Eos-Kreis

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von Matthias Bär

Der Eos-Kreis, der auch nach seinem Begründer Franz von Baader (1765-1841) Baader-Kreis genannt wurde, war ein loser katholischer Diskussionskreis mit ultramontaner Ausrichtung, der sich ab 1828 bildete und sich in abendlichen Soireen in Baaders Wohnsitz in Schwabing (Stadt München) versammelte, um über unterschiedlichen Themen sprechen zu können. In der übernommenen Zeitschrift Eos publizierten sie schließlich diese Themen und versuchten so Einfluss auf die katholische Bevölkerung zu gewinnen und sich politisch zu äußern. Nach Kritik an der Staatskirchenpolitik des Königs wurden die beteiligten Mitglieder gerügt und sie sahen fortan von öffentlichen Publikationen in der Eos-Zeitschrift ab. Die Zeitung wurde 1832 eingestellt und die Mitglieder des Kreises formierten sich zum Teil im Görres-Kreis neu.

Entstehung und Zentren der ultramontanen Kreise

Nach dem Ende des Alten Reichs und der Strukturen der Reichskirche, die in Bayern durch die Säkularisation aufgelöst wurden, sammelten sich deutschlandweit Kräfte, die eine Stabilisierung der kirchlichen Lage nur mit Hilfe einer externen Bezugsgröße für erreichbar hielten. Jene wurde im römischen Papsttum gesehen, dessen Bedeutung für die Ortskirchen betont wurde. Diese als Ultramontanismus bezeichnete Haltung verfestigte sich anfänglich in lockeren akademischen Kreisen, zunächst mit dem hier zu behandelnden Eos-Kreis, der später teilweise im nach dem Publizisten und Hochschulprofessor Joseph Görres (1776–1848) benannten Görreskreis weiterlebte. In Mainz entstand ebenfalls ein solcher Kreis, dessen bedeutendsten Protagonisten der damalige Regens (Leiter des bischöflichen Seminars) und spätere Straßburger Generalvikar Bruno Franz Leopold Liebermann (1759–1844), der Theologieprofessor und nachmalige Straßburger Bischof Andreas Räß (1794–1887) sowie der spätere Bischof von Mainz Nikolaus von Weis (1796–1887) waren. In Köln und Bonn waren es Carl Joseph Hieronymus Windischmann Windischmann und Carl Ernst Jarcke (1801–1852). Auch in Wien konnte der 1909 heiliggesprochene Priester und Redemptorist Clemens Maria Hofbauer (1751–1820) einen nach ihm benannten Kreis um sich sammeln. Gemeinsame Kennzeichen dieser Kreise sind neben der ultramontanen/ultramontanistischen Ausrichtung (bei Otto Weiß als "Katholizismus" bezeichnet), die Prägung durch den Geist der deutschen Romantik, die bewusste Positionierung im Konflikt zwischen Staat und Kirche auf Seiten letzterer. Allen gemeinsam ist auch die äußere Gestalt als Diskussions- und Freundeskreise von katholischen Akademikern und die häufig anzutreffende publizistische Betätigung in bestimmten Zeitschriften, die entweder zu diesem Zweck gegründet oder aufgekauft wurden. Dazu zählen in Wien "Die Oelzweige" (erschienen 1819–1823) und in Mainz "Der Katholik" (1821–1918, mit wechselnden Erscheinungsorten auch in Straßburg, Speyer). Zur Vernetzung trug z. B. Clemens von Brentano (1778–1842) bei, der seit 1824 mit Andreas Räß bekannt war, dann Johann Michael von Sailer (1751–1832, Bischof von Regensburg 1829–1832) kennenlernte und so auch Kontakt mit München aufnahm. Nicht wenige Autoren nutzten mehrere dieser Zeitschriften gleichzeitig, so dass sich darüber eine gewisse Einheitlichkeit und Kontinuität einstellte.

Anfänge des Eos-Kreises

Seit 1812 besaß Franz von Baader das Schloss Mitterschwabing, in welchem später auch die Zusammenkünfte des Eos-Kreises stattfanden. Das Schloss lag an der Stelle des heutigen Kaufhauses Karstadt an der Münchener Freiheit. Ansicht von Schloss Mitterschwabing, ca. 1830. Abb. aus: Theodor Dombart, Schwabing. Briefliche Plaudereien, München 1913, 34. Nachträglich koloriert. (Bayerische Staatsbibliothek Bavar. 4223 w-2)

Etwa seit 1814 setzte ein bayernweiter Versuch ein, der antinationalkirchlichen und ultramontanen Strömung eine dienliche Organisation zu erschaffen. Die Vorstellung einer kongruenten Struktur zwischen staatlicher Verwaltung und kirchlicher Gliederung war durchaus verbreitet. Von Anfang an waren spätere Landtagsabgeordnete in diese Versuche eingebunden. Die "Konföderierten", eine lose Gruppierung um den Benediktiner, Hofprediger und nachmaligen Regensburger Domprobst Cölestin Weinzierl (1774–1847) und den Würzburger Professor Gregor von Zirkel (1762–1817, Weihbischof von Würzburg 1802–1817) machten hier den Anfang.

