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== [[Vertretung des Freistaates Bayern bei der Europäischen Union]] ==
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== [[Vita des Hl. Rupert]] ==
[[Datei:Sanierte Vertretung Bruessel 2007.jpg|left|250x250px|link=Vertretung des Freistaates Bayern bei der Europäischen Union|Ausgefüllter Stimmzettel für den Volksentscheid über die Bayerische Verfassung am 1. Dezember 1946. 76% der Wahlberechtigten nahmen an der Abstimmung teil. (Bildarchiv Bayerischer Landtag)]] [[Autor:Wegmaier,_Alexander|Alexander Wegmaier]]
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[[Datei:Windberger Legendar fol 206v.jpg|left|250x250px|link=Vita des Hl. Rupert|Der Beginn der "Communis legenda sancti Rodberti episcopi" im sogenannten Windberger Legendar, der von 1141 bis 1191 im Kloster [[Ort:ODB_S00032409|Windberg]]{{#set:OID=ODB_S00032409}} bei [[Ort:ODB_S00022000|Passau]]{{#set:ODB_S00022000}} zusammengestellt wurde. ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb00096725?page=420,421 Bayerische Staatsbibliothek Clm 22240 fol. 206v])]] [[Autor:Fraundorfer,_Peter|Peter Fraundorfer]]
Die Vertretung des Freistaates Bayern bei der Europäischen Union (EU) wurde 1987 von der Staatsregierung eingerichtet. Sie dient der Informationssammlung, Kontaktpflege und Einflussnahme auf europäischer Ebene. Sitz der Vertretung ist seit 2004 das ehemalige Institut Pasteur in unmittelbarer Nachbarschaft des Brüsseler Amtssitzes des Europäischen Parlaments und dem des Ausschusses der Regionen. [[Vertretung des Freistaates Bayern bei der Europäischen Union|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
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Die Lebensbeschreibung des Hl. Rupert von Salzburg (gest. nach 716), im 8. Jahrhundert entstanden und ab dem 9. Jahrhundert überliefert, stellt eine der Hauptquellen für die um 700 in enger Verbindung mit den bayerischen Herzögen Theodo (gest. nach 716) und Theodebert (gest. nach 716) erfolgte Neubegründung der Salzburger Kirche dar. Mit Hinweisen zur herzoglichen Politik, aber auch zu Bevölkerungsverhältnissen und Raumorganisation trägt sie wesentlich zum Bild des agilolfingischen Herzogtums des frühen 8. Jahrhunderts bei. Verschiedene Redaktionen der Vita bis ins 15. Jahrhundert stilisierten den Hl. Rupert nach den Bedürfnissen der Zeit vom Bistumspatron des Frühmittelalters zur Identifikationsfigur der hochmittelalterlichen Kanonikerreform bis zum Slawenmissionar und Nothelfer gegen die Türkengefahr am Ende des Mittelalters. [[Vita des Hl. Rupert|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
 
