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== [[Augsburg, Hochstift: Verwaltung]] ==
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== [[Frühneuhochdeutsch in Schwaben]] ==
[[Datei:Wappen Hof- und Staats-Kalender 1798.jpg|left|260x275px|link=Augsburg, Hochstift: Verwaltung|Bischöfliches Wappen im Fürstlich Augsburgischen Hof- und Staats-Kalender des Jahres 1798. (Bayerische Staatsbibliothek, Bavar. 1261 s)]] [[Autor:Söhner,_Felicitas|Felicitas Söhner]]
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[[Datei:Sprachraeume Bayerisch-Schwaben.jpg|left|260x275px|link=Frühneuhochdeutsch in Schwaben|Werner König/Simon Pröll, Sprachräume in Bayerisch-Schwaben, in: Hans Frei/Gerhard Hetzer/Rolf Kießling (Hg.): Historischer Atlas von Bayerisch-Schwaben, 2. Auflage, 6. Lieferung, Augsburg 2019. (Werner König)]]  
Seit dem Spätmittelalter bildete sich im Hochstift Augsburg ein ausdifferenzierter Verwaltungsapparat aus. Die Verhältnisse in den verschiedenen Gebietsteilen blieben aber lange Zeit vor allem auf Ebene der Lokalverwaltung uneinheitlich. Erst ab dem 16. Jahrhundert zentralisierten sich die Kompetenzen der Mittelbehörden zunehmend bei der Regierung in der fürstbischöflichen Residenzstadt Dillingen. [[Augsburg, Hochstift: Verwaltung|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
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[[Autor:Elvira,_Glaser|Elvira Glaser]]<br> In den frühneuhochdeutschen Sprachzeugnissen des ostschwäbischen Raums erscheinen seit dem 14. Jahrhundert zunehmend landschaftliche Sprachmerkmale, in einer Kombination weiter verbreiteter, allgemein oberdeutscher, und typisch schwäbischer Merkmale. Die Sprache dieses Raums steht in einem Kontinuum zum Westschwäbischen, weist aber auch Einflüsse des östlich angrenzenden Bairischen auf. Im Hinblick auf die Herausbildung der neuhochdeutschen Schriftsprache spielt Augsburg eine wichtige Rolle. Aufgrund seiner vielfältig überlieferten handschriftlichen und gedruckten Schriftzeugnisse ist es für die sprachgeschichtliche Forschung von großer Bedeutung. Um 1760 endete dort wie auch in anderen oberdeutschen Schreiborten die frühneuhochdeutsche Periode. [[Frühneuhochdeutsch in Schwaben|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
 
