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== [[Focus]] ==
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== [[Bistumsorganisation]] ==
[[Datei:Focus Erstausgabe.jpg|left|250x250px|link=Focus|Titelseite der Erstausgabe der Zeitschrift "Focus" vom 18. Januar 1993. (Focus)]] [[Autor:Hoser,_Paul|Paul Hoser]]
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[[Datei:Karte Bistuemer 1841.jpg|left|250x250px|link=Bistumsorganisation|Karte der kirchlichen Eintheilung des Königreichs Bayern von Johann Georg Mayr, München 1841. (Bayerische Staatsbibliothek, Mapp. XI,605 k, Einfärbung und neue Legende: Sonja Schweiger)]]
Der Focus (Eigenschreibweise: FOCUS) ist ein Nachrichtenmagazin, das erstmals am 13. Januar 1993 erschien. Vorbild und Konkurrent war das Magazin Der Spiegel (Eigenschreibweise: DER SPIEGEL), das bis dahin einzige Magazin in dieser Sparte. Gründer des Focus waren Hubert Burda (geb. 1940), Leiter des Burda-Konzerns, und der Journalist Helmut Markwort (geb. 1936). Der Focus konnte sich seither auf dem Markt behaupten. Die Redaktion hatte bis zu ihrem Umzug 2017 nach Berlin ihren Sitz in München. [[Focus|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
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[[Autor:Weiß,_Wolfgang|Wolfgang Weiß]] <br> Die mittelalterlichen Anfänge bischöflich verfasster Kirchen mit Einflusszonen reichen für einige Gebiete des heutigen Bayern in das 7. Jahrhundert zurück (Bistümer Mainz, Konstanz, vielleicht Augsburg). 739 wurden die (alt-)bayerischen Diözesen (Freising, Regensburg, Passau, Salzburg) kanonisch errichtet. 741/742 entstand das Bistum Würzburg, wenig später das Bistum Eichstätt. 780/82 erließ Karl der Große (reg. 768-814, Kaiser ab 800) für das östliche Frankenreich eine Metropolitanverfassung. Dem hierbei gegründeten Erzbistum Mainz waren spätestens im frühen 9. Jahrhundert auch die Bistümer Würzburg, Eichstätt und Augsburg zugeordnet. [[Bistumsorganisation|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
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== [[Salinenkonvention 1829 und 1957]] ==
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[[Datei:Salinienkonvention 1829.jpg|left|250x250px|link=Salinenkonvention 1829 und 1957|Titelblatt der Konvention zwischen Bayern und Österreich über die beiderseitigen Salinenverhältnisse vom 18. März 1829. (Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Bayern Urkunden 3582)]]
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[[Autor:Wegmaier,_Alexander|Alexander Wegmaier]] <br> Die Salinenkonvention ist eine 1829 abgeschlossene und 1957 novellierte Vereinbarung zwischen dem Freistaat Bayern und der Republik Österreich, die im Wesentlichen Bayern das Eigentumsrecht an den Pinzgauer Saalforsten und Österreich das Salzabbaurecht auf der bayerischen Seite des Dürrnbergs einräumt. Die bayerische Staatsregierung nutzte die Novellierung der Konvention 1957 offensiv und gegen den Widerstand des Bundes zur Demonstration des bayerischen Staatlichkeitsanspruchs auf dem Feld der Außenbeziehungen. [[Salinenkonvention 1829 und 1957|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
 