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== [[Städte in Franken (Mittelalter/Frühe Neuzeit)]] ==
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== [[Münchner Lach- und Schießgesellschaft]] ==
[[Datei:Markusstrasse Bamberg.jpg|left|250x250px|link=Städte in Franken (Mittelalter/Frühe Neuzeit)|Luftaufnahme der Bischofsstadt Bamberg im Jahr 2018. (© Ingo Baeuerlein, FrankenAIR.de)]] [[Autor:Flachenecker,_Helmut|Helmut Flachenecker]] und [[Autor:Lochbrunner,_Anja|Anja Lochbrunner]]
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[[Datei:Gruppenbild 13 Buehnenprogramm.jpg|left|250x250px|link=Münchner Lach- und Schießgesellschaft|Reportage Münchner Lach- und Schießgesellschaft bzw. 13. Programm „Die Pharisäer proben den Notstand“, Mai 1966 (v.l.n.r.): Hans-Jürgen Diedrich (1923–2012), Dieter Hildebrandt (1927–2013), Ursula Noack (1918–1988), Klaus Havenstein (1922–1998), Jürgen Scheller (1922–1996). Foto von Georg Fruhstorfer (1915-2003). (Bayerische Staatsbibliothek, Bildarchiv fruh-03902)]]
Die territoriale Zersplitterung Frankens spiegelt sich in einer vielfältigen Städtelandschaft mit einer Dominanz geistlicher Stadtherren. Der Startpunkt der Entwicklung lag bei den drei Bischofssitzen Würzburg, Eichstätt und Bamberg. Um 1500 war die Städtelandschaft weitestgehend ausgebaut. Dabei dominierten die Kleinstädte. Neben wenigen Mittelstädten entwickelte sich nur Nürnberg als "Großstadt". Mit seiner Städtevielfalt war Franken in den gesamteuropäischen Urbanisierungsprozess involviert. [[Städte in Franken (Mittelalter/Frühe Neuzeit)|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
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[[Autor:Kemp,_Judith|Judith Kemp]] <br> Die 1956 gegründete „Münchner Lach- und Schießgesellschaft“ zählt zu den bekanntesten deutschen Kabarettensembles. Unter der Leitung des Sportreporters und Regisseurs Sammy Drechsel (1925–1986) avancierte die Gruppe aus Ursula Noack (1918–1988), Hans Jürgen Diedrich (1923–2012), Klaus Havenstein (1922–1998), Dieter Hildebrandt (1927–2013) und dem später dazu gestoßenen Jürgen Scheller (1922–1996) zum für viele Jahre deutschlandweit führenden Kabarett, das v. a. das bundesdeutsche Zeitgeschehen mit satirischer Schärfe und komödiantischer Spielfreude sezierte und kommentierte und unzähligen Kabarettisten im deutschsprachigen Raum als Inspiration und Vorbild diente.
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== [[Frühneuhochdeutsch in Schwaben]] ==
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== [[Tassilos Szepter]] ==
[[Datei:Sprachraeume Bayerisch-Schwaben.jpg|left|260x275px|link=Frühneuhochdeutsch in Schwaben|Werner König/Simon Pröll, Sprachräume in Bayerisch-Schwaben, in: Hans Frei/Gerhard Hetzer/Rolf Kießling (Hg.): Historischer Atlas von Bayerisch-Schwaben, 2. Auflage, 6. Lieferung, Augsburg 2019. (Werner König)]]  
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[[Datei:Koenig Szepter Utrech Psalter.jpg|left|250x250px|link=Tassilos Szepter|Thronender König [[Person:118605836|Saul]]{{#set:PND=118605836}} in seinem Palast auf der ''Sella regia'' mit karolingischem Schwert und Szepter, das von einem karolingischen Soldatenkopf auf Globus bekrönt ist. Illustration zu Psalm 151 auf fol. 91v des Utrechter Psalters (Reims, 820–830). ([https://psalter.library.uu.nl/page?p=189&res=2&x=0&y=0 Universitätsbibliothek Utrecht, Hs. 32, fol. 91v.])]] [[Autor:Wamers,_Egon|Egon Wamers]]
[[Autor:Elvira,_Glaser|Elvira Glaser]]<br> In den frühneuhochdeutschen Sprachzeugnissen des ostschwäbischen Raums erscheinen seit dem 14. Jahrhundert zunehmend landschaftliche Sprachmerkmale, in einer Kombination weiter verbreiteter, allgemein oberdeutscher, und typisch schwäbischer Merkmale. Die Sprache dieses Raums steht in einem Kontinuum zum Westschwäbischen, weist aber auch Einflüsse des östlich angrenzenden Bairischen auf. Im Hinblick auf die Herausbildung der neuhochdeutschen Schriftsprache spielt Augsburg eine wichtige Rolle. Aufgrund seiner vielfältig überlieferten handschriftlichen und gedruckten Schriftzeugnisse ist es für die sprachgeschichtliche Forschung von großer Bedeutung. Um 1760 endete dort wie auch in anderen oberdeutschen Schreiborten die frühneuhochdeutsche Periode. [[Frühneuhochdeutsch in Schwaben|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
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Herzog Tassilo III. (reg. 748-788) besaß ein Szepter, das er 787 bei seiner Unterwerfung unter Karl den Großen (reg. 768-814, ab 800 Kaiser) diesem zusammen mit dem Land übergeben musste. Der überlieferte Vorgang zeigt die große Bedeutung dieses Szepters als Herrschaftssymbol der bairischen Herzöge, ohne dass dessen Hintergrund geklärt wäre. Derartige Szepter standen als Amtsinsignien in antiker Tradition und fanden im Mittelalter als hochrangige Würde- und Herrschaftszeichen weitere Verwendung. Allerdings ist von keinem anderen Herzog des frühmittelalterlichen Frankenreichs der Besitz eines Szepters bekannt, was eine Sonderstellung der bairischen Herzöge unterstreicht. [[Tassilos Szepter|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
 
