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Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal auf dem Kyffhäuser (Kyffhäuser-Denkmal), eingeweiht am 18. Juni 1896. (aus: J. Kalb, Festschrift zur Erinnerung an das 25jährige Jubliäum des … "Bayerischen Veteranen-, Krieger- und Kampfgenossen-Bundes" 1874-1899, München 1899, S. 36)
Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal auf dem Kyffhäuser (Kyffhäuser-Denkmal), eingeweiht am 18. Juni 1896. (aus: J. Kalb, Festschrift zur Erinnerung an das 25jährige Jubliäum des … "Bayerischen Veteranen-, Krieger- und Kampfgenossen-Bundes" 1874-1899, München 1899, S. 36)

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Kyffhäuser-Bund der Deutschen Landeskriegerverbände/Kyffhäuserbund e.V.

Dachverband der deutschen Kriegervereine, entstanden 1900. 1943 aufgelöst, wurde der Bund nach 1945 vom Alliierten Kontrollrat verboten und erst 1952 wiederbegründet.


Artikel von Rainer Braun/Lothar Saupe

Der Name des Soldatenbundes leitet sich vom Kyffhäusergebirge ab, einer Erhebung im Norden Thüringens, mit der gleichnamigen Reichsburg und vor allem dem gigantischen Denkmal gleichen Namens für Kaiser Wilhelm I. (1797-1888, dt. Kaiser 1871-1888). Es entstand in den Jahren 1891-1897 als Werk des Berliner Architekten Bruno Schmitz (1858-1916) auf Initiative der deutschen Krieger- und Soldatenvereine.

Aus dem gemeinsamen Ausschuss der Krieger- und Soldatenvereine zur Verwaltung des Denkmals ging am 1. Januar 1900 der lose Zusammenschluss der deutschen Landes-Militärvereine unter den Bezeichnung "Kyffhäuserbund der Deutschen Landeskriegerverbände" hervor. Er mündete 1922 in den straffen, zentralistischen Dachverband des Reichskriegerverbands ein, die größte Organisation ehemaliger Soldaten in der Weimarer Republik, die sich frühzeitig zum Nationalsozialismus bekannte und ihm damit den Weg bereitete. Ihm gehörte als Landesgliederung auch der Bayerische Soldatenbund mit seinen 3.209 Vereinen und ca. 310.000 Mitgliedern (1924) an.

Der Kyffhäuserbund, amtlich: "Deutscher Reichskriegerbund Kyffhäuser", ab 1938 "Nationalsozialistischer Reichskriegerbund", war im NS-Staat der alleinige große Soldatenbund mit weit über 3 Mio. Mitgliedern, innerhalb dessen eine nachgeordnete bayerische Gliederung mit Unterverbänden bis auf Kreisebene bestehen blieb. Zunächst gleichgeschaltet und 1934 der SA-Reserve II eingegliedert, wurde er 1943 auf Reichsebene aufgelöst und so auch der Bayerische Kriegerbund endgültig zerschlagen, sein Vermögen auf die NSDAP übertragen. Nur die lokalen Vereine blieben bestehen, waren allerdings den lokalen Parteigliederungen unterstellt. Sie bildeten gegen Ende des Zweiten Weltkriegs den Grundstock für Volkssturmeinheiten.

Nach der Wiederbegründung im Jahr 1952 widmete sich der Kyffhäuserbund e.V. vor allem der Betreuung und Unterstützung der Weltkriegsteilnehmer und ihrer Hinterbliebenen.


Literatur:

Weiterführende Recherche:

Externe Links:


Empfohlene Zitierweise:

Rainer Braun/Lothar Saupe, Kyffhäuser-Bund der Deutschen Landeskriegerverbände/Kyffhäuserbund e.V., in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: <http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/artikel/artikel_44909> (24.03.2011)


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Letzte Änderung: 24.03.2011