Mit der Thronbesteigung Ludwigs I. (1786–1868, König 1825–1848) 1825 und der Verlegung der bayerischen Landesuniversität 1826 von Landshut nach München verstärkten sich Bemühungen, diese zu einer Hochburg des katholischen Geisteswesens im deutschsprachigen Raum zu entwickeln. In den daran interessierten Personenkonstellationen kann man die eigentlichen Anfänge des Eos-Kreises erkennen. Franz von Baader (1765–1841), der seit 1826 in München als Philosoph dozierte, bemühte sich, in diesem Sinne ausgewiesene Männer an die Universität zu holen. Er war u. a. sehr an Andreas Räß als Dogmatiker für die neue Theologische Fakultät interessiert und bemühte sich auch, die Zeitschrift "Der Katholik" zum Umzug nach München zu bewegen – beides ohne  Erfolg, aber nicht ohne Wirkung. Der Schriftleiter der Zeitschrift war von 1825 bis zum Ausweichen ins Exil nach Straßburg 1827 Joseph Görres. Dieser wurde nach München berufen, wie auch der Philosoph Friedrich Wilhelm von Schelling (1775–1854) und der Theologe Ignaz Döllinger (1799–1890, seit 1868 Ritter von Döllinger). Baader lud bald die Männer dieser Richtung zu regelmäßigen Soireen in sein Wohnhaus in Schwabing (Stadt München). Diese Zusammenkünfte, an denen neben einem festen Kern wechselnde Personen teilnahmen, darunter auch durchreisende oder sich auf einem Studienaufenthalt befindliche Akademiker u. a. aus Frankreich, England und Italien, bildeten das Forum, in dem meist in mündlicher Form gemeinsame Unternehmungen politischer oder publizistischer Art angebahnt wurden. Die Mündlichkeit dieses Kreises ist auch der Grund für die schüttere Quellenlage. Die Forschung ist auf Briefe und Lebenserinnerungen angewiesen.

Nach 1848 wurde die Berufungspolitik seines Vaters durch König Maximilian II. (1811–1864, König seit 1848) teilweise ausgeglichen bzw. konterkariert. Er berief mehrere protestantische Professoren an die Universität, die als sogenannte "Nordlichter" in die Geschichte eingingen.

Mitglieder

Zu dieser ersten Gruppierung um Franz von Baader gehörten neben den bereits genannten Görres und Döllinger sicher auch der Kulturhistoriker Joseph von Koch-Sternfeld (1778–1866), der Großgrundbesitzer und spätere Präsident der Abgeordnetenkammer Karl Graf von Seinsheim (1784–1864), der Diplomat Karl August Freiherr von Oberkamp (1788–1850), die Künstler Peter von Cornelius (1783–1867) und Joseph Schlotthauer (1789–1869). Charakteristisch für den Kreis um Franz von Baader ist seine noch nicht ausgeprägte konfessionalistische (eng auf die eigene Konfession fixiert) Ausrichtung, so dass gelegentlich auch Protestanten teilnahmen, wie etwa der Historiker Friedrich von Raumer (1781–1873), was im späteren Görreskreis nicht mehr quellenmäßig belegt ist.

Inhaltlich gab es keine Engführung der Themen. Von Mystik über naturwissenschaftliche Fragen, hin zu Kunst, Architektur und Politik wurde bei den gemeinsamen Abendessen und den sich anschließenden Gesprächen alles angesprochen, was unter dem Begriff Kultur im weitesten Sinne zu fassen ist.