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== [[Brauereien (19. Jahrhundert)]] ==
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== [[Simplicissimus]] ==
[[Datei:Joseph Pschorr.jpg|left|250x250px|link=Brauereien (19. Jahrhundert)|Joseph Pschorr (1770-1841), um 1840. (Haus der Bayerischen Geschichte, bieba-004 / Philipp Mansmann; Objektinhaber: Paulaner-Brauerei, München)]]  
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[[Datei:Albert Langen.jpg|left|250x250px|link=Simplicissimus|Der Münchner Verleger Albert Langen (1869-1909) im Garten, Gemälde von Thomas Theodor Heine (1867-1948) 1905. Heine stellt Langen eine rote Bulldogge zur Seite, die das prägende Symbol des Simplicissimus war. (Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau lizenziert durch CC BY-SA 4.0)]]
[[Autor:Nadler,_Michael|Michael Nadler]] <br>  
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[[Autor:Strobl,_Andreas|Andreas Strobl]] <br> Der Simplicissimus war eine von Albert Langen (1869–1909) 1896 in München gegründete literarische, illustrierte Satirezeitschrift. Obwohl die Redaktion durchgehend in München residierte, wurde als Verlagsort der Sitz der jeweiligen Druckerei angegeben. Die ersten Jahrgänge erschienen in Leipzig (Sachsen), weswegen 1898 auch ein sächsischer Staatsanwalt gegen die Zeitschrift vorgehen konnte. Aus dieser Erfahrung heraus wurde eine neue Druckerei gesucht und 1899 (ab Heft 24 des vierten Jahrgangs) in Stuttgart (Baden-Württemberg) gefunden. Die Zeitschrift erschien bis zu ihrer Einstellung dort. [[Simplicissimus|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
Die Brauereien, die im heutigen Bayern um 1800 bestanden, waren aus der Brautätigkeit von Kirche, Adel und Bürgertum seit dem Mittelalter hervorgegangen. Säkularisation und Mediatisierung (1802-1806) wälzten diese Besitzstruktur erheblich um. Liberale Reformen in Bayern seit Beginn des 19. Jahrhunderts begünstigten allmählich Investitionen und Innovationen im Brauwesen. Bahnbrechende technische Neuerungen waren entscheidend dafür, dass das bayerische Bier deutschland- und dann weltweit beliebt wurde. [[Brauereien (19. Jahrhundert)|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
 
 
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== [[Universität Dillingen (1551-1803)]] ==
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== [[Reichsparteitagsgelände, Nürnberg]] ==
[[Datei:Wappen Dillingen 1580.jpg|left|250x250px|link=Universität Dillingen (1551-1803)|Das Wappen der Universität Dillingen, 1580. Abbildung aus: Wilhelm Weiß, Chronik von Dillingen im Regierungsbezirke Schwaben und Neuburg des Königreichs Bayern, Band 1, Dillingen 1861, 133. ([http://opacplus.bsb-muenchen.de/title/BV010538004/ft/bsb10380625?page=141 Bayerische Staatsbibliothek,  Bavar. 2866 m-1])]]
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[[Datei:Zeppelintribuene Reichsparteitagsgelaende.jpg|left|250x250px|link=Reichsparteitagsgelände, Nürnberg|Farbfoto der Zeppelintribüne mit Zuschauern zu Beginn einer Veranstaltung beim Reichsparteitag 1938. In der Mitte vorne die mit Hakenkreuzfahne geschmückte Rednerkanzel, oben die goldene Hakenkreuzskulptur des Münchener Künstlers Kurt Schmid-Ehmen. (unbekannter Fotograf, Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände D-0314-01)]]
[[Autor:Söhner,_Felicitas|Felicitas Söhner]] <br> Die 1551 gegründete Universität Dillingen gilt als erste bestandsfähige Universitätsstiftung eines geistlichen Fürsten im deutschen Raum. Ab 1563 bis zur Aufhebung des Jesuitenordens 1773 erlangte sie weitreichende Bedeutung als erste voll ausgeprägte Jesuiten-Universität im Römisch-Deutschen Reich. Ihre Hauptaufgabe war die Ausbildung des klerikalen Nachwuchses und des katholischen Adels. Dadurch entwickelte sich die Universitätsstadt Dillingen im konfessionellen Zeitalter zu einem intellektuellen Zentrum der katholischen Reform. Eine weitere Blütezeit erlebte die Universität nach ihrer Reorganisation durch die Augsburger Fürstbischöfe im 18. Jahrhundert. Mit der Säkularisation 1803 wurde die Universität durch den Kurfürsten von Bayern aufgehoben. [[Universität Dillingen (1551-1803)|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
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[[Autor:Schmidt,_Alexander|Alexander Schmidt]] <br> Das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg diente als architektonischer Rahmen für die Reichsparteitage der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP). Während die Luitpoldarena, das Zeppelinfeld mitsamt Zeppelintribüne sowie die Große Straße bis 1939 fertiggestellt wurden, blieb der Großteil der beabsichtigten Baumaßnahmen unvollendet. Während des Zweiten Weltkriegs befanden sich auf dem Gelände Zwangsarbeiter- und Kriegsgefangenenlager sowie ein Sammellager für Judendeportationen. Nach 1945 wurde es zunächst von der US-Armee, dann von der Stadt Nürnberg für verschiedene Zwecke weitergenutzt. Seit 2001 setzt sich das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände mit der Geschichte des Ortes und der NS-Zeit auseinander. [[Reichsparteitagsgelände, Nürnberg|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
 
