Münchner Glasmalerei (seit 1800)

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von Elgin Vaassen

Mit der 1827 auf Initiative König Ludwigs I. (1786-1868, König 1825-1848) gegründeten königlichen Glasmalereianstalt entwickelte sich München zu einem Zentrum der neuen europäischen Glasmalerei. Diese knüpfte an die Maltechnik des 16. Jahrhunderts mit ihren bunten Auftragsfarben an, später wandte man sich erneut der alten Schwarzlot-/Silbergelbmalerei zu. Fenster in dem zunächst von der Technik der Porzellanmalerei und der Kunstrichtung der Nazarener geprägten Stil entstanden für Münchner Kirchen und finden sich noch in den Domen von Regensburg und Köln. Zur Verbreitung dieses Stils trugen neben den europaweit gelieferten Glasgemälden selbst auch grafische Mittel bei. Im profanen Bereich wurden vermehrt ab 1870 öffentliche Gebäude (in München u. a. das Neue Rathaus, Ludwig-Maximilians-Universität), aber auch Gaststätten, Bankhäuser, Hotels und private Villen mit Farbfenstern passend zum Baustil und -zweck ausgestattet. Nach der Schließung der königlichen Anstalt 1874 beherrschten in München bald die Firmen von Josef Gabriel Mayer (1808-1883) und Franz Xaver Zettler (1841-1916) den Markt, insbesondere auch mit Massenprodukten für Übersee, wofür sie die Fenster stilistisch dem anglo-amerikanischen Geschmack anpassten (Munich Style). Um 1900 erlaubte das Opaleszentglas neue Ausdrucksformen, die zu "freien" Arbeiten ohne Malerei überleiten sollten. Modernisierung im Hinblick auf Stil (zweidimensionale Gestaltung) ging ab etwa 1920 von Berlin aus, nach 1945 von den Rheinlanden, während der katholische Süden vielfach noch länger traditioneller figürlicher Darstellung und Maltechnik anhing. Ab etwa 1955 schuf man Betonglasfenster mit der sog. dalles de verre-Technik; moderne Klebematerialien ermöglichen Glas-Schichtungen, und sog. Floatglas führt mit Senken, Fusing, Drucktechniken und Airbrushmalerei weg von "klassischer" Glasmalerei.

Überlieferung und Neuanfänge

Entgegen der in der Literatur seit etwa 1760 vertretenen Meinung vom allgemeinen Niedergang und Ende der Glasmalerei nach 1600 lebte diese reduziert als Malerei auf Kabinett- und Bierscheiben (kleinformatige, auf Nahsicht berechnete Glasbilder, meist mit Wappendarstellungen) weiter. Durchgängig entstanden Werke in Randberufen: bei Seidenmalern, Kupferstechern, Zinngießern, ferner bei Hohlglas-, Fayence- und Emailmalern. Sie waren es auch, die zunächst die "neue" Glasmalerei gestalteten. Vor allem der Adel erwarb etwa ab Mitte des 18. Jahrhunderts alte Glasmalereien von Händlern, aber auch vom Klerus als Stimmungselemente für seine Bauten. Daraus erwuchs die Notwendigkeit, diese Scheiben zu flicken oder zu ergänzen. Um das Know-how kümmerten sich Glaser, "Chymisten" sowie die genannten Kleinmeister. Die Glasmalerei durchlief – je nach Region mit zeitlichen Verschiebungen – in der gesamten Neuzeit überall in ganz Europa eine ähnliche Entwicklung.

In Bayern begann die Beschäftigung mit Glasmalerei in den ehemaligen Reichsstädten Nürnberg und Augsburg. Kronprinz Ludwig (1786-1868, König 1825-1848) holte 1818 aus Nürnberg den Porzellanmaler Michael Sigmund Frank (1770-1847) nach München. Weil Ludwig beabsichtigte, die Glasmalerei zu fördern, sollte Frank hier seine Kunst ausüben und in der Fraunhofer-Glashütte von Benediktbeuern (Lkr. Bad Tölz-Wolfratshausen) Farbglas herstellen. Der von König Ludwig I. favorisierte Stil, der von der Technik der Porzellanmalerei und der romantisch-religiösen Kunstrichtung der Nazarener geprägt wurde, ließ München zu einem europäischen Zentrum der Glasmalerei werden. Die ab etwa 1850 u. a. von Köln (Nordrhein-Westfalen) aus propagierten neogotischen Fenster (kleinteilige Glaszuschnitte, nur Schwarzlot als Malfarbe) gewannen in München wenig Einfluss, wurden aber für den Export wichtig. Während der enormen Bautätigkeit der Gründerzeit sank das Niveau der Glasmalerei durch zunehmende Massenproduktion überall. Die Kunstgeschichte bewertete Glasfenster des 19. Jahrhunderts seit den 1920er bis in die 1970er Jahre pauschal nur als "Kunstgewerbe". Sowohl Werke als auch Firmenarchive bewahrte man daher nur sporadisch.