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== [[Universität Regensburg]] ==
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== [[Bücherverbrennungen (1933)]] ==
[[Datei:Aussenansicht Universitaet Regensburg.jpg|left|250x250px|link=Universität Regensburg|Außenansicht der Universität Regensburg. (Universität Regensburg, Marketing & Kommunikation)]]
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[[Datei:Buecherverbrennung Koenigsplatz Muenchen.jpg|left|260x275px|link=Bücherverbrennungen (1933)|Bücherverbrennung auf dem Münchner Königsplatz am 10. Mai 1933. (Abb. aus: Völkischer Beobachter, Süddeutsche Ausgabe. München 12.5.1933, Beiblatt)]]  
[[Autor:Becker,_Andreas|Andreas Becker]] <br> Die Universität Regensburg ist die 1962 ins Leben gerufene vierte bayerische Landesuniversität. Es handelt sich um eine Volluniversität mit zwölf Fakultäten. Besondere internationale Bedeutung hat die Universität Regensburg vor allem in der katholischen Theologie und in der Physik erlangt. Auch in der Ausbildung der bayerischen Lehrerschaft spielt sie eine wichtige Rolle.  
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[[Autor:Kühnert,_Jürgen|Jürgen Kühnert]]<br> Der Begriff Bücherverbrennungen bezeichnet eine Reihe von Aktionen, bei denen kurz nach der nationalsozialistischen Machtergreifung im gesamten Deutschen Reich unerwünschte Bücher und Schriften öffentlich verbrannt wurden. Die Bücherverbrennungen waren als symbolischer Vernichtungsakt zu verstehen und richteten sich gegen jegliche Literatur, die dem NS-Weltbild widersprach. Die wichtigsten Initiatoren waren die Hitlerjugend (HJ) und die Deutsche Studentenschaft (DSt). In Bayern lassen sich bisher 20 Bücherverbrennungen nachweisen. Die meisten standen im Zusammenhang mit einer Aktion zum "Tag der Jugend" am 7. Mai 1933. Die größte Bücherverbrennung in Bayern fand am 10. Mai 1933 in München statt, im Rahmen der studentischen "Aktion wider den undeutschen Geist". [[Bücherverbrennungen (1933)|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
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== [[Mittelalterliche Kaisergewänder in Bayern]] ==
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== [[Frankenführer]] ==
[[Datei:Weisser Kunigundenmantel.jpg|left|250x250px|link=Mittelalterliche Kaisergewänder in Bayern|Der weiße Kunigundenmantel. (Diözesanmuseum Bamberg, Inv.Nr. 3.3.0002, Foto: Uwe Gaasch)]]
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[[Datei:Frankenfuehrer Fraenkischer Anzeiger.jpg|left|250x250px|link=Frankenführer|Ankündigung einer Kundgebung des "Frankenführers" in [[Ort:ODB_S00000799|Rothenburg o.T.]]{{#set:OID=ODB_S00000799}} am 25. März 1936. Anzeige in: Fränkischer Anzeiger Nr. 21 (24.3.1936), 1. (Bayerische Staatsbibliothek,  2 Eph.pol. 0 bt-70/71,1-6)]]
[[Autor:Kohwagner-Nikolai,_Tanja|Tanja Kohwagner-Nikolai]] <br> Als mittelalterliche Kaisergewänder in Bayern gelten insbesondere sechs goldbestickte Gewänder aus dem 1. Viertel des 11. Jahrhunderts, die Kaiser Heinrich II. (reg. 1002-1024, ab 1014 Kaiser) und seiner Gemahlin Kunigunde (975/89-1033) zugeschrieben werden. Als älteste Textilien im Kontext europäischer Herrscher stellen sie ein Kulturgut höchsten Ranges dar und beinflussen nachhaltig den Blick auf die erste Jahrtausendwende. [[Mittelalterliche Kaisergewänder in Bayern|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
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[[Autor:Braun,_Matthias_Klaus|Matthias Klaus Braun]] <br> Seit Mitte der 1920er Jahre etablierte sich der Beiname "Frankenführer" als inoffizieller Titel für Julius Streicher. Der Begriff war allein an dessen Person gebunden. Die Bezeichnung rührte aus der vor 1933 eingenommenen Position Streichers innerhalb der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) her. Danach blieb sie bis 1945 zwar gebräuchlich, verschleierte aber die tatsächliche Reduzierung von Streichers Einflussgebiet auf Mittelfranken. Unter den führenden Nationalsozialisten war der Beiname "Frankenführer" eine Ausnahme neben der Titulatur Adolf Hitlers als "Führer". [[Frankenführer|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
 