In dieser Phase gab es noch eine weitere Strömung bayerischer Herkunft, die sich auf ihre Art um ein katholisches Profil bemühte. In Landshut hatte sich um Johann Michael von Sailer bis zu dessen Wechsel als Koadjutor nach Regensburg im Jahre 1822 eine neue intellektuelle, kirchliche und gleichzeitig nicht spitz-konfrontative Richtung entwickelt. Zwei Schüler Sailers, der Erzieher Ludwigs I. Georg Oettl (1794–1866, ab 1846 Bischof von Eichstätt) und Franz Xaver Schwäbl (1778–1841, Bischof von Regensburg 1833–1841) waren im Eos-Kreis engagiert. Auch Görres suchte nach seinem Wechsel nach München Sailer in Regensburg auf. Der Einfluss des Sailer‘schen Gedankenguts ging jedoch nach und nach zurück, da er die Entwicklung hin zu einer radikaleren Spielart des Ultramontanismus nicht mittrug. Oettls und Schwäbls Wirksamkeit ließ nach, was den allgemeinen Bedeutungsverlust der Sailer’schen Richtung wiederspiegelt. Damit deutet sich bereits an, was im dem Eos-Kreis nachfolgenden Görreskreis zu konstatieren ist, dass beide nur wenige Personen aufweisen, die aus (alt-)bayerischen Zusammenhängen stammen. Auffällig ist weiterhin, dass die große Mehrzahl der Aktiven Laien waren.

Eos-Zeitschrift

Titel der Zeitschrift "Eos" mit dem neuen Untertitel "Münchener Blätter für Poesie, Literatur und Kunst, herausgegeben von einem Verein von Gelehrten und Künstlern" nach der Übernahme der Zeitschrift durch den Eos-Kreis 1828. (Bayerische Staatsbibliothek, Rar. 1431-12)

Die oben genannten Zeitschriften fügen sich in die sich entwickelnde Landschaft der katholischen Zeitschriften im deutschsprachigen Raum ein. Dabei sind wissenschaftliche Zeitschriften von solchen zu unterscheiden, die eher milieusichernd arbeiteten, d. h., die spezifische Gruppen (Akademiker, Frauen, Familien) mit Texten versorgen wollten, die deren Bindung ins (ultramontan-) katholische Milieu sichern konnten. 1828 erwarb die Gruppe um Franz von Baader auf dessen Initiative hin das bis dahin politisch und religiös unauffällige Blatt "Eos - eine Zeitschrift aus Baiern, zur Erheiterung u. Belehrung". Es war 1818 vom Präsidenten des Appellationsgerichtes und Staatsrat Karl Christian von Mann (1773-1837) gegründet worden. Seit 1826 fungierte der Schriftsteller Franz von Elsholtz (1791-1872) als Herausgeber des halbakademisches Unterhaltungsblatt mit feuilletonistischer Ausrichtung. Ab dem 2. Januar 1828 änderte sich der Untertitel in "Münchener Blätter für Poesie, Literatur und Kunst, herausgegeben von einem Verein von Gelehrten und Künstlern". Zur Finanzierung der Zeitschrift stellten Cornelius und Schlotthauer Verkaufserlöse ihrer Werke zur Verfügung. Zwar war die Auflage der wöchentlich mehrmals erscheinenden Zeitschrift mit rund 150 Stück stets gering, doch war die Reichweite über die Weitergabe und Lesevereine deutlich größer. Jedoch schränkte der relativ hohe Preis von 6 Gulden für das Jahresabonnement die Zahl der Leserschaft ein.

Die Zeitschrift prägten die drei Autoren Görres, Baader und Döllinger vor allem durch ihre Beiträge im Bereich Geschichte, Philosophie und Politik. Vielfach wurden in der Eos auch Beiträge ähnlich gelagerter Zeitschriften (u. a. "Der Katholik") übernommen.

Politische Einflussnahme und Reichweite

In der Öffentlichkeit wurde Eos zunächst als in großer Nähe zur Krone befindlich eingeschätzt. Die Unterstützung im Episkopat beschränkte sich allerdings auf Johann Michael von Sailer. Im Laufe der Zeit verlor der Eos-Kreis die Gunst des Hofes, da sich eine schärfer ultramontane Linie durchsetzte. Dem ging eine Phase der Heterogenität voraus. So gab es zuvor zum Beispiel große Unterschiede bei den Ansichten der Akteure über die Staatsform. Einige forderten einen strengeren Ständestaat, andere präferierten die konstitutionelle Monarchie. Von einer einheitlichen politischen und religiösen Ausrichtung kann man daher nicht uneingeschränkt sprechen. Zu beachten ist auch, dass, bei aller Sympathie und Wertschätzung z. B. zwischen Görres und Döllinger, auf die die jahrelange Zusammenarbeit schließen lässt, doch beträchtliche philosophische und theologische Unterschiede zu erkennen sind. (Siehe dazu Bär, Görreskreis, 240-323). Insgesamt gab es keine Zweifel an der Monarchie und eine klare Ablehnung der Demokratie, mit einer gewissen Spannbreite in der Frage der konstitutionellen Bindung des Monarchen, welche bei Görres selbst wenig ausgeprägt war. Die Eos unterstützte die konservative Opposition im Landtag um Karl Graf von Seinsheim. Die vorsichtige Abgrenzung König Ludwigs I. von der liberalen Richtung nach der Julirevolution wurde wohl zu Unrecht auf eine dunkle katholische Geheimgesellschaft namens Congregation zurückgeführt, deren quasi sichtbarer Arm der Eos-Kreis sein sollte. Vor allem Ludwig Fürst von Oettingen-Wallerstein (1791–1870), ein Anhänger des Staatskirchentums und klar anti-ultramontan, übte als Innenminister ab 1831 zunehmend Druck auf den Eos-Kreis aus, etwa durch der Drohung mit Versetzungen innerhalb Bayerns.

