Hinweis: Durch die Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
 Mehr erfahren

    Neueste Artikel

    Version vom 2. Dezember 2019, 14:39 Uhr von imported>Rittenauerd


    Heinrich Hoffmann. Verlag nationalsozialistischer Bilder

    Berliner Belegschaft des Heinrich-Hoffmann-Verlags beim Betriebsausflug vor der dortigen Filiale, 1934. (Bayerische Staatsbibliothek, Bildarchiv hoff-60274)
    Sebastian Peters
    Die Firma "Heinrich Hoffmann. Verlag Nationalsozialistischer Bilder" ging aus dem Fotoatelier und der Pressebildagentur von Adolf Hitlers "Leibfotografen" Heinrich Hoffmann hervor. Während der NS-Zeit entwickelte sich das Unternehmen zu einem der bedeutendsten Bildpresseverlage im Deutschen Reich. Insbesondere Hoffmanns Fotos und Bildbände über Hitler waren ein substanzieller Beitrag zur NS-Fotopropaganda. Weiterlesen


    Main-Echo

    Titelseite der Erstausgabe des "Main-Echo" vom 24. Dezember 1945. (Main-Echo)
    Paul Hoser
    Das "Main-Echo" erschien erstmals mit Genehmigung der US-Militärregierung am 24. November 1945. Es dehnte sein Verbreitungsgebiet mit Nebenausgaben im westlichen Unterfranken aus. Die zeitweise massive Konkurrenz des "Fränkischen Volksblatts" in Würzburg konnte die Zeitung auf Dauer nicht beeinträchtigen. Sie ist als einziges Blatt in Franken nicht im Besitz eines größeren Medienkonzerns. Weiterlesen

    Sturz Herzog Tassilos

    Gedenkstein für Herzog Tassilo III. aus dem 15. Jahrhundert an der Stiftskirche von Mattsee (Österreich)
    Matthias Becher
    Die Herrschaft Herzog Tassilos III. über Bayern endete im Jahr 788. Im Sommer war er nach Ingelheim (Rheinland-Pfalz) aufgebrochen, um an einer Reichsversammlung seines Vetters, des Frankenkönigs Karls des Großen, teilzunehmen. Während dieser Zusammenkunft kam es zu einem Prozess gegen den Herzog, der wegen Untreue abgesetzt und in Klosterhaft genommen wurde. Wie ein Vergleich der Überlieferung deutlich macht, handelte es sich um einen Schauprozess, dessen Ausgang von vornherein feststand; die Vorwürfe dienten allein dem Ziel, die königsgleiche Herrschaft Tassilos in Bayern zu beenden. Weiterlesen

    Volksmusik

    Tänze wie Polka oder Mazurka prägen bis in die Gegenwart die Volksmusik. Titelblatt des Werkes "Ich und mein Schatten" von Carl Faust (1825-1892). Lithographie um 1878. (Bayerische Staatsbibliothek, Bildarchiv port-027990)

    Manfred Seifert
    Der Begriff "Volksmusik" wird klassischerweise als Sammelbegriff für die Bereiche Lied, Musik und Tanz der sog. einfachen Bevölkerung in vorwiegend traditionell-ungepflegter Ausprägung verwendet. Im alltäglichen Sprachgebrauch werden darunter diffus auch der Bereich der Volksmusikpflege sowie der Bereich volkstümlicher Schlagermusik verstanden. Mit der sog. Neuen Volksmusik bedient sich ein weiteres musikalisches Genre dieses Begriffes. Weiterlesen

    Eichstätt, Hochstift: Territorium und Struktur

    Ansicht von Eichstätt. Stich von Matthäus Merian, 1648
    Helmut Flachenecker und Anja Lochbrunner
    Der Ausbau der weltlichen Herrschaft seit dem Mittelalter gelang den Eichstätter Bischöfen auf der Basis der übertragenen königlichen Regalien. Die anschließende Auseinandersetzung mit den beiden Hochstiftsvögten, den Grafen von Oettingen und Hirschberg, wurde erfolgreich bestanden. Aber erst im 14. Jahrhundert konnte kontinuierlich ein Territorium mit Hilfe von Burgen, Burghutverträgen, Städten und Märkten ausgebaut werden. Während das sogenannte Oberstift zerstückelt blieb, konnte im Unterstift eine nahezu geschlossene Landesherrschaft erreicht werden. Im 17. Jahrhundert war der Prozess der Territorienbildung weitgehend abgeschlossen. Weiterlesen

    Neue Presse

    JDas Logo der "Neuen Presse" von 1954. (Neue Presse Coburg)
    Paul Hoser
    Die Tageszeitung "Neue Presse" in Coburg erschien erstmals mit Genehmigung der US-Militärregierung am 25. Januar 1946. Die erste Lizenz erhielt ein ehemals aktiver Funktionär der KPD, der dort aber nach dem Krieg nicht mehr engagiert war. Erst über eineinhalb Jahre später kam ein eher konservativer zweiter Lizenzinhaber hinzu. Dieser verkaufte seine Lizenz aber schon 1949. 1964 war die Zeitung weitgehend in Besitz der SPD, doch übernahm 1988 der "Süddeutsche Verlag" 70 %. Das Verbreitungsgebiet erfasst Teile des westlichen Oberfrankens. Weiterlesen

    Mit brennender Sorge (Enzyklika, 1937)

    Papst Pius XI (1857-1939). Fotografiert von Heinrich Hoffmann. (Bayerische Staatsbiliothek, Bildarchiv hoff-3073)

    Thomas Brechenmacher
    Die Enzyklika "Mit brennender Sorge" ist ein 1937 verfasstes Lehrschreiben Papst Pius’ XI. Sie wendet sich gegen die christentumsfeindliche Ideologie und gegen die Ausschaltungsstrategie des Nationalsozialismus der deutschen katholischen Kirche gegenüber. Die Enzyklika wurde auf Basis eines Entwurfs des Münchner Erzbischofs Kardinal Michael von Faulhaber durch Kardinalsstaatssekretär Eugenio Pacelli abgefasst. Sie wurde in den Palmsonntagsmessen 1937 von den Kanzeln der katholischen Kirchen in Deutschland öffentlich verlesen. Weiterlesen

    Olympische Winterspiele, Garmisch-Partenkirchen 1936

    Plakat der Olympischen Winterspiele 1936. (Bayerische Staatsbibliothek, Bildarchiv hoff-12313)
    Alois Schwarzmüller
    Vom 6. bis zum 16. Februar 1936 wurden in Garmisch-Partenkirchen die IV. Olympischen Winterspiele ausgetragen. Ihre Vergabe nach Deutschland hing mit dem 1931 vom Internationalen Olympischen Komitee gefassten Beschluss zusammen, die XI. Olympischen Sommerspiele 1936 in Berlin auszurichten. Die in Hinblick auf die Winterspiele 1935 zwangsvereinigten Gemeinden Garmisch und Partenkirchen wurden kurz nach der sog. Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland im Juni 1933 als Standort für die Austragung bestimmt. Für das NS-Regime stellten die Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen einen großen Propagandaerfolg dar. Weiterlesen



    © Historisches Lexikon Bayerns 2005 -2019. Die Rechte an den Texten und Bildern dieses digitalen Angebots liegen, soweit nicht anders angegeben, bei der Bayerischen Staatsbibliothek. Die Rechte an den anderweitig gekennzeichneten Texten und Bildern liegen bei den genannten Institutionen oder Personen. Weitere Informationen, u. a. zur Zitierweise, Weiterverlinkung oder Verwendung von Inhalten finden Sie unter www.historisches-lexikon-bayerns.de.