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== [[Marktrecht (Altbayern)]] ==
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[[Datei:Siegel Reichertshofen.jpg|left|250x250px|link=Marktrecht (Altbayern)|Siegel von Reichertshofen mit der Umschrift: „+ S . civium . in . reicherczhofen“ und zwei voneinander abgewendeten Vogelköpfen. Vermutlich wurde das Wappen um 1449 (Verleihung der Marktrechte) geschnitten. (Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Originalsiegelsammlung S 159)]] [[Autor:Liebhart,_Wilhelm|Wilhelm Liebhart]]<br> Die Marktrechtsverleihung war ursprünglich ein königliches Regal, das im 13. Jahrhundert in die Verfügungsgewalt der Territorialherren gelangte. Im Herzogtum Bayern gab es kein einheitliches Marktrecht, sondern nur Einzelprivilegien. Marktrechte sind von Stadtrechten nur schwer abzugrenzen. [[Marktrecht (Altbayern)|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
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== [[Heinrich Hoffmann. Verlag nationalsozialistischer Bilder]] ==
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[[Datei:Betriebsausflug Photo Hoffmann 1934.jpg|left|250x250px|link=Heinrich Hoffmann. Verlag nationalsozialistischer Bilder|Berliner Belegschaft des Heinrich-Hoffmann-Verlags beim Betriebsausflug vor der dortigen Filiale, 1934. ([https://bildarchiv.bsb-muenchen.de/search?id=hoff-60274 Bayerische Staatsbibliothek, Bildarchiv hoff-60274])]][[Autor:Peters,_Sebastian|Sebastian Peters]] <br> Die Firma "Heinrich Hoffmann. Verlag Nationalsozialistischer Bilder" ging aus dem Fotoatelier und der Pressebildagentur von Adolf Hitlers "Leibfotografen" Heinrich Hoffmann hervor. Während der NS-Zeit entwickelte sich das Unternehmen zu einem der bedeutendsten Bildpresseverlage im Deutschen Reich. Insbesondere Hoffmanns Fotos und Bildbände über Hitler waren ein substanzieller Beitrag zur NS-Fotopropaganda. [[Heinrich Hoffmann. Verlag nationalsozialistischer Bilder|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
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== [[Deutscher Tag, Hof, 15./16. September 1923]] ==
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[[Datei:Hitler Deutscher Tag Hof 1923.jpg|left|250x250px|link=Deutscher Tag, Hof, 15./16. September 1923|Adolf Hitler beim Deutschen Tag in Hof, 15./16. September 1923. Fotografie von Heinrich Hoffmann. ([https://bildarchiv.bsb-muenchen.de/search?id=hoff-6568 Bayerische Staatsbibliothek, Bildarchiv hoff-6568])]]
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[[Autor:Burkhardt,_Alex|Alex Burkhardt]] <br> Völkisch-nationalistische Veranstaltung mit rund 15.000 Teilnehmern am 15./16. September 1923 in Hof an der Saale. Unter den Rednern befand sich auch  Adolf Hitler (NSDAP, 1889-1945). Der Höhepunkt des Deutschen Tages bildete ein Marsch durch die Stadt. Am Rande der Veranstaltung kam es zu gewaltsamen Ausschreitungen. [[Deutscher Tag, Hof, 15./16. September 1923|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
 
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== [[Main-Echo]] ==
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== [[Don Bosco Schwestern]] ==
[[Datei:Titelseite Main-Echo Dezember 1945.jpg|left|250x250px|link=Main-Echo|Titelseite der Erstausgabe des "Main-Echo" vom 24. Dezember 1945. (Main-Echo)]][[Autor:Hoser,_Paul|Paul Hoser]] <br> Das "Main-Echo" erschien erstmals mit Genehmigung der US-Militärregierung am 24. November 1945. Es dehnte sein Verbreitungsgebiet mit Nebenausgaben im westlichen Unterfranken aus. Die zeitweise massive Konkurrenz des "Fränkischen Volksblatts" in Würzburg konnte die Zeitung auf Dauer nicht beeinträchtigen. Sie ist als einziges Blatt in Franken nicht im Besitz eines größeren Medienkonzerns. [[Main-Echo|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
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[[Datei:Logo Don Bosco Schwestern.jpg|left|250x250px|link=Don Bosco Schwestern|Logo der Don Bosco Schwestern seit ca. 2001.]]  
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[[Autor:Hödl-Notter,_Isabella|Isabella Hödl-Notter]] <br>  
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Die Kongregation der Don Bosco Schwestern wurde am 5. August 1872 in Mornese (Italien) durch Giovanni Bosco (1815-1888)
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und unter Mitwirkung von Maria Domenica Mazzarello (1837-1881) gegründet. In den 1920er Jahren kamen die Don Bosco Schwestern nach Deutschland und damit auch nach Bayern. Die bisher größte Ausbreitung in Bayern erreichte die Kongregation Mitte der 1960er Jahre. [[Don Bosco Schwestern|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
 
