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Nordbayerischer Kurier

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Das Titelblatt der ersten Ausgabe des Nordbayerischen Kuriers vom 2. Januar 1968. (Nordbayerischer Kurier)

von Paul Hoser

Die Tageszeitung Nordbayerischer Kurier entstand 1968 durch Fusion der Fränkischen Presse und des Bayreuther Tagblatts. Ihre Eigentümer, die "Druckhaus Bayreuth Verlagsgesellschaft mbH vorm. Julius Steeger & Co. GmbH" und "Druckerei und Verlagsgesellschaft Bayreuther Tagblatt" blieben weiterhin eigenständig. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich auf die Stadt und den Landkreis Bayreuth sowie die Landkreise Kronach, Kulmbach, Amberg Sulzbach, Neustadt an der Waldnaab und Tirschenreuth. Nach einer wirtschaftlichen Krise 2008 übernahm 2016 die Frankenpost in Hof 65 % der Anteile am Nordbayerischen Kurier. Sie gehört ihrerseits zum Komplex fränkischer Zeitungen, die von der Südwestdeutschen Medienholding (SWMH) kontrolliert werden.

Vorgeschichte: Fränkische Presse und Bayreuther Tagblatt

Artikel über die Vereinigung der Zeitungen "Fränkische Presse" und "Bayreuther Tagblatt" zum Nordbayerischen Kurier aus der Erstausgabe vom 2. Januar 1968, 2. (Nordbayerischer Kurier)

Der Nordbayerische Kurier entstand am 2. Januar 1968 aus der Fusion der beiden Zeitungen Fränkische Presse, herausgegeben vom "Druckhaus Bayreuth Verlagsgesellschaft mbH vorm. Julius Steeger & Co. GmbH", und Bayreuther Tagblatt, herausgegeben von der "Druckerei und Verlagsgesellschaft Bayreuther Tagblatt". Beide Zeitungen haben unterschiedlich lange Traditionen.

Mitte November 1945 beauftragte die amerikanische Militärregierung in Bayern den früheren Landtagsabgeordneten Julius Steeger (SPD, 1881-1954, MdL 1919-1932) mit der Aufgabe, in seiner Heimatstadt Bayreuth eine neue Zeitung zu gründen. Steeger war dort 1908 bis 1933 Geschäftsführer der Druckerei der Fränkischen Volkstribüne gewesen. Er erhielt die Lizenz für die Fränkische Presse, deren erste Nummer am 18. Dezember 1945 erschien. Die Zeitung wurde zunächst im Auftrag bei der Druckerei der Frankenpost in Hof hergestellt, da durch die Kriegszerstörungen in Bayreuth kein geeignetes Gebäude vorhanden war. Mithilfe der Militärregierung kam der Verlag dann zu einer eigenen Druckerei, die am 2. April 1946 ihren Betrieb aufnahm. Sie lag zuerst am Schloßberglein und erwies sich bald als unzulänglich. 1949 erwarb der Verlag ein Grundstück auf dem Gelände der ehemaligen Mainkaserne. In der neuen Druckerei wurde ab 16. Dezember 1950 produziert. Das Verbreitungsgebiet der Fränkischen Presse waren die damaligen Stadt- und Landkreise Bayreuth und Kulmbach sowie die Kreise Pegnitz, Kemnath-Neustadt und Eschenbach.

Steeger war Direktor des Verlags "Julius Steeger & Co". Neben ihm wurde Walter Fischer (SPD, 1905–1982) am 1. Oktober 1946 Mitlizenzträger und Mitinhaber. Außerdem hatte dieser bereits seit Mitte Mai den Posten des Chefredakteurs inne, den er bis zu seinem Tod behielt. Der aus Sachsen stammende Fischer war 1922 der SPD beigetreten und Volontär des Sächsischen Volksblatts in Zwickau (Sachsen) gewesen. 1946 war er aus der Emigration in England in die deutsche Heimat zurückgekehrt. Von den 48 Personen, die bis 1948 in Bayern eine Zeitungslizenz erhalten hatten, handelte es sich bei der überwiegenden Mehrheit um Gegner und Verfolgte des Nationalsozialismus. Nur fünf waren, wie Fischer, in der Emigration gewesen.

