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    Historisches Lexikon erreicht 1 Million Besucher

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    Erstmals haben binnen eines Jahres 1 Million Besucher das Historische Lexikon Bayerns aufgerufen! Für diesen großen Erfolg bedanken wir uns herzlich bei unseren Leserinnen und Lesern, Autorinnen und Autoren, Unterstützern und wissenschaftlichen Beiräten. Ihnen allen wünschen wir ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute im neuen Jahr 2020!


    Ländliche Sozialstruktur in Altbayern (Spätmittelalter/Frühe Neuzeit)

    Schwerpunkte der Söldenansiedlung vom 14. bis 18. Jahrhunderts bildeten die zahlreichen adeligen und geistlichen Hofmarken Altbayerns. Plan der Hofmark Eismannsberg im Landgericht Sulzbach aus dem 16. Jahrhundert (Ausschnitt). Fürstentum Pfalz-Neuburg. (Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Plansammlung 7133)

    Martin Hille
    Obwohl sich die Auflösung der hochmittelalterlichen Fronhofsverbände mancherorts weit über das 13. Jahrhundert hinzog, bildeten Dorf, Weiler und Einzelhof längst die dominanten Siedlungsformen Altbayerns. Darüber hinaus wuchs der Anteil jener Anweseninhaber, die nicht mehr allein von der Landwirtschaft leben konnten, sondern Zusatztätigkeiten im Saisonhandwerk und Tagwerk nachgehen mussten. Seit dem ausgehenden Mittelalter bürgte sich für diesen Teil der ländlichen Gesellschaft die Sammelbezeichnung "Söldner" ein, im Gegensatz zu den "Bauern", die ihren Lebensunterhalt meist allein aus der Landwirtschaft bestreiten konnten. Weiterlesen


    Internationales Künstlerhaus Villa Concordia

    Das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg am Ufer der Regnitz. (Foto: Villa Concordia)
    Nora-Eugenie Gomringer
    Das am 20. Oktober 1997 in Bamberg gegründete Internationale Künstlerhaus Villa Concordia ist eine unselbständige Anstalt des öffentlichen Rechts und untersteht dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Sie dient der Förderung und Pflege der Künste und hat den Auftrag, kulturelle Beziehungen des Freistaates Bayern zu anderen Staaten zu vertiefen. Weiterlesen


    US-Kulturaustauschprogramm

    Ministerpräsident Hans Ehard (CSU, 1887-1980, Ministerpräsident 1946-1954, 1960-1962; rechts) wurde auf seiner vierwöchigen Studienreise in die USA 1953 von seiner ersten Ehefrau Annelore (1891-1957; 2. v. r.) begleitet. Die Reise führte ihn u. a. nach Hollywood, wo er die Dreharbeiten zum Monumentalfilm "Demetrius and the Gladiators" (dt. "Die Gladiatoren") besichtigte. Hauptdarsteller Victor Mature (1913-1999, eigtl. Victor Joseph Maturi; 2. v. l.) führte das Ehepaar Ehard über das Set und das Produktionsgelände der 20th Century Fox. Begleitet wurden sie vom deutsch-amerikanischen Filmkomponisten Franz Waxman (1906-1967, eigtl. Franz Wachsmann; links). Waxman zählt zu den bedeutendsten Filmkomponisten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. (Bayerisches Hauptstaatsarchiv, NL Ehard 808)
    Dorottya Ruisz
    Am US-Kulturaustauschprogramms nahmen zwischen 1947 und dem Ende der 1950er Jahre rd. 14.000 Personen teil. Das Programm war Teil der sog. Reeducation und Reorientation der westdeutschen Bevölkerung und diente der sog. Containment-Politik. Die Teilnehmerauswahl erfolgte nach einem sorgsamen Verfahren. Bevorzugt wurden vornehmlich Personen, die ein ausgeprägtes Multiplikatorenpotential besaßen. Unter ihnen findet sich in großer Zahl die Spitzen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. An den zumeist mehrmonatigen Aufenthalten nahmen daneben im sog. Teen-Age-Programm auch Schülerinnen und Schüler sowie Studierende teil. Weiterlesen