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== [[Rothenburger Meistertrunk]] ==
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[[Datei:Darsteller aus Der Meistertrunk.jpg|left|250x250px|link=Rothenburger Meistertrunk|Der Bürgermeister, die Ratsherren und der Superintendent bei der Aufführung des Meistertrunks 1881. Abb. aus: Theodor Bischoff, Tilly: Ein Zeitbild, Rothenburg o.T. 1881. (Bayerische Staatsbibliothek, 2289 g-1/4)]]
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[[Autor:Huggenberger,_Florian|Florian Huggenberger]] <br> Das historische Festspiel "Der Meistertrunk" wird seit 1881 abgesehen von krisenbedingten Unterbrechungen jährlich von Laiendarstellern in Rothenburg o. d. T. (Lkr. Ansbach) aufgeführt. Das Volksschauspiel zeigt die sagenhafte Rettung der Stadt nach der Eroberung durch kaiserliche Truppen im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648). Im Zentrum steht das Angebot der Sieger, die Stadt zu verschonen, falls einer unter den Rothenburger Räten einen großen Humpen Wein in einem Zug leeren könne. Begleitet von einem ständig wachsenden Rahmenprogramm hat das Festspiel die Entwicklung Rothenburgs als Fremdenverkehrsort mitbefördert. [[Rothenburger Meistertrunk|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
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== [[Internationale Jugendbibliothek]] ==
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[[Datei:Jella Lepman.jpg|left|250x250px|link=Internationale Jugendbibliothek|Jella Lepman (1891-1970) auf der Tagung Internationale Jugendbibliothek vom 16. bis 18. November 1951 in München. Fotografie von Felicitas Timpe, 1951. (Bayerische Staatsbibliothek, Bildarchiv timp-009758)]] [[Autor:Diem,_Veronika|Veronika Diem]]
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Am 15. Dezember 1948 gründete sich auf Betreiben von Jella Lepman (1891–1970) die Internationale Jugendbibliothek (IJB). Sie entstand aus einer im Sommer 1946 in München gezeigten internationalen Jugendbuchausstellung, die Lepman als Mitarbeiterin der US-Militärregierung organisiert hatte. Die Bibliothek verfolgte das Ziel, die während der NS-Herrschaft indoktrinierte Jugend über einen freien Zugang zur Literatur für die Welt zu interessieren. Neben der Bereitstellung von Literatur und Lesemöglichkeiten für die Jugend, organisiert die IJB bis heute Lesungen, Ausstellungen und Diskussionsrunden. Sie entwickelte sich zu einer der bedeutendsten Einrichtungen für Jugendliteratur weltweit. [[Internationale Jugendbibliothek|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
 