Glasmaterial und Malfarben

Um 1800 produzierten die Glashütten in den deutschen Ländern noch das gleiche komplett durchsichtige Glas in nur kleiner Farbskala wie seit der Barockzeit, und zwar auf Grundlage der Schrift "Ars vitraria" des Johann Kunckel (um 1630-1703) von 1679. Die benötigten Auftragsfarben zum Bemalen fertigten sich die Glasmaler zunächst selbst. Die Zutaten, Metalloxide plus Flussmittel, sind die gleichen, die auch Porzellan- und Emailmaler benutz(t)en. Bald schon übernahmen Fabriken die Produktion. Noch lange war es notwendig, eine umfangreiche Farbpalette auf dem verfügbaren Glas einzusetzen, um die Entwürfe der Zeit übertragen zu können. Nur viele Malfarben-Lagen milderten die grellen Glastöne und schufen die geforderte Bildwirkung, die sich nur mit Schwarzlot und Silbergelb nicht verwirklichen ließ.

Es bedurfte langer Versuche, um besseres (Antik-)Glas zu erhalten; besonders sog. rotes Überfangglas bereitete Schwierigkeiten. Ab etwa 1860 importierte man Antikglas und gewalztes (Tisch-) Kathedralglas aus England bzw. Innsbruck (Österreich), nach 1870 wurde beides in Bayern produziert, z. B. in Schliersee (Lkr. Miesbach) und Buchenau (Lkr. Regen).

Die königliche Glasmalereianstalt und ihr Stil

1827 erfolgte die Gründung der königlichen Glasmalereianstalt in München, deren Werke einen völlig neuen Stil zeigten: Führende Nazarener lieferten Entwürfe mit plastisch gemalten Figuren. Die rahmenden Architekturen, die im Aufbau an spätgotische Schnitzaltäre bzw. Fenster des Peter Hemmel (um 1420-1506) erinnern, zeichnete zumeist Max E. Ainmiller (1807-1870). Die vorerst aus der Porzellanmanufaktur stammenden Mitarbeiter übertrugen die Gemälde mit ihren Malfarben und entsprechend ihrer Ausbildung als Feinmaler. Man verwendete möglichst große Farbglas-Stücke und verbarg die statisch notwendige Verbleiung in Schattenfalten und Umrisslinien, um die "Bilder" nicht zu beeinträchtigen.

Ludwig I. stiftete in München Fenster für die Mariahilf- und die Allerheiligenhofkirche, St. Bonifaz und St. Ludwig, ferner für die Dome in Regensburg und Köln. Auf die reiche Ausmalung mancher Bauten nahm man Rücksicht, indem sie statt Farbfenstern sog. Grisaillen erhielten. Neben Kirchenfenstern entstanden in peinture en apprêt-Technik Kopien nach Gemälden berühmter Meister. Erst Ende der 1840er Jahre durfte die Anstalt des Königs fremde Aufträge annehmen. Ihr Stil, verbreitet durch Werke von Edinburgh (Großbritannien) bis Zagreb (Kroatien) und durch Lithographien und Stiche, blieb für Jahrzehnte prägend in ganz Europa. Beispiele hierfür sind: die Wallfahrtskirche Maria Heimsuchung in Klausen a.d. Mosel (Rheinland-Pfalz), Hl. Kreuz in Rottweil (Baden-Württemberg), die Gedächtniskirche der Protestation in Speyer (Rheinland-Pfalz), die Kathedrale Holy Cross in Boston (USA), die Kathedrale St. Joseph in Buffalo (USA) oder auch die katholische Kirche Saint-Étienne in Mulhouse (Frankreich). 1874 wurde dieses Staatsinstitut als zu teuer und auf Drängen privater Konkurrenzfirmen aufgelöst.

