Agfa AG

Verschiedene Formen des Agfa-Warenzeichens 1923-1924. (Archiv der Bayer AG)

von Silke Fengler

1873 als Actien-Gesellschaft für Anilin-Fabrication in Berlin gegründet, waren die Agfa-Werke seit Anfang des 20. Jahrhunderts führende Hersteller fotochemischer Produkte. In der NS-Zeit erlangte das Unternehmen durch Marktabsprachen endgültig eine beherrschende Stellung im Deutschen Reich, stellte seine Produktion nach 1939 aber weitgehend auf Wehrmachts- und NS-Parteibedarf um. Nach Anlaufschwierigkeiten entwickelte sich Agfa in den 1950er Jahren als Tochter der Bayer AG wieder zum deutschen und europäischen Marktführer im Bereich der Fotografie (Kameras, Filme, fotochemische Produkte). Seit den 1960er Jahren geriet das Unternehmen durch japanische und amerikanische Konkurrenz zunehmend unter Druck. 1982 stellte es die Kamerafertigung ein. Nachdem sich in den 1990er Jahren durch die Einführung der Digitalfotografie der Markt grundlegend veränderte, entwickelte sich auch das Filmgeschäft zunehmend verlustreich. 2005 gingen die Agfa-Werke in Leverkusen und München in Konkurs.

Portrait A. Heinrich Rietzschel (1860-1939). (Archiv der Bayer AG)
Agfa-Filmkamera Movex Automatic 1. (Archiv der Bayer AG)
Camerawerk in München-Giesing an der Tegernseer Landstraße, 1962. (Archiv der Bayer AG)

Die Agfa AG vor 1945

Die am 21. Juli 1873 in Berlin gegründete Actien-Gesellschaft für Anilin-Fabrication ("Agfa") zählte schon vor dem Ersten Weltkrieg zu den führenden Herstellern fotochemischer Produkte. Auch die Farbenfabriken Bayer versuchten mit der Übernahme des Vertriebs der Firma Liesegang in Düsseldorf-Bilk (1903) und der Produktion von Sicherheitsrollfilmen und Fotopapieren am Standort Leverkusen im aufstrebenden Fotomarkt Fuß zu fassen. Am 1. März 1921 übernahm Bayer die 1896 von Alexander Heinrich Rietzschel gegründete A. Hch. Rietzschel GmbH, das spätere Agfa-Camerawerk, in München. Alle drei Unternehmen gingen am 2. Dezember 1925 in der I. G. Farbenindustrie AG auf. Die Agfa-Werke folgten fortan einer strikten Arbeitsteilung. Die Filmfabrik in Wolfen (Sachsen-Anhalt) stellte Filme und Entwicklerlösungen her, Leverkusen übernahm die Fotopapierproduktion und München die Kamera- und Laborgeräteherstellung. Agfa bot dem Kunden ein umfassendes fotografisches Sortiment, wobei preiswerte Kameras den Filmabsatz förderten.

Das Unternehmen errang im Deutschen Reich, aber auch international bedeutende Marktanteile, indem es mit der Konkurrenz und dem Fotohandel vertragliche Übereinkünfte zur Lieferung fotografischer Zwischenprodukte, über Mindestpreise und einheitliche Rabatte für Fotoartikel schloss. Seit Kriegsbeginn deckte Agfa vornehmlich den Bedarf der militärischen, staatlichen und NS-Parteiorganisationen. Ein Großteil der knapper werdenden Ressourcen floss in die Weiterentwicklung des Agfacolor-Farbfilmverfahrens und des Fliegerfilms. Das Camerawerk in München stellte seine Produktion während des Zweiten Weltkriegs auf die Kriegswirtschaft um und produzierte u. a. Flugzeugteile für die Luftwaffe. Dort und in der Filmfabrik Wolfen kam eine wachsende Zahl von Zwangsarbeitern zum Einsatz. Als Kriegswichtiger Betrieb beschäftigte das Münchener Werk seit 1942 mehr als 800 ausländische Zwangsarbeiter sowie ab September 1944 ein Häftlingskommando aus dem KZ Dachau. Am 13. September 1944 wurden 500 Frauen aus dem KZ Ravensbrück zum Arbeitseinsatz in das Agfa-Camerawerk gebracht, das als Außenlager des KZ Dachau geführt wurde. Bis zur Evakuierung des Außenlagers im April 1945 arbeiteten dort etwa 500 Häftlinge, vor allem Polinnen und Holländerinnen, aber auch Zwangsarbeiterinnen aus der Ukraine, Jugoslawien, Belgien und Frankreich. Bereits im Frühjahr 1944 waren Teile der von Bomben beschädigten Werksanlage ausgelagert worden. Insgesamt wurden durch Kriegseinwirkung in München weniger als ein Fünftel und in Wolfen sowie Leverkusen zehn bis 15 % der Produktionskapazitäten zerstört.