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== [[Würzburg, Festung Marienberg]]==
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== [[Hauptausschuss der Flüchtlinge und Ausgewiesenen in Bayern]] ==
[[Datei:Festungsansicht Kiliansmarter.jpg|left|250x250px|link=Würzburg, Festung Marienberg|Sehr genaue Ansicht der Festung Marienberg von ca. 1490. Ausschnitt eines Flügelaltar, der das Martyrium Kilians zeigt (Kiliansmarter), wohl aus dem Neumünster, Würzburg. (Martin von Wagner Museum der Universität Würzburg © Birgit Wörz)]]
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[[Datei:Hans_Schuetz.jpg|left|250x250px|link=Hauptausschuss der Flüchtlinge und Ausgewiesenen in Bayern|Der aus Nordböhmen stammende Hans Schütz (CSU, 1901–1982, MdB 1949-1963) wurde 1946 zum Vorsitzenden des neu gegründeten Hauptausschusses der Flüchtlinge und Ausgewiesenen gewählt. Schütz war 1946 Mitbegründer der Ackermann-Gemeinde. Bei dem Bild handelt es sich um ein Wahlplakat. (Archiv für Christlich-Soziale Politik, Pl 1110)]] [[Autor:Demattio,_Helmut|Helmut Demattio]]
[[Autor:Leo,_Christian|Christian Leo]] <br> Der Marienberg ist seit der Vor- und Frühgeschichte einer der bedeutendsten Zentralorte Ostfrankens. Vor allem als Residenz der Würzburger Fürstbischöfe von 1229 bis 1720 war er zu deren Blütezeiten reichsweit bewundert und geschätzt. Als Landesfestung konnte er sich bis zur Entfestigung 1867 kontinuierlich an aktuelle militärische Erfordernisse anpassen. Da fast jeder Herrscher einen baulichen Beitrag leistete, ist die Siedlungs- und Befestigungsgeschichte äußerst vielschichtig und reflektiert exemplarisch nahezu alle innovativen militärtechnischen und architektonischen Entwicklungen Europas. Trotz enormer Verluste an historischer Bausubstanz im 19. und 20. Jh. stellt dieses Wahrzeichen der Region ein eminent wichtiges Baudenkmal dar. [[Würzburg, Festung Marienberg|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
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Am 11. Juli 1946 gründete die Staatsregierung auf Weisung der US-amerikanischen Militärregierung den Hauptausschuss der Flüchtlinge und Ausgewiesenen in Bayern. Neben den vor den sowjetischen Truppen Geflohenen mussten die rund 2 Mio. aus dem Sudetenland und den deutschen Ostgebieten nach Bayern gelangten Vertriebenen versorgt werden. 1946 wurden nach den Vereinbarungen der Potsdamer Konferenz vor allem Sudetendeutsche mit der Bahn in die US-amerikanische Besatzungszone transportiert. [[Hauptausschuss der Flüchtlinge und Ausgewiesenen in Bayern|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
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== [[Kabinett Siebert (1933-1942)]] ==
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== [[Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)]] ==
[[Datei:artikel_44985_bilder_value_7_gauleiter3.jpg|left|250x250px|link=[Innenminister Adolf Wagner (1890-1944). ([https://bildarchiv.bsb-muenchen.de/search?id=hoff-3928 Bayerische Staatsbibliothek, Bildarchiv hoff-3928])]]
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[[Datei:Herbert Gruhl.jpg|left|250x250px|link=Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)|Herbert Gruhl (CDU/ÖDP, 1921-1993), Mitbegründer und erster Vorsitzender der 1982 gegründeten ÖDP. (Interfoto, Mediennummer: 00406508)]] [[Autor:Kranenpohl,_Uwe|Uwe Kranenpohl]]
[[Autor:Rittenauer,_Daniel|Daniel Rittenauer]] <br> Am 9. März 1933 wurde die bayerische Regierung unter Ministerpräsident Heinrich Held (BVP, 1868-1938, Ministerpräsident 1924-1933) entmachtet. Als Reichskommissar übernahm Franz Ritter von Epp (NSDAP, 1868-1947, Reichsstatthalter 1933-1945) die Regierungsgewalt. In seiner Funktion als Reichsstatthalter ernannte Epp am 12. April 1933 Ludwig Siebert (NSDAP, 1874-1942, Ministerpräsident 1933-1942) zum Ministerpräsidenten. Sieberts Regierungszeit war geprägt von der Zerschlagung des Föderalismus und der Degradierung der Länder zu Verwaltungsgliederungen des Reichs. Siebert blieb bis zu seinem Tod 1942 an der Spitze der Landesregierung. Ihm folgte der bisherige Gauleiter von Westfalen-Süd Paul Giesler (NSDAP, 1895-1945, Ministerpräsident 1942-1945) nach, der das Amt bis Kriegsende inne hatte.   [[Kabinett Siebert (1933-1942)|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
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Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP, 1997 bis 2010: ödp) ist eine deutschlandweit tätige bürgerliche Ökologiepartei, die ihren deutlichen Schwerpunkt in Bayern hat. Ihr Aufstieg ist eng verbunden mit ihrem Gründungsvater, dem Politiker und Umweltschützer Herbert Gruhl (CDU, 1921-1993, MdB 1969-1980). Ende der 1980er Jahre brach die Partei mit Gruhl. Aufmerksamkeit erregte die ÖDP bundesweit, vor allem aber in Bayern mit ihren Initiativen zur Volksgesetzgebung. [[Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
 
