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    Neueste Artikel


    Marktrecht (Altbayern)

    Siegel von Reichertshofen mit der Umschrift: „+ S . civium . in . reicherczhofen“ und zwei voneinander abgewendeten Vogelköpfen. Vermutlich wurde das Wappen um 1449 (Verleihung der Marktrechte) geschnitten. (Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Originalsiegelsammlung S 159)
    Wilhelm Liebhart
    Die Marktrechtsverleihung war ursprünglich ein königliches Regal, das im 13. Jahrhundert in die Verfügungsgewalt der Territorialherren gelangte. Im Herzogtum Bayern gab es kein einheitliches Marktrecht, sondern nur Einzelprivilegien. Marktrechte sind von Stadtrechten nur schwer abzugrenzen. Weiterlesen

    Deutscher Tag, Hof, 15./16. September 1923

    Adolf Hitler beim Deutschen Tag in Hof, 15./16. September 1923. Fotografie von Heinrich Hoffmann. (Bayerische Staatsbibliothek, Bildarchiv hoff-6568)

    Alex Burkhardt
    Völkisch-nationalistische Veranstaltung mit rund 15.000 Teilnehmern am 15./16. September 1923 in Hof an der Saale. Unter den Rednern befand sich auch Adolf Hitler (NSDAP, 1889-1945). Der Höhepunkt des Deutschen Tages bildete ein Marsch durch die Stadt. Am Rande der Veranstaltung kam es zu gewaltsamen Ausschreitungen. Weiterlesen

    Don Bosco Schwestern

    Logo der Don Bosco Schwestern seit ca. 2001.

    Isabella Hödl-Notter
    Die Kongregation der Don Bosco Schwestern wurde am 5. August 1872 in Mornese (Italien) durch Giovanni Bosco (1815-1888) und unter Mitwirkung von Maria Domenica Mazzarello (1837-1881) gegründet. In den 1920er Jahren kamen die Don Bosco Schwestern nach Deutschland und damit auch nach Bayern. Die bisher größte Ausbreitung in Bayern erreichte die Kongregation Mitte der 1960er Jahre. Weiterlesen

    Atelier Troost

    Gerhardine "Gerdy" Troost (1904-2003) und Leonhard Gall (1884-1952) im "Atelier Troost". Vor ihnen der Grundriss des "Führerbaus", 1935. (Library of Congress, Washington DC, Lot 3897; gemeinfrei)

    Timo Nüßlein
    Als Atelier Troost wurde das zwischen 1934 und 1937 von Gerhardine "Gerdy" Troost (geb. Andresen, 1904–2003) und Leonhard Gall (1884–1952) geleitete Münchner Architekturbüro bezeichnet. Seine nach dem Vorbild des Architekten Paul Ludwig Troost (1878–1934) entworfenen Inneneinrichtungen hatten erheblichen Einfluss auf die gehobene Innenarchitektur im "Dritten Reich". Weiterlesen

    TSV München von 1860

    Das offizielle Vereinswappen des "Turn- und Sportverein München von 1860" (kurz: TSV 1860 München). (Quelle: Wikimedia Commons)

    Anton Löffelmeier
    Der Verein wurde 1848 als Münchner Turnverein gegründet, zwei Jahre später jedoch wieder aufgelöst. 1860 kam es zu einer erneuten Gründung und der Sportverein entwickelte sich zum erfolgreichsten Verein im Münchner Stadtgebiet. Anfang des 20. Jahrhunderts errichtete der Verein neben eigenen Hallen und Sportplätzen das heute noch bestehende Stadion an der Grünwalder Straße (1919). Waren in der Weimarer Zeit anfangs im Wesentlichen die leichtathletischen Sparten erfolgreich, gewann vor allem die Fußballabteilung an Bedeutung. Weiterlesen


    Oberbayerisches Volksblatt

    Das Verbreitungsgebiet des "Oberbayerischen Volksblattes" Mitte der 1970er Jahre. (Stadtarchiv Rosenheim)

    Paul Hoser
    Das "Oberbayerische Volksblatt" (OVB) in Rosenheim erschien erstmals am 26. Oktober 1945 mit Genehmigung der US-Militärregierung. Die beiden Lizenzinhaber waren Sozialdemokraten. Im Januar 1949 konnte sich der Altverleger des ehemaligen "Rosenheimer Anzeigers" als Gesellschafter beteiligen. Im April 1951 kam auch noch der Verleger des früheren "Rosenheimer Tagblatts" hinzu. Bis 1966 waren die sozialdemokratischen Gesellschafter ausgeschieden, die Erben verkauften ihre Anteile an die "Münchener Zeitungs-Verlag KG", die den "Münchner Merkur" herausgab. Weiterlesen


    Reformpädagogik

    Der aus München stammende Pädagoge Georg Kerschensteiner (1854-1932) war eine der prägendsten Persönlichkeiten der Reformpädagogik in München und Bayern. Fotogravüre um 1900. (Bayerische Staatsbibliothek, Bildarchiv port-014941)

    Helmwart Hierdeis
    Die sog. Reformpädagogik (auch "Reformpädagogische Bewegung" oder "Pädagogische Bewegung") entwickelte sich aus einem kritischen Blick auf eine bestehende Erziehungs- und Bildungskultur, die von der patriarchalisch-autoritären Gesellschaft der Zeit um 1900 geprägt war. Den aus dem Bürgertum stammenden Reformern ging es um neue Erziehungsformen, die sich an den Bedürfnissen und den Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen ausrichtete. In Bayern ist die Reformpädagogik v. a. mit den Namen Georg Kerschensteiner (1854–1932) und Aloys Fischer (1880–1937) verbunden. Weiterlesen


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