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== [[Kinderlandverschickung]] ==
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== [[Universität Regensburg]] ==
[[Datei:GaPa KLV-Gruppe 1943.jpg|left|250x250px|link=Kinderlandverschickung|Gruppe von Kinderlandverschickten vor dem Hotel Alpengruß in Garmisch-Partenkirchen, das als KLV-Lager diente. 1943. (Marktarchiv Garmisch-Partenkirchen)]] [[Autor:Bellaire,_Felix|Felix Bellaire]]
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[[Datei:Aussenansicht Universitaet Regensburg.jpg|left|250x250px|link=Universität Regensburg|Außenansicht der Universität Regensburg. (Universität Regensburg, Marketing & Kommunikation)]]
Kinderlandverschickung (KLV) bezeichnet umfassende Evakuierungsmaßnahmen während des Zweiten Weltkriegs, durch die vor allem Kinder und Jugendliche aus luftkriegsgefährdeten Städten in den ländlichen Gebieten des Deutschen Reichs einquartiert werden sollten. 1940 bis 1945 wurden im Rahmen der KLV über 2,2 Mio. Kinder und Jugendliche in Pflegefamilien oder KLV-Lagern untergebracht. Wegen seiner frontfernen Lage galt Bayern lange als sicheres Aufnahmegebiet und war von Anfang an ein Hauptziel der Verschickungsmaßnahmen. [[Kinderlandverschickung|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
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[[Autor:Becker,_Andreas|Andreas Becker]] <br> Die Universität Regensburg ist die 1962 ins Leben gerufene vierte bayerische Landesuniversität. Es handelt sich um eine Volluniversität mit zwölf Fakultäten. Besondere internationale Bedeutung hat die Universität Regensburg vor allem in der katholischen Theologie und in der Physik erlangt. Auch in der Ausbildung der bayerischen Lehrerschaft spielt sie eine wichtige Rolle.  
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== [[Gemeinsame Synode der Bistümer der Bundesrepublik Deutschland (Würzburg, 1971-1975)]] ==
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== [[Mittelalterliche Kaisergewänder in Bayern]] ==
[[Datei:DBP 1972 Wuerzburg.jpg|left|250x250px|link=Gemeinsame Synode der Bistümer der Bundesrepublik Deutschland (Würzburg, 1971-1975)|Sonderbriefmarke der Deutschen Bundespost aus dem Jahr 1972 zur Würzburger Synode mit dem Würzburger Stadtsiegel und dem Würzburger Dom. (Gemeinfrei via Wikimedia Commons)]]
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[[Datei:Weisser Kunigundenmantel.jpg|left|250x250px|link=Mittelalterliche Kaisergewänder in Bayern|Der weiße Kunigundenmantel. (Diözesanmuseum Bamberg, Inv.Nr. 3.3.0002, Foto: Uwe Gaasch)]]
[[Autor:Voges,_Stefan|Stefan Voges]] <br> Die erste und bislang einzige "Gemeinsame Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland" fand von 1971 bis 1975 in Würzburg statt. Nach ihrem Versammlungsort wird diese katholische Kirchenversammlung auch kurz "Würzburger Synode" genannt. Sie war ein zentrales Ereignis für die Aneignung der Beschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962–1965) in Deutschland.
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[[Autor:Kohwagner-Nikolai,_Tanja|Tanja Kohwagner-Nikolai]] <br> Als mittelalterliche Kaisergewänder in Bayern gelten insbesondere sechs goldbestickte Gewänder aus dem 1. Viertel des 11. Jahrhunderts, die Kaiser Heinrich II. (reg. 1002-1024, ab 1014 Kaiser) und seiner Gemahlin Kunigunde (975/89-1033) zugeschrieben werden. Als älteste Textilien im Kontext europäischer Herrscher stellen sie ein Kulturgut höchsten Ranges dar und beinflussen nachhaltig den Blick auf die erste Jahrtausendwende. [[Mittelalterliche Kaisergewänder in Bayern|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
[[Gemeinsame Synode der Bistümer der Bundesrepublik Deutschland (Würzburg, 1971-1975)|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
 
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== [[Trümmerfrauen]] ==
 
[[Datei:50 Pfennig.jpg|left|250x250px|link=Trümmerfrauen|Rückseite der 50-Pfennig-Münze der Bank deutscher Länder (BdL) von 1949.]]
 
[[Autor:Kramer,_Nicole|Nicole Kramer]] <br> Trümmerfrauen sind weniger eine klar abgrenzbare soziale Gruppe, sondern eine ebenso berühmte wie umstrittene Gedenkfigur. Sozialgeschichtlich lässt sich der Einsatz von Frauen und Mädchen bei den Aufräumarbeiten im und beim Wiederaufbau nach dem Krieg nachvollziehen. Letzterer betraf NS-Belastete ebenso wie Arbeitslose, die zum Arbeitseinsatz verpflichtet wurden, aber auch Freiwillige bei den Bürgereinsätzen. Allerdings war der Einsatz von Frauen zahlenmäßig vielerorts begrenzt, d. h. das Gros des Wiederaufbaus leisteten professionellen Baufirmen. In den Medien und in der Gedenkkultur zeigte sich bereits in den 1950er Jahren punktuell Aufmerksamkeit für die Trümmerfrauen, doch erst in den 1980er Jahren wuchs ihre Popularität bundesweit. [[Trümmerfrauen|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
 