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== [[Flechtwerkskulptur]] ==
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== [[Gnotschaften]] ==
[[Datei:Augsburg Dom Platte Altar.jpg|left|250x250px|link=Flechtwerkskulptur|Restaurierte und ergänzte Fassung der Platte aus dem Augsburger Dom, heute als Antependium im Altar der Westkrypta eingemauert. Foto: Eberhard Lantz, 1981. (Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege)]]
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[[Datei:Lithographie Ramsau 1830.jpg|left|250x250px|link=Gnotschaften|Die Gnotschaft Ramsau, Lithographie von [[Person:118566253|Gustav Kraus]]{{#set:PND=118566253}}, ca. 1830. (Stadtarchiv Bad Reichenhall)]][[Autor:Lang,_Johannes|Johannes Lang]] <br>
[[Autor:Roth-Rubi,_Katrin|Katrin Roth-Rubi]] <br>
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Als Gnotschaften wurden in der Fürstpropstei Berchtesgaden seit dem 15. Jahrhundert die gemeinschaftlichen Zusammenschlüsse von Einzelgehöften zu größeren Siedlungseinheiten bezeichnet. Neben der Organisation gemeindlicher Aufgaben und Pflichten bildete die Gnotschaft für die Bauern eine Interessensvertretung und für die Landesherrschaft eine administrative Ebene. Unterteilt in Gnotschaftsbezirke, die ihrerseits durch so genannte Gnotschafter repräsentiert wurden, gelang eine gewisse Beteiligung an hoheitlichen Agenden. Auch die Landschaft setzte sich aus Vertretern der Gnotschaften zusammen. [[Gnotschaften|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
Flechtwerkskulptur gehört zu den wenigen Relikten frühmittelalterlicher Bauplastik in Bayern. Der ornamentale Reliefschmuck in Kirchen des 8. und 9. Jahrhunderts ist bislang an sechzehn Orten in Altbayern und Schwaben nachgewiesen. Motivschatz, Technisches und Handwerkliches weisen auf eine Verbindung mit dem Süden (Langobardenreich, Rom) hin, eindeutig fassbar bei einem Fundstück aus dem Kloster Frauenchiemsee aus der Zeit Herzog Tassilos III. (reg. 748-788). Bayern fügt sich hier in den karolingischen Kulturraum ein. Wo Flechtwerkskulptur im Reich Karls des Großen (reg. 768-814, ab 800 Kaiser) auftritt, knüpft sie an das Bildrepertoire Italiens an, das im Kern aus antikem Formempfinden erwachsen und seit der Spätantike Träger christlicher Bildsprache ist. Ausgeführt wurden die Arbeiten von Bildhauern, die, wohl meist aus Italien stammend, als Wandertruppen oder als Ad hoc-Verbände gearbeitet haben dürften. [[Flechtwerkskulptur|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
 
