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Indersdorfer Reform

Vogelschaubild des 1120 von Pfalzgraf (gest. 1156) als Sühnekloster gegründeten Klosters Indersdorf. Stich nach einem Gemälde, 1735. Beteiligte Künstler: (Maler, Radierer 1718-1786), (Kupferstecher, Verleger 1712-1787), (Kupferstecher, Verleger 1700-1768). (bavarikon)(Bayerische Staatsbibliothek, Bildarchiv port-000745)

von Horst Miekisch

Grundlage der Indersdorfer Reform waren die Ende des 14. Jahrhunderts entstandenen Reformstatuten des Klosters Raudnitz (tschech. Roudnice nad Labem) in Böhmen. Über das Stift Neunkirchen am Brand (Lkr. Forchheim) fanden die Statuten Anfang des 15. Jahrhunderts auch in Bayern Eingang. Die Weitergabe der Reformen ...
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Augsburg, Reichsstadt: Politische und soziale Entwicklung

Wappen der Reichsstadt Augsburg mit Zirbelnuss und den Stadtfarben Weiß, Rot und Grün. Abb. aus: Wappen der zu Regensburg zur Reichsversammlung 1594 anwesenden Fürsten, [Regensburg] 1594, fol. 47r. (Bayerische Staatsbibliothek, Cod.icon. 326)

von Christof Paulus

Die Wurzeln der Reichsstadt Augsburg lagen im Hohen Mittelalter des 12. und 13. Jahrhunderts. Augsburg durchlief einen verfassungsgeschichtlichen Entwicklungsprozess, der mit den stadtgeschichtlichen Typen Bischofsstadt – Königsstadt – Reichsstadt annähernd zu umschreiben ist. Die Übergänge waren hierbei ...
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Verlagssystem (vor 1600)

Grafische Darstellung zum System des Sachverlages. (Grafik: Stefan Schnupp)

von Rudolf Holbach

Beim Verlagssystem handelt es sich um eine Organisationsform der dezentralen gewerblichen Produktion. Die Verleger stellten den sog. Verlegten Kredite in Form von (Geld für) Rohwaren und z. T. auch Produktionsmittel zu Verfügung, im Gegenzug produzierten diese in Heimarbeit die geforderten Waren und erhielten ...
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Nürnberg, Lorenzkirche

St. Lorenz, Westfassade, errichtet von ca. 1250 bis 1400. Aufnahme um 2010. (Foto: Thomas Bachmann)

von Marco Popp

Die Lorenzkirche, 1235 erstmals urkundlich erwähnt, wurde zwischen 1243 und 1315 zur Pfarrkirche der staufischen Siedlung südlich der Pegnitz erhoben. Sie war damit nach St. Sebald nördlich des Flusses Nürnbergs zweite Pfarrkirche, die mit ihrer älteren Schwester stets in Konkurrenz stehen sollte, ihr in den ...
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Deutsches Patent- und Markenamt (DPMA)

Das Deutsche Patent- und Markenamt in der Zweibrückenstraße in München, 2017. (Foto: Manuel Niess)
von Martin Otto

Das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA; bis 1998 Deutsches Patentamt) ist eine selbstständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (§ 26 PatG). Seit seiner Einrichtung im Jahre 1949 hat es seinen Sitz in München. Vorgängerbehörde war bis 1945 das ...
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