Private Werkstätten

Nach 1860 erweiterte sich die Zahl privater Betriebe auch in München enorm. Die Inhaber, viele ehemalige Mitarbeiter der königlichen Anstalt, übernahmen deren Stil: Die oberen Fensterpartien zeigten helle Ornamentbahnen, später Butzen, oder man ordnete Szenen/Figuren in Architekturgehäusen in Stufen übereinander an bis zum Maßwerk.

Quellnymphe, Entwurf: Otto Rückert (1888-1959). Bad Kissingen, Kurhausbad, Zettler 1928. (R. Bappert, Zeuzleben)

Bald erzwang die in ganz Deutschland stark angewachsene Konkurrenz (z. B. Derix in Kevelaer [Nordrhein-Westfalen], Geiges in Freiburg i.Br. [Baden-Württemberg], Hertel & Lersch in Düsseldorf [Nordrhein-Westfalen], das Königliche Glasmalerei-Institut in Berlin-Charlottenburg, Linnemann in Frankfurt a.M. [Hessen], Müller in Quedlinburg [Sachsen-Anhalt], Türcke & Schlein in Zittau [Sachsen]) einfachere, wirtschaftlichere Malweisen, und um Aufträge zu erhalten begann man, Stilformen von der Romanik bis zum Rokoko zu propagieren. Alle großen Werkstätten lieferten ihre Fenster weltweit. Schwerpunkte waren für Münchner Firmen ab 1870 das (dann deutsche) Elsass (Frankreich), England sowie vor allem die USA (bis ca. 1929).

In München beherrschten den Markt bald die Firmen von Josef Gabriel Mayer (1808-1883) und Franz Xaver Zettler (1841-1916). Ihre Mitarbeiter rekrutierten sie aus der Akademie und der Kunstgewerbeschule. Ihre Massenproduktion, vor allem für Übersee, zeigt den "Munich style", besser gesagt: einen zweiten Münchner Stil. Zur Anpassung an anglo-amerikanischen Geschmack holten sie sich Entwerfer aus dem Kreis um den Maler Edward Burne-Jones (1833-1898). Um den "Munich style" zu kopieren, schickten viele deutsche und amerikanische Firmen Personal nach München oder warben es von dort ab.

Tab. 1: Münchner Werkstätten (Auswahl)
Firmenname Gründung Auflösung Arbeitsweisen/Techniken Bemerkung
Josef Peter Bockhorni 1864 1963 alle
Kaspar Böhm 1852 ca. 1870 Glasgemälde (wie GMA)
Georg Boos ca. 1880 ca. 1915 alle
Carl de Bouché 1873 ca. 1930 alle
Christian u. Heinrich Burckhardt 1854 ca. 1910 Glasgemälde (wie GMA), alle
Max u. Ludwig Darée ca. 1851 ca. 1874 Glasgemälde (wie GMA)
Franz Xaver Eggert 1851 ca. 1875 Glasgemälde (wie GMA)
Emil Frei (St. Louis/Missouri) ca. 1914 ca. 1925 Munich style
Ludwig von Gerichten (New York) 1921 1932 Munich style
Ludwig Kirchmair ca. 1862 ca. 1954 alle
kgl. Glasmalereianstalt (GMA) 1827 1874 Glasgemälde
Josef Gabriel Mayer 1847 heute Glas ab 1868, Munich style, alle
Ostermann & Hartwein 1882 ca. 1920 alle vorher Dorn & Cie
Wilhelm Pütz 1918 ca. 1995 alle vorher Köln, ab 1920 Vereinigte Süddt. Werkstätten
Karl Eduard Rederer ca. 1853 ca. 1883 Glasgemälde (wie GMA)
Josef Scherer und Brüder 1854 ca. 1884 Glasgemälde (wie GMA)
Steinicken & Lohr 1897 1924 alle
Gustav van Treeck 1887 heute alle
Carl Ule 1889 ca. 1913 alle
Franz Xaver Zettler 1870 1939 alle 1939 erfolgte eine Fusion mit Mayer

Vorbilder

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts orientierten sich die Glasmaler an Grafiken altdeutscher, flämischer sowie italienischer Meister, daneben an Arbeiten des Straßburgers Peter Hemmel. Später boten besonders die Bilderbibel des Julius Schnorr von Carolsfeld (1794-1872), die Kreuzwege von Joseph von Führich (1800-1876) oder der Hirth'sche Formenschatz Vorlagen, ebenso sog. Schweizer- oder Kabinettscheiben, die ab dem Spätmittelalter als Geschenke üblich wurden. Kopieren war erlaubt bzw. erwünscht, und die Kartonzeichner beherrschten jeden geforderten Stil. Maßgebend für diesen waren stets die architektonischen Umrahmungen, die Figuren behielten weitgehend ihre Plastizität. Kartons verwendete man mehrfach und fügte Teile davon je nach Anzahl der Fensterbahnen zusammen.