Wiederaufbau der Produktion nach Kriegsende

Nach der faktischen Zerschlagung der I. G. Farben im Frühsommer 1945 wirtschafteten die Agfa-Werke unter Aufsicht der jeweiligen Militärbehörden eigenständig. Obwohl das I. G.-Vermögen durch das Alliierte Kontrollratsgesetz Nr. 9 vom 30. November 1945 beschlagnahmt wurde, firmierte das Münchner Werk weiterhin als Agfa-Camerawerk München. Die Wiederaufnahme der Kameraherstellung kam nur schleppend voran. Kontingentierungsvorschriften seitens der US-Militärregierung, häufige Personalwechsel im Vorstand, Facharbeitermangel, Rohstoffengpässe und fehlende Zulieferungen feinmechanisch-optischer Komponenten aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und der späteren Deutschen Demokratischen Republik (DDR) behinderten die Produktion. Das Werk fertigte nach Maßgaben des Army Exchange Service bis 1947 fast ausschließlich für den US-Armeebedarf. Der Aufschwung setzte 1948 mit dem Beginn des European Recovery Program (ERP) ein, aus dem das Camerawerk bis 1952 2,3 Mio. DM an Krediten erhielt. Das Werk profitierte auch von der boomenden Nachfrage der deutschen Bevölkerung nach preiswerten, technisch anspruchslosen Kameras. Im Rahmen einer Vertriebspartnerschaft mit der Ansco Ventura Corporation baute es zudem ein bedeutendes Exportgeschäft mit den USA auf.

Entflechtung der I. G. Farben und Streit um das Camerawerk

Im Zuge der Entflechtung der I. G. Farben, die sich von 1945 bis zum offiziellen Abschluss durch das I. G. Liquidationsschlußgesetz vom 21. Januar 1955 hinzog, gelang es Vertretern der Industrie und der Bundesregierung, die überkommenen Produktions- und Vertriebsstrukturen der westdeutschen Agfa-Werke wieder herzustellen. Der Plan der Amerikaner, die I. G. Farben vollständig zu zerschlagen und das Camerawerk als eigenständigen Betrieb weiterzuführen, fand besonders bei der mittelständischen Fotoindustrie, den Gewerkschaften und Teilen der I. G.-Altaktionäre Anklang. Hanns Seidel (CSU, 1901-1961) setzte sich als bayerischer Wirtschaftsminister (1947-1954) aus steuer- und arbeitsmarktpolitischen Erwägungen persönlich für ein unabhängiges Camerawerk ein. Die Alliierten konnten sich auf keine gemeinsame Linie einigen, so dass sich die deutsche Seite durchsetzte, die eine so weitgehende Aufteilung des früheren Konzerns ablehnte. Die am 18. April 1952 gegründete Agfa Aktiengesellschaft für Photofabrikation in Leverkusen und die am 20. März 1953 gegründete Agfa Camera-Werk Aktiengesellschaft waren 100%ige Töchter der Farbenfabriken Bayer. Seit 1954 vertrieben sie ihre Artikel gemeinsam unter dem Warenzeichen Agfa, und am 1. April 1957 ging das Camerawerk in der Agfa Aktiengesellschaft für Photofabrikation Leverkusen auf. Das neue Unternehmen firmierte im Unternehmensverbund der Bayer AG fortan als Agfa Aktiengesellschaft Leverkusen und München.