Das Bayreuther Tagblatt existierte bereits seit 1. Oktober 1856. Die Zeitung gab ihre Richtung mit "national" an. Inhaber war seit 1932 Fritz Gießel. Nach dessen Tod 1936 kaufte sie Albert Ellwanger sen. (1881-1964), der sie 1938 mit seiner Oberfränkischen Zeitung zusammenlegte. Das Bayreuther Tagblatt wurde am 30. Juni 1942 eingestellt. An seiner Stelle erhielten die Leser aus dem NSDAP-eigenen Gauverlag Bayerische Ostmark den Bayreuther Kurier. Als offizielle Begründung diente die durch den Krieg gebotene Rationalisierung. Nur der Druckereibetrieb der Zeitung bestand weiter.

Albert Ellwanger sen., der die Wochenzeitschrift "Der Kampf" des Gauleiters der Bayerischen Ostmark, Hans Schemm (NSDAP, 1891–1935, Kultusminister 1933-1935), gedruckt hatte, war nach Kriegsende für eine Lizenz nicht in Frage gekommen. Erst nachdem 1949 der Lizenzzwang wegfiel, konnte er das "Bayreuther Tagblatt" wieder herausbringen.

Die Auflage der zur SPD hin tendierenden bisherigen Monopolzeitung sank danach ständig, ohne dass jedoch die der konservativeren Rivalin erheblich zugenommen hätte.

Verkaufsauflage, 4. Quartal
Jahr Bayreuther

Tagblatt

Fränkische

Presse

1954 10.838 32.647
1964 11.198 23.300

Trotz Kaufangeboten diverser Großverlage hielten beide Zeitungsverlage an ihrer Unabhängigkeit fest. Julius Steegers Sohn August verkaufte seine Anteile 1964 an den Coburger Verleger Willi Kurtz (1892–1974), den früheren Verlagsleiter des Coburger Tagblatts, der im besetzten Norwegen im Auftrag des Parteiverlags der NSDAP (Franz Eher Nachf. Verlag) die Deutsche Zeitung in Norwegen gegründet hatte. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er u. a. Verlagsdirektor und Mitherausgeber der Neuen Presse in Coburg. Die anderen Mitinhaber der von Steeger vertretenen Anteile taten es ihm ein Jahr später gleich. Kurtz agierte als Treuhänder für die SPD.

Zusammenlegung der Fränkischen Presse und des Bayreuther Tagblatts

Da die Verleger beider Zeitungen den Konkurrenzkampf als schädlich empfanden, verhandelten sie ab 1966 über eine Fusion. Sie kam zwei Jahre später zustande. Die Firmen "Bayreuther Tagblatt, Lorenz Ellwanger, Druckerei und Verlagsgesellschaft" und "Fränkische Presse Druckerei und Verlag Julius Steeger & Co GmbH" bildeten gemeinsam die "Nordbayerischer Kurier GmbH & Co, Zeitungsverlag KG", deren Kommanditisten sie mit 37,5 % bzw. 62,5% waren. Das Gesellschaftskapital betrug 50.000 DM. Das Verbreitungsgebiet des Bayreuther Tagblatts hatte sich mehr auf die Stadt erstreckt, das der Fränkischen Presse auf das Umland.

Fischers Anteil ging nach seinem Tod an seinen Sohn Dr. Laurent Fischer (geb. 1948) über. Verlagsleiter waren Albert Ellwanger jun., der auch als Mitherausgeber fungierte, und Josef Wolter. Chefredakteure waren Walter Fischer und der frühere Redaktionsleiter der Süddeutschen Zeitung (SZ) für die Berichterstattung aus der bayerischen Provinz, Dr. Hans Arbinger (1916–1987). Arbinger war seit 1960 Chefredakteur des Zeitungsrings Oberfranken, der jetzt in "Ring Nordbayerischer Tageszeitungen" umbenannt wurde. Er hatte diese Funktion bis 1980 inne.

Ab 2. Januar 1968 erschien in Bayreuth der Nordbayerische Kurier. Die beiden Druckereien "Druckhaus Bayreuth Verlagsgesellschaft mbH vorm. Julius Steeger & Co. GmbH" und "Druckerei und Verlagsgesellschaft Bayreuther Tagblatt" (Familie Ellwanger) blieben getrennt und bildeten weiter Konkurrenzunternehmen. Beide waren an der Herstellung der Zeitung beteiligt, das Druckhaus Bayreuth übernahm die satztechnische Herstellung der überregionalen Seiten der lokalen Sportseiten und der Anzeigenseiten sowie den Druck der Landausgabe. Die Druckerei Ellwanger fertigte die lokalen Seiten und die Anzeigen für die Nebenausgabe Pegnitz-Auerbach an und besorgte die Klischeeherstellung und den Druck der Stadtausgabe.