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== [[Obersalzberg]] ==
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[[Datei:Berghof 1936.jpg|left|250x250px|Hitlers Bergresidenz am Obersalzberg nach dem Ausbau zum "Berghof", im Hintergrund der Hohe Göll. Das alte Haus Wachenfeld ist in den Neubau integriert und duckt sich rechts vom Giebel unter die verlängerte Dachseite. Fotografie von Heinrich Hoffmann, 1936. ([https://bildarchiv.bsb-muenchen.de/metaopac/search?View=bildarchiv&id=hoff-13444&View=bildarchiv Bayerische Staatsbibliothek, Bildarchiv hoff-13444])]]  
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[[Datei:Focus Erstausgabe.jpg|left|250x250px|link=Focus|Titelseite der Erstausgabe der Zeitschrift "Focus" vom 18. Januar 1993. (Focus)]] [[Autor:Hoser,_Paul|Paul Hoser]]
[[Autor:Keller,_Sven|Sven Keller]]
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Der Focus (Eigenschreibweise: FOCUS) ist ein Nachrichtenmagazin, das erstmals am 13. Januar 1993 erschien. Vorbild und Konkurrent war das Magazin Der Spiegel (Eigenschreibweise: DER SPIEGEL), das bis dahin einzige Magazin in dieser Sparte. Gründer des Focus waren Hubert Burda (geb. 1940), Leiter des Burda-Konzerns, und der Journalist Helmut Markwort (geb. 1936). Der Focus konnte sich seither auf dem Markt behaupten. Die Redaktion hatte bis zu ihrem Umzug 2017 nach Berlin ihren Sitz in München. [[Focus|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
<br> Der in den Berchtesgadener Alpen gelegene Obersalzberg wurde im 19. Jahrhundert zu einem gefragten Fremdenverkehrsziel. Auch Adolf Hitler (1889-1945) hielt sich dort seit 1923 regelmäßig auf. Ab 1928 mietete er das "Haus Wachenfeld", das er nach der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 erwarb. Der Obersalzberg wurde zu einem regelrechten Wallfahrtsort für Hitler-Anhänger. Die Propaganda nutzte die umliegende Berglandschaft als Kulisse für den Führerkult. Seit 1935 wurden Haus Wachenfeld und der Obersalzberg als Nebenregierungssitz ausgebaut. 1945 wurden weite Teile des Areals bei einem Luftangriff zerstört. Die Ruinen zogen in der Nachkriegszeit zahlreiche Neugierige und NS-Nostalgiker an, weshalb die US-Besatzungsmacht sie 1952 sprengen und das Gelände aufforsten ließ. Seit 1999 setzt sich auf dem Areal der Lern- und Erinnerungsort "Dokumentation Obersalzberg" mit der Geschichte des Ortes auseinander. [[Obersalzberg|Weiterlesen <i class="fi-play"></i>]]
 
 
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Aktuelle Version vom 23. Oktober 2020, 10:03 Uhr


Bistumsorganisation

Karte der kirchlichen Eintheilung des Königreichs Bayern von Johann Georg Mayr, München 1841. (Bayerische Staatsbibliothek, Mapp. XI,605 k, Einfärbung und neue Legende: Sonja Schweiger)

