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Der Focus (Eigenschreibweise: FOCUS) ist ein Nachrichtenmagazin, das erstmals am 13. Januar 1993 erschien. Vorbild und Konkurrent war das Magazin Der Spiegel (Eigenschreibweise: DER SPIEGEL), das bis dahin einzige Magazin in dieser Sparte. Gründer des Focus waren Hubert Burda (geb. 1940), Leiter des Burda-Konzerns, und der Journalist Helmut Markwort (geb. 1936). Der Focus konnte sich seither auf dem Markt behaupten. Die Redaktion hatte bis zu ihrem Umzug 2017 nach Berlin ihren Sitz in München. [[Focus|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
 
Der Focus (Eigenschreibweise: FOCUS) ist ein Nachrichtenmagazin, das erstmals am 13. Januar 1993 erschien. Vorbild und Konkurrent war das Magazin Der Spiegel (Eigenschreibweise: DER SPIEGEL), das bis dahin einzige Magazin in dieser Sparte. Gründer des Focus waren Hubert Burda (geb. 1940), Leiter des Burda-Konzerns, und der Journalist Helmut Markwort (geb. 1936). Der Focus konnte sich seither auf dem Markt behaupten. Die Redaktion hatte bis zu ihrem Umzug 2017 nach Berlin ihren Sitz in München. [[Focus|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
 
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<br> Der in den Berchtesgadener Alpen gelegene Obersalzberg wurde im 19. Jahrhundert zu einem gefragten Fremdenverkehrsziel. Auch Adolf Hitler (1889-1945) hielt sich dort seit 1923 regelmäßig auf. Ab 1928 mietete er das "Haus Wachenfeld", das er nach der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 erwarb. Der Obersalzberg wurde zu einem regelrechten Wallfahrtsort für Hitler-Anhänger. Die Propaganda nutzte die umliegende Berglandschaft als Kulisse für den Führerkult. Seit 1935 wurden Haus Wachenfeld und der Obersalzberg als Nebenregierungssitz ausgebaut. 1945 wurden weite Teile des Areals bei einem Luftangriff zerstört. Die Ruinen zogen in der Nachkriegszeit zahlreiche Neugierige und NS-Nostalgiker an, weshalb die US-Besatzungsmacht sie 1952 sprengen und das Gelände aufforsten ließ. Seit 1999 setzt sich auf dem Areal der Lern- und Erinnerungsort "Dokumentation Obersalzberg" mit der Geschichte des Ortes auseinander. [[Obersalzberg|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
 
<br> Der in den Berchtesgadener Alpen gelegene Obersalzberg wurde im 19. Jahrhundert zu einem gefragten Fremdenverkehrsziel. Auch Adolf Hitler (1889-1945) hielt sich dort seit 1923 regelmäßig auf. Ab 1928 mietete er das "Haus Wachenfeld", das er nach der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 erwarb. Der Obersalzberg wurde zu einem regelrechten Wallfahrtsort für Hitler-Anhänger. Die Propaganda nutzte die umliegende Berglandschaft als Kulisse für den Führerkult. Seit 1935 wurden Haus Wachenfeld und der Obersalzberg als Nebenregierungssitz ausgebaut. 1945 wurden weite Teile des Areals bei einem Luftangriff zerstört. Die Ruinen zogen in der Nachkriegszeit zahlreiche Neugierige und NS-Nostalgiker an, weshalb die US-Besatzungsmacht sie 1952 sprengen und das Gelände aufforsten ließ. Seit 1999 setzt sich auf dem Areal der Lern- und Erinnerungsort "Dokumentation Obersalzberg" mit der Geschichte des Ortes auseinander. [[Obersalzberg|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
 
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Version vom 16. September 2020, 07:22 Uhr


Focus

Titelseite der Erstausgabe der Zeitschrift "Focus" vom 18. Januar 1993. (Focus)
Paul Hoser