Arbeiten in Kirchen bis etwa 1940

Komplette Bildprogramme in Kirchen wie für die am 25. April 1944 zerstörten 19 Fenster der Mariahilfkirche in der Au gab es wenige, in München z. B. für St. Maximilian in der Isarvorstadt und für St. Paul in der Ludwigsvorstadt; in situ ist noch der gute, im Umgang mit gotischen Formen frei spielende Zyklus des Glasmalers Augustin Pacher (1863-1926) in St. Johann Baptist in Haidhausen. Die Münchner Glasmaler statteten selten einen ganzen Bau aus, häufig waren auswärtige Firmen mitbeteiligt. Aus Kostengründen bestellte man oft nur für den Chor figürliche Scheiben, im Langhaus überwogen "Teppiche" aus dem günstigeren Kathedralglas. Bevorzugt waren Hauptthemen der Heilsgeschichte. Die Wiedergabe umfasste mindestens Geburt, Kreuzigung und Auferstehung Christi. Stifter beeinflussten die Darstellungen, etwa mit dem Wunsch nach Namenspatronen oder dem Einfügen ihrer Portraits. Mehrfach entstanden Kopien nach spätmittelalterlichen Scheiben. Der Jugendstil, der Malerei und Binnenzeichnung weitgehend durch die Bleinetze ersetzte, und auch das Opaleszentglas fanden nur selten kirchliche Billigung.

Der sog. Antimodernisten-Eid von 1910, der Kölner Gotik-Erlass von 1912 (Verwendung romanischen und gotischen Stils) und die Bevorzugung historisierender Anklänge seitens des Münchner Kardinals Michael von Faulhaber (1869-1952, Erzbischof von München und Freising 1917-1952) verfehlten im katholischen Bayern nicht ihre Wirkung: Noch lange blieben "alte" Stilformen verbindlich. Auch vom Bauhaus-Gedanken finden sich wenig Spuren in der Glasgestaltung. So wirken die Glasmalereien der folgenden Jahrzehnte selbst in modernen Bauten altmodisch oder fehlen ganz, nur langsam änderten sich die figürlichen Darstellungen zu zweidimensionalen, linear-grafischen. Neue Glasgestaltung – auch kirchliche – entwickelte sich zunächst in Berlin. Dort entstand 1910 der "Künstlerbund für Glasmalerei und Glasmosaik". Dessen treibende Kraft, die Firma Gottfried Heinersdorff, zeigte in den Folgejahren moderne Glasfenster in acht Städten, allerdings nicht in München. 1918 eröffnete Heinersdorff in Solln (Stadt München) die "Vereinigten Süddeutschen Werkstätten", und 1919 waren auf seine Initiative in München erstmals moderne Fenster u. a. von César Klein (1876-1954), Max Pechstein (1881-1955), Karl Caspar (1879-1956), Max Unold (1885-1964), Richard Seewald (1889-1976) zu sehen. Die farbigen Scheiben wirk(t)en durch starke Verwendung von abdunkelndem Schwarzlot "mystisch", expressiv und waren – wie im Mittelalter – als raumabschließende Farbwände konzipiert. Kurz darauf setzte sich eine Tendenz durch, reine Farbgläser mit sparsamster Bemalung zu kombinieren, und Figürliches wurde rein flächenhaft.

Diese modernen Strömungen kannten die Münchner Firmen zwar, auch von bebilderten Berichten über die Kölner Ausstellungen 1912 und 1914 (Sonderbund und Werkbund) – auf beiden sah man u. a. die Fenster von Jan Thorn Prikker (1868-1932) für die Dreikönigenkirche in Neuss (Nordrhein-Westfalen). Jedoch gab es wenig monumentale Aufgaben bei Kirchen und Staat und die vielen Krieger-Gedächtnisfenster nach 1918 waren meist klein. An der Münchner Akademie entstand Neues erst mit der Berufung des Malers Karl Caspar 1922.