Wolfgang Weiß
Die mittelalterlichen Anfänge bischöflich verfasster Kirchen mit Einflusszonen reichen für einige Gebiete des heutigen Bayern in das 7. Jahrhundert zurück (Bistümer Mainz, Konstanz, vielleicht Augsburg). 739 wurden die (alt-)bayerischen Diözesen (Freising, Regensburg, Passau, Salzburg) kanonisch errichtet. 741/742 entstand das Bistum Würzburg, wenig später das Bistum Eichstätt. 780/82 erließ Karl der Große (reg. 768-814, Kaiser ab 800) für das östliche Frankenreich eine Metropolitanverfassung. Dem hierbei gegründeten Erzbistum Mainz waren spätestens im frühen 9. Jahrhundert auch die Bistümer Würzburg, Eichstätt und Augsburg zugeordnet. Weiterlesen

Salinenkonvention 1829 und 1957

Titelblatt der Konvention zwischen Bayern und Österreich über die beiderseitigen Salinenverhältnisse vom 18. März 1829. (Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Bayern Urkunden 3582)

Alexander Wegmaier
Die Salinenkonvention ist eine 1829 abgeschlossene und 1957 novellierte Vereinbarung zwischen dem Freistaat Bayern und der Republik Österreich, die im Wesentlichen Bayern das Eigentumsrecht an den Pinzgauer Saalforsten und Österreich das Salzabbaurecht auf der bayerischen Seite des Dürrnbergs einräumt. Die bayerische Staatsregierung nutzte die Novellierung der Konvention 1957 offensiv und gegen den Widerstand des Bundes zur Demonstration des bayerischen Staatlichkeitsanspruchs auf dem Feld der Außenbeziehungen. Weiterlesen

Simplicissimus

Der Münchner Verleger Albert Langen (1869-1909) im Garten, Gemälde von Thomas Theodor Heine (1867-1948) 1905. Heine stellt Langen eine rote Bulldogge zur Seite, die das prägende Symbol des Simplicissimus war. (Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau lizenziert durch CC BY-SA 4.0)

Andreas Strobl
Der Simplicissimus war eine von Albert Langen (1869–1909) 1896 in München gegründete literarische, illustrierte Satirezeitschrift. Obwohl die Redaktion durchgehend in München residierte, wurde als Verlagsort der Sitz der jeweiligen Druckerei angegeben. Die ersten Jahrgänge erschienen in Leipzig (Sachsen), weswegen 1898 auch ein sächsischer Staatsanwalt gegen die Zeitschrift vorgehen konnte. Aus dieser Erfahrung heraus wurde eine neue Druckerei gesucht und 1899 (ab Heft 24 des vierten Jahrgangs) in Stuttgart (Baden-Württemberg) gefunden. Die Zeitschrift erschien bis zu ihrer Einstellung dort. Weiterlesen


Reichsparteitagsgelände, Nürnberg

Farbfoto der Zeppelintribüne mit Zuschauern zu Beginn einer Veranstaltung beim Reichsparteitag 1938. In der Mitte vorne die mit Hakenkreuzfahne geschmückte Rednerkanzel, oben die goldene Hakenkreuzskulptur des Münchener Künstlers Kurt Schmid-Ehmen. (unbekannter Fotograf, Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände D-0314-01)

Alexander Schmidt
Das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg diente als architektonischer Rahmen für die Reichsparteitage der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP). Während die Luitpoldarena, das Zeppelinfeld mitsamt Zeppelintribüne sowie die Große Straße bis 1939 fertiggestellt wurden, blieb der Großteil der beabsichtigten Baumaßnahmen unvollendet. Während des Zweiten Weltkriegs befanden sich auf dem Gelände Zwangsarbeiter- und Kriegsgefangenenlager sowie ein Sammellager für Judendeportationen. Nach 1945 wurde es zunächst von der US-Armee, dann von der Stadt Nürnberg für verschiedene Zwecke weitergenutzt. Seit 2001 setzt sich das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände mit der Geschichte des Ortes und der NS-Zeit auseinander. Weiterlesen


Internationale Jugendbibliothek

Jella Lepman (1891-1970) auf der Tagung Internationale Jugendbibliothek vom 16. bis 18. November 1951 in München. Fotografie von Felicitas Timpe, 1951. (Bayerische Staatsbibliothek, Bildarchiv timp-009758)
Veronika Diem