 
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== [[Münchner Glasmalerei (seit 1800)]] ==
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== [[Berchtesgaden, Fürstpropstei: Territorium und Verwaltung]] ==
[[Datei:Glasmalerei Landsberg a L Maria Himmelfahrtskirche.jpg|left|250x250px|link=Münchner Glasmalerei (seit 1800)|Christuskopf aus dem Fenster Tod Josephs, "Munich style": Landsberg a. L., Maria Himmelfahrtskirche, Mayer 1912. (P. van Treeck, München)]] [[Autor:Vaassen,_Elgin|Elgin Vaassen]]
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[[Datei:Homann Karte Berchtesgaden.jpg|left|250x250px|link=Berchtesgaden, Fürstpropstei: Territorium und Verwaltung|CKartenausschnitt mit dem Territorium der Fürstpropstei Berchtesgaden in der Karte von [[Person:118553321|Johann Baptist Homann]]{{#set:PND=118553321}} (1664-1724) über das Erzstift Salzburg. Johann Baptist Homann, S[acri] R[omani] I[mperii] Principatus et Archiepiscopatus Salisburgensis: cum Subjectis, Insertis, ac Finitimis Regionibus, Nürnberg c. 1715. ([http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00080398-5 Bayerische Staatsbibliothek, 2 Mapp. 8-3,1#54])]] [[Autor:Lang,_Johannes|Johannes Lang]]
Mit der 1827 auf Initiative König Ludwigs I. (1786-1868, König 1825-1848) gegründeten königlichen Glasmalereianstalt entwickelte sich München zu einem Zentrum der neuen europäischen Glasmalerei. Diese knüpfte an die Maltechnik des 16. Jahrhunderts mit ihren bunten Auftragsfarben an, später wandte man sich erneut der alten Schwarzlot-/Silbergelbmalerei zu. Fenster in dem zunächst von der Technik der Porzellanmalerei und der Kunstrichtung der Nazarener geprägten Stil entstanden für Münchner Kirchen und finden sich noch in den Domen von Regensburg und Köln. Zur Verbreitung dieses Stils trugen neben den europaweit gelieferten Glasgemälden selbst auch grafische Mittel bei. [[Münchner Glasmalerei (seit 1800)|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
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Als Augustiner-Chorherrenstift 1101/02 gegründet, gelang es der Propstei Berchtesgaden im Laufe des 12. und 13. Jahrhunderts, eine eigene Landeshoheit zu etablieren. Voraussetzungen dafür waren ein arrondierter Grundbesitz, ausreichende wirtschaftliche Grundlagen sowie hoheitliche Privilegien. Sowohl das naturräumlich abgeschlossene Gebiet als auch das einträgliche Salzwesen trugen dazu bei, dass das kleine Fürstentum seine Reichsunmittelbarkeit bis zur Säkularisation 1803 behaupten konnte. Tradiert hat sich der Name des "Berchtesgadener Landes" bis heute im gleichnamigen Landkreis. [[Berchtesgaden, Fürstpropstei: Territorium und Verwaltung|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
 