Die NS-Zeit beendete seinen Unterricht und zwang den "entarteten Künstler" 1937 zum Rücktritt. Auch weitere (Glas-)Lehrer an Werkkunstschulen und Akademien verloren ihre Stellen, z. B. Heinrich Campendonk (1889-1957) in Düsseldorf.

Tab. 2: Beispiele für größere alte sakrale Glasmalerei-Bestände Münchner Firmen in Bayern
Ort Kirche Firma Jahr
Aindling (Lkr. Aichach-Friedberg) St. Martin Mayer 1911
Augsburg-Pfersee Herz Jesu Bockhorni um 1905
Bad Reichenhall (Lkr. Berchtesgadeener Land) Brunnhauskapelle kgl. Glasmalereianstalt 1849
Bad Reichenhall St. Ägidien Zettler 1882
Burgsinn (Lkr. Main-Spessart) St. Michael van Treeck 1908
Cham Mariahilf Bockhorni 1903
Dingolfing St. Johannes Zettler u. a. 1881 ff.
Dinkelsbühl (Lkr. Ansbach) St. Georg de Bouché 1898
Eggstätt (Lkr. Rosenheim) St. Georg Bockhorni 1881 ff.
Emertsham (Lkr. Traunstein) St. Vitus Burckhardt 1861 ff.
Fremdingen (Lkr. Donau-Ries) St. Gallus Steinicken & Lohr um 1906
Gundelsdorf (Lkr. Aichach-Friedberg) Hl. Kreuz Zettler um 1915
Hof a.d. Saale St. Michael Zettler 1884 ff.
Hohenlinden (Lkr. Ebersberg) St. Josef Mayer um 1900
Karlstadt a.M. (Lkr. Main-Spessart) St. Andreas Zettler 1876 ff.
Landsberg a.L. Maria Himmelfahrt Mayer, Rederer 1882 ff.
Landshut St. Jodok Mayer um 1895
Lindau-Aeschach St. Stephan-Christuskirche Zettler, de Bouché um 1900
Linderhof Schlosspark (Lkr. Garmisch-Partenkirchen) Annenkapelle Zettler 1871
Ludwigsthal (Lkr. Regen) Herz Jesu Zettler 1901
Memmenhausen (Lkr. Günzburg) St. Georg Zettler um 1900
Memmingen St. Martin Zettler 1894
Regensburg Dom kgl. Glasmalereianstalt 1828 ff.
Regensburg Dominikanerkirche de Bouché 1900 ff.
Regensburg St. Cäcilia van Treeck 1902 ff.
Schwabach St. Johannes u. Martin Mayer um 1895
Speiden-Eisenberg (Lkr. Ostallgäu) Mariahilfkapelle Bockhorni 1897
Straubing St. Jakob Zettler, Ostermann & Hartwein 1895 ff.
Wasserburg a. Inn St. Jakob Zettler 1880
Weiden i.d.Opf. St. Josef Zettler 1901
Zwiesel St. Nikolaus Zettler, Ostermann & Hartwein, Mayer 1894 ff.

Arbeiten in Kirchen seit 1945

Nach 1945 war das Rheinland wichtigstes Zentrum der Glasmalerei. Eine kleine Gruppe von Malern (die sog. magnificent seven) dominierte die Szene; ihre Arbeiten galten überall geradezu als ein "Muss", obwohl in München bzw. Bayern hervorragende Künstler zu Hause waren. Während der Norden bevorzugt ungegenständlich arbeitete, blieb man im Süden häufig bei Figürlichem.

In Bayern wiesen nach dem Zweiten Weltkrieg die Städte die meisten Verluste an Verglasungen auf. Zusätzlich fegte ein wahrer "Bildersturm" viele Scheiben des 19. Jahrhunderts hinweg. Ab ca. 1955 ersetzte man in München zerstörte Fenster der Frauenkirche durch neue figürliche Arbeiten, die meist jeweils nur Teilflächen in dunklen Tönen füllen. Etliche Künstler arbeiteten selbst nach 1960 weiterhin mit leicht abgewandelten alten Medaillon- und Baldachinformen und starken Schwarzlotüberzügen. Das "Credo" der Neogotik, das allein Schwarzlot, eventuell Silbergelb, zum Bemalen erlaubte, behielt noch lange Geltung.