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== [[Sturz Herzog Tassilos]] ==
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== [[Atelier Troost]] ==
[[Datei:Gedenkstein Tassilo Stiftskirche Mattsee.jpg|left|250x250px|link=Sturz Herzog Tassilos|Gedenkstein für Herzog Tassilo III. aus dem 15. Jahrhundert an der Stiftskirche von Mattsee (Österreich)]][[Autor:Becher,_Matthias|Matthias Becher]] <br> Die Herrschaft Herzog Tassilos III. über Bayern endete im Jahr 788. Im Sommer war er nach Ingelheim (Rheinland-Pfalz) aufgebrochen, um an einer Reichsversammlung seines Vetters, des Frankenkönigs Karls des Großen, teilzunehmen. Während dieser Zusammenkunft kam es zu einem Prozess gegen den Herzog, der wegen Untreue abgesetzt und in Klosterhaft genommen wurde. Wie ein Vergleich der Überlieferung deutlich macht, handelte es sich um einen Schauprozess, dessen Ausgang von vornherein feststand; die Vorwürfe dienten allein dem Ziel, die königsgleiche Herrschaft Tassilos in Bayern zu beenden. [[Sturz Herzog Tassilos|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
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[[Datei:Gerdy Troost und Leonhard Gall 1935.jpg|left|250x250px|link=Atelier Troost|Gerhardine "Gerdy" Troost (1904-2003) und Leonhard Gall (1884-1952) im "Atelier Troost". Vor ihnen der Grundriss des "Führerbaus", 1935. (Library of Congress, Washington DC, Lot 3897; gemeinfrei)]]
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[[Autor:Nüßlein,_Timo|Timo Nüßlein]] <br> Als Atelier Troost wurde das zwischen 1934 und 1937 von Gerhardine "Gerdy" Troost (geb. Andresen, 1904–2003) und Leonhard Gall (1884–1952) geleitete Münchner Architekturbüro bezeichnet. Seine nach dem Vorbild des Architekten Paul Ludwig Troost (1878–1934) entworfenen Inneneinrichtungen hatten erheblichen Einfluss auf die gehobene Innenarchitektur im "Dritten Reich". [[Atelier Troost|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
 
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== [[Volksmusik]] ==
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[[Datei:Polka-Mazurka.jpg|left|250x250px|link=Volksmusik|Tänze wie Polka oder Mazurka prägen bis in die Gegenwart die Volksmusik. Titelblatt des Werkes "Ich und mein Schatten" von Carl Faust (1825-1892). Lithographie um 1878. (Bayerische Staatsbibliothek, Bildarchiv port-027990)]]
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== [[TSV München von 1860]] ==
[[Autor:Seifert,_Manfred|Manfred Seifert]] <br> Der Begriff "Volksmusik" wird klassischerweise als Sammelbegriff für die Bereiche Lied, Musik und Tanz der sog. einfachen Bevölkerung in vorwiegend traditionell-ungepflegter Ausprägung verwendet. Im alltäglichen Sprachgebrauch werden darunter diffus auch der Bereich der Volksmusikpflege sowie der Bereich volkstümlicher Schlagermusik verstanden. Mit der sog. Neuen Volksmusik bedient sich ein weiteres musikalisches Genre dieses Begriffes. [[Volksmusik|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
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[[Datei:Artikel 46313 bilder value 1 sechzig1.jpg|left|250x250px|link=TSV München von 1860|Das offizielle Vereinswappen des "Turn- und Sportverein München von 1860" (kurz: TSV 1860 München). (Quelle: Wikimedia Commons)]]
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[[Autor:Löffelmeier,_Anton|Anton Löffelmeier]] <br>  
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Der Verein wurde 1848 als Münchner Turnverein gegründet, zwei Jahre später jedoch wieder aufgelöst. 1860 kam es zu einer erneuten Gründung und der Sportverein entwickelte sich zum erfolgreichsten Verein im Münchner Stadtgebiet. Anfang des 20. Jahrhunderts errichtete der Verein neben eigenen Hallen und Sportplätzen das heute noch bestehende Stadion an der Grünwalder Straße (1919). Waren in der Weimarer Zeit anfangs im Wesentlichen die leichtathletischen Sparten erfolgreich, gewann vor allem die Fußballabteilung an Bedeutung. [[TSV München von 1860|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
 