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== [[Weltspracheverein Nürnberg]] ==
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== [[Berchtesgaden, Fürstpropstei: Politische Geschichte]] ==
[[Datei:Reklamemarke 3.jpg|left|250x250px|link=Weltspracheverein Nürnberg|Reklamemarke des Weltsprachevereins Nürnberg, um 1900. (Reklamemarkenarchiv Professor Günter Schweiger, WU-Wien)]] [[Autor:Krause,_Bernd|Bernd Krause]]
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[[Datei:Wappen Kupferstich 1729.jpg|left|250x250px|link=Berchtesgaden, Fürstpropstei: Politische Geschichte|Wappen des Fürstpropstes Julius Heinrich von Rehlingen-Radau (reg. 1723-1732). Es besteht aus dem Wappen der Fürstpropstei und seinem Familienwappen im Herzschild. Kupferstich von Christoph Weigel, 1729. (Stadtarchiv Bad Reichenhall)]] [[Autor:Lang,_Johannes|Johannes Lang]]
Der Nürnberger Weltspracheverein war ein Verein zur Pflege von neutralen, künstlich erschaffenen Weltsprachen. Er existierte von 1885 bis 1934. In seiner Blütezeit trug er maßgeblich zur Verbreitung der Plansprachen Volapük und Ido, vor allem aber Esperanto, bei. Als weltweit erste Esperanto-Ortsgruppe forcierte der Verein die Entwicklung dieser Sprache, wozu auch die Schriften seines Gründers Leopold Einstein (eigtl. Leopold Löb, 1833–1890) beitrugen. Die Herausgabe einer ersten Esperanto-Zeitschrift war ein weiterer Meilenstein. Mit der Hinwendung zu anderen Plansprachen, vor allem Ido, verlor der Weltspracheverein zunehmend an Bedeutung. In den 1920er Jahren waren kaum noch Aktivitäten zu verzeichnen.[[Weltspracheverein Nürnberg|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
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Das 1101/02 gegründete Augustiner-Chorherrenstift Berchtesgaden wurde 1559 zur Fürstpropstei erhoben. Neben dem Propst gehörte auch die "Land- und Bürgerschaft" zu den politischen Akteuren. Wegen der reichen Salzvorkommen auf Stiftsgebiet war die Propstei wiederholt Streitgegenstand zwischen Salzburg und Bayern und suchte daher verstärkt kaiserlichen und päpstlichen Rückhalt. Während Salzburg von 1394 bis 1409 vorübergehend die territoriale Einverleibung Berchtesgadens gelang, konnte Bayern ab der Mitte des 16. Jahrhunderts die Fürstpropstei durch Salzverträge wirtschaftlich an sich binden. Durch die Besetzung des Propstamtes mit Administratoren aus dem Hause Wittelsbach ab dem Jahre 1594 wurde der bayerische Einfluss weiter verstärkt. Nach der Säkularisation 1803 konnte sich das Königreich Bayern das Territorium der ehemaligen Fürstpropstei Berchtesgaden im Jahre 1810 dauerhaft sichern. [[Berchtesgaden, Fürstpropstei: Politische Geschichte|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
 
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Aktuelle Version vom 14. Juni 2021, 09:10 Uhr



Vita des Hl. Rupert

Der Beginn der "Communis legenda sancti Rodberti episcopi" im sogenannten Windberger Legendar, der von 1141 bis 1191 im Kloster Windberg bei Passau zusammengestellt wurde. (Bayerische Staatsbibliothek Clm 22240 fol. 206v)
Peter Fraundorfer

Die Lebensbeschreibung des Hl. Rupert von Salzburg (gest. nach 716), im 8. Jahrhundert entstanden und ab dem 9. Jahrhundert überliefert, stellt eine der Hauptquellen für die um 700 in enger Verbindung mit den bayerischen Herzögen Theodo (gest. nach 716) und Theodebert (gest. nach 716) erfolgte Neubegründung der Salzburger Kirche dar. Mit Hinweisen zur herzoglichen Politik, aber auch zu Bevölkerungsverhältnissen und Raumorganisation trägt sie wesentlich zum Bild des agilolfingischen Herzogtums des frühen 8. Jahrhunderts bei. Verschiedene Redaktionen der Vita bis ins 15. Jahrhundert stilisierten den Hl. Rupert nach den Bedürfnissen der Zeit vom Bistumspatron des Frühmittelalters zur Identifikationsfigur der hochmittelalterlichen Kanonikerreform bis zum Slawenmissionar und Nothelfer gegen die Türkengefahr am Ende des Mittelalters. Weiterlesen

Münchner Lach- und Schießgesellschaft

Reportage Münchner Lach- und Schießgesellschaft bzw. 13. Programm „Die Pharisäer proben den Notstand“, Mai 1966 (v.l.n.r.): Hans-Jürgen Diedrich (1923–2012), Dieter Hildebrandt (1927–2013), Ursula Noack (1918–1988), Klaus Havenstein (1922–1998), Jürgen Scheller (1922–1996). Foto von Georg Fruhstorfer (1915-2003). (Bayerische Staatsbibliothek, Bildarchiv fruh-03902)