 
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== [[Erdstall]] ==
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== [[Flechtwerkskulptur]] ==
[[Datei:Erdstall Niederpretz.jpg|left|250x250px|link=Erdstall|Vertikalschlupf im Erdstall von Niederpretz (Markt Hutthurm, Lkr. Passau). (Birgit Symader) ]] [[Autor:Straßburger,_Martin|Martin Straßburger]] <br> Erdställe, auch Schratzllöcher genannt, sind unterirdische Systeme aus Gängen und Kammern, die im Hoch- und Spätmittelalter im Kontext ländlicher Siedlungen zu Flucht- und Versteckzwecken der Bewohner genutzt wurden. Das Phänomen ist aus mehreren Regionen Europas bekannt, doch reicht das Hauptverbreitungsgebiet vom Bayerischen Wald über Ober- und Niederösterreich bis in die Slowakei. Mit bergmännischen Methoden angelegt, treten die Anlagen meist unter alten Bauernhöfen auf, manchmal auch unter Kirchen und Friedhöfen. Das regional unterschiedliche Nutzungsende im 14./15. Jahrhundert ist nicht abschließend geklärt, könnte aber u.a. mit den Landfriedensbemühungen und damit verbunden dem Rückgang des Fehdewesen im Spätmittelalter einhergehen. [[Erdstall|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
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[[Datei:Augsburg Dom Platte Altar.jpg|left|250x250px|link=Flechtwerkskulptur|Restaurierte und ergänzte Fassung der Platte aus dem Augsburger Dom, heute als Antependium im Altar der Westkrypta eingemauert. Foto: Eberhard Lantz, 1981. (Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege)]]
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[[Autor:Roth-Rubi,_Katrin|Katrin Roth-Rubi]] <br>
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Flechtwerkskulptur gehört zu den wenigen Relikten frühmittelalterlicher Bauplastik in Bayern. Der ornamentale Reliefschmuck in Kirchen des 8. und 9. Jahrhunderts ist bislang an sechzehn Orten in Altbayern und Schwaben nachgewiesen. Motivschatz, Technisches und Handwerkliches weisen auf eine Verbindung mit dem Süden (Langobardenreich, Rom) hin, eindeutig fassbar bei einem Fundstück aus dem Kloster Frauenchiemsee aus der Zeit Herzog Tassilos III. (reg. 748-788). Bayern fügt sich hier in den karolingischen Kulturraum ein. Wo Flechtwerkskulptur im Reich Karls des Großen (reg. 768-814, ab 800 Kaiser) auftritt, knüpft sie an das Bildrepertoire Italiens an, das im Kern aus antikem Formempfinden erwachsen und seit der Spätantike Träger christlicher Bildsprache ist. Ausgeführt wurden die Arbeiten von Bildhauern, die, wohl meist aus Italien stammend, als Wandertruppen oder als Ad hoc-Verbände gearbeitet haben dürften. [[Flechtwerkskulptur|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
 
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== [[Ihr Kinderlein kommet (Christoph von Schmid)]] ==
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== [[Münchner Glasmalerei (seit 1800)]] ==
[[Datei:Urmelodie Ihr Kinderlein kommet.jpg|left|250x250px|link=Ihr Kinderlein kommet (Christoph von Schmid)|Mutmaßliche Urmelodie zum "Ihr Kinderlein kommet". Abschrift von 1825. (Institut für Volkskunde der Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, L10, 59)]] [[Autor:Pfändtner,_Karl-Georg|Karl-Georg Pfändtner]] <br> Das Weihnachtslied "Ihr Kinderlein kommet" wurde um 1808 von dem katholischen Priester und Pädagogen Christoph von Schmid (1768–1854) in Thannhausen (Lkr. Günzburg) gedichtet. Nach der Erstpublikation des Textes 1811 verbreitete es sich rasch über Landes- und Konfessionsgrenzen hinweg. Heute ist es eines der bekanntesten Weihnachtslieder und wird auf der ganzen Welt gesungen.  [[Ihr Kinderlein kommet (Christoph von Schmid)|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
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[[Datei:Glasmalerei Landsberg a L Maria Himmelfahrtskirche.jpg|left|250x250px|link=Münchner Glasmalerei (seit 1800)|Christuskopf aus dem Fenster Tod Josephs, "Munich style": Landsberg a. L., Maria Himmelfahrtskirche, Mayer 1912. (P. van Treeck, München)]] [[Autor:Vaassen,_Elgin|Elgin Vaassen]]
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Mit der 1827 auf Initiative König Ludwigs I. (1786-1868, König 1825-1848) gegründeten königlichen Glasmalereianstalt entwickelte sich München zu einem Zentrum der neuen europäischen Glasmalerei. Diese knüpfte an die Maltechnik des 16. Jahrhunderts mit ihren bunten Auftragsfarben an, später wandte man sich erneut der alten Schwarzlot-/Silbergelbmalerei zu. Fenster in dem zunächst von der Technik der Porzellanmalerei und der Kunstrichtung der Nazarener geprägten Stil entstanden für Münchner Kirchen und finden sich noch in den Domen von Regensburg und Köln. Zur Verbreitung dieses Stils trugen neben den europaweit gelieferten Glasgemälden selbst auch grafische Mittel bei.  [[Münchner Glasmalerei (seit 1800)|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
 