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== [[Eichstätt, Hochstift: Territorium und Struktur]] ==
 
[[Datei:Ansicht Eichstaett.jpg|left|250x250px|link=Eichstätt, Hochstift: Territorium und Struktur|Ansicht von Eichstätt. Stich von Matthäus Merian, 1648]] [[Autor:Flachenecker,_Helmut|Helmut Flachenecker]] und [[Autor:Lochbrunner,_Anja|Anja Lochbrunner]] <br> Der Ausbau der weltlichen Herrschaft seit dem Mittelalter gelang den Eichstätter Bischöfen auf der Basis der übertragenen königlichen Regalien. Die anschließende Auseinandersetzung mit den beiden Hochstiftsvögten, den Grafen von Oettingen und Hirschberg, wurde erfolgreich bestanden. Aber erst im 14. Jahrhundert konnte kontinuierlich ein Territorium mit Hilfe von Burgen, Burghutverträgen, Städten und Märkten ausgebaut werden. Während das sogenannte Oberstift zerstückelt blieb, konnte im Unterstift eine nahezu geschlossene Landesherrschaft erreicht werden. Im 17. Jahrhundert war der Prozess der Territorienbildung weitgehend abgeschlossen. [[Eichstätt, Hochstift: Territorium und Struktur|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
 
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== [[Oberbayerisches Volksblatt]] ==
== [[Neue Presse]] ==
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[[Datei:Verbreitungsgebiet Oberbayerisches Volksblatt 1970er.jpg|left|250x250px|link=Oberbayerisches Volksblatt|Das Verbreitungsgebiet des "Oberbayerischen Volksblattes" Mitte der 1970er Jahre. (Stadtarchiv Rosenheim)]]
[[Datei:Neue_Presse_Coburg_Logo_1954.jpg|left|250x250px|link=Neue Presse|JDas Logo der "Neuen Presse" von 1954. (Neue Presse Coburg)]] [[Autor:Hoser,_Paul|Paul Hoser]] <br> Die Tageszeitung "Neue Presse" in Coburg erschien erstmals mit Genehmigung der US-Militärregierung am 25. Januar 1946. Die erste Lizenz erhielt ein ehemals aktiver Funktionär der KPD, der dort aber nach dem Krieg nicht mehr engagiert war. Erst über eineinhalb Jahre später kam ein eher konservativer zweiter Lizenzinhaber hinzu. Dieser verkaufte seine Lizenz aber schon 1949. 1964 war die Zeitung weitgehend in Besitz der SPD, doch übernahm 1988 der "Süddeutsche Verlag" 70 %. Das Verbreitungsgebiet erfasst Teile des westlichen Oberfrankens. [[Neue Presse|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
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[[Autor:Hoser,_Paul|Paul Hoser]] <br> Das "Oberbayerische Volksblatt" (OVB) in Rosenheim erschien erstmals am 26. Oktober 1945 mit Genehmigung der US-Militärregierung. Die beiden Lizenzinhaber waren Sozialdemokraten. Im Januar 1949 konnte sich der Altverleger des ehemaligen "Rosenheimer Anzeigers" als Gesellschafter beteiligen. Im April 1951 kam auch noch der Verleger des früheren "Rosenheimer Tagblatts" hinzu. Bis 1966 waren die sozialdemokratischen Gesellschafter ausgeschieden, die Erben verkauften ihre Anteile an die "Münchener Zeitungs-Verlag KG", die den "Münchner Merkur" herausgab. [[Oberbayerisches Volksblatt|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
 
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== [[Mit brennender Sorge (Enzyklika, 1937)]] ==
 
[[Datei:Papst Pius XI.jpg|left|250x250px|link=Mit brennender Sorge (Enzyklika, 1937)|Papst Pius XI (1857-1939). Fotografiert von Heinrich Hoffmann. ([https://bildarchiv.bsb-muenchen.de/metaopac/search?View=bildarchiv&id=hoff-3073&View=bildarchiv Bayerische Staatsbiliothek, Bildarchiv hoff-3073])]]
 