Gerätebus der Agfa-Gevaert AG, 1955. (Archiv der Bayer AG)
Elektrokarren- und Gabelstaplerparade im Agfa Camerawerk München. (Archiv der Bayer AG)
Automatensaal im Agfa Camerawerk München. Das Foto zeigt Drehbänke, undatiert. (Archiv der Bayer AG)

Marktführer auf dem boomenden Nachkriegsmarkt

Agfa etablierte sich mit Hilfe eines umfassenden Sortiments in den 1950er Jahren als Marktführer auf dem boomenden westdeutschen Fotomarkt und steigerte seine Exporte nach Westeuropa. Um möglichst viele Komponenten des Gesamtsystems Fotografie zu kontrollieren, übernahm Agfa Mitte der 1950er Jahre die Farbkopierwerke Bavaria München und Afifa Berlin und beteiligte sich am Kopierwerk Geyer Hamburg und Berlin. Die Kapazitäten des Münchner Camerawerkes, das mit 5.500 Mitarbeitern (1963) zu den größten europäischen Kameraherstellern zählte, waren bis in die frühen 1960er Jahre vollständig ausgelastet. In Schrobenhausen (Lkr. Neuburg-Schrobenhausen) und Rottenburg an der Laaber (Lkr. Landshut) übernahmen Zweigbetriebe die Fertigung einfacher Kameras und Geräte. Weitere Produktionsstätten des Camerawerkes befanden sich in Peißenberg, Peiting und Altenstadt (alle Lkr. Weilheilm-Schongau). Die Feingerätebau-Firma Otto Schlund, Schwenningen (Villingen-Schwenningen, Baden-Württemberg), lieferte seit 1959 das Know-how für die Produktion von Kameraverschlüssen. Daneben betrieb das Camerawerk offensiv das Geschäft mit Großgeräten für rationalisierte Entwicklungslabore.

Eigentumsverhältnisse von Agfa-Gevaert nach der "Großen Lösung" 1964. (Grafik: Silke Fengler)
Agfa-Werbung, 1964. (Archiv der Bayer AG)

Erster Unternehmenszusammenschluss auf europäischer Ebene

Um den wachsenden Wettbewerbsdruck auf dem bundesdeutschen Fotomarkt zu mildern, übernahmen die Farbenfabriken Bayer 1961 eine 50%ige Beteiligung an der Perutz GmbH in München. Die Zusammenarbeit mit dem einstigen Konkurrenten läutete einen umfassenden Konzentrationsprozess der bundesdeutschen Fotochemieindustrie ein. Im Rahmen einer sog. Kleinen Lösung wurden die westdeutschen fotochemischen Beteiligungen von Bayer unter dem Dach der Tochter Agfa zusammengefasst. Die Farbenfabriken Bayer übertrugen am 1. April 1964 ihre Anteile an den Firmen

  • Perutz Photowerke GmbH München
  • Gelatinefabrik vorm. Koepff & Söhne GmbH Heilbronn
  • Mimosa GmbH Kiel
  • Chemische Fabrik Vaihingen an der Enz GmbH
  • Leonar-Werke AG Hamburg

an die Agfa Aktiengesellschaft Leverkusen und München, die auch die Leverkusener Fotobetriebe von Bayer übernahm. Mit diesem Schritt sicherte die Agfa AG ihre marktbeherrschende Stellung in Westdeutschland. Am 1. Juli 1964 kam es in Reaktion auf den ebenfalls wachsenden internationalen Wettbewerbsdruck zwischen der Agfa AG und dem belgischen Fotochemieunternehmen Gevaert NV zum ersten Unternehmenszusammenschluss auf europäischer Ebene. Die sog. Große Lösung erfolgte in Form einer paritätischen Überkreuzbeteiligung. Agfa-Gevaert in Leverkusen und das Camerawerk in München konzentrierten sich fortan auf das Amateurfotogeschäft; Gevaert-Agfa in Mortsel (Belgien) bearbeitete den Fachfotomarkt.

Marktveränderungen

Die internationalen Fotomärkte veränderten sich mit dem Aufkommen der japanischen Kameraindustrie und dem Konkurrenzdruck seitens US-amerikanischer Anbieter ab den 1960er Jahren grundlegend. Agfa-Gevaert fiel im Kamerabereich gegenüber Japan und den USA aufgrund seiner verfehlten Produktpolitik sowie unzureichender Rationalisierungsbemühungen bald zurück. Zwischen 1964 und 1982 machte der deutsche Unternehmensteil von Agfa-Gevaert 1,5 Mrd. DM Verlust. Damit verschärfte sich der Streit im deutsch-belgischen Agfa-Gevaert-Vorstand um den Fortbestand des defizitären Camerawerkes. Das Werk verlagerte die Kameraproduktion nach und nach ins Ausland. 1974 nahm das Agfa-Werk im portugiesischen Coimbra die Fertigung von Amateurkameras auf. Amateurfotoprodukte des Unternehmens wurden auch in Indien, Brasilien, Spanien, Hongkong und Manila hergestellt. Auf dem Markt für hochleistungsfähige Großlaborgeräte, die in Bayern hergestellt wurden, war Agfa-Gevaert einer der führenden Anbieter.