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== [[Gebietsreform]] ==
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== [[Weltspracheverein Nürnberg]] ==
[[Datei:Widerstand Ermershausen.jpg|left|250x250px|link=Gebietsreform|Ermershausen: Dieses Bild entstand kurz nachdem die 1800 Polizisten den Ort geräumt hatten. Das alte Auto und ein Eichenstamm blockierten den ganzen Tag über die Bundesstraße 279. (Pressebüro Cama, Gerhard Schmidt, 96126 Ermershausen)]] [[Autor:Mattern,_Julia|Julia Mattern]] <br> Zwischen 1969 und 1978 wurde in Bayern eine umfassende kommunale Gebietsreform durchgeführt. Diese bestand aus einer Gemeindegebietsreform, einer Landkreisreform und einer Funktionalreform. Unter der Leitung von Innenminister Bruno Merk (CSU, 1922–2013, Innenminister 1966–1977) wurde die Landkarte Bayerns entscheidend verändert: Die Zahl der Gemeinden wurde von 7.073 auf 2.052 reduziert, die der Landkreise von 143 auf 71 und die der kreisfreien Städte von 48 auf 25. Besonders betroffen waren die kleinen ländlichen Gemeinden, von denen es in Bayern bis dahin eine große Zahl gegeben hatte. Die Reform stieß jedoch vielerorts auf Widerstand, insbesondere in Gemeinden, die anderen Gemeinden angegliedert werden sollten. [[Gebietsreform|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
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[[Datei:Reklamemarke 3.jpg|left|250x250px|link=Weltspracheverein Nürnberg|Reklamemarke des Weltsprachevereins Nürnberg, um 1900. (Reklamemarkenarchiv Professor Günter Schweiger, WU-Wien)]] [[Autor:Krause,_Bernd|Bernd Krause]]
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Der Nürnberger Weltspracheverein war ein Verein zur Pflege von neutralen, künstlich erschaffenen Weltsprachen. Er existierte von 1885 bis 1934. In seiner Blütezeit trug er maßgeblich zur Verbreitung der Plansprachen Volapük und Ido, vor allem aber Esperanto, bei. Als weltweit erste Esperanto-Ortsgruppe forcierte der Verein die Entwicklung dieser Sprache, wozu auch die Schriften seines Gründers Leopold Einstein (eigtl. Leopold Löb, 1833–1890) beitrugen. Die Herausgabe einer ersten Esperanto-Zeitschrift war ein weiterer Meilenstein. Mit der Hinwendung zu anderen Plansprachen, vor allem Ido, verlor der Weltspracheverein zunehmend an Bedeutung. In den 1920er Jahren waren kaum noch Aktivitäten zu verzeichnen.[[Weltspracheverein Nürnberg|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
 
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== [[Meister Eder und sein Pumuckl (Ellis Kaut, 1961)]] ==
 
[[Datei:Gustl Bayrhammer.jpg|left|250x250px|link=Meister Eder und sein Pumuckl (Ellis Kaut, 1961)|Gustl Bayrhammer (1922-1993) prägte in seiner großväterlichen Art die Figur des Schreinermeisters Franz Eder sowohl im Hörspiel wie auch im Fernsehen fast 16 Jahre lang. Szene aus der Fernsehserie der 1980er Jahre. (Bayerischer Rundfunk)]]  [[Autor:Diem,_Veronika|Veronika Diem]]
 
1961 schuf die Münchner Hörspielautorin Ellis Kaut (1920–2015) die Figur des Kobolds Pumuckl, der zunächst unsichtbar, dann nur für den Schreinermeister Franz Eder sichtbar, die vielfältigsten Abenteuer in München und Oberbayern erlebt. Der Erfolg der für den Bayerischen Rundfunk (BR) produzierten Hörspielreihe war so durchschlagend, dass einige Geschichten ab Anfang der 1980er Jahre auch für das Fernsehen und das Kino umgesetzt wurden. Die Geschichten rund um Meister Eder und seinen Pumuckl sind seit ihrer Erstausstrahlung fester Bestandteil im Geschichtenkanon unzähliger Kinderzimmer. Die Figur wurde so bekannt, dass sich die Geschichten auch außerhalb des deutschen Sprachraums verbreiteten und adaptiert wurden. [[Meister Eder und sein Pumuckl (Ellis Kaut, 1961)|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
 