Gläser mit neuen Farben fanden Verwendung: Grau, Braun, Türkis, Orange und opalisierendes Weiß. Daneben setzten sich zunehmend abstrakte Gestaltungen in mehreren Strömungen durch, z. B. eine, die mit wie "geschichtet" oder in Schwüngen geführten Bleinetzen und eingefügten, oft Kürzel-artigen Darstellungen arbeitete, eine andere, die mittels Farbclustern und freien Formen ein (gefordertes) Thema ausdrückte. Die meisten Betonglasfenster entstanden ca. 1955 bis 1980. Das dafür in Brocken verwendete Dickglas erlaubt nur "grobe Bilder", erfüllt jedoch total die alte Forderung nach "mosaique lumineuse". Bei Klebefenstern ergeben mehrere Schichten (in Form geschnittener) farbiger Gläser und Glasbrocken die Komposition.

Das in den 1960er Jahren entwickelte Floatglas kam für Glasmalerei in den 1980er Jahren zum Einsatz. Mit ihm lassen sich große Flächen mittels Siebdruck, Airbrush, Ätzen oder Sandstrahlen gestalten, und die ehemals verfemten bunten Glasmalfarben finden wieder reichlich Verwendung. Der alte Streit in Deutschland zwischen dogmatischen Neogotikern und Vertretern des Münchner Stils über "Malen mit Glas" (Farbglas und Bemalung mit Schwarzlot und eventuell Silbergelb) versus "Malen auf Glas" (Farbglas und sämtliche Auftragsfarben), ist endgültig und überall beigelegt. Das neue Jahrtausend erlaubt nun alles, vom (plastisch) Figürlichen bis zur monochromen Farbkomposition, vom computergestützten Entwurf bis zu (naturalistischen) Blatt- und Blütenmustern.

Tab. 3: Beispiele für alte sakrale Glasmalereien Münchner Firmen in Deutschland
Ort Kirche Firma Jahr
Baden-Baden (Baden-Württemberg) ev. Stadtkirche Eggert 1863
Baden-Baden ev. Johanniskirche kgl. Glasmalereianstalt, Mayer 1866, 1885
Bernau (Brandenburg) Herz Jesu Mayer 1907
Dresden-Hosterwitz (Sachsen) Maria am Wege Mayer 1877
Ershausen (Thüringen) St. Philippus u. Jakobus Zettler um 1900
Hamburg-Lohbrügge ev. Erlöserkirche de Bouché 1899
Herxheim bei Landau (Rheinland-Pfalz) Paulussstift Bockhorni 1898
Herxheim bei Landau Maria Himmelfahrt Ostermann & Hartwein 1909
Jützenbach (Thüringen) St. Johannes d.T. Zettler 1907
Köln (Nordrhein-Westfalen) Hohe Domkirche kgl. Glasmalereianstalt 1844–1879
Krefeld-Hüls (Nordrhein-Westfalen) St. Cyriakus van Treeck 1887 ff.
Offenburg (Baden-Württemberg) ev. Stadtkirche Eggert 1863
Rochlitz (Sachsen) ev. Peterskirche van Treeck 1894
Speyer (Rheinland-Pfalz) Protestationskirche van Treeck, Mayer, de Bouché u. a. 1898 ff.
Speyer St. Joseph Zettler um 1914
Valfitz (Sachsen-Anhalt) ev. Kirche van Treeck 1912
Wachstedt (Thüringen) St. Michael Zettler 1904
Wurzen (Sachsen) Herz Jesu Mayer 1900


Tab. 4: Beispiele für moderne sakrale Fenster Münchner Firmen in Bayern
Ort Kirche Künstler Firma Jahr
Burghausen a.d. Salzach (Lkr. Altötting) St. Jakob Albert Figel (1889-1954) van Treeck 1949
Augsburg Dom Josef Oberberger (1905-1994) Mayer 1954 ff.
Freising Priesterseminar, Kapelle Franz Nagel Mayer 1963
Puchheim-Bahnhof (Lkr. Fürstenfeldbruck) St. Josef Fritz Baumgartner (1929-2006) van Treeck 1965
Würzburg Dom Franz Nagel Mayer 1967
Regensburg Dom Josef Oberberger Mayer 1967 ff.
Feldafing (Lkr. Starnberg) ev. Johanneskirche Rudolf Büder van Treeck 1969
Augsburg Hl. Kreuz Hubert Distler (1919-2004) van Treeck 1976
Nürnberg Synagoge Rudolf Büder van Treeck 1984
Augsburg-Haunstetten St. Pius Bernhard Weißhaar (geb. 1933) van Treeck 1987 ff.
Gunzenhausen ev. St. Maria Gottfried v. Stockhausen (1920-2010) Mayer 1990
Mallersdorf (Lkr. Straubing-Bogen) Arme Franziskanerinnen, Kirche im Mutterhaus Peter Waldmeier (geb. 1954) van Treeck 1994
Dietenhofen (Lkr. Ansbach) St. Bonifatius Godi (geb. 1932) u. Lukas Hirschi (geb. 1969) Mayer 2009
Straubing Barmherzige Brüder, Krankenhauskapelle Mario Schoßer (geb. 1953) Mayer 2009
Rummelsberg (Gde. Schwarzenbruck, Lkr. Nürnberger Land) Philippuskirche, Krypta Meide Büdel (geb. 1961) van Treeck 2014
Hebertshausen (Lkr. Dachau) St. Georg Jerry Zeniuk (geb. 1945) van Treeck 2019