Judith Kemp
Die 1956 gegründete „Münchner Lach- und Schießgesellschaft“ zählt zu den bekanntesten deutschen Kabarettensembles. Unter der Leitung des Sportreporters und Regisseurs Sammy Drechsel (1925–1986) avancierte die Gruppe aus Ursula Noack (1918–1988), Hans Jürgen Diedrich (1923–2012), Klaus Havenstein (1922–1998), Dieter Hildebrandt (1927–2013) und dem später dazu gestoßenen Jürgen Scheller (1922–1996) zum für viele Jahre deutschlandweit führenden Kabarett, das v. a. das bundesdeutsche Zeitgeschehen mit satirischer Schärfe und komödiantischer Spielfreude sezierte und kommentierte und unzähligen Kabarettisten im deutschsprachigen Raum als Inspiration und Vorbild diente. Weiterlesen

Tassilos Szepter

Thronender König Saul in seinem Palast auf der Sella regia mit karolingischem Schwert und Szepter, das von einem karolingischen Soldatenkopf auf Globus bekrönt ist. Illustration zu Psalm 151 auf fol. 91v des Utrechter Psalters (Reims, 820–830). (Universitätsbibliothek Utrecht, Hs. 32, fol. 91v.)
Egon Wamers

Herzog Tassilo III. (reg. 748-788) besaß ein Szepter, das er 787 bei seiner Unterwerfung unter Karl den Großen (reg. 768-814, ab 800 Kaiser) diesem zusammen mit dem Land übergeben musste. Der überlieferte Vorgang zeigt die große Bedeutung dieses Szepters als Herrschaftssymbol der bairischen Herzöge, ohne dass dessen Hintergrund geklärt wäre. Derartige Szepter standen als Amtsinsignien in antiker Tradition und fanden im Mittelalter als hochrangige Würde- und Herrschaftszeichen weitere Verwendung. Allerdings ist von keinem anderen Herzog des frühmittelalterlichen Frankenreichs der Besitz eines Szepters bekannt, was eine Sonderstellung der bairischen Herzöge unterstreicht. Weiterlesen

Bücherverbrennungen (1933)

Bücherverbrennung auf dem Münchner Königsplatz am 10. Mai 1933. (Abb. aus: Völkischer Beobachter, Süddeutsche Ausgabe. München 12.5.1933, Beiblatt)

Jürgen Kühnert
Der Begriff Bücherverbrennungen bezeichnet eine Reihe von Aktionen, bei denen kurz nach der nationalsozialistischen Machtergreifung im gesamten Deutschen Reich unerwünschte Bücher und Schriften öffentlich verbrannt wurden. Die Bücherverbrennungen waren als symbolischer Vernichtungsakt zu verstehen und richteten sich gegen jegliche Literatur, die dem NS-Weltbild widersprach. Die wichtigsten Initiatoren waren die Hitlerjugend (HJ) und die Deutsche Studentenschaft (DSt). In Bayern lassen sich bisher 20 Bücherverbrennungen nachweisen. Die meisten standen im Zusammenhang mit einer Aktion zum "Tag der Jugend" am 7. Mai 1933. Die größte Bücherverbrennung in Bayern fand am 10. Mai 1933 in München statt, im Rahmen der studentischen "Aktion wider den undeutschen Geist". Weiterlesen

Frankenführer

Ankündigung einer Kundgebung des "Frankenführers" in Rothenburg o.T. am 25. März 1936. Anzeige in: Fränkischer Anzeiger Nr. 21 (24.3.1936), 1. (Bayerische Staatsbibliothek, 2 Eph.pol. 0 bt-70/71,1-6)

Matthias Klaus Braun
Seit Mitte der 1920er Jahre etablierte sich der Beiname "Frankenführer" als inoffizieller Titel für Julius Streicher. Der Begriff war allein an dessen Person gebunden. Die Bezeichnung rührte aus der vor 1933 eingenommenen Position Streichers innerhalb der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) her. Danach blieb sie bis 1945 zwar gebräuchlich, verschleierte aber die tatsächliche Reduzierung von Streichers Einflussgebiet auf Mittelfranken. Unter den führenden Nationalsozialisten war der Beiname "Frankenführer" eine Ausnahme neben der Titulatur Adolf Hitlers als "Führer". Weiterlesen

Gnotschaften

Die Gnotschaft Ramsau, Lithographie von Gustav Kraus, ca. 1830. (Stadtarchiv Bad Reichenhall)
Johannes Lang