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== [[Bestattungsformen in Bayern (Frühmittelalter)]] ==
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== [[Verfassung des Freistaates Bayern (1946)]] ==
[[Datei:Grab Waldbuettelbrunn.jpg|left|250x250px|link=Bestattungsformen in Bayern (Frühmittelalter)|Waldbüttelbrunn (Lkr. Würzburg), Kammergrab (Bef. 78). (Foto: Ausgrabungen Specht)]] [[Autor:Haberstroh,_Jochen|Jochen Haberstroh]]
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[[Datei:Stimmzettel Volksentscheid Verfassung.jpg|left|250x250px|link=Verfassung des Freistaates Bayern (1946)|Ausgefüllter Stimmzettel für den Volksentscheid über die Bayerische Verfassung am 1. Dezember 1946. 76% der Wahlberechtigten nahmen an der Abstimmung teil. (Bildarchiv Bayerischer Landtag)]] [[Autor:Wegmaier,_Alexander|Alexander Wegmaier]]
Der Ort der Bestattung, die Formen des Grabbaues und die Bestattungsart zählen für die archäologische Forschung zu den wichtigsten Quellen des frühen Mittelalters. Die in diesen Kategorien nachgewiesenen Phänomene werden nachfolgend unter dem Begriff Bestattungsformen behandelt. Das heute noch vorherrschende Bild wird dabei von einer scheinbar linearen Abfolge nur weniger Bestattungsformen und –varianten geprägt (z.B. Reihengräberfeld – Separatfriedhof – Kirchhof) und muss vor dem Hintergrund vieler Ausgrabungsergebnisse gerade für Bayern revidiert werden. Für die zweite Hälfte des ersten Jahrtausends zeigt sich dabei ein Bild größter Vielfalt innerhalb der Siedlungslandschaften. [[Bestattungsformen in Bayern (Frühmittelalter)|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
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Die Verfassung des Freistaates Bayern wurde am 1. Dezember 1946 in einer Volksabstimmung angenommen und trat am 8. Dezember 1946 in Kraft. Mit ihr wurde die demokratische Neuordnung und staatliche Neukonstitution Bayerns nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft vollzogen. Die Erarbeitung der Verfassung war, aufbauend auf einem Entwurf Wilhelm Hoegners (SPD, 1887–1980, Ministerpräsident 1945–1946, 1954–1957), im Wesentlichen ein Konsenswerk der beiden großen Parteien, der Christlich-Sozialen Union (CSU) und der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD). [[Verfassung des Freistaates Bayern (1946)|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
 
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== [[Gau Franken]] ==
 
[[Datei:Karte Gau Franken.jpg|left|250x250px|link=Gau Franken|Gebiet des Gaus Franken (rot markiert). Abb. aus: Adressenwerk der Dienststellen der NSDAP mit den angeschlossenen Verbänden, des Staates, der Reichsregierung und Behörden und der Berufsorganisationen in Kultur, Reichsnährstand, gewerbliche Wirtschaft, Berlin 1937. (Bayerische Staatsbibliothek, 4 Z 38.81-1, Bearbeitung: Sonja Schweiger)]]  [[Autor:Braun,_Matthias_Klaus|Matthias Klaus Braun]]
 
Der NS-Gau Franken bestand 1925 bis 1945. Politisch konzentrierte sich das Gaugebiet vor allem auf den heutigen Regierungsbezirk Mittelfranken. An der Spitze des Gaus stand durchgängig Julius Streicher (NSDAP, 1885-1946), wobei er nach 1940 entmachtet war und nur noch formal den Titel eines Gauleiters trug. In den Anfangsjahren der NSDAP diente der Gau Franken als organisatorische Basis, damit sich die Partei nach Mittel- und Norddeutschland ausbreiten konnte. Der Gau Franken zeichnete sich durch eine besonders radikale antisemitische Hetze gegen die jüdischen Einwohner aus.[[Gau Franken|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
 