Tab. 5: Beispiele für moderne sakrale Fenster Münchner Firmen in München
Kirche Stadtteil Künstler Firma Jahr
Mariahilf Au Franz Nagel van Treeck 1953 ff.
St. Jakob am Anger Altstadt Franz Nagel van Treeck 1956
St. Joachim Neuaubing Albert Burkart (1898-1982) Mayer 1956
St. Johann Capistran Bogenhausen Josef Oberberger Mayer 1960
Frauenkirche (Dom) Altstadt Karl Knappe (1884-1970) Mayer 1961
St. Nikolaus Hasenbergl Hans Dumler (geb. 1922) van Treeck 1962
St. Thomas Morus Sendling Christian Wolf van Treeck 1966
Herz Jesu (alt) Neuhausen Richard Seewald van Treeck 1967
ev. Passionskirche Sendling Günter Danco van Treeck 1969
Altenheim-Kapelle Pasing Hubert Distler Mayer 1977
ev. Carolinenkirche Obermenzing Johannes Schreiter van Treeck 1997
Herz Jesu (neu) Neuhausen Alexander Beleschenko (geb. 1951) Mayer 2000
St. Florian Riem Horst Thürheimer (geb. 1952), Hella Santarossa (geb. 1949) Mayer, van Treeck 2004 ff.
ev. St. Lukaskirche Lehel Wm. Fr. Dixon, Reiner John (geb. 1957) Mayer 2008
Hl. Kreuz Giesing Christoph Brech (geb. 1964) van Treeck 2019

Profane Darstellungen bis etwa 1940

Stadtansicht von Danzig, nach einem Entwurf von Franz Xaver Wilfried Braunmiller (1905-1993), 1941. (Foto: P. van Treeck/München)

Im nicht-kirchlichen Bereich nahmen Bestellungen erst nach 1870 stark zu. Für kommunale Gebäude gab es Farbfenster passend zu Baustil und -zweck. Prunkvoll war in München das Neue Rathaus ausgestattet (mittlerweile teils rekonstruiert). Verloren gingen die Glasmalereien in der Ludwig-Maximilians-Universität, die vielen Treppenhaus-Verglasungen des Jugendstils, die gläsernen Plafonds der Hotels und Bankhäuser, ebenso die Ausgestaltung von Räumen des Bürgertums sowie der Corps-Häuser mit Wappenscheiben und anderen Sujets. Von den kreativen, modernen Scheiben – etwa von Künstlern der Neuen Secession – für private Besteller ist kaum etwas außer Abbildungen erhalten.

Seit den 1920er Jahren waren "Kabinettscheiben" jeden Themas beliebt, als Einzelstücke vor die Fenster gehängt oder in losem Verbund in Klarglas gesetzt. Viele Gaststätten ließen ihre Räume derart schmücken. Ebenso waren bemalte Lampen en vogue. In den 1930er Jahren vereinnahmten die Nationalsozialisten auch die Glasmalerei für ihre propagandistischen Zwecke, z. B. eine Vorhängescheibe mit dem Portrait Horst Wessels (1907-1930) oder ein Fenster mit einer Danziger Stadtansicht samt Hakenkreuzfahnen und Hitler-Zitat, das mit weiteren für das "Haus des Gouverneurs" in Radom (Polen) bestimmt war (nicht eingebaut).