Anfang 2016 verkaufte Wolfgang Ellwanger die Anteile der "Druckerei und Verlagsgesellschaft Bayreuther Tagblatt" am Nordbayerischen Kurier an Laurent Fischer und die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH, in der die Zeitungsbeteiligungen der SPD gebündelt sind. Diese hatte bereits lange Zeit über Lydia Allerdt-Kurtz als Treuhänderin auch eine 50 % Beteiligung an der "Druckhaus Bayreuth Verlagsgesellschaft mbH" gehalten, weitere 50 % gehörten Laurent Fischer.

Die Anteile der Druckhaus Bayreuth Verlagsgesellschaft mbH in Höhe von inzwischen 65 % gingen 2016 an die Frankenpost in Hof über. Diese gehört zum Konzern der Südwestdeutschen Medienholding (SWMH) in Stuttgart, die auch die Mehrheitsanteile am Süddeutschen Verlag hält. 35 % verblieben im Besitz von Laurent Fischer.

Auflage und Verbreitungsgebiet

Verkaufsauflage 4. Quartal (seit 2017 mit ePaper)
Jahr Auflage
1968 34.338
1978 37.010
1988 41.560
1998 42.487
2008 37.803
2017 30.906

Nach eigenen Angaben erreichte der Nordbayerische Kurier in seinem Hauptverbreitungsgebiet (Stadt und Landkreis Bayreuth) einen Marktanteil von 67,46 %. In Bayreuth selbst wurde er in 77,92 % aller Haushalte gelesen (1982). Außerhalb des Hauptverbreitungsgebiets erreicht der Nordbayerische Kurier auch die Landkreise Kronach, Kulmbach, Amberg Sulzbach, Neustadt an der Waldnaab und Tirschenreuth. 1984 wurde eine Außenredaktion in Pegnitz mit einem eigenen Lokalteil eingerichtet. Eine Konkurrenzsituation ergibt sich daraus, dass auch die Nürnberger Nachrichten dort eine eigene Außenredaktion haben.

Beschäftigte und Umsatz beim Nordbayerischen Kurier

Beschäftigte
Jahr Anzahl
1971 78
1980 99
1983 103
1987 111
1993 143
1999 165
2003 179
2009 200
2014 204
2016 220
2018 200

Neben den fest Beschäftigten gibt es zahlreiche freie Mitarbeiter (1988: 720).

Umsatz
Jahr Umsatz (in Mio. Euro)
1975 9,2
1980 15,0
1988 27,3
1998 47,0
2003 22,06
2008 22,5
2013 28,3

Wirtschaftliche Krise des Nordbayerischen Kuriers

Bis 2008 geriet der Nordbayerische Kurier in eine Krise. Der allgemeine Anzeigenschwund, an dem die Zeitungen durch die ständig wachsende Werbung im Internet litten, hatte auch die Bayreuther Zeitung erfasst. Parallel dazu verringerte sich die Zahl der Abonnenten. 1998 verkaufte der Kurier am Wochenende bis zu 50.000 Exemplare. 2008 dagegen blieb das Blatt unter der existenzbedrohlichen Verkaufszahl von 40.000 Stück. Der Hauptgrund für die kritische Lage war aber die Quersubventionierung der stark defizitären "Druckhaus Bayreuth Verlagsgesellschaft mbH". 2008 arbeiteten beim Nordbayerischen Kurier nur noch 30 Redaktionsmitglieder, die Volontäre eingerechnet. Die Redaktion war insgesamt so knapp besetzt, dass ihre Mitglieder stark überlastet waren. Sie stimmte mit knapper Mehrheit einem Haustarifvertrag zu, der gegenüber dem Manteltarifvertag erhebliche Lohnabstriche mit sich brachte.