Der Focus (Eigenschreibweise: FOCUS) ist ein Nachrichtenmagazin, das erstmals am 13. Januar 1993 erschien. Vorbild und Konkurrent war das Magazin Der Spiegel (Eigenschreibweise: DER SPIEGEL), das bis dahin einzige Magazin in dieser Sparte. Gründer des Focus waren Hubert Burda (geb. 1940), Leiter des Burda-Konzerns, und der Journalist Helmut Markwort (geb. 1936). Der Focus konnte sich seither auf dem Markt behaupten. Die Redaktion hatte bis zu ihrem Umzug 2017 nach Berlin ihren Sitz in München. Weiterlesen

Brauereien (19. Jahrhundert)

Joseph Pschorr (1770-1841), um 1840. (Haus der Bayerischen Geschichte, bieba-004 / Philipp Mansmann; Objektinhaber: Paulaner-Brauerei, München)

Michael Nadler
Die Brauereien, die im heutigen Bayern um 1800 bestanden, waren aus der Brautätigkeit von Kirche, Adel und Bürgertum seit dem Mittelalter hervorgegangen. Säkularisation und Mediatisierung (1802-1806) wälzten diese Besitzstruktur erheblich um. Liberale Reformen in Bayern seit Beginn des 19. Jahrhunderts begünstigten allmählich Investitionen und Innovationen im Brauwesen. Bahnbrechende technische Neuerungen waren entscheidend dafür, dass das bayerische Bier deutschland- und dann weltweit beliebt wurde. Weiterlesen


Universität Dillingen (1551-1803)

Das Wappen der Universität Dillingen, 1580. Abbildung aus: Wilhelm Weiß, Chronik von Dillingen im Regierungsbezirke Schwaben und Neuburg des Königreichs Bayern, Band 1, Dillingen 1861, 133. (Bayerische Staatsbibliothek,  Bavar. 2866 m-1)

Felicitas Söhner
Die 1551 gegründete Universität Dillingen gilt als erste bestandsfähige Universitätsstiftung eines geistlichen Fürsten im deutschen Raum. Ab 1563 bis zur Aufhebung des Jesuitenordens 1773 erlangte sie weitreichende Bedeutung als erste voll ausgeprägte Jesuiten-Universität im Römisch-Deutschen Reich. Ihre Hauptaufgabe war die Ausbildung des klerikalen Nachwuchses und des katholischen Adels. Dadurch entwickelte sich die Universitätsstadt Dillingen im konfessionellen Zeitalter zu einem intellektuellen Zentrum der katholischen Reform. Eine weitere Blütezeit erlebte die Universität nach ihrer Reorganisation durch die Augsburger Fürstbischöfe im 18. Jahrhundert. Mit der Säkularisation 1803 wurde die Universität durch den Kurfürsten von Bayern aufgehoben. Weiterlesen

Rothenburger Meistertrunk

Der Bürgermeister, die Ratsherren und der Superintendent bei der Aufführung des Meistertrunks 1881. Abb. aus: Theodor Bischoff, Tilly: Ein Zeitbild, Rothenburg o.T. 1881. (Bayerische Staatsbibliothek, 2289 g-1/4)

Florian Huggenberger
Das historische Festspiel "Der Meistertrunk" wird seit 1881 abgesehen von krisenbedingten Unterbrechungen jährlich von Laiendarstellern in Rothenburg o. d. T. (Lkr. Ansbach) aufgeführt. Das Volksschauspiel zeigt die sagenhafte Rettung der Stadt nach der Eroberung durch kaiserliche Truppen im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648). Im Zentrum steht das Angebot der Sieger, die Stadt zu verschonen, falls einer unter den Rothenburger Räten einen großen Humpen Wein in einem Zug leeren könne. Begleitet von einem ständig wachsenden Rahmenprogramm hat das Festspiel die Entwicklung Rothenburgs als Fremdenverkehrsort mitbefördert. Weiterlesen