    Wormser Reichstag, 1495

    Darstellung Kaiser Maximilians I. mit den sieben Kurfürsten auf der Rückseite des Titelblatts der Wormser Stadtrechtsreformation, gedruckt in Speyer, 1509. (Stadtarchiv Worms, 1/B 35a)

    Gabriele Annas
    Der Wormser Reichstag gehört zu den verfassungsrechtlich und politisch bedeutendsten Reichsversammlungen am Übergang vom späten Mittelalter zur Frühen Neuzeit. Von König Maximilian I. zunächst unter außenpolitischen Vorzeichen einberufen, waren es vor allem die bereits seit längerer Zeit schwelenden innenpolitischen Debatten um eine Reichsreform, die den Verlauf der langwierigen und kontrovers geführten Verhandlungen zwischen Herrscher und Reich prägten. Namentlich in den Bereichen der Landfriedenswahrung, der Gerichtsorganisation sowie des Finanzwesens wurden schließlich unter dem Datum des 7. August 1495 weitreichende reichspolitische Beschlüsse gefasst. Diese sollten das verfassungsrechtliche Gefüge des Alten Reichs bis 1806 nachhaltig bestimmen. Weiterlesen


    Landeswahlrecht (nach 1945)

    Am 30. Juni 1946 wählten die Bayern nach einem Verhältniswahlrecht die Verfassunggebende Landesversammlung. Das Foto zeigt die noch recht improvisiert anmutende Situation in einem Münchner Wahllokal. (Haus der Bayerischen Geschichte, bp-0458.3.4)
    Klaus Unterpaul
    Art. 13 und 14 der Bayerischen Verfassung von 1946 regeln das Landeswahlrecht. Die US-Militärregierung hatte die Staatsregierung schon im Februar 1946 mit der Erarbeitung eines solchen beauftragt. Das Landeswahlrecht regelt die Modalitäten der Wahl zum bayerischen Landtag, etwa die Einteilung des Landes in Wahl- und Stimmkreise, das Wahlalter oder die Anzahl der Abgeordneten, die als Vertreter der Wähler in den Landtag gewählt werden können. Das Landeswahlrecht in Bayern unterscheidet sich in einigen Ausprägungen von dem anderer deutscher Länder und dem des Bundes. Weiterlesen


    Heinrich Hoffmann. Verlag nationalsozialistischer Bilder

    Berliner Belegschaft des Heinrich-Hoffmann-Verlags beim Betriebsausflug vor der dortigen Filiale, 1934. (Bayerische Staatsbibliothek, Bildarchiv hoff-60274)
    Sebastian Peters
    Die Firma "Heinrich Hoffmann. Verlag Nationalsozialistischer Bilder" ging aus dem Fotoatelier und der Pressebildagentur von Adolf Hitlers "Leibfotografen" Heinrich Hoffmann hervor. Während der NS-Zeit entwickelte sich das Unternehmen zu einem der bedeutendsten Bildpresseverlage im Deutschen Reich. Insbesondere Hoffmanns Fotos und Bildbände über Hitler waren ein substanzieller Beitrag zur NS-Fotopropaganda. Weiterlesen


    Main-Echo

    Titelseite der Erstausgabe des "Main-Echo" vom 24. Dezember 1945. (Main-Echo)
    Paul Hoser
    Das "Main-Echo" erschien erstmals mit Genehmigung der US-Militärregierung am 24. November 1945. Es dehnte sein Verbreitungsgebiet mit Nebenausgaben im westlichen Unterfranken aus. Die zeitweise massive Konkurrenz des "Fränkischen Volksblatts" in Würzburg konnte die Zeitung auf Dauer nicht beeinträchtigen. Sie ist als einziges Blatt in Franken nicht im Besitz eines größeren Medienkonzerns. Weiterlesen

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