Eigentumsverhältnisse von Agfa-Gevaert nach der Umstrukturierung 1981. (Grafik: Silke Fengler)

Schließung des Münchner Camerawerkes

1979 stiegen die Silberpreise - der wichtigste Rohstoff der fotochemischen Industrie - infolge von Spekulationen drastisch an. Dramatische Verluste im deutschen Unternehmensteil der Agfa-Gevaert-Gruppe bewogen Bayer, bis 1981 in mehreren Schritten die 100%ige Aktienmehrheit des deutsch-belgischen Konzerns zu übernehmen. Der Bayer-Vorstand knüpfte sein finanzielles Engagement jedoch an die Bedingung, die seit langem defizitäre Eigenfertigung von Kameras und anderen Amateurfotogeräten im Münchner Stammwerk, in Rottenburg an der Laaber und im Werk Coimbra (Portugal) einzustellen. Nachdem die Kameraproduktion 1982 gestoppt worden war, verblieben der fototechnische Service, die Verwaltung und die Forschung des Bereichs Fachfoto und Laborgeräte sowie die Umkehranstalt in München. 1983 ging das Werk eine Kooperation zur Entwicklung und Produktion von Minilabs mit dem japanischen Unternehmen Copal ein. Die Produktion von Großlaboren und Minilabs wurde in Peiting, die Geräte- und Zubehörproduktion für den Fachfotobereich in Peißenberg, Schrobenhausen und Altenstadt fortgeführt. Agfa-Gevaert vertrieb zudem Amateurfototechnik unter der Marke Agfa, die in Drittländern hergestellt wurde. Das Schicksal des Camerawerks war in der Branche kein Einzelfall. Die Strukturkrise der westdeutschen Kameraindustrie in den 1960er und 1970er Jahren ließ die Zahl der inländischen Hersteller von 60 (1945) auf acht (1980) sinken. Seit 1985 firmierte das Camerawerk unter der Bezeichnung Agfa-Gevaert AG Fototechnik Werk München.

Boom der digitalen Fotografie und Insolvenz von Agfa-Gevaert Leverkusen

Der Einfluss fotochemiefremder Technologien auf die Fotografie nahm mit der wachsenden Elektronisierung der Kameras in den 1970er Jahren zu, doch das Camerawerk trug dieser Entwicklung kaum Rechnung. Infolge der Aufgabe einer eigenen Kameraproduktion war einer Neuausrichtung des Werks auf digitale Kameratechnologien die Grundlage entzogen. Die digitale Fotografie begann in den 1990er Jahren analoge Aufnahmeverfahren zu verdrängen. Im Filmbereich verschärfte sich der Preiskampf zwischen Eastman Kodak, Fuji und Agfa-Gevaert. Der Amateurfotobereich des deutsch-belgischen Konzerns geriet in die Verlustzone. Bayer brachte die Agfa-Gevaert-Gruppe mit ihren Geschäftsbereichen Foto, Grafische Systeme und Technische Bildsysteme 1999 an die Börse, blieb aber gemeinsam mit der belgischen Holdinggesellschaft Gevaert NV Großaktionärin der börsennotierten Agfa-Gevaert NV. Deren Zentrale hatte ihren Sitz in Mortsel (Belgien). Das in Leverkusen und München angesiedelte klassische Fotogeschäft von Agfa-Gevaert NV schrumpfte unterdessen weiter. Im November 2004 veräußerte Agfa-Gevaert den Geschäftsbereich Consumer Imaging an deutsche und amerikanische Investoren, die ihn als Agfa Photo GmbH Leverkusen weiterführten. Am 27. Mai 2005 meldete die Gesellschaft Insolvenz an. Nicht nur in Leverkusen, auch im Münchner Stammwerk wurde die Unternehmenstätigkeit kurz darauf eingestellt. Am 17. Februar 2008 wurde das 1959 errichtete Agfa-Hochhaus am Mittleren Ring in München gesprengt. Unter der Marke AgfaPhoto vertreibt die AgfaPhoto Holding GmbH heute weiterhin als Lizenznehmerin der Agfa-Gevaert NV Amateurfotoartikel wie z. B. Digitalkameras, Wegwerf-Kameras, digitale Bilderrahmen, Speichermedien, Filme und Batterien.