Der Verkauf der Mehrheitsanteile an die Frankenpost zog Rationalisierungen und den Abbau von Arbeitsplätzen nach sich. Für die Gekündigten wurde ein Sozialplan entwickelt. Dennoch brach nach der Bekanntgabe der Übernahme im Dezember 2016 ein elftägiger Streik aus. Nach monatelangen Verhandlungen einigten sich die Geschäftsführung und die Gewerkschaftsvertreter auf einen Sozialtarifvertrag für Gewerkschaftsmitglieder. Obwohl viele Mitarbeiter in andere Konzernbereiche wechseln konnten, schrumpfte die Zahl der Mitarbeiter aufgrund betriebsbedingter Kündigungen.

Der Ring Nordbayerischer Tageszeitungen

Der Verlag des Bayreuther Tagblatts gründete bereits 1952 den Zeitungsring Oberfranken als Mantelredaktion. Sie stellte die politischen und überlokalen Seiten für den Hofer Anzeiger, das Selber Tagblatt, die Bayerische Rundschau (Kulmbach) und die Münchberg/Helmbrechtser Zeitung her. Nach der Entstehung des Nordbayerischen Kuriers wurde das Unternehmen in "Ring Nordbayerischer Tageszeitungen" umbenannt. Mitglieder waren jetzt die Bayerische Rundschau, das Coburger Tageblatt, das Obermain Tagblatt (Lichtenfels), der Sechsämterbote (Wunsiedel), die Sechs-Ämter-Neuesten-Nachrichten (Arzberg, Lkr. Wunsiedel i. Fichtelgebirge) und natürlich der Nordbayerische Kurier selbst. 1988 erreichte der Ring 90.000 Leser. Nach der Wiedervereinigung belieferte er auch kurzzeitig die von dessen Verlag und dem Verlag Uhlemann gegründeten Zeitungen in Sachsen und Thüringen. Der Ring verlor aber mit dem Verkauf der Bayerischen Rundschau und des Coburger Tageblatts an die Oberfränkische Mediengruppe in Bamberg ein Drittel der Auflage. Zuletzt schied 2012 auch noch das Obermain Tagblatt aus, das an die zur Mediengruppe Pressedruck (Augsburger Allgemeine Zeitung) gehörende Mainpost in Würzburg verkauft wurde. Die Redaktion, die den Mantelteil auch für den Kurier erstellte, wurde 2006 um mehr als die Hälfte reduziert. Die Redaktionen des Rings Nordbayerischer Tageszeitungen und des Nordbayerischen Kuriers wurden 2010 zusammengelegt. Seit 2006 besteht mit der Mainpost ein Vertrag, der dem Nordbayerischen Kurier den Zugriff auf deren überregionales Material ermöglicht.

Die Nordbayerische Kurier GmbH & Co, Zeitungsverlag KG besaß 45,45 % am Verlag Ring Nordbayerischer Tageszeitungen.

Beteiligungen des Nordbayerischen Kuriers

Jeweils am Samstag wird zur Abonnentenwerbung der "Blickpunkt am Wochenende" verteilt. Mitte 2007 übernahm der Verlag die "Neue Bayreuther Anzeigenblatt Verlags GmbH", die das Anzeigeblatt Bayreuther/Pegnitzer Anzeiger herstellte. Seit 15. Oktober 2008 erscheint dieses unter dem Namen "Fränkische Zeitung" (FZ). Deren Auflage beträgt fast 100.000.

Medienbeteiligungen des Verlags Nordbayerischer Kurier 2006
Gesellschaft Anteil
Aktuelle Welle Programm- und Werbegesellschaft Bayreuth mbH 100 %
Radio Mainwelle, Bayreuth 43,0 %
Radio Galaxy, Bayreuth 43,0 %
Rundfunkbeteiligungsgesellschaft Bayerischer Tageszeitungen mbH & Co. KG 3,09 %
m.b.t. Mediengesellschaft der Bayerischen Tageszeitungen für Kabelkommunikation mbH & Co. – Programm- und Werbegesellschaft KG 1,71 %
m.b.t. Mediengesellschaft der Bayerischen Tageszeitungen für Kabelkommunikation mbH & Co. – Radio 2000 KG 1,12 %

Chefredaktion

Über die Chefredakteure zwischen 1982 und Anfang 2011 liegen keine Angaben vor. Von März 2011 bis Ende Januar 2016 war Joachim Braun (geb. 1966) Chefredakteur des Nordbayerischen Kuriers und des Rings Nordbayerischer Tageszeitungen (dann Wechsel zur Frankfurter Neuen Presse). Auf ihn folgte kommissarisch bis Sommer 2017 Christina Knorz. Von März bis September 2018 war Torsten Geiling Chefredakteur. Anschließend wurde der stellvertretende Chefredakteur und Chefreporter Otto Lapp übergangsweise Chefredakteur. Seit Januar 2020 ist Marcel Auermann Chefredakteur.