Am 15. Dezember 1948 gründete sich auf Betreiben von Jella Lepman (1891–1970) die Internationale Jugendbibliothek (IJB). Sie entstand aus einer im Sommer 1946 in München gezeigten internationalen Jugendbuchausstellung, die Lepman als Mitarbeiterin der US-Militärregierung organisiert hatte. Die Bibliothek verfolgte das Ziel, die während der NS-Herrschaft indoktrinierte Jugend über einen freien Zugang zur Literatur für die Welt zu interessieren. Neben der Bereitstellung von Literatur und Lesemöglichkeiten für die Jugend, organisiert die IJB bis heute Lesungen, Ausstellungen und Diskussionsrunden. Sie entwickelte sich zu einer der bedeutendsten Einrichtungen für Jugendliteratur weltweit. Weiterlesen

Hauptausschuss der Flüchtlinge und Ausgewiesenen in Bayern

Der aus Nordböhmen stammende Hans Schütz (CSU, 1901–1982, MdB 1949-1963) wurde 1946 zum Vorsitzenden des neu gegründeten Hauptausschusses der Flüchtlinge und Ausgewiesenen gewählt. Schütz war 1946 Mitbegründer der Ackermann-Gemeinde. Bei dem Bild handelt es sich um ein Wahlplakat. (Archiv für Christlich-Soziale Politik, Pl 1110)
Helmut Demattio

Am 11. Juli 1946 gründete die Staatsregierung auf Weisung der US-amerikanischen Militärregierung den Hauptausschuss der Flüchtlinge und Ausgewiesenen in Bayern. Neben den vor den sowjetischen Truppen Geflohenen mussten die rund 2 Mio. aus dem Sudetenland und den deutschen Ostgebieten nach Bayern gelangten Vertriebenen versorgt werden. 1946 wurden nach den Vereinbarungen der Potsdamer Konferenz vor allem Sudetendeutsche mit der Bahn in die US-amerikanische Besatzungszone transportiert. Weiterlesen

Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)

Herbert Gruhl (CDU/ÖDP, 1921-1993), Mitbegründer und erster Vorsitzender der 1982 gegründeten ÖDP. (Interfoto, Mediennummer: 00406508)
Uwe Kranenpohl

Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP, 1997 bis 2010: ödp) ist eine deutschlandweit tätige bürgerliche Ökologiepartei, die ihren deutlichen Schwerpunkt in Bayern hat. Ihr Aufstieg ist eng verbunden mit ihrem Gründungsvater, dem Politiker und Umweltschützer Herbert Gruhl (CDU, 1921-1993, MdB 1969-1980). Ende der 1980er Jahre brach die Partei mit Gruhl. Aufmerksamkeit erregte die ÖDP bundesweit, vor allem aber in Bayern mit ihren Initiativen zur Volksgesetzgebung. Weiterlesen

Focus

Titelseite der Erstausgabe der Zeitschrift "Focus" vom 18. Januar 1993. (Focus)
Paul Hoser

Der Focus (Eigenschreibweise: FOCUS) ist ein Nachrichtenmagazin, das erstmals am 13. Januar 1993 erschien. Vorbild und Konkurrent war das Magazin Der Spiegel (Eigenschreibweise: DER SPIEGEL), das bis dahin einzige Magazin in dieser Sparte. Gründer des Focus waren Hubert Burda (geb. 1940), Leiter des Burda-Konzerns, und der Journalist Helmut Markwort (geb. 1936). Der Focus konnte sich seither auf dem Markt behaupten. Die Redaktion hatte bis zu ihrem Umzug 2017 nach Berlin ihren Sitz in München. Weiterlesen



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© Historisches Lexikon Bayerns 2005 - 2020. Die Rechte an den Texten und Bildern dieses digitalen Angebots liegen, soweit nicht anders angegeben, bei der Bayerischen Staatsbibliothek. Die Rechte an den anderweitig gekennzeichneten Texten und Bildern liegen bei den genannten Institutionen oder Personen. Weitere Informationen, u. a. zur Zitierweise, Weiterverlinkung oder Verwendung von Inhalten finden Sie unter www.historisches-lexikon-bayerns.de.