Würzburg, Festung Marienberg

Sehr genaue Ansicht der Festung Marienberg von ca. 1490. Ausschnitt eines Flügelaltar, der das Martyrium Kilians zeigt (Kiliansmarter), wohl aus dem Neumünster, Würzburg. (Martin von Wagner Museum der Universität Würzburg © Birgit Wörz)

Christian Leo
Der Marienberg ist seit der Vor- und Frühgeschichte einer der bedeutendsten Zentralorte Ostfrankens. Vor allem als Residenz der Würzburger Fürstbischöfe von 1229 bis 1720 war er zu deren Blütezeiten reichsweit bewundert und geschätzt. Als Landesfestung konnte er sich bis zur Entfestigung 1867 kontinuierlich an aktuelle militärische Erfordernisse anpassen. Da fast jeder Herrscher einen baulichen Beitrag leistete, ist die Siedlungs- und Befestigungsgeschichte äußerst vielschichtig und reflektiert exemplarisch nahezu alle innovativen militärtechnischen und architektonischen Entwicklungen Europas. Trotz enormer Verluste an historischer Bausubstanz im 19. und 20. Jh. stellt dieses Wahrzeichen der Region ein eminent wichtiges Baudenkmal dar. Weiterlesen

Kabinett Siebert (1933-1942)

link=[Innenminister Adolf Wagner (1890-1944). (Bayerische Staatsbibliothek, Bildarchiv hoff-3928)

Daniel Rittenauer
Am 9. März 1933 wurde die bayerische Regierung unter Ministerpräsident Heinrich Held (BVP, 1868-1938, Ministerpräsident 1924-1933) entmachtet. Als Reichskommissar übernahm Franz Ritter von Epp (NSDAP, 1868-1947, Reichsstatthalter 1933-1945) die Regierungsgewalt. In seiner Funktion als Reichsstatthalter ernannte Epp am 12. April 1933 Ludwig Siebert (NSDAP, 1874-1942, Ministerpräsident 1933-1942) zum Ministerpräsidenten. Sieberts Regierungszeit war geprägt von der Zerschlagung des Föderalismus und der Degradierung der Länder zu Verwaltungsgliederungen des Reichs. Siebert blieb bis zu seinem Tod 1942 an der Spitze der Landesregierung. Ihm folgte der bisherige Gauleiter von Westfalen-Süd Paul Giesler (NSDAP, 1895-1945, Ministerpräsident 1942-1945) nach, der das Amt bis Kriegsende inne hatte. Weiterlesen

Obersalzberg

Hitlers Bergresidenz am Obersalzberg nach dem Ausbau zum "Berghof", im Hintergrund der Hohe Göll. Das alte Haus Wachenfeld ist in den Neubau integriert und duckt sich rechts vom Giebel unter die verlängerte Dachseite. Fotografie von Heinrich Hoffmann, 1936. (Bayerische Staatsbibliothek, Bildarchiv hoff-13444)

Sven Keller
Der in den Berchtesgadener Alpen gelegene Obersalzberg wurde im 19. Jahrhundert zu einem gefragten Fremdenverkehrsziel. Auch Adolf Hitler (1889-1945) hielt sich dort seit 1923 regelmäßig auf. Ab 1928 mietete er das "Haus Wachenfeld", das er nach der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 erwarb. Der Obersalzberg wurde zu einem regelrechten Wallfahrtsort für Hitler-Anhänger. Die Propaganda nutzte die umliegende Berglandschaft als Kulisse für den Führerkult. Seit 1935 wurden Haus Wachenfeld und der Obersalzberg als Nebenregierungssitz ausgebaut. 1945 wurden weite Teile des Areals bei einem Luftangriff zerstört. Die Ruinen zogen in der Nachkriegszeit zahlreiche Neugierige und NS-Nostalgiker an, weshalb die US-Besatzungsmacht sie 1952 sprengen und das Gelände aufforsten ließ. Seit 1999 setzt sich auf dem Areal der Lern- und Erinnerungsort "Dokumentation Obersalzberg" mit der Geschichte des Ortes auseinander. Weiterlesen



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