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    Version vom 21. Januar 2020, 09:01 Uhr von imported>Baderm


    Keramik vom Typ Friedenhain-Přešt’ovice

    Schale aus dem Gräberfeld von Praha-Zličin "Typ Friedenhain-Přešt’ovice". (Jaroslav Jiřík)

    Jochen Haberstroh
    Mit der nach zwei Fundorten in Böhmen und Bayern benannten Feinkeramik des 4./5. Jahrhunderts wurde ab den 1980er Jahren die These einer Zuwanderung der Bayern aus Böhmen gestützt, die im 19. Jahrhundert auf sprachwissenschaftlicher Basis begründet worden war. Aus heutiger Sicht bleiben bei dieser Verknüpfung vielfältige methodische und chronologische Probleme offen, so dass die These in der frühgeschichtlichen Archäologie kritisch bewertet wird und für historische Modellbildungen nicht mehr tragfähig ist. Weiterlesen

    Bayernkurier

    Der Chefredakteur des Bayernkurier, Wilfried Scharnagl, im Gespräch mit dem CSU-Vorsitzenden und Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß am Rande eines CSU-Parteitages im Dezember 1987 Anlässlich einer Buchvorstellung 1984 soll Strauß über die enge Zusammenarbeit mit Scharnagl gesagt haben: "Er schreibt, was ich denke, und ich denke, was er schreibt." (Foto: Süddeutscher Verlag, Bildarchiv)

    Alf Mintzel
    Der Bayernkurier erschien von Juni 1950 bis Dezember 2019 kontinuierlich als Parteiorgan der Christlich-Sozialen Union (CSU), von 1950 bis 2015 als Wochenblatt, von 2015 bis 2019 als politisches Monatsmagazin. Mit der Ausgabe vom Dezember 2019 wurde sein Erscheinen endgültig eingestellt. Herausgeber war seit 1963 der jeweils amtierende Parteivorsitzende der CSU. Der Parteizeitung war von Anfang an eine publizistische Doppelfunktion zugedacht: Sie sollte nach außen ein Sprachrohr der CSU sein, nach innen ein Informationsblatt für die Parteimitglieder und Sympathisanten der Unionsparteien. Der Bayernkurier wurde größtenteils von Parteimitgliedern abonniert. Weiterlesen

    Hauptarchiv der NSDAP

    Karteikästen im Hauptarchiv der NSDAP.

    Franz J. Gangelmayer
    Das Hauptarchiv der NSDAP war das offizielle Parteiarchiv der NSDAP und unterstand organisatorisch direkt dem Stellvertreter des Führers bzw. nach 1941 der Parteikanzlei. Das Archiv sollte alle zugänglichen Belege der Parteigeschichte systematisch sammeln, sachgemäß erschließen, den politischen Aufgaben der Partei nutzbar machen und für eine Parteigeschichtsschreibung sicherstellen. Weiterlesen

    Hesselberg

    Ansicht des Hesselberges. (Touristikverband Hesselberg e.V.)

    Thomas Greif
    Der Hesselberg bei Wassertrüdingen (Lkr. Ansbach), ca. 60 km von Nürnberg entfernt, ist ein herausragender Erinnerungsort Mittelfrankens und mit 689 m dessen höchste Erhebung. Seine reiche Kulturgeschichte wurzelt in der Steinzeit und erreichte in der Zeit des Nationalsozialismus einen unrühmlichen Höhepunkt. Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges ist der Berg vor allem mit dem "Bayerischen Kirchentag" der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern verknüpft. Weiterlesen

    Archiv für Postgeschichte in Bayern

    Cover der Zeitschrift "Archiv für Postgeschichte in Bayern", herausgegeben von der Gesellschaft zur Erforschung der Postgeschichte in Bayern und der Oberpostdirektion München. (Bayerische Staatsbibliothek, 4 Bavar. 3177 r)

    Isabell Koch und Bernhard von Zech-Kleber
    Die Zeitschrift "Archiv für Postgeschichte in Bayern" erschien erstmals 1925 und wurde vom 1922 gegründeten Verein "Gesellschaft zur Erforschung der Postgeschichte in Bayern" herausgegeben. Die Gesellschaft gründete sich in der Folge des 1920 verabschiedeten Poststaatsvertrags, der das Ende der eigenständigen bayerischen Post bedeutete. Die Tätigkeit der Gesellschaft und insbesondere die Herausgabe der Zeitschrift wurden von ihr finanziell, personell und sachlich unterstützt. Die Zeitschrift erschien über die Auflösung der "Gesellschaft zur Erforschung der Postgeschichte in Bayern" im Jahr 1990 hinaus bis 1994. Einer der wesentlichen Gründe für das Publikationsende war die Privatisierung der Bundespost in den 1990er Jahren. Weiterlesen

    Ländliche Sozialstruktur in Altbayern (Spätmittelalter/Frühe Neuzeit)

    Schwerpunkte der Söldenansiedlung vom 14. bis 18. Jahrhunderts bildeten die zahlreichen adeligen und geistlichen Hofmarken Altbayerns. Plan der Hofmark Eismannsberg im Landgericht Sulzbach aus dem 16. Jahrhundert (Ausschnitt). Fürstentum Pfalz-Neuburg. (Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Plansammlung 7133)

    Martin Hille
    Obwohl sich die Auflösung der hochmittelalterlichen Fronhofsverbände mancherorts weit über das 13. Jahrhundert hinzog, bildeten Dorf, Weiler und Einzelhof längst die dominanten Siedlungsformen Altbayerns. Darüber hinaus wuchs der Anteil jener Anweseninhaber, die nicht mehr allein von der Landwirtschaft leben konnten, sondern Zusatztätigkeiten im Saisonhandwerk und Tagwerk nachgehen mussten. Seit dem ausgehenden Mittelalter bürgte sich für diesen Teil der ländlichen Gesellschaft die Sammelbezeichnung "Söldner" ein, im Gegensatz zu den "Bauern", die ihren Lebensunterhalt meist allein aus der Landwirtschaft bestreiten konnten. Weiterlesen


    Internationales Künstlerhaus Villa Concordia

    Das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg am Ufer der Regnitz. (Foto: Villa Concordia)
    Nora-Eugenie Gomringer
    Das am 20. Oktober 1997 in Bamberg gegründete Internationale Künstlerhaus Villa Concordia ist eine unselbständige Anstalt des öffentlichen Rechts und untersteht dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Sie dient der Förderung und Pflege der Künste und hat den Auftrag, kulturelle Beziehungen des Freistaates Bayern zu anderen Staaten zu vertiefen. Weiterlesen


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