno Rettner, Von Regensburg nach Augsburg und zurück – Zur Frage des Herrschaftsmittelpunkts im frühmittelalterlichen Bayern, in: Guido Helmig/Barbara Scholkmann/Matthias Untermann (Hg.), Centre. Region. Periphery. Medieval Europe Basel 2002. 1. Band, Hertingen 2002, 538–545.
  • Klaus Schwarz, Regensburg während des ersten Jahrtausends im Spiegel der Ausgrabungen im Niedermünster, in: Jahresbericht der Bayerischen Bodendenkmalpflege 13/14 (1972/73), 20–98.
  • Gavin Speed, Towns in the Dark? Urban Transformations from Late Roman Britain to Anglo-Saxon England, Oxford 2014.
  • Heinrich Thiemeyer/Dagmar Fritzsch, Mikromorphologie – Methoden, Objekte, Beispiele, in: Hans-Rudolf Bark/Harald Meller/Renate Gerlach (Hg.), Umweltarchäologie – Naturkatastrophen und Umweltwandel im archäologischen Befund. 3. Mitteldeutscher Archäologentag vom 07. bis 09. Oktober 2010 in Halle (Saale) (Tagungen des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle 6), Halle 2011, 71–82.
  • Eleonore Wintergerst, Die Ausgrabungen im ehemaligen Kreuzgang des Niedermünsters in Regensburg (Regensburger Studien 10), Regensburg 2004.
  • Karl Zahn, Die Ausgrabung des romanischen Domes zu Regensburg, München 1931.

Dark earth, black soil, terres noires, zwarte laag, Schwarze Schicht, Schwarze Erde

Empfohlene Zitierweise

Marcus Zagermann, Schwarze Erde / Dark Earth, publiziert am 14.5.2019; in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: <https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Schwarze_Erde_/_Dark_Earth<span_class="url">> (15.11.2019)





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