Formale Hinweise
Umfang
Die Artikellänge orientiert sich an den Gepflogenheiten eines wissenschaftlichen Lexikons. Bitte stellen Sie den Sachverhalt in kompakter, internetgerechter Form dar. Dies schließt aber nicht aus, dass besonders wichtige Begriffe bzw. Ereignisse auch mehr Platz beanspruchen können.
Als Richtwerte für die Länge des Textes (ohne Literatur- und Quellenangaben) gelten:
- für kurze Sachartikel: bis ca. 4.000 Anschläge
- für Sachartikel mittlerer Länge: bis ca. 8.000 Anschläge
- für Artikel, die komplizierte Sachverhalte mit hohem Interpretationsbedarf behandeln: bis ca. 12.000 Anschläge
Inhaltliches
Folgende inhaltliche Kriterien sollen als Orientierungshilfe dienen:
- Jeder Artikel besteht aus einem zusammenfassenden Abstract, erstellt von der Redaktion, und dem daran anschließenden ausführlichen Artikel eines Fachautors. Vorschläge für den Abstract greift die Redaktion gerne auf.
- Der Artikel sollte alle relevanten Fakten präzise darstellen. Bitte benennen Sie die für den Gegenstand zentralen Akteure, Sachverhalte und Daten (z.B. konkrete Gründungs- und Auflösungsdaten einer Behörde, Partei o.ä.).
- Der Artikel sollte sich auf Bayern konzentrieren. Die deutschlandweite Entwicklung ist insoweit zu behandeln, wie es für das Verständnis des Gesamtzusammenhangs nötig ist (im Historischen Lexikon Bayerns wird zusätzlich auf vorhandene Online-Angebote verlinkt, die Deutschland behandeln).
- Ordnen Sie die bayerischen Vorgänge vergleichend in den Reichs- bzw. Bundeskontext ein, soweit sinnvoll (z.B. gegenläufige oder ähnliche Entwicklungen in anderen Ländern).
- Stellen Sie bei Begriffen, die in einem komplexen Forschungskontext stehen, zentrale kontroverse Standpunkte dar bzw. schließen Sie mit einer historiographischen Bewertung des Themas.
Die Redaktion liefert dem Autor in der Eingabemaske zur Arbeitserleichterung alle geleisteten Vorarbeiten (erste Literaturhinweise, externe Links, Materialsammlung). Links innerhalb Ihres Textes, die auf weitere Lexikonartikel verweisen, setzt die Redaktion, nachdem Sie den Beitrag abgegeben haben. Außerdem erstellt die Redaktion den Abstract, nachdem der Artikel in der Redaktion eingegangen ist. Formulierungsvorschläge sind erwünscht.
Bitte geben Sie auch eine knappe Literaturliste (5-6 Titel) und Quellenhinweise an. Die Literaturempfehlung kann kurz kommentiert werden.
- Zu jedem Artikel können digitalisierte Dokumente und einschlägige externe Links ergänzt werden. Externe Links können Sie selbst setzen. Vorschläge für geeignete Dokumente (Bilder, Quellentexte, Audio- und Videodateien, Karten u.ä.) teilen Sie bitte der Redaktion mit.
Bei der Gestaltung der Artikel helfen Ihnen auch die Musterartikel des Historischen Lexikon Bayerns.
Alle Artikel des Historischen Lexikons durchlaufen ein umfassendes Begutachtungsverfahren. Sollten sich zu Ihrem Beitrag Rückfragen ergeben, wird sich die Redaktion mit Ihnen in Verbindung setzen.
Formale Gestaltung
- Es gilt die modifizierte neue Rechtschreibung.
- Bei der ersten Erwähnung einer Person Vor- und Familienname sowie die Lebensdaten angeben, z.B.: Wilhelm Hoegner (1887-1980).
- Daten bitte ausschreiben, also 1. April 1919, nicht 01.04.1919, Erster Weltkrieg, nicht 1. Weltkrieg.
- Um Missverständnisse zu vermeiden, schreiben Sie bitte 1930er Jahre, nicht dreißiger Jahre.
- Bitte verwenden Sie nur gebräuchliche und unmissverständliche Abkürzungen (z.B., bzw., sog., u.a.). Die Texte erhalten keine Fuß- oder Endnoten. Falls derartige Zusatzinformationen in Einzelfällen nötig sind, etwa bei der Darstellung von Forschungskontroversen oder Zitatbelegen, bringen Sie diese bitte in Klammern im Haupttext unter.
- Verwenden Sie bitte keine Formatierungen, auch nicht die Return-Taste.
Zitierweise
Bitte zitieren Sie die Literaturempfehlungen nach folgendem Schema:
- Monographien:
-
Vorname Name, Titel. Untertitel, Bandnummer Band: Bandtitel (Reihe Reihennummer), Ort Auflagennummer. Auflage Jahr.
Beispiel: Eberhard Kolb, Die Weimarer Republik (Oldenbourg Grundriß der Geschichte 16), München 6. Auflage 2002. - Ungedruckte Dissertationen:
-
Vorname Name, Titel. Untertitel, Diss. masch. Ort Jahr.
Beispiel: Hermann-Joseph Busley, Die Geschichte des Freisinger Domkapitels. Von den Anfängen bis zur Wende des 14./15. Jahrhunderts, Diss. masch. München 1956. - Zeitschriftenaufsätze:
-
Vorname Name, Titel. Untertitel, in: Zeitschriftenname Nr. (Jahr), Seitenzahl-Seitenzahl.
Beispiel: Peter Langer, Paul Reusch und die Gleichschaltung der „Münchner Neuesten Nachrichten“ 1933, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 53 (2005), 203-240. - Beiträge in Sammelbänden:
-
Vorname Name, Titel. Untertitel, in: Vorname Name/Vorname Name (Hg.), Titel. Untertitel, Bandnummer. Band: Bandtitel (Reihe Reihennummer), Ort Auflagennummer. Auflage Jahr, Seitenzahl-Seitenzahl.
Beispiel: Winfried Becker, Neue Freiheit vom Staat - Bewährung im Nationalsozialismus: 1918-1945, in: Walter Brandmüller (Hg.), Handbuch der bayerischen Kirchengeschichte. 3. Band: Vom Reichsdeputationshauptschluß bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil, St. Ottilien 1991, 337-392. - Darüber hinaus:
- Ortsnamen und ihre Bestandteile werden ausgeschrieben.
- Bei mehreren Herausgebern, Bearbeitern, Autoren und Orten werden bis zu drei aufgenommen, ab dann wird mit u.a. abgekürzt, die Aufzählung wird mit Schrägstrich (/) abgetrennt.
- Beispiel: Georg Hensel, Spielplan. Schauspielführer von der Antike bis zur Gegenwart. Band II, Frankfurt am Main/Olten/Wien 1986.
Wenn Sie im Text auf einen Titel Ihrer Literaturliste verweisen wollen, geben Sie bitte in Klammern einen Kurztitel nach folgendem Schema an: Nachname, Kurztitel, Seitenzahl.
Beispiel: (Kolb, Weimarer Republik, 215)