Tab. 6: Beispiele für Glasmalereien Münchner Firmen in Profanbauten
Ort Bauwerk Firma Datierung
Bad Kissingen Hotel Kaiserhof Victoria van Treeck 1904
Bad Kissingen Kurhausbad Zettler 1928
Drachenburg bei Königswinter (Nordrhein-Westfalen) Kunsthalle u. a. Räume Zettler 1884 (rekonstruiert, Mayer)
Deidesheim (Rheinland-Pfalz) Rathaus van Treeck 1908–1913
Hamburg Rathaus van Treeck 1897
Metten (Lkr. Deggendorf) Kloster, neue Bibliothek van Treeck, Mayer 2009
München Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) Mayer 1997
München Bayerisches Hauptstaatsarchiv Mayer 1979
München Corps Cisaria, Corpshaus Ostermann & Hartwein 1909
München Maximiliansgymnasium van Treeck 1949
München HypoVereinsbank, Hauptverwaltung Mayer 2000
München WWK-Versicherungen, Hauptverwaltung Mayer 2005
München Hofbräuhaus, Restaurant van Treeck 1971
München Montgelas-Park van Treeck 2012
München Flughafen Franz Josef Strauß, Terminal 2, Parkhaus P20 Mayer 2003
Nürnberg Germanisches Nationalmuseum (eingelagert) Zettler u. a. ab 1870 ff.
Passau Rathaussaal Zettler, de Bouché 1890
Wolfratshausen Polizeiinspektion van Treeck 2001

Profane Darstellungen der Nachkriegszeit

Veränderter Geschmack zerstörte nach 1945 das Meiste, was den Krieg überstanden hatte. Für viele neue Aufträge sorgte dann die "Kunst-am-Bau"-Klausel. Die Grenzen zwischen kirchlicher und profaner Fenstergestaltung verwischten zunehmend, und ohne Kenntnis von Ort und Benennung erscheinen die Objekte teils wie austauschbar. Dazu geriet das "Vokabular" bekannter Glaskünstler, vor allem die sog. Bleinetzgraphik, zu einer Art vielfach benutztem "Setzkasten". Etwa seit der Jahrtausendwende ist schließlich jede Ausdrucksweise möglich – bis hin zu krassem Naturalismus.

Ausbildung

In Bayern bilden sowohl die Firmen als auch die Glasfachschule Zwiesel (Lkr. Regen) und die Staatliche Berufsfachschule für Glas und Schmuck Neugablonz (Stadt Kaufbeuren) Glasmalerinnen und Glasmaler aus. Die zwei Münchner Fachbetriebe Mayer und van Treeck haben zwischen 1980 und 2020 selbst mehr als 60 junge Leute in der Glasmalerei ausgebildet, ebenso viele im Bereich der Kunstglaserei. Sie benötigen beide hochqualifiziertes Personal, um sowohl bei Restaurierungen als auch bei den vielfältigen modernen Aufgaben verlässlich arbeiten zu können.

Literatur

  • Eva Anwander-Heisse, Glasmalereien in München im 19. Jahrhundert (Miscellanea Bavaria Monacensia. Neue Schriftenreihe des Stadtarchivs München Bd. 161), München 1992.
  • Susanne Beeh-Lustenberger u.a., Lichtblicke. Anmerkungen zur Konzeption der Ausstellung, in: Lichtblicke. Glasmalerei des 20. Jahrhunderts in Deutschland. Ausstellungskatalog. Deutsches Glasmalerei Museum Linnich 1997/98, 30–34.
  • Johannes Ralf Beines, Materialien zur Geschichte farbiger Verglasungen von 1780 bis 1914, vorzugsweise für das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland, in: Landeskonservator Rheinland (Arbeitsheft 24), Mönchengladbach 1979, 81–217.
  • Deutsche Glasmalkunst 1, hrsg. vom Reichsverband deutscher Glasmalereien, Leipzig 1927.
  • Fenster. Bilder. Glasmalerei 1926-1982. Ausstellungskatalog. Augustinermuseum Freiburg 1983, 49–50: Verzeichnis der Artikel zur Glasmalerei von 1948-1983 in: Das Münster. Zeitschrift für christliche Kunst und Kunstwissenschaft. (Ferner in: Das Münster 1 (1989), 3 (1991), 2006 Sonderheft, 2 (2009) Glasfenster des 19. Jahrhunderts).
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  • Josef Ludwig Fischer, Vierzig Jahre Glasmalkunst. Festschrift der k. b. Hofglasmalerei F. X. Zettler München, München 1910.
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Elgin Vaassen, Münchner Glasmalerei (seit 1800), publiziert am 02.03.2021; in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: <https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Münchner_Glasmalerei_(seit_1800)> (14.04.2021)






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