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== [[Die Neue Zeitung]] ==
 
[[Datei:Die Neue Zeitung Erstausgabe.jpg|left|250x250px|link=Die Neue Zeitung|Titelblatt der Erstausgabe der Neuen Zeitung (NZ) vom 18. Oktober 1945. Das Titelblatt der ersten Ausgabe prägten drei Artikel, von denen sich einer mit dem Thema Schwarzmarkt befasst und ein zweiter mit der Reeducation. Ein dritter war eine Art Proklamation General Dwight D. Eisenhowers (1890-1969, Militärgouverneur der US-Besatzungszone 1945, US-Präsident 1953-1961) an die deutsche Bevölkerung. (Bayerische Staatsbibliothek, Bildarchiv hoff-64507)]] [[Autor:Zech-Kleber,_Bernhard_von|Bernhard von Zech-Kleber]]
 
Die Neue Zeitung (NZ) zählte zu den wichtigsten Zeitungen der deutschen Nachkriegszeit. Sie erschien erstmals am 18. Oktober 1945 im Verlag der US-Armee und ersetzte die sog. Heeresgruppenblätter in der US-Besatzungszone. Das Blatt hatte seinen Sitz in der Münchner Schellingstraße 39, der ehemaligen Druckerei des „Völkischen Beobachters“. Prägende Persönlichkeiten waren die beiden ersten Chefredakteure Hans Habe (eigtl. János Békessy, 1911–1972) und Hans Wallenberg (1907–1977). [[Die Neue Zeitung|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
 
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Aktuelle Version vom 30. März 2021, 16:30 Uhr


Frühneuhochdeutsch in Schwaben

Werner König/Simon Pröll, Sprachräume in Bayerisch-Schwaben, in: Hans Frei/Gerhard Hetzer/Rolf Kießling (Hg.): Historischer Atlas von Bayerisch-Schwaben, 2. Auflage, 6. Lieferung, Augsburg 2019. (Werner König)

Elvira Glaser
In den frühneuhochdeutschen Sprachzeugnissen des ostschwäbischen Raums erscheinen seit dem 14. Jahrhundert zunehmend landschaftliche Sprachmerkmale, in einer Kombination weiter verbreiteter, allgemein oberdeutscher, und typisch schwäbischer Merkmale. Die Sprache dieses Raums steht in einem Kontinuum zum Westschwäbischen, weist aber auch Einflüsse des östlich angrenzenden Bairischen auf. Im Hinblick auf die Herausbildung der neuhochdeutschen Schriftsprache spielt Augsburg eine wichtige Rolle. Aufgrund seiner vielfältig überlieferten handschriftlichen und gedruckten Schriftzeugnisse ist es für die sprachgeschichtliche Forschung von großer Bedeutung. Um 1760 endete dort wie auch in anderen oberdeutschen Schreiborten die frühneuhochdeutsche Periode. Weiterlesen

Universität Regensburg

Außenansicht der Universität Regensburg. (Universität Regensburg, Marketing & Kommunikation)

Andreas Becker
Die Universität Regensburg ist die 1962 ins Leben gerufene vierte bayerische Landesuniversität. Es handelt sich um eine Volluniversität mit zwölf Fakultäten. Besondere internationale Bedeutung hat die Universität Regensburg vor allem in der katholischen Theologie und in der Physik erlangt. Auch in der Ausbildung der bayerischen Lehrerschaft spielt sie eine wichtige Rolle. Weiterlesen

Mittelalterliche Kaisergewänder in Bayern

Der weiße Kunigundenmantel. (Diözesanmuseum Bamberg, Inv.Nr. 3.3.0002, Foto: Uwe Gaasch)

Tanja Kohwagner-Nikolai
Als mittelalterliche Kaisergewänder in Bayern gelten insbesondere sechs goldbestickte Gewänder aus dem 1. Viertel des 11. Jahrhunderts, die Kaiser Heinrich II. (reg. 1002-1024, ab 1014 Kaiser) und seiner Gemahlin Kunigunde (975/89-1033) zugeschrieben werden. Als älteste Textilien im Kontext europäischer Herrscher stellen sie ein Kulturgut höchsten Ranges dar und beinflussen nachhaltig den Blick auf die erste Jahrtausendwende. Weiterlesen

Flechtwerkskulptur

Restaurierte und ergänzte Fassung der Platte aus dem Augsburger Dom, heute als Antependium im Altar der Westkrypta eingemauert. Foto: Eberhard Lantz, 1981. (Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege)