Literatur

  • Silke Fengler, Den Markt klar im Sucher!? Krise und Niedergang des Amateurkamerageschäfts der Agfa-Gevaert AG in den 1960er und 1970er Jahren, in: Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte 2006, 95-113.
  • Silke Fengler, Entwickelt und fixiert. Zur Unternehmens- und Techikgeschichte der deutschen Fotoindustrie, dargestellt am Beispiel der Agfa AG Leverkusen und der VEB Filmfabrik Wolfen (1945-1990), Essen 2009.
  • Günther Kadlubek/Rudolf Hillebrand, Agfa – Geschichte eines deutschen Weltunternehmens von 1867 bis 1997 (Kameras aus Deutschland 1), Neuss 3. Auflage 2004.
  • Rainer Karlsch/Paul Werner Wagner, Die AGFA-ORWO-Story: Geschichte der Filmfabrik Wolfen und ihrer Nachfolger, Berlin 2010.
  • Rainer Karlsch, Von Agfa zu Orwo. Die Folgen der deutschen Teilung für die Filmfabrik Wolfen, Wolfen 1992.
  • Guenther Koepke, Die Geschichte der Agfa im Zeitraum 1945 bis 1964, in: Klaus Krug/Hans-Wilhelm Marquart (Hg.), Zeitzeugenberichte IV – chemische Industrie – Tagung Industriekreis der GDCh-Fachgruppe Geschichte der Chemie, 07.-08.9.2000 in Wolfen und Bitterfeld, Frankfurt am Main 2001, 51-85.
  • Guenther Koepke, Nachkriegsgeschichte der Agfa in der BRD. 2. Teil, in: Klaus Krug/Dieter Wagner (Hg.), Zeitzeugenberichte V – chemische Industrie – Tagung Industriekreis der GDCh-Fachgruppe Geschichte der Chemie, 22.-23.8.2002 in Leverkusen, Frankfurt am Main 2003, 173-212.
  • André Leysen, Strategische Allianzen in der fotographischen Industrie. Das Fallbeispiel Agfa-Gevaert, in: Klaus Backhaus/Klaus Piltz (Hg.), Strategische Allianzen, Düsseldorf/Frankfurt am Main 1990, 91-100.
  • Wolfgang Zahn, Vom Film zum Bild. Die Geschichte der Agfa Laborgeräte, München 1995.


Quellen

  • Agfa Aktiengesellschaft Geschäftsberichte 1952-1963.
  • Agfa-Gevaert AG Geschäftsberichte 1964-1990.
  • Bayer AG Geschäftsberichte 1952-1990.
  • Das Spezialarchiv der deutschen Wirtschaft, Der Farben-Konzern 1928. Die I. G. Farbenindustrie A. G. Ihr Aufbau und ihre Entwicklung. Werke. Arbeitsgebiete. Finanzen. Konzern-Gesellschaften, Berlin 2. Auflage 1928.
  • W. H. Dimsdale, The Photographic Industry in Germany During the Period 1939-1945 (British Intelligence Objectives Sub-Committee Overall Report No. 19), London 1949.
  • I. G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft in Liquidation Frankfurt am Main, Bericht über die Entflechtung und Liquidation. Vorgelegt aus Anlass der Ordentlichen Hauptversammlung am 27. Mai 1955, Frankfurt am Main 1955.
  • Albert Röhr, Chronik des Camera-Werkes München der Agfa-Gevaert AG, o. O. o. J.

Weiterführende Recherche

Externe Links

Actien-Gesellschaft für Anilin-Fabrication , Gevaert-Agfa, Agfa-Gevaert-Gruppe, Agfa-Gevaert

Empfohlene Zitierweise

Silke Fengler, Agfa AG, publiziert am 18.07.2011; in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: <http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Agfa AG> (18.11.2017)