Politik

Die erste Nummer des Nordbayerischen Kuriers enthielt keinerlei Information über die grundlegende Programmatik des Blatts. Untersuchungen über den Inhalt liegen nicht vor. Einige Beispiele aus jüngster Zeit, solange noch eine Verflechtung mit der SPD-Presse vorlag, deuten auf eine besonders kritische Haltung gegenüber CSU-Politikern hin. So lastete die CSU in Bayreuth die verlorene Oberbürgermeisterwahl 2012 vor allem dem damaligen Chefredakteur Joachim Braun an. 2013 wurde publik, dass eine Reihe von Landtagsabgeordneten in unzulässiger Weise nahe Angehörige beschäftigt hatten, wofür öffentliche Gelder verwendet worden waren. Joachim Braun wollte vom Landtag wissen, welche Summe der Landtagsabgeordnete Walter Nadler (CSU, geb. 1946, MdL 1994-2013), der seit 1994 das Direktmandat in Bayreuth hielt, seiner in der Zeit von 2000 bis 2013 als Sekretärin seines Wahlkreisbüros beschäftigten Ehefrau bezahlt hatte.

Besondere Schwerpunkte

Eine Besonderheit im Feuilleton ist die regelmäßige ausführliche Berichterstattung über die Richard-Wagner-Festspiele. Die umfangreiche Vereinsberichterstattung wurde 2011 in eine eigene Beilage "Mein Verein" ausgelagert.

Literatur

  • 50 Jahre Kurier, Jubiläumsbeilage des Nordbayerischen Kuriers vom 30.6./1.7.2018.
  • Frank Böckelmann, Wem gehören die Zeitungen? (AKM-Studien, Bd. 44), Konstanz 2000.
  • Frank Böckelmann, Wirtschaftliche Verflechtungen und Wettbewerb der Medien in Bayern. Dokumentation und Analyse. Eine Studie der Arbeitsgruppe Kommunikationsforschung München (AKM), durchgeführt im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für Neue Medien (BLM), München, Februar 2006 (BLM-Schriftenreihe, Bd. 83), München 2006.
  • Deutsche Presse 1954. Zeitungen und Zeitschriften, Berlin 1954, 8.
  • Andreas Feser, Der Genossen-Konzern. Parteivermögen und Pressebeteiligungen der SPD, München 2002.
  • Laurent Fischer (Hg.), Walter Fischer. Ein Journalist gegen Hitler, Berlin 2005.
  • Handbuch der Deutschen Tagespresse, Berlin 4. Auflage 1932, 28.
  • Handbuch der Deutschen Tagespresse, Berlin 5. Auflage 1934, 21.
  • Handbuch der Deutschen Tagespresse, Leipzig/Frankfurt am Main 6. Auflage 1937, 18.
  • Handbuch der Deutschen Tagespresse, Leipzig 7. Auflage 1944, 12f.
  • Hans Kapfinger, Die neue bayerische Presse, München 1948.
  • Kurt Koszyk, Publizistik und Medien, in: Max Spindler/Alois Schmid (Hg.), Handbuch der bayerischen Geschichte. Band IV/2, München 2. Auflage 2007, 495-535.
  • Patricia Schmidt-Fischbach, Der Nordbayerische Kurier, in: Hans Wagner/Ursula E. Koch/Patricia Schmidt-Fischbach (Hg.), Enzyklopädie der bayerischen Tagespresse, München 1990, 315-325.
  • Rainer Trübsbach, Geschichte der Stadt Bayreuth 1194-1994, Bayreuth 1993.
  • Wegbereiter. Wegbegleiter. 40 Jahre Nachkriegspresse Bayreuth, Beilage des Nordbayerischen Kuriers vom 18.12.1985.

Quelle

Externe Links

Fränkische Presse, Bayreuther Tagblatt

Empfohlene Zitierweise

Paul Hoser, Nordbayerischer Kurier, publiziert am 04.05.2020; in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: <http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Nordbayerischer_Kurier> (07.08.2020)





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