[[Autor:Brechenmacher,_Thomas|Thomas Brechenmacher]] <br> Die Enzyklika "Mit brennender Sorge" ist ein 1937 verfasstes Lehrschreiben Papst Pius’ XI. Sie wendet sich gegen die christentumsfeindliche Ideologie und gegen die Ausschaltungsstrategie des Nationalsozialismus der deutschen katholischen Kirche gegenüber. Die Enzyklika wurde auf Basis eines Entwurfs des Münchner Erzbischofs Kardinal Michael von Faulhaber durch Kardinalsstaatssekretär Eugenio Pacelli abgefasst. Sie wurde in den Palmsonntagsmessen 1937 von den Kanzeln der katholischen Kirchen in Deutschland öffentlich verlesen. [[Mit brennender Sorge (Enzyklika, 1937)|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
 
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== [[Olympische Winterspiele, Garmisch-Partenkirchen 1936]] ==
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== [[Reformpädagogik]] ==
[[Datei:Plakat Olympische Winterspiele 1936.jpg|left|250x250px|link=Olympische Winterspiele, Garmisch-Partenkirchen 1936|Plakat der Olympischen Winterspiele 1936. (Bayerische Staatsbibliothek, Bildarchiv hoff-12313) ]][[Autor:Schwarzmüller,_Alois|Alois Schwarzmüller]] <br> Vom 6. bis zum 16. Februar 1936 wurden in Garmisch-Partenkirchen die IV. Olympischen Winterspiele ausgetragen. Ihre Vergabe nach Deutschland hing mit dem 1931 vom Internationalen Olympischen Komitee gefassten Beschluss zusammen, die XI. Olympischen Sommerspiele 1936 in Berlin auszurichten. Die in Hinblick auf die Winterspiele 1935 zwangsvereinigten Gemeinden Garmisch und Partenkirchen wurden kurz nach der sog. Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland im Juni 1933 als Standort für die Austragung bestimmt. Für das NS-Regime stellten die Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen einen großen Propagandaerfolg dar. [[Olympische Winterspiele, Garmisch-Partenkirchen 1936|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
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[[Datei:Georg Kerschensteiner.jpg|left|250x250px|link=Reformpädagogik|Der aus München stammende Pädagoge Georg Kerschensteiner (1854-1932) war eine der prägendsten Persönlichkeiten der Reformpädagogik in München und Bayern. Fotogravüre um 1900. (Bayerische Staatsbibliothek, Bildarchiv port-014941)]]
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[[Autor:Hierdeis,_Helmwart|Helmwart Hierdeis]] <br> Die sog. Reformpädagogik (auch "Reformpädagogische Bewegung" oder "Pädagogische Bewegung") entwickelte sich aus einem kritischen Blick auf eine bestehende Erziehungs- und Bildungskultur, die von der patriarchalisch-autoritären Gesellschaft der Zeit um 1900 geprägt war. Den aus dem Bürgertum stammenden Reformern ging es um neue Erziehungsformen, die sich an den Bedürfnissen und den Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen ausrichtete. In Bayern ist die Reformpädagogik v. a. mit den Namen Georg Kerschensteiner (1854–1932) und Aloys Fischer (1880–1937) verbunden. [[Reformpädagogik|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
 
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Aktuelle Version vom 25. Februar 2020, 11:48 Uhr


Marktrecht (Altbayern)

Siegel von Reichertshofen mit der Umschrift: „+ S . civium . in . reicherczhofen“ und zwei voneinander abgewendeten Vogelköpfen. Vermutlich wurde das Wappen um 1449 (Verleihung der Marktrechte) geschnitten. (Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Originalsiegelsammlung S 159)
Wilhelm Liebhart
Die Marktrechtsverleihung war ursprünglich ein königliches Regal, das im 13. Jahrhundert in die Verfügungsgewalt der Territorialherren gelangte. Im Herzogtum Bayern gab es kein einheitliches Marktrecht, sondern nur Einzelprivilegien. Marktrechte sind von Stadtrechten nur schwer abzugrenzen. Weiterlesen

Deutscher Tag, Hof, 15./16. September 1923

Adolf Hitler beim Deutschen Tag in Hof, 15./16. September 1923. Fotografie von Heinrich Hoffmann. (Bayerische Staatsbibliothek, Bildarchiv hoff-6568)

Alex Burkhardt
Völkisch-nationalistische Veranstaltung mit rund 15.000 Teilnehmern am 15./16. September 1923 in Hof an der Saale. Unter den Rednern befand sich auch Adolf Hitler (NSDAP, 1889-1945). Der Höhepunkt des Deutschen Tages bildete ein Marsch durch die Stadt. Am Rande der Veranstaltung kam es zu gewaltsamen Ausschreitungen. Weiterlesen

Don Bosco Schwestern

Logo der Don Bosco Schwestern seit ca. 2001.