Der Konflikt zwischen entstehendem bzw. sich schärfendem Ultramontanismus und dem Staatskirchentum zeigte sich z.B. im Mischehenstreit, bei dem es darum ging, dass Eheschließen zwischen Katholiken und Nichtkatholiken nur bei Zusicherung der katholischen Erziehung möglicher Kinder kirchlich erlaubt waren, was dem Bayerischen Religionsedikt widersprach. Alle Bischöfe folgten der Direktive Papst Gregor XVI. (1765-1846) und stellten sich in dieser Frage gegen die Regierung und den König. 1834 ließ sich der Heilige Stuhl auf einen Kompromiss ein. Die Autoren in der Eos stützten die kirchliche Position.

Auflösung und Fortwirken

Stellungnahme in der Zeitschrift Eos zum sog. Mischehenstreit 1831. (Bayerische Staatsbibliothek, Rar. 1431-15)

Der Grund für die Veräußerung und Einstellung der Zeitschrift 1832 ist nicht ganz klar, hat aber sicherlich mit dem politischen Engagement im Mischehenstreit zu tun. Vielleicht gab es Signale vom Hof, sich nicht weiter zu radikalisieren. Oettl verlor das Vertrauen der königlichen Familie, womit die Eos einen wichtigen Kontakt einbüßte. Die bereits angesprochene Heterogenität dürfte auch eine Rolle gespielt haben. Die klarer ultramontan ausgerichteten Männer, v. a. Görres, Döllinger und Baader gründeten als Nachfolgeorganisation einen "Verein zur Verbreitung von guten Büchern", der sich um eine enge Verbindung zum Mainzer Kreis bemühte. Das Konzept, durch die Herausgabe, ggf. durch die Übersetzung von markttauglichen Kleinschriften und Büchern mittleren Umfangs aus dem In- und Ausland, die Diskursfähigkeit der Katholiken, insbesondere auch der Kleriker, zu erhöhen, dabei aber auch eine Homogenisierung der öffentlichen katholischen Äußerungen zu gewährleisten, wurde auch während der Zeit des späteren Görreskreises fortgeführt.

Literatur

  • Matthias Bär, Die Beziehungen des Münchener Görreskreises und anderer katholischer Gelehrter in das katholische England (Münchener Theologische Studien 38), St. Ottilien 2010.
  • Hans Kapfinger, Der Eos-Kreis 1828-1832. Ein Beitrag zur Vorgeschichte des politischen Katholizismus in Deutschland (Zeitung und Leben 2), München 1928.
  • Bernhard Schneider, Katholiken auf die Barrikaden? Europäische Revolutionen und deutsche katholische Presse 1815-1848 (Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte 84), Paderborn 1998.
  • Otto Weiß, Die Redemptoristen in Bayern (1790-1909). Ein Beitrag zur Geschichte des Ultramontanismus (Münchener Theologische Studien I, 22), St. Ottilien 1983.
  • Manfred Weitlauff, Der Staat greift nach der Kirche. Die Säkularisation von 1802/3 und ihre Folgen, in: Ders. (Hg.), Kirche im 19. Jahrhundert (Themen der Katholischen Akademie in Bayern), Regensburg 1998, 15-53.
  • Manfred Weitlauff, Johann Michael Sailer (1751-1832), Universitätslehrer, Priestererzieher und Bischof im Spannungsfeld zwischen Aufklärung und Säkularisation, in: Zeitschrift für Kirchengeschichte 77 (1983), 149-202.

Quellen

Externe Links

Weiterführende Recherche

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Empfohlene Zitierweise

Matthias Bär, Eos-Kreis, publiziert am 7.9.2021; in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Eos-Kreis (18.09.2021)





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