Als Gnotschaften wurden in der Fürstpropstei Berchtesgaden seit dem 15. Jahrhundert die gemeinschaftlichen Zusammenschlüsse von Einzelgehöften zu größeren Siedlungseinheiten bezeichnet. Neben der Organisation gemeindlicher Aufgaben und Pflichten bildete die Gnotschaft für die Bauern eine Interessensvertretung und für die Landesherrschaft eine administrative Ebene. Unterteilt in Gnotschaftsbezirke, die ihrerseits durch so genannte Gnotschafter repräsentiert wurden, gelang eine gewisse Beteiligung an hoheitlichen Agenden. Auch die Landschaft setzte sich aus Vertretern der Gnotschaften zusammen. Weiterlesen

Berchtesgaden, Fürstpropstei: Territorium und Verwaltung

CKartenausschnitt mit dem Territorium der Fürstpropstei Berchtesgaden in der Karte von Johann Baptist Homann (1664-1724) über das Erzstift Salzburg. Johann Baptist Homann, S[acri] R[omani] I[mperii] Principatus et Archiepiscopatus Salisburgensis: cum Subjectis, Insertis, ac Finitimis Regionibus, Nürnberg c. 1715. (Bayerische Staatsbibliothek, 2 Mapp. 8-3,1#54)
Johannes Lang

Als Augustiner-Chorherrenstift 1101/02 gegründet, gelang es der Propstei Berchtesgaden im Laufe des 12. und 13. Jahrhunderts, eine eigene Landeshoheit zu etablieren. Voraussetzungen dafür waren ein arrondierter Grundbesitz, ausreichende wirtschaftliche Grundlagen sowie hoheitliche Privilegien. Sowohl das naturräumlich abgeschlossene Gebiet als auch das einträgliche Salzwesen trugen dazu bei, dass das kleine Fürstentum seine Reichsunmittelbarkeit bis zur Säkularisation 1803 behaupten konnte. Tradiert hat sich der Name des "Berchtesgadener Landes" bis heute im gleichnamigen Landkreis. Weiterlesen

Berchtesgaden, Fürstpropstei: Politische Geschichte

Wappen des Fürstpropstes Julius Heinrich von Rehlingen-Radau (reg. 1723-1732). Es besteht aus dem Wappen der Fürstpropstei und seinem Familienwappen im Herzschild. Kupferstich von Christoph Weigel, 1729. (Stadtarchiv Bad Reichenhall)
Johannes Lang

Das 1101/02 gegründete Augustiner-Chorherrenstift Berchtesgaden wurde 1559 zur Fürstpropstei erhoben. Neben dem Propst gehörte auch die "Land- und Bürgerschaft" zu den politischen Akteuren. Wegen der reichen Salzvorkommen auf Stiftsgebiet war die Propstei wiederholt Streitgegenstand zwischen Salzburg und Bayern und suchte daher verstärkt kaiserlichen und päpstlichen Rückhalt. Während Salzburg von 1394 bis 1409 vorübergehend die territoriale Einverleibung Berchtesgadens gelang, konnte Bayern ab der Mitte des 16. Jahrhunderts die Fürstpropstei durch Salzverträge wirtschaftlich an sich binden. Durch die Besetzung des Propstamtes mit Administratoren aus dem Hause Wittelsbach ab dem Jahre 1594 wurde der bayerische Einfluss weiter verstärkt. Nach der Säkularisation 1803 konnte sich das Königreich Bayern das Territorium der ehemaligen Fürstpropstei Berchtesgaden im Jahre 1810 dauerhaft sichern. Weiterlesen


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© Historisches Lexikon Bayerns 2005 - 2021. Die Rechte an den Texten und Bildern dieses digitalen Angebots liegen, soweit nicht anders angegeben, bei der Bayerischen Staatsbibliothek. Die Rechte an den anderweitig gekennzeichneten Texten und Bildern liegen bei den genannten Institutionen oder Personen. Weitere Informationen, u. a. zur Zitierweise, Weiterverlinkung oder Verwendung von Inhalten finden Sie unter www.historisches-lexikon-bayerns.de.