Isabella Hödl-Notter
Die Kongregation der Don Bosco Schwestern wurde am 5. August 1872 in Mornese (Italien) durch Giovanni Bosco (1815-1888) und unter Mitwirkung von Maria Domenica Mazzarello (1837-1881) gegründet. In den 1920er Jahren kamen die Don Bosco Schwestern nach Deutschland und damit auch nach Bayern. Die bisher größte Ausbreitung in Bayern erreichte die Kongregation Mitte der 1960er Jahre. Weiterlesen

Atelier Troost

Gerhardine "Gerdy" Troost (1904-2003) und Leonhard Gall (1884-1952) im "Atelier Troost". Vor ihnen der Grundriss des "Führerbaus", 1935. (Library of Congress, Washington DC, Lot 3897; gemeinfrei)

Timo Nüßlein
Als Atelier Troost wurde das zwischen 1934 und 1937 von Gerhardine "Gerdy" Troost (geb. Andresen, 1904–2003) und Leonhard Gall (1884–1952) geleitete Münchner Architekturbüro bezeichnet. Seine nach dem Vorbild des Architekten Paul Ludwig Troost (1878–1934) entworfenen Inneneinrichtungen hatten erheblichen Einfluss auf die gehobene Innenarchitektur im "Dritten Reich". Weiterlesen

TSV München von 1860

Das offizielle Vereinswappen des "Turn- und Sportverein München von 1860" (kurz: TSV 1860 München). (Quelle: Wikimedia Commons)

Anton Löffelmeier
Der Verein wurde 1848 als Münchner Turnverein gegründet, zwei Jahre später jedoch wieder aufgelöst. 1860 kam es zu einer erneuten Gründung und der Sportverein entwickelte sich zum erfolgreichsten Verein im Münchner Stadtgebiet. Anfang des 20. Jahrhunderts errichtete der Verein neben eigenen Hallen und Sportplätzen das heute noch bestehende Stadion an der Grünwalder Straße (1919). Waren in der Weimarer Zeit anfangs im Wesentlichen die leichtathletischen Sparten erfolgreich, gewann vor allem die Fußballabteilung an Bedeutung. Weiterlesen


Oberbayerisches Volksblatt

Das Verbreitungsgebiet des "Oberbayerischen Volksblattes" Mitte der 1970er Jahre. (Stadtarchiv Rosenheim)

Paul Hoser
Das "Oberbayerische Volksblatt" (OVB) in Rosenheim erschien erstmals am 26. Oktober 1945 mit Genehmigung der US-Militärregierung. Die beiden Lizenzinhaber waren Sozialdemokraten. Im Januar 1949 konnte sich der Altverleger des ehemaligen "Rosenheimer Anzeigers" als Gesellschafter beteiligen. Im April 1951 kam auch noch der Verleger des früheren "Rosenheimer Tagblatts" hinzu. Bis 1966 waren die sozialdemokratischen Gesellschafter ausgeschieden, die Erben verkauften ihre Anteile an die "Münchener Zeitungs-Verlag KG", die den "Münchner Merkur" herausgab. Weiterlesen


Reformpädagogik

Der aus München stammende Pädagoge Georg Kerschensteiner (1854-1932) war eine der prägendsten Persönlichkeiten der Reformpädagogik in München und Bayern. Fotogravüre um 1900. (Bayerische Staatsbibliothek, Bildarchiv port-014941)

Helmwart Hierdeis
Die sog. Reformpädagogik (auch "Reformpädagogische Bewegung" oder "Pädagogische Bewegung") entwickelte sich aus einem kritischen Blick auf eine bestehende Erziehungs- und Bildungskultur, die von der patriarchalisch-autoritären Gesellschaft der Zeit um 1900 geprägt war. Den aus dem Bürgertum stammenden Reformern ging es um neue Erziehungsformen, die sich an den Bedürfnissen und den Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen ausrichtete. In Bayern ist die Reformpädagogik v. a. mit den Namen Georg Kerschensteiner (1854–1932) und Aloys Fischer (1880–1937) verbunden. Weiterlesen



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