Katrin Roth-Rubi
Flechtwerkskulptur gehört zu den wenigen Relikten frühmittelalterlicher Bauplastik in Bayern. Der ornamentale Reliefschmuck in Kirchen des 8. und 9. Jahrhunderts ist bislang an sechzehn Orten in Altbayern und Schwaben nachgewiesen. Motivschatz, Technisches und Handwerkliches weisen auf eine Verbindung mit dem Süden (Langobardenreich, Rom) hin, eindeutig fassbar bei einem Fundstück aus dem Kloster Frauenchiemsee aus der Zeit Herzog Tassilos III. (reg. 748-788). Bayern fügt sich hier in den karolingischen Kulturraum ein. Wo Flechtwerkskulptur im Reich Karls des Großen (reg. 768-814, ab 800 Kaiser) auftritt, knüpft sie an das Bildrepertoire Italiens an, das im Kern aus antikem Formempfinden erwachsen und seit der Spätantike Träger christlicher Bildsprache ist. Ausgeführt wurden die Arbeiten von Bildhauern, die, wohl meist aus Italien stammend, als Wandertruppen oder als Ad hoc-Verbände gearbeitet haben dürften. Weiterlesen

Münchner Glasmalerei (seit 1800)

Christuskopf aus dem Fenster Tod Josephs, "Munich style": Landsberg a. L., Maria Himmelfahrtskirche, Mayer 1912. (P. van Treeck, München)
Elgin Vaassen

Mit der 1827 auf Initiative König Ludwigs I. (1786-1868, König 1825-1848) gegründeten königlichen Glasmalereianstalt entwickelte sich München zu einem Zentrum der neuen europäischen Glasmalerei. Diese knüpfte an die Maltechnik des 16. Jahrhunderts mit ihren bunten Auftragsfarben an, später wandte man sich erneut der alten Schwarzlot-/Silbergelbmalerei zu. Fenster in dem zunächst von der Technik der Porzellanmalerei und der Kunstrichtung der Nazarener geprägten Stil entstanden für Münchner Kirchen und finden sich noch in den Domen von Regensburg und Köln. Zur Verbreitung dieses Stils trugen neben den europaweit gelieferten Glasgemälden selbst auch grafische Mittel bei. Weiterlesen

Weltspracheverein Nürnberg

Reklamemarke des Weltsprachevereins Nürnberg, um 1900. (Reklamemarkenarchiv Professor Günter Schweiger, WU-Wien)
Bernd Krause

Der Nürnberger Weltspracheverein war ein Verein zur Pflege von neutralen, künstlich erschaffenen Weltsprachen. Er existierte von 1885 bis 1934. In seiner Blütezeit trug er maßgeblich zur Verbreitung der Plansprachen Volapük und Ido, vor allem aber Esperanto, bei. Als weltweit erste Esperanto-Ortsgruppe forcierte der Verein die Entwicklung dieser Sprache, wozu auch die Schriften seines Gründers Leopold Einstein (eigtl. Leopold Löb, 1833–1890) beitrugen. Die Herausgabe einer ersten Esperanto-Zeitschrift war ein weiterer Meilenstein. Mit der Hinwendung zu anderen Plansprachen, vor allem Ido, verlor der Weltspracheverein zunehmend an Bedeutung. In den 1920er Jahren waren kaum noch Aktivitäten zu verzeichnen.Weiterlesen


Verfassung des Freistaates Bayern (1946)

Ausgefüllter Stimmzettel für den Volksentscheid über die Bayerische Verfassung am 1. Dezember 1946. 76% der Wahlberechtigten nahmen an der Abstimmung teil. (Bildarchiv Bayerischer Landtag)
Alexander Wegmaier

Die Verfassung des Freistaates Bayern wurde am 1. Dezember 1946 in einer Volksabstimmung angenommen und trat am 8. Dezember 1946 in Kraft. Mit ihr wurde die demokratische Neuordnung und staatliche Neukonstitution Bayerns nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft vollzogen. Die Erarbeitung der Verfassung war, aufbauend auf einem Entwurf Wilhelm Hoegners (SPD, 1887–1980, Ministerpräsident 1945–1946, 1954–1957), im Wesentlichen ein Konsenswerk der beiden großen Parteien, der Christlich-Sozialen Union (CSU) und der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